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Sonntag, 10 März 2019 05:38

Großbrand in Schmallenberg-Gleidorf

GLEIDORF. Ein Großbrand im Schmallenberger Ortsteil Gleidorf forderte in der Nacht zum Sonntag die Einsatzkräfte verschiedener Löschgruppen, der Rettungsdienste, der Polizei und des Wasserwerkes.In unmittelbarer Nähe des Raiffeisen-Marktes war es zum Brand einer Lagerhalle gekommen. Gegen 01.30 Uhr wurden die Kräfte alarmiert.

Das Feuer

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, des Rettungsdienstes und der Polizei stand der vordere Teil des als Lagerhalle genutzten Gebäudes bereits im Vollbrand. „Durch eine offene Bauweise haben sich die Flammen schnell in Richtung des hinteren Hallenteils ausgebreitet“, erklärte Einsatzleiter Jürgen Schneider, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Schmallenberg, vor Ort. Deshalb konzentrierten er und seine Kameraden zunächst darauf, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Erschwerend kam neben dem starken Wind die Tatsache hinzu, dass zunächst nicht ganz klar war, was in der Halle überhaupt gelagert wird. „Hier werden vermutlich Kränze für den Friedhof hergestellt“, erklärte Jürgen Schneider.

Die Löscharbeiten

Von der Bad Fredeburger Drehleiter aus, von mehreren Seiten von außen und von der Front aus waren die Einsatzkräfte teils unter schwerem Atemschutz damit beschäftigt, das Feuer einzudämmen. Dank dem entschiedenen Handeln der Einsatzkräfte konnte ein Durchbrennen in den hinteren Hallenteil und ein Übergreifen auf angrenzende Bäume und Wiesenflächen verhindert werden – auch dort hatten die Feuerwehrleute mit Löschwasser vorgebeugt. Sie öffneten Tore an der Seite und schlugen von der Drehleiter aus das Dach ein, um besser an die Flammen heran zu kommen. Außerdem retteten die Kameraden zwei historische Kutschen, die im hinteren Teil der Halle abgestellt waren. Als die Flammen soweit eingedämmt waren, dass ein gefahrloses Betreten der Halle für die Feuerwehleute möglich war, wurde auch im Innenangriff gearbeitet. „Wir werden dort gleich eine massive Riegelstellung vornehmen“, erklärte Jürgen Schneider das weitere Vorgehen vor Ort.

Die Feuerwehr

Die insgesamt 87 Einsatzkräfte, aus den Löschzügen Schmallenberg und Bad Fredeburg und den Löschgruppen Gleidorf, Niedersorpe, Grafschaft, sowie Oberkirchen waren keineswegs nur mit der eigentlichen Brandbekämpfung befasst. Am Rande der Einsatzstelle sorgten viele der ehrenamtlichen Kräfte dafür, dass der Einsatz überhaupt reibungslos ablaufen konnte: Die Kameraden aus Grafschaft betreuten vor Ort ihre Atemschutzwerkstatt und sorgten damit dafür, dass ihre Kameraden gefahrlos unter Atemschutz im giftigen Rauch arbeiten konnten und die Gerätschaften funktionierten. Andere Kameraden kümmerten sich unterdessen um das Ausleuchten der Einsatzstelle, die ausreichende Wasserversorgung vor Ort durch das Verlegen vieler Meter Schlauchleitungen, die Koordination des Einsatzes vom Einsatzleitwagen aus, oder mit dem Absperren umliegender Straßen sorgten sie dafür, dass niemand im Weg parkte und die Einsatzfahrzeuge blockiert.

Der Rettungsdienst und die Polizei

Neben der Feuerwehr wurden auch der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Es war zwar zunächst kein Verletzter gemeldet worden, der Einsatz der Feuerwehr in den Flammen bietet jedoch so viele Gefahren, dass für die eingesetzten Feuerwehrkräfte ein Rettungswagen vor Ort sein musste, um im Notfall sofort eine Versorgung durchführen zu können. Die Besatzung des RTW aus Bad Fredeburg musste bis zu unserem Abrücken von der Einsatzstelle zum Glück nicht eingreifen. Obwohl alle Feuerwehrleute sich dieser Gefahr bewusst waren, waren sie alle dennoch sofort zur Stelle und sagten dem Brand den Kampf an. Die Löscharbeiten und Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in den Sonntagvormittag hinein ziehen.

Die Polizei – ebenfalls aus Bad Fredeburg – hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Beamten verschafften sich nicht nur ein Bild der Lage vor Ort, sondern befragten auch den Mieter der Halle, um so mögliche Hinweise auf die Ursache des Brandes zu bekommen. Außerdem konnten sie so wertvolle Informationen gewinnen, die wiederum für die eingesetzten Feuerwehrkräfte von Bedeutung waren, beispielsweise zu Gegenständen, die sich im brennenden Gebäude befanden. Erst nach Abschluss der eigentlichen Löscharbeiten, wenn die Flammen gelöscht wurden, wird für die Ermittler auch eine genauere Besichtigung der teils ausgebrannten Halle möglich sein, wo dann weitere Informationen zur Brandursache gewonnen werden können. Deshalb konnte vor Ort zur Ursache noch nichts gesagt werden. Ebenso offen war auch der entstandene Sachschaden.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Freitag, 30 März 2018 08:21

Bügeleisen eingeschaltet - Zimmerbrand

GLEIDORF. Glimpflich endete am frühen Karfreitagmorgen ein Zimmerbrand im Schmallenberger Ortsteil Gleidorf. Gegen 06.30 Uhr waren die Feuerwehren aus Bad Fredeburg, Gleidorf und die Kameraden der Grafschafter Atemschutzwerkstatt, sowie Polizei und Rettungsdienst nach Gleidorf gerufen worden. Dort, so die Information an die Einsatzkräfte, sei es auf der Straße „An der Gleier“ zu einem Wohnungsbrand gekommen.

Vor Ort war die Lage schnell entspannt, da klar war, dass sich keine Menschen mehr im Gebäude befinden und auch die Ursache des Brandes relativ schnell ausgemacht werden konnte: Ein eingeschaltetes Bügeleisen auf einem Bügelbrett hatte das Feuer ausgelöst, dass sich glücklicherweise auf einen Raum beschränkte. Schnell hatten die rund 25 Einsatzkräfte, die teilweise unter schwerem Atemschutz im Einsatz waren, das Feuer gelöscht. So konnte der Einsatz bereits nach weniger als einer Stunde abgeschlossen werden. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, stand zunächst nicht fest. Im Gebäude selbst gab es aber nach dem Ablöschen des Feuers keine Gefahr mehr, sodass es weiter bewohnt werden kann.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Freitag, 16 September 2016 16:53

Vorderrad bei Zusammenstoß abgerissen

SCHMALLENBERG. Zu einem schweren Motorradunfall kam es am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr auf der B 236 zwischen Schmallenberg und Gleidorf. Eine Kradfahrerin aus den Niederlanden ist dabei mit einem Auto zusammengestoßen und verletzt worden.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war die Bikerin aus Richtung Schmallenberg kommend in Richtung Gleidorf unterwegs und wollte einen vor ihr fahrenden Wagen überholen. Dabei brach ihre Maschine allerdings aus, geriet mit dem Heck ins Schleudern und prallte dann frontal in einen entgegenkommenden VW Touran. Die Wucht des Aufpralles war dabei so heftig, dass das Vorderrad des Motorrades abriss.

Die Yamaha landete nach dem Aufprall in der Böschung am rechten Fahrbahnrand einige Meter weiter. Auch der Touran wurde bei dem Aufprall stark beschädigt und konnte nicht mehr weiterfahren. Der Ehemann der Motorradfahrerin, der mit einem eigenen Fahrzeug unterwegs war, war an dem Unfall nicht beteiligt. Die Motorradfahrerin wurde nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt vor Ort ins Winterberger Krankenhaus gebracht. Außerdem war die Feuerwehr Schmallenberg im Einsatz, um auslaufende Kraftstoffe abzustreuen.

Die B 236 war im Bereich der Unfallstelle während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt und es bildeten sich in beide Richtungen lange Rückstaus.

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 07 Januar 2015 17:08

Zwei Verletzte bei Unfall auf Bundesstraße 511

SCHMALLENBERG. Zwei Menschen sind am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 511 verletzt worden: eine 20 Jahre alte Frau und ein 49-jähriger Mann. Unfallursache: Die 20-Jährige war aus Unachtsamkeit in den Gegenverkehr geraten - statt auf den Verkehr zu achten hatte sie auf den Schalthebel geschaut.

Wie die Polizei berichtete, war die junge Frau gegen 12.30 Uhr mit ihrem Auto auf der Bundesstraße in Richtung Richtung Bad Fredeburg unterwegs. Zeitgleich kam ihr ein 49-jähriger Autofahrer entgegen. Kurz vor dem Ortseingang von Gleidorf wollte die Frau den Gang wechseln, dazu sah sie auf den Schalthebel und nicht auf die Straße. Laut Polizei geriet sie dadurch mit ihrem Auto in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem Wagen des 49-Jährigen zusammen. Dabei erlitten beide Autofahrer Verletzungen.

Die 20-Jährige konnte das Krankenhaus, in das sie der Rettungsdienst gebracht hatte, nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Auch der Autofahrer musste vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Feuerwehr ebenfalls im Einsatz
Der Sachschaden an den beiden Autos liegt nach Polizeiangaben bei etwa 6000 Euro, beide Fahrzeuge mussten mit starken Beschädigungen abgeschleppt werden. Die Feuerwehr war ebenfalls ausgerückt, um zunächst die Insassen aus den Fahrzeugen zu befreien und anschließend die Fahrbahn zu reinigen. Die Bundesstraße 511 musste über eine Stunde für den Verkehr vollständig gesperrt werden.

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Publiziert in HSK Polizei
Freitag, 16 Dezember 2011 11:09

Hundebisse: Zwei Wochen altes Baby stirbt

SCHMALLENBERG. Ein zweieinhalb Wochen altes Baby ist in der Wohnung der Eltern von einem Husky-Schäferhund-Mischling in den Kopf gebissen und so schwer verletzt worden, dass es noch am Abend in einer Klinik an den Folgen der Hundebisse starb.

Nach Angaben der Polizei war es am Donnerstagnachmittag gegen 15.50 Uhr im Schmallenberger Ortsteil Gleidorf zu dem tragischen Vorfall gekommen. In der elterlichen Wohnung wurde der Säugling vom Husky-Schäferhund-Mischling der Familie in den Kopf gebissen und dabei lebensgefährlich verletzt. Die Mutter selbst rief den Rettungsdienst und die Polizei. Wegen der Schwere der Verletzungen forderten die ersten Rettungskräfte einen Rettungshubschrauber an, der das kleine Mädchen in eine Spezialklinik ins Ruhrgebiet flog. Dort sei es in den Abendstunden jedoch seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher aus dem Hochsauerlandkreis am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de.

Für die Dauer des Hubschraubereinsatzes wurde die Bundesstraße 236, an der die Wohnung der Familie liegt, vollständig gesperrt. Feuerwehrleute und Polizisten sperrten die Straße ab.

Kripo ermittelt, Mutter nicht vernehmungsfähig
Die Kriminalpolizei hat unverzüglich die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen, die zurzeit andauern. Die Mutter, die wegen des tragischen Ereignisses unter Schock steht, ist bisher nicht vernehmungsfähig. "Zum Ablauf des Unglücks können daher noch keine weiteren Angaben gemacht werden", sagte Polizeisprecher Stefan Trelle.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war die 25-jährige Frau mit dem Baby, zwei Geschwistern im Alter von drei und sieben Jahren sowie zwei Hunden allein in der Wohnung. Der Hund, der zugebissen hatte, wurde noch am Abend eingeschläfert, der zweite Hund anderweitig untergebracht. Die Familie wurde durch Notfallseelsorger und Angehörige betreut.

Publiziert in KS Retter

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