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Donnerstag, 09 Februar 2017 13:05

Brandstiftung? Zwei Papiermülltonnen abgefackelt

STADTALLENDORF. Zwei Altpapiertonnen sind am Abend und in der Nacht in Stadtallendorf abgefackelt. In beiden Fällen geht die Polizei davon aus, dass der Inhalt der beiden Müllbehälter angesteckt wurde.

Der erste Einsatz für Feuerwehr und Polizei war am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr in der Wetzlarer Straße. Die Hitzeentwicklung der brennenden Papiermülltonne beschädigte das Kellerfenster eines Hauses. Der Gesamtschaden beläuft sich hier auf mindestens 1000 Euro.

In der Nacht um kurz nach 3 Uhr brannte dann eine weiterer Abfallbehälter in der nur wenige Meter von der ersten Brandstelle entfernt gelegenen Langewiesenstraße. Ein Zeitungsausträger hatte das Feuer bemerkt und den Notruf gewählt. Die Feuerwehr Stadtallendorf löschte auch diesen Brand.

In beiden Fällen geht die Polizei von einer sogenannten Sachbeschädigung durch Inbrandsetzen aus. Die Ermittler suchen nun mögliche Zeugen, denen zu den genannten Zeiten verdächtige Personen aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizei in Stadtallendorf unter der Rufnummer 06428/9305-0 entgegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

WOLFHAGEN. Beim Brand eines Altpapiercontainers auf dem Gelände der Wilhelm-Filchner-Gesamtschule in Wolfhagen ist am Dienstagabend ein Sachschaden von ungefähr 10.000 Euro entstanden. Die Polizei schließt Brandstiftung als Ursache nicht aus und sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Brandstifter geben können.

Ein aufmerksamer Zeuge befand sich am Dienstagabend gegen 21 Uhr bei einem Tanztraining und machte gerade eine Raucherpause, als er starken Brandgeruch wahrnahm. Anschließend sah er einen hellen Feuerschein an einem der Schulgebäude. Der Zeuge verständigte umgehend die Feuerwehr.

Der Altpapiercontainer stand in einem überbauten Säulengang. Die Flammen griffen auf die verputzte Strohmattendecke über. Hierbei platzte der Putz ab, außerdem kam es zu Verrußungen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle.

Die weiteren Ermittlungen haben die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kriminalpolizei übernommen. Sie erhoffen sich von der Veröffentlichung des Falls, Hinweise auf den Brandstifter zu bekommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.


Link:
Feuerwehr Wolfhagen

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Aus ungeklärter Ursache ist ein Altpapiercontainer in der Wildunger Landstraße in Brand geraten. Die Korbacher Feuerwehr rückte aus, Kameraden unter Atemschutz löschten die Flammen.

Der Altpapiercontainer stand an einem Mehrfamilienhaus in der Wildunger Landstraße 18, laut Polizei glücklicherweise weit genug weg vom Gebäude selbst, aber auch von den dort geparkten Autos der Bewohner. Warum gegen 17.30 Uhr am Samstagabend plötzlich Flammen aus dem blauen Kunststoffbehälter schlugen, weiß die Polizei noch nicht - sie schließt aber Brandstiftung nicht aus.

Die alarmierte Stützpunktfeuerwehr rückte unter Leitung von Wehrführer Jörn Häußler mit insgesamt zehn Personen und drei Fahrzeugen in die Wildunger Landstraße aus. An der Brandstelle gingen zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz mit dem Schnellangriff gegen die Flammen vor. Nach etwa zehn Minuten war der Brand nach Angaben der Feuerwehr gelöscht.

Vorsorglich mit zwei Tankern ausgerückt
Vorsorglich waren die Brandschützer mit zwei Tanklöschfahrzeugen zur Brandstelle ausgerückt - schließlich stehen Müllcontainer und -tonnen häufig direkt an Wohnhäusern oder Garagen. Erst Mitte November und Mitte Dezember drohten Mülltonnenbrände auf Wohnhäuser in der Moersstraße und im Birkenweg überzugreifen.

Laut Polizei beläuft sich der Schaden im aktuellen Fall auf 200 bis 300 Euro. Wer Angaben zum Brand machen kann, meldet sich bei der Polizei unter der Rufnummer 05631/971-0.


Über die beiden genannten Fälle berichtete 112-magazin.de jeweils:
Mülltonnenbrand: Hitze lässt Hausdämmung schmelzen (16.12.2013, mit Fotos)
Mülltonnenbrand droht auf Wohnhaus überzugreifen (17.11.2013, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 22 Oktober 2013 08:31

Wildungen: Altpapiertonne und Container in Flammen

BAD WILDUNGEN. Kurz hintereinander haben in der Nacht zu Dienstag eine Altpapiertonne und ein Container in Flammen gestanden. Die Feuerwehr rückte aus und löschte die Brände. Die Wildunger Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

Neben einer Altpapiertonne in der Richard-Kirchner-Straße brannten am späten Montagabend auch mehrere Gelbe Säcke. Das Feuer war gegen 23.45 Uhr entdeckt und gemeldet worden. Die von der Leitstelle alarmierte Stützpunktfeuerwehr rückte Augenblicke später aus und ging gegen die Flammen vor.

Noch während die Brandschützer dort beschäftigt waren, ging der nächste Anruf über einen Brand ein: In der naheliegenden Doktor-Born-Straße stand an einer Klinik ein großer Altpapiercontainer in Flammen. Die Feuerwehr löschte auch dieses Feuer rasch ab. Bei beiden Bränden entstand ein Gesamtschaden von mehr als 2000 Euro.

Die Polizei wusste am Dienstagmorgen noch nicht, wie genau es zu den Bränden gekommen war. Die Beamten schließen jedoch fahrlässige oder gar vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Hinweise auf verdächtige Personen nimmt die Polizeistation unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat ein Brandstifter in der Berliner Straße gezündelt: Nachdem am Montag vergangener Woche Sperrmüll angesteckt worden war, brannte an derselben Stelle am Wochenende ein Altpapiercontainer. Die Polizei ermittelt.

Nach Angaben von Polizeisprecher Volker König brannte der Container am frühen Samstagmorgen gegen 6 Uhr in der Berliner Straße. Beim Eintreffen der Korbacher Feuerwehr war die Tonne bereits vollständig abgebrannt. Weitere Müllcontainer für Restmüll blieben unversehrt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Korbacher Polizei von Brandstiftung aus.

Erst am frühen Montagmorgen um 0.20 Uhr war an derselben Stelle ein Sperrmüllhaufen in Brand gesetzt worden. In beiden Fällen ging der Brand glimpflich aus. Niemand wurde verletzt und der Sachschaden blieb gering. Die Polizei ist in beiden Fällen auf der Suche nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich an die Polizeistation in Korbach zu wenden. Die Telefonnummer lautet 971-0.


Link:
Feuerwehr Korbach

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 05 April 2012 10:59

Altpapiercontainer brennt lichterloh

MARSBERG. Einen brennenden Müllcontainer haben Beamte der Marsberger Polizei in der Nacht zu Donnerstag auf der Streifenfahrt am Marsberger Gymnasium an der Straße "Schöffenwiese" entdeckt. Die Beamten forderten über die Leitstelle die Feuerwehr an.

Die Brandschützer des Löschzugs Marsberg rückten wenig später aus und löschten den 1000 Liter fassenden und mit Altpapier befüllten Container. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Stefan Trelle am Donnerstag nicht.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise dazu geben können, wie der Müllcontainer in Brand geriet, sich bei der Polizei in Marsberg zu melden. Die Rufnummer der Wache lautet 02992/902000.


Link:
Feuerwehr Marsberg

Publiziert in KS Feuerwehr
Sonntag, 01 Januar 2012 02:33

Böller und Raketen entfachen mehrere Brände

BAD AROLSEN / KORBACH / BAD WILDUNGEN / FRANKENBERG. Vermutlich eine Silvesterrakete hat in Bad Arolsen einen Balkon im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt und einen längeren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt mindestens 10.000 Euro. Weitere Feuerwehreinsätze gab es in Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg.

Zum ersten Brandeinsatz des neuen Jahres waren die Arolser Kameraden genau um Mitternacht ausgerückt, als ein Altkleidercontainer in Flammen stand. Der Brand des Metallbehälters am Herkules-Markt in der Georg-Viktor-Straße wurde nach Einschätzung der Arolser Polizei vermutlich durch Silvesterkracher ausgelöst. Die Einsatzkräfte öffneten den Container und löschten den Inhalt. Wenig später kehrten die Brandschützer zum Stützpunkt zurück. Noch während die Arolser Feuerwehrleute ihre Fahrzeuge für den nächsten Ernstfall auffüllten, alarmierte die Leitstelle gegen 0.30 Uhr die Kameraden in der Kreisstadt: In der Weizackerstraße stand ein großer Altpapiercontainer in Flammen. Die Feuerwehr flutete den Container und löschte so das Feuer, das nach Einschätzung der Polizei durch eine Kippe oder einen Kracher ausgelöst worden war. Der Container selbst blieb durch den raschen Feuerwehreinsatz weitgehend unbeschädigt.

In Bad Wildungen musste die Feuerwehr um 0.49 Uhr in die Itzelstraße ausrücken: Hier stand eine 240-Liter-Mülltonne an einem Getränkemarkt in Flammen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatten Besucher einer Kneipe die brennende Tonne vom Gebäude weg auf die Straße gezogen - und dadurch einen möglichen größeren Schaden verhindert. Die Wehr, die mit dem Vorauslöschfahrzeug und sechs Einsatzkräften angerückt war, löschte die Flammen innerhalb weniger Augenblicke. Die blaue Altpapiertonne wurde dennoch zerstört. Ursache auch hier entweder eine glimmende Zigarette oder ein Silvesterkracher. Eine Nebelmaschine sorgte bei einer Veranstaltung auf dem Wildunger Schloss Friedrichstein um 3 Uhr für einen Feueralarm. Die Stützpunktwehr rückte aus, brauchte aber nicht einzugreifen.

Glimmende Überreste von Böllern waren die Ursache für einen Brand in Frankenberg, der um 1.48 Uhr im Illersteg entdeckt wurde. Hier hatten Mitglieder einer Gemeinde das neue Jahr mit Krachern begrüßt und nach dem Feuerwerk umgehend aufgeräumt. Den Müll, und darunter auch die explodierten Silvesterböller, hatten sie in einen Plastikeimer gefüllt. Darin entstand ein Brand, den die mit zehn Einsatzkräften angerückte Frankenberger Feuerwehr innerhalb weniger Minuten löschte.

Weitaus länger dauerte der Einsatz nach einem Balkonbrand, den vermutlich eine verirrte Silvesterrakete in der Pestalozzistraße in Bad Arolsen entfacht hatte. Gegen 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Balkon im dritten Obergeschoss in Vollbrand. Weil zunächst nicht bekannt war, ob die Bewohner der vom Feuer betroffenen Wohnung zu Hause waren, entsandte die Leitstelle vorsorglich auch zwei Rettungswagen und den Bad Arolser Notarzt. Die Bewohner befanden sich laut Polizei aber nicht in den Räumen. Verletzt wurde somit niemand, ein RTW blieb als Brandstellenabsicherung am Einsatzort.

Flammen greifen auch auf die Dachkonstruktion über
Insgesamt waren mehr als 30 Feuerwehrkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer ausgerückt. Die ersten Feuerwehrleute brachen die Wohnung auf und löschten den Brand unter Atemschutz. Die Flammen hatten aber zu diesem Zeitpunkt nicht nur das auf dem Balkon stehende Mobiliar, einen Elektrogrill und die ausgefahrene Markise erfasst, sondern auch auf die hölzerne Dachkonstruktion übergegriffen. Zunächst vom Balkon und vom Dachboden aus überprüften die Freiwilligen das Dach, brachten dann aber auch die Drehleiter in Stellung. Vom Korb aus öffnete ein Feuerwehrmann das Dach, um auch hier nach versteckten Glutnestern zu suchen. "Wir wollen hier auf Nummer sicher gehen", erklärte der Einsatzleiter das Vorgehen. Für Probleme sorgte dabei allerdings die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses - ein einfaches Abnehmen der Ziegeln war dadurch nicht möglich.

Um den Rauch aus dem Gebäude zu pressen und den evakuierten Bewohnern die Rückkehr in die anderen Wohnungen recht bald wieder zu ermöglichen, brachten die Einsatzkräfte einen Hochdrucklüfter vor der geöffneten Eingangstür in Stellung. Die Besatzung einer Polizeistreife schätzte den entstandenen Schaden auf mindestens 10.000 Euro. Die Kripo werde vermutlich im Laufe des Tages die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufnehmen.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 08 November 2011 12:32

Brände: Kripo geht von Brandstiftung aus

BAD AROLSEN. Nach den beiden Bränden, die die Feuerwehr in der Nacht zu Montag beschäftigten, geht die Polizei von Brandstiftung als Ursache aus. Zeitgleich hatten ein Altpapiercontainer und eine Scheune gebrannt.

Noch am Montag untersuchten die Brandexperten der Kripo die beiden Brandorte und stellten laut Polizeibericht von Dienstag fest, dass technische Defekte als Brandursache ausscheiden. Aufgrund der zeitlichen Abfolge der beiden Brände gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Der Schaden wird in einer ersten Schätzung mit etwa 10.000 Euro beziffert, wobei diese Schätzung sehr schwierig ist, da die Scheune durch einen Brand im Jahr 2002 noch stark beschädigt war.

Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.


112-magazin.de hatte über die Brände berichtet:
Brandstiftung? Zwei Feuer gleichzeitig (07.11.2011, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
Montag, 07 November 2011 05:13

Brandstiftung? Zwei Feuer zeitgleich

BAD AROLSEN. Zeitgleich hat es am frühen Montagmorgen an zwei Stellen in Bad Arolsen gebrannt: Während der Anfahrt zu einem in Flammen stehenden Altpapiercontainer in der Varnhagenstraße entdeckten die Feuerwehrleute eine brennende Scheune in der Thielebachstraße. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und schließt Brandstiftung nicht aus.

An einem Supermarkt in der Varnhagenstraße brannte gegen 4 Uhr ein größerer Altpapiercontainer. Die Besatzung einer Polizeistreife, die vor der Feuerwehr an der Einsatzstelle war, versuchte mit einem Feuerlöscher vergeblich, den Brand zu ersticken. Der Brand griff vom Container auch auf davor gelagerte Altpapierstapel über, der Metallbehälter selbst brannte vollständig aus. "Als wir auf der Anfahrt waren, sahen wir im Thielebach einen Feuerschein", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Die Kernstadtwehr habe daraufhin über die Leitstelle die Helser Kameraden nachalamieren und zum Containerbrand schicken lassen, während die rund 30 Einsatzkräfte der Stützpunktwehr sich um den Scheunenbrand in der Thielebachstraße kümmerten.

Dort standen Heu- und Strohballen sowie die Holzkonstruktion der Scheune in Flammen. Tiere befanden sich nicht in den Stallungen. Mit fünf C-Rohren sowie mit dem Wenderohr an der Drehleiter gingen die Feuerwehrleute von allen Seiten gegen die Flammen vor. Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Karl-Heinz Meyer ließ auch zwei Trupps unter Atemschutz das Feuer bekämpfen. Um das Löschwasser besser ins Innere der 25 Heu- und zehn Strohballen zu bringen, mischten die Einsatzkräfte etwas Schaummittel bei - was in geringen Mengen als Netzmittel wirkt und dem Wasser die Oberflächenspannung wirkt. Mit dem Helser Schlauchwagen hatten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung bis zur Einsatzstelle aufgebaut.

Mit Unterstützung der Mengeringhäuser Firma Peine, die einen großen Radlader stellte, wurden Stroh und Heu auf einer Wiese oberhalb der Scheune verteilt und weitgehend abgelöscht. Gegen 9.30 Uhr war der Einsatz für die Kameraden beendet, sie kehrten in den Stützpunkt, bestückten die Fahrzeuge mit trockenen Schläuchen und füllten die Löschwassertanks.

Atemschutzgeräteträgerin mit Kreislaufproblemen
Eine Feuerwehrfrau, die unter Atemschutz vorgegangen war, bekam während des Einsatzes Kreislaufprobleme. Die Einsatzleitung forderte einen Rettungswagen an, dessen Besatzung die Atemschutzgeräteträgerin ins Krankenhaus brachte. Nach eingehender Untersuchung wurde die junge Frau bereits am Morgen wieder entlassen. 

Das Gebäude sei mit Stromversorgung ausgestattet, sagte ein Polizist an der Einsatzstelle in der Thielebachstraße. Somit sei ein technischer Defekt als Brandursache nicht auszuschließen. Der Schaden belaufe sich auf rund 10.000 Euro. Mit rund 200 bis 300 Euro bezifferte der Beamte den Schaden am Altpapiercontainer. Hier könnte eine brennende Kippe für das Feuer gesorgt haben. Dennoch schließen die Beamten in beiden Fällen auch vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Dass es an zwei Stellen gleichzeitig brennt, bezeichnete der Polizist als "merkwürdig". Wegen akuter Einsturzgefahr sperrte die Polizei in Absprache mit der Feuerwehr die Scheune.

Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen im Thielebach hatte es 2002 schon einmal gebrannt: Damals stand ebenfalls die Scheune in Flammen, Besitzer und Einsatzkräfte retteten damals zahlreiche Tiere aus dem Feuer.


Erst am Samstagmorgen waren die Kameraden aus Arolsen und Helsen im Einsatz:
Lackierofen brennt: Großeinsatz (05.11.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

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