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ELPE. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Feuerwehren, Rettungsdienste und die Polizei am Donnerstagmorgen auf die K 16 zwischen Elpe und Gevelinghausen, nahe dem Abzweig nach Andreasberg alarmiert.

Gerade mal fünf Grad Außentemperatur hatte es am frühen Morgen um kurz vor sieben, als die Meldung bei der Leitstelle einging. Niedrige Temperaturen sind für Traumapatienten, also solche, die Verletzungen haben und stark bluten könnten, besonders gefährlich: Fällt die Körperkerntemperatur von normalerweise 37 Grad Celsius auf unter 35 Grad Celsius, wirkt sich dies und jede weitere Abkühlung rasant auf die gerade dann so dringende Blutgerinnung aus. Deshalb ist der Wärmeerhalt bei Unfallopfern – auch im Sommer und auch bei warmen Temperaturen – enorm wichtig.

Dieser Umstand und überhaupt die Schwere der möglichen Verletzungen sind den alarmierten Kräften durchaus bekannt.

Schnelle Hilfe

Bereits wenige Minuten, nachdem die Disponenten der Kreisleitstelle in Meschede die Feuerwehren aus Bigge-Olsberg, Gevelinghausen, Elpe und Siedlinghausen, sowie Rettungswagen aus dem Hochsauerlandkreis, inklusive dem Olsberger NEF in Marsch gesetzt hatten, trafen die ersten Kräfte auf der zwischen zwei Fichtenschonungen gelegenen Kreisstraße ein. Den Freiwilligen Helfern der Feuerwehren und den Hauptamtlichen Kollegen des Rettungsdienstes bot sich ein zermürbendes Bild vor Ort: Zwei Fahrzeuge waren scheinbar frontal kollidiert. Eine Person, so war es in der ersten Meldung angekommen, sei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden. Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass die beiden Fahrzeuge nach der Kollision wieder auseinandergeschleudert wurden. Der weiße Seat, der von einem 40-jährigen Mann aus Winterberg gefahren wurde, steht mit der Front in einer Böschung. Der rote Kleinwagen einer 41-jährigen Olsbergerin steht nahezu quer zur Fahrbahn. 

Zum Glück doch nicht eingeklemmt

„Zum Glück war doch niemand eingeklemmt, und es musste nur die Tür des roten Wagens entfernt werden“, erklärt ein Polizeibeamter vor Ort. Das war vor unserem Eintreffen. Zwar waren wir schon an der Polizeiabsperrung eingetroffen wurden aber von der netten Polizeibeamtin gebeten, zu warten, bis die Verletzten nicht mehr in den Unfallfahrzeugen sind. Außerdem, so erklärte sie uns, sei ein Rettungshubschrauber etwa einen Kilometer von der Unfallstelle entfernt gelandet. Den könnten wir fotografieren – nicht aber aus dieser Richtung. Die Beamtin gibt uns den Tipp, eine kleine Umleitung zu fahren. Denn ansonsten stünden wir vor der Unfallstelle – der Hubschrauber weit dahinter. Da auch die ADAC Luftrettung GmbH, Betreiber vieler Rettungshubschrauber in Deutschland, immer auf Fotos angewiesen ist und diese auch gerne in Kalendern veröffentlicht, ist dies genau der richtige Tipp. So können wir den Hubschrauber abseits der Unfallstelle fotografieren und stören die Arbeiten vor Ort nicht.

Hubschrauber im Einsatz

Nach einigen Minuten Weg treffen wir an der Landestelle ein. „Hallo, Ihr seid schon angekündigt und dürft auch hier parken“, empfängt uns eine Feuerwehrfrau aus Olsberg. Wir gehen zum Hubschrauber, den der Pilot mitten auf einer Kreuzung gelandet hat. „Hallo, wir wissen schon, dass Ihr kommt. Ihr könnt gerne Fotos vom Hubschrauber machen“, so der freundliche Empfang eines Polizeibeamten. Beeindruckt sind wir über die Leistung des Piloten, der seinen „Christoph 8“ aus Lünen so genau in der Lücke positioniert hat, um einen der Verletzten auszufliegen. Nach kurzer Zeit kommt auch er zu uns. „Bitte macht kein Foto, wo ich drauf bin. Ich bin nicht wichtig. Ich bin nur der Busfahrer“, sagt er uns bescheiden und lächelnd. Seinem Wunsch werden wir gerecht. Keine Frage.

Einige Meter weiter steht der Rettungswagen aus Olsberg. Er hat die junge Frau an Bord, aus derem roten Kleinwagen der Motorblock gerissen wurde. Die Patientin wird in professioneller Zusammenarbeit der NAW Besatzung und des Hubschrauberteams für den Flug vorbereitet. Neben dem Hubschrauber steht die Trage – ausgestattet mit blauem Schonbezug, der unter der Einwirkung des kalten Windes an diesem Morgen auf den ersten Blick ein etwas anderes Bild abgibt.

Die Kameraden der Feuerwehr Olsberg sperren die Landestelle und die Straße ab, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen und Beschädigungen am Hubschrauber zu vermeiden. Dann kommt der RTW zur Maschine gefahren. Für uns ist klar, dass wir jetzt weggehen. Hinter dem Löschfahrzeug der Olsberger Feuerwehr finden wir Platz, um den Umladevorgang ohne Kameras und Blicke abzuwarten. Dann kommt der „Busfahrer“ und startet seinen Christoph in Richtung der Zielklinik. Wie wir finden, einer der wichtigsten Männer in der gut funktionierenden Rettungskette an diesem Morgen.

Die Unfallstelle

Nun nehmen wir ein erstes Mal selbst die Unfallstelle in Augenschein. „Scheiße. Ich dachte, ich hätte schon alles gesehen“, fährt es meinem jungen Kollegen über die Lippen. „Schau mal, der Seat...“ Mein Kollege fährt auch einen Seat. Kurz ist es still. Die Wucht des Aufpralls wird jetzt erst noch mal richtig deutlich. Der weiße Seat ist in der Front nahezu komplett zerstört. Trotzdem konnte der Fahrer das Fahrzeug noch selbst verlassen, wie die Polizei uns mitteilte.

Der rote Kleinwagen ist ebenfalls schwer beschädigt. Sein Motorblock fehlt. „Der Motorblock liegt hier hinten“, ruft mir ein Feuerwehrmann zu. Er war einer von denen, die einige Minuten zuvor gemeinsam mit dem Rettungsdienst und dem Notarzt um das Leben der beiden Unfallopfer gekämpft haben. Nach dem Einsatz zur Rettung der Frau aus dem Pkw haben die Feuerwehrkameraden Ölbindemittel ausgebracht, während andere sich um Absperrmaßnahmen und die Absicherung des Landeplatzes kümmerten.

Späte Veröffentlichung - die Gründe

Die Polizei war ebenfalls mit einer Straßensperrung beschäftigt. Ebenso mussten sie den Unfallhergang klären. „Wir wissen noch nicht genau, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Dass es ein Frontalzusammenstoß im Gegenverkehr war, ist klar. Aber wir wissen nicht, warum und wir wissen nicht, wer aus welcher Richtung kam“, erklärt ein Polizeibeamter. Die Beamten haben auch die schwere Aufgabe, die Angehörigen der beiden schwer Verletzten zu informieren. In diesem Zuge hat der Polizeibeamte eine Bitte: „Wartet noch ein wenig mit der Veröffentlichung, damit die Leute das nicht im Internet erfahren“. Das ist keine Frage, dass wir das tun. In der Regel warten wir aus genau diesem Grund ohnehin mehrere Stunden mit der Veröffentlichung schwerer Unfälle und klären eine Veröffentlichung auch vorher noch einmal mit der Polizei ab. Wenn man einmal erlebt hat, wie Angehörige zu einem Unfallort eilen, weil sie durch Handyfotos von zufällig Vorbeikommenden Leuten im Internet darauf aufmerksam wurden, dann macht man es schon automatisch so, dass man sich rückversichert, ob die Familien benachrichtigt wurden. Unsere Leser verstehen sicher, wie es dann dazu kommt, dass ein solcher Bericht erst Stunden nach dem Ereignis veröffentlicht wird.

Oft taucht in diesem Kontext auch die berechtigte Frage auf, ob überhaupt Fotos von Unfällen veröffentlicht werden sollten. Diese Frage müssen wir für uns trotzdem ganz klar mit „Ja“ beantworten. Die meisten schweren Unfälle sind eine Folge überhöhter Geschwindigkeit. Und auch hier gilt, dass ein Foto mehr sagt, als tausend Worte. Wir gehen sogar in Fahrschulen, in Berufsschulen, oder auf öffentliche Veranstaltungen und stellen – manchmal auch in Zusammenarbeit mit der Polizei – eben genau solche Fotos aus, um ein Bewusstsein zu schaffen und um vielleicht nur bei einem Menschen im richtigen Moment eine richtige Reaktion auszulösen.

Auch ist es uns wichtig, die Leistung der Einsatzkräfte vor Ort nicht nur in Worten darzustellen. Unsere treuen Leser, und jeder der es möchte, sollen sehen, was die Polizeibeamten, die Rettungskräfte und die ehrenamtlichen Helfer vor Ort leisten, mit welchen Eindrücken sie dort konfrontiert werden. Die Einsatzkräfte vor Ort nicht zu stören, ihren Anweisungen strikt Folge zu leisten und die Betroffenen Menschen oder ihre Angehörigen nicht zu fotografieren und abzubilden, hat dabei stets oberste Priorität.

Ein Like unter unserem Artikel sehen wir auch hier als „Daumen hoch“ für die tollen Einsatzkräfte, wie beispielsweise den „Busfahrer“, und nicht zuletzt als beste Genesungswünsche für die Betroffenen.

Publiziert in HSK Feuerwehr

ELPE. Der Absturz eines Gleitschirmfliegers in einem Waldstück bei Elpe endete am späten Pfingstsonntagnachmittag zum Glück glimpflich.

Feuerwehr, Bergwacht und Rettungsdienst wurden alarmiert, um den Mann nach seinem Unfall aus dem Gipfel einer Fichte zu retten. Unweit des Gleitschirmfliegergeländes in der Liedmecke war es gegen 16.20 Uhr zu dem Flugunfall gekommen. Aufgrund von Pech, so hieß es von der Polizei vor Ort, sei der Mann in der Fichtenkrone in einem dichten Waldstück mit Hanglage hängen geblieben. Ein Augenzeuge setzte sofort den Notruf ab. Die Leitstelle des Hochsauerlandkreises alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Elpe und Gevelinghausen, die Polizei, Rettungswagen und Notarzt aus Olsberg und die DRK Bergwacht aus Winterberg. Eigentlich, so erklärte der Einsatzleiter vor Ort, sei auch die Drehleiter aus Olsberg zur Rettung mit alarmiert worden. „Die konnte aber unterwegs schon abbrechen, weil klar war, dass sie die Einsatzstelle nicht erreichen kann“, erklärte der Einsatzleiter. In der Tat war die Einsatzstelle derart unwegsam, dass sie nur zu Fuß, oder mit einem zufällig anwesenden Quadt erreicht werden konnte. Kurz nach dem Alarm machten sich Feuerwehrleute und Bergwacht zur Rettung auf. Dazu wurde zunächst ein Bergwachtmann mit vielen Seilen gesichert, der dann zum verunglückten Gleitschirmpiloten in die Fichte stieg und diesen aufwändig sicherte. Unglücklicherweise hatte sich der unverletzte Flieger bereits selbst aus seinem Schirm befreit, was eigentlich nicht sein sollte. Dennoch gelang es der Bergwacht, den Mann in der Meterhohen Fichte ordentlich zu sichern. Die Feuerwehren am Boden sicherten gemeinsam mit weiteren Bergwachtleuten wiederum mit Seilen den Retter im Baum. Nach einiger Zeit war der Pilot so gegen Absturz gesichert, dass er – gut geschützt – die Fichte herunterklettern konnte.

Am Boden wurde der Pilot noch vorsorglich vom Rettungsdienst und dem Notarzt untersucht, um sicherzustellen, dass er wirklich unverletzt geblieben war. Genau so mühsam, wie er aufgestiegen war, konnte nun auch der Bergwachtmann die Fichte wieder verlassen. Nach etwas über zwei Stunden war der Einsatz, der noch mal ein glückliches Ende genommen hatte, beendet.

http://www.die-elper.eu/l%C3%B6schgruppe-elpe/

http://www.gevelinghausen.de/feuerwehr.htm

http://www.bergwacht-winterberg.de/

Publiziert in HSK Retter

OLSBERG/MARSBERG. Zwei Motorradfahrer sind bei Unfällen im Altkreis Brilon ums Leben gekommen. Drei weitere Biker und zwei Mitfahrerinnen erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungshubschrauber war zweimal im Einsatz.

Dererste der beiden tödlich endenden Motorradunfälle passierte am Samstag gegen 12.50 Uhr, als ein 29-jähriger Mann aus Horhausen mit seiner Suzuki die K 19 von Olsberg-Elpe in Richtung Gevelinghausen befuhr. In einer Linkskurve kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte eine ezwa drei Meter tiefe Böschung hinab. Nach Zeugenaussagen sei der 29-Jährige mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren. Trotz Erstversorgung des Notarztes starb der Mann noch an der Unfallstelle. Die Höhe des Gesamtschadens beträgt 5000 Euro.

Drei Maschinen beteiligt: Ein Toter, drei Schwerverletzte
Etwa zwei Stunden später, gegen 14.45 Uhr, kam es zu einem weiteren Motorradunfall mit tödlichem Ausgang: Ein 54-jähriger Mann aus Offenau fuhr mit seiner Harley-Davidson als erstes Fahrzeug in einer neunköpfigen Motorradgruppe die L 716 von Marsberg-Padberg in Richtung Bredelar. Auf einer abschüssigen, nahezu geraden Strecke kam er mit seiner US-Maschine bei mäßiger Geschwindigkeit aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Der 54-Jährige wurde den Abhang hinunter geschleudert und blieb dort schwer verletzt liegen. Sein schweres Motorrad wurde von der Schutzplanke abgewiesen und rutschte anschließend nach rechts quer über die Fahrbahn.

In diesem Moment kamen ein 54-jähriger Autofahrer und zwei Motorradfahrer im Alter von 61 und 57 Jahren entgegen. Während der Autofahrer als erstes Fahrzeug noch ausweichen konnte, fuhren die beiden Biker mit ihren Hondas gegen die rutschende Harley des 54-jährigen Offenauers. Hierdurch wurden die beiden Kradfahrer und eine 48-jährige Sozia ebenfalls schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurden alle vier verletzten Personen ins Krankenhaus gebracht. Der Harleyfahrer wurde in eine Spezialklinik nach Kassel geflogen, wo er am Abend seinen schweren Verletzungen erlag. Der Gesamtschaden summiert sich auf 30.000 Euro.

Motorradfahrer und Tochter schwer verletzt
Ein weiterer Motorradunfall am Samstag endete weniger tragisch: Gegen 13.15 Uhr befuhr ein 64-jähriger Mann aus Kamen mit seiner 32-jährigen Tochter als Sozia die L 870 von Marsberg-Beringhausen in Richtung Brilon-Messinghausen. Ausgangs einer Linkskurve kurz hinter dem Abzweig zur Straße Am Kellingsen geriet er mit seiner Suzuki bei mäßiger Geschwindigkeit auf die rechte unbefestigte Fahrbahnbankette und stürzte. Hierdurch wurden beide Personen schwer verletzt. Eine der verletzten Personen wurde mit dem Bielefelder Rettungshubschrauber Christoph 13 in eine Klinik geflogen, die zweite mit dem Rettungswagen eingeliefert. Der Schaden beträgt laut Polizeibericht von Sonntag 1000 Euro. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

OLSBERG. Eine Gleitschirmfliegerin ist in der Nähe von Olsberg-Elpe in einem Baum gelandet - dabei blieb die 28-Jährige zwar unverletzt, musste aber von Feuerwehrleuten aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Laut Polizeibericht von Dienstag kam es am späten Montagnachmittag gegen 17 Uhr zu dem Zwischenfall. Eine 28-jährige Frau aus Niedersachsen war in der Nähe der späteren Einsatzstelle mit ihrem Gleitschirm gestartet und bekam im Laufe des Fluges Probleme. Laut Polizei war eine Seite des Gleitschirms nach innen geklappt und dieser danach nahezu unlenkbar. Die Frau verlor an Höhe und landete schließlich in einem Waldstück in einer Fichte.

Daraufhin wurde der Löschzug Bigge-Olsberg zusammen mit den Löschgruppen aus Elpe, Gevelinghausen und dem Rettungsdienst zum Gleitschirmflugplatz nach Olsberg-Elpe alarmiert, wie der Löschzug auf seiner Homepage berichtet. Mit der Olsberger Drehleiter wurde die Frau unverletzt gerettet. Die zusätzlich alarmierte Bergrettung Winterberg sowie der Löschzug Winterberg brauchten nach Angaben des Löschzuges Bigge-Olsberg nicht tätig zu werden. Der Löschzug war mit drei Kameraden im Einsatz.

Angaben darüber, ob am Schirm Schaden entstanden war, machte die Polizei am Dienstag nicht.

Fotos des Einsatzes sind unter nachfolgendem Link zu sehen: Gleitschirmfliegerin in Baum / Bildergalerie


Link:
Löschzug Bigge-Olsberg

Zuletzt war es im Hochsauerlandkreis zu einem ganz ähnlichen Einsatz gekommen - ebenfalls mit gutem Ende:

Aus den Bäumen gerettet (14.03.2016, mit Fotos)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Montag, 14 März 2016 21:39

Aus den Bäumen gerettet

ELPE. Sven Niemierza ist glücklich und erleichtert, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Der 29-jährige Bestwiger musste heute von der Bergwacht und der Feuerwehr aus dem Gipfel einer rund 10 Meter hohen Fichte gerettet werden.

Eigentlich wollten er und sein Kumpel aus Frödenberg das erste schöne Wetter genießen und mit ihren Gleitschirmen ein paar Runden über dem Sauerland drehen. Doch ein plötzlicher Strömungsabriss sorgte dafür, dass der Schirm von Sven Niemierza plötzlich in den Sinkflug ging. "Ein Teil des Schirmes ist dann eingeklappt und ich habe noch versucht, ins Feld zu gehen. Aber die Bäume waren schneller", berichtet der junge Gleitschirmflieger.

In einer dicht bewachsenen Schonung landete der Mann direkt auf einer Fichte und musste dort auf Hilfe warten. Diese kam auch in Form der Feuerwehren aus Elpe, Gevelinghausen und Winterberg. Außerdem wurde die DRK Bergwacht Winterberg alarmiert, die die eigentliche Sicherung und Rettung des jungen Mannes vornahmen. Die Kameraden der Feuerwehren legten zum besseren Aufstieg zunächst eine Steckleiter an die Fichte an und sicherten diese entsprechend. Ebenfalls zum Einsatz brachten die Kameraden aus Winterberg einen so genannten Sprungretter. Ein mit Pressluft aufgeblasenes Luftkissen, das vom Prinzip einer Hüpfburg ähnelt. Dieser Sprungretter wurde direkt unter Sven Niemierza in Stellung gebracht, so dass er im Falle eines Falles weich landen würde.

Die Kameraden der Bergwacht - fast alle ausgebildete Rettungsassistenten - rüsteten sich mit Karabiner und Sicherungsseilen aus. Einer von ihnen - der 26-jährige Marc Sartorius - bestieg dann schließlich den Baum, um Sven Niemierza aus seiner misslichen Lage zu befreien. "Dazu müssen erst mal alle Äste entfernt werden, damit ein sicherer Aufstieg und ein späteres Abseilen möglich werden", erklärt einer der Bergretter, der am Boden geblieben ist. Marc Sartorius bringt außerdem verschiedene Sicherungen rund um den Baumstamm an, um ein gefahrloses Abseilen zu ermöglichen. Dabei steht er immer im Kontakt mit seinen Kameraden und den Feuerwehrleuten am Boden, aber auch zu Sven Niemierza, der weiter oben auf Hilfe wartet.

Schließlich hat der Bergretter den Gleitschirmflieger erreicht, und sichert auch diesen entsprechend mit Seilen. "Ich habe den Sven jetzt gesichert und seile ihn nach unten ab", ruft er den Einsatzkräften am Boden zu. Mittlerweile ist auch ein Rettungswagen aus Olsberg alarmiert und eingetroffen, der den augenscheinlich unverletzten Mann zur Vorsicht in ein Krankenhaus transportieren soll.

Dann geht alles ganz schnell: Die Kameraden am Boden haben den Zuruf von Marc Sartorius verstanden und erwarten den Paraglider nun am Waldboden. Nach wenigen Minuten hat Sartorius den Mann sicher abgeseilt und zu Boden gebracht, wo er sofort von den Helfern in Empfang genommen wird. Nun kann sich auch der Bergretter wieder abseilen, mit einigen Zwischenstopps, um die Sicherungen wieder aus dem Baum zu entfernen.

Erleichtert, wieder am Boden zu sein, bedankt sich der junge Paraglider bei allen Helfern, die seinetwegen zum Einsatz gekommen waren. "Danke. Vielen Dank", sagt er ihnen immer wieder anerkennend. Nach einer ersten Untersuchung im Rettungswagen steht wohl schon fest, dass er bei seiner Baumlandung keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hat. Ins Krankenhaus geht’s trotzdem noch zur endgültigen Abklärung.

Nach rund zwei Stunden können die Helfer ihre Materialien wieder einpacken und nach Hause fahren. Mit dem guten Gefühl, dem ersten Paraglider für dieses Jahr das Leben gerettet zu haben.

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Publiziert in HSK Retter

ELPE. Die beiden Piloten des Learjets, der am Montagnachmittag mit einem Eurofighter der Luftwaffe zusammenstieß und abstürzte, sind offenbar tot: "Es ist zu befürchten, dass die beiden Insassen des Learjets bei dem Absturz ums Leben kamen", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Dienstag.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei querten um 14.39 Uhr zwei Eurofighter der Bundeswehr im Luftraum über der Stadt Olsberg die Route eines Learjets. Über dem Ortsteil Elpe, Knotenbereich der Kreisstraßen 16 und 46, kam es in einer Höhe von etwa 2500 Metern zur Kollision zwischen einem der Eurofighter und dem Learjet, der im Auftrag der Bundeswehr eine Flugzieldarstellung durchführte.

Hierbei wurde ein Triebwerk des Learjets abgerissen und prallte auf die K 16. Das Wrack des Learjets stürzte in einer Entfernung von etwa 90 Metern zu einem Wohnhaus in ein bewaldetes Hanggelände. Bei dem an der Kollision beteiligten Eurofighter wurde ein gefüllter Tank abgerissen. Der Tank wurde im Umfeld der Absturzstelle sichergestellt. Beide Eurofighter konnten laut Polizei ohne weitere Störungen auf dem Militärflugplatz in Nörvenich landen.

Leichenteile an der Absturzstelle entdeckt
Der abgestürzte Learjet einer privaten Firma aus Norddeutschland war nach dortiger Auskunft mit zwei 50 und 43 Jahre alten Piloten aus Schleswig-Holstein besetzt. An der Absturzstelle wurden Leichenteile entdeckt. Die Ermittler befürchten daher, dass die beiden Piloten bei dem Absturz ums Leben kamen. Weitere Personenschäden sind nach den bisherigen Erkenntnissen nicht eingetreten. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht zu beziffern.

Erste Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich ein Pilot per Schleudersitz und Fallschirm habe retten können, bestätigten sich nicht. Vielmehr handelte es sich um einen Bremsfallschirm des beteiligten Eurofighters, den dieser bei der Kollision verlor.

Die Suche nach den zwei Piloten und die Ermittlungen zur Absturzursache erfolgen durch die Polizei der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Dortmund und des Landeskriminalamtes unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Arnsberg, sowie durch den SAR (Search and Rescue) Dienst für Luftnotfälle; die Maßnahmen dauerten am späten Abend noch an und die Suche sollte auch in den Nachtstunden fortgesetzt werden.

Neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren rund 150 Polizeikräfte zur Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen im Einsatz.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) leitete vor Ort eigene Ermittlungen zur Ursache ein. Auch die Bundeswehr hatte Feldjäger für die Ermittlungen an der Absturzstelle und weitere Einsatzkräfte zur Bergung der Wrackteile der Militärmaschine entsandt.

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Publiziert in HSK Polizei

ELPE. Ein Flugzeug ist am Montag über Elpe im Hochsauerlandkreis mit einem Militärflugzeug zusammengestoßen und abgestürzt. Wie der WDR auf seiner Homepage berichtet, ist der Jet der Luftwaffe nach der Kollision zu seiner Basis bei Köln zurückgekehrt und dort sicher gelandet. Mindestens einer der Insassen des abgestürzten Learjets kam ums Leben.

Bei dem zivilen Flugzeug soll es sich nach Angaben des WDR um einen Learjet handeln, der wie das Kampfflugzeug an einer Übung der Bundeswehr beteiligt war. Das Flugzeug sei nach der Kollision über unbewohntem Gebiet abgestürzt.

Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Neben zahlreichen Polizisten am Boden waren auch mehrere Polizeihubschrauber der nordrhein-westfälischen Polizei aus Dortmund im Einsatz. Ins Absturzgebiet beordert wurden außerdem der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 und ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr.

Weitere Informationen folgen!

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Publiziert in Polizei
Samstag, 07 September 2013 15:20

Motorradfahrer verletzt - Autofahrer fährt weiter

WINTERBERG. Ein Motorradfahrer hat einem auf seiner Spur entgegenkommenden Auto ausweichen müssen. Dadurch kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Autofahrer flüchtete.

Ein 51-jähriger Motorradfahrer aus Deinum in den Niederlanden befuhr am Freitagnachmittag die K 48 zwischen Elpe und Siedlinghausen. Das vor ihm fahrende Auto musste plötzlich nach rechts ausweichen, weil ein entgegenkommende silbernen Auto zu weit links fuhr.

Auch der Kradfahrer musste ausweichen und kam von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen einen Baum, verletzte sich und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des silbernen Wagens fuhr einfach weiter, ohne sich um den Unfall und den Verletzten zu kümmern.

Hinweise zu dem Unfallflüchtigen erbittet die Polizei Winterberg, Telefon 02981/90200.

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Publiziert in HSK Polizei
Sonntag, 11 März 2012 19:06

Gegen Baum und überschlagen: Fünf Verletzte

ELPE/ALTENFELD. Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 16 zwischen Altenfeld und Elpe sind fünf junge Frauen verletzt worden. Der Grund für den Unfall war Eisglätte, auf der eine 21-jährige Autofahrerin aus Eslohe gegen 7 Uhr ins Schleudern geriet.

Der Wagen prallte gegen einen Baum und einen Holzstoß, kippte danach auf das Dach und blieb rechts neben der Fahrbahn liegen. Die Fahrerin und vier weitere Insassinnen im Alter von 18 und 21 Jahren aus Eslohe und Winterberg konnten sich laut Polizei selbst aus dem Auto befreien. Sie kamen mit Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Winterberg und Bigge. Die Fahrerin und eine Mitfahrerin wurden schwer, die anderen leicht verletzt. Am Auto entstand laut Polizeisprecher Stefan Trelle Totalschaden von etwa 4000 Euro.

Zu dem Verkehrsunfall waren neben den Rettungskräften auch der Löschzug Bigge-Olsberg, die Löschgruppen aus Elpe, Gevelinghausen, Altenfeld und Siedlinghausen alarmiert worden. Auf Grund der Meldung von fünf Verletzten wurde Großalarm für Rettungsdienst und Feuerwehr ausgelöst. So waren insgesamt etwa 80 Einsatzkräfte mit 24 Fahrzeugen alarmiert. Darunter auch zwei Notärzte, der leitenden Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes. Einige Fahrzeuge der Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes konnten den Einsatz auf ihrer Anfahrt jedoch abbrechen und wieder einrücken. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr rückte gegen 8.30 Uhr wieder ein.


Link:
Feuerwehr Bigge-Olsberg

Publiziert in KS Retter

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