PADERBORN / BIELEFELD. Auf der A 33 bei Paderborn-Schloß Neuhaus ist am Montagabend ein Schwertransporter mit einem beladenen Nachläufer verunglückt. Die aufwendigen Rettungs- und Bergungsarbeiten führten zu umfangreichen Sperrmaßnahmen auf der Autobahn.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Montag, 12. Oktober 2026, gegen 20.25 Uhr, als der 48 Jahre alte Fahrer aus Paderborn mit dem Schwertransporter auf der Tangente der A 33 in Richtung Bielefeld unterwegs war. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Nachläufer zu weit nach rechts, sodass die Asphaltdecke unter dem Gewicht des Anhängers und des geladenen Betonteils wegbrach.
In der Folge kippte der Schwertransporter nach rechts um, während der Nachläufer zusammen mit dem geladenen Betonteil die Böschung hinunterstürzte. Der im Fahrerhaus eingeklemmte 48-Jährige musste von Rettungskräften befreit werden und kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Während der Rettungsmaßnahmen und der ersten Bergungsarbeiten war die A 33 in Richtung Bielefeld von etwa 20.30 Uhr bis Dienstagmorgen gegen 4 Uhr voll gesperrt. Bei dem Unfall wurden rund 20 Elemente der Schutzplanke beschädigt, der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 160.000 Euro geschätzt.
Der in der Böschung liegende Nachläufer und das darauf geladene Betonteil konnten zunächst nicht geborgen werden. Bei der Ladung handelt es sich um einen Betonbinder mit einem Gewicht von rund 7,98 Tonnen, der zusammen mit dem Nachläufer noch aus dem Graben geborgen und abtransportiert werden musste. Die Bergung war für Dienstag zunächst zwischen 10 und 18 Uhr vorgesehen und sollte mit zwei Kränen erfolgen.
Für die Aufstellung der beiden Kräne wurde zunächst lediglich der rechte Fahrstreifen der A 33 in Richtung Bielefeld gesperrt, sodass der Verkehr auf den übrigen Fahrstreifen weiterlaufen konnte. Anschließend wurde mit der Bergung des Nachläufers und des Betonbinders begonnen.
Im weiteren Verlauf der Arbeiten mussten ab 16.15 Uhr sämtliche Fahrstreifen der A 33 in Höhe Schloß Neuhaus in Richtung Bielefeld gesperrt werden. Nach Angaben der Polizei sollte diese Vollsperrung voraussichtlich rund drei Stunden andauern. (ots/r)
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