Spielende Kinder: Schotter auf Schienen gelegt?

Donnerstag, 10. März 2016 15:42 geschrieben von  Migration

IHRINGSHAUSEN. Ein Lokführer hat mit seinem Güterzug auf die Gleise gelegte Schottersteine überfahren. Ganz in der Nähe traf die hinzu gerufene Bundespolizei auf fünf Kinder, die an der ICE-Strecke Kassel-Göttingen spielten.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den Kindern im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren aus Kassel und den Schottersteinen gibt, war zunächst nicht bekannt. Die Bundespolizisten belehrten die Kinder über die Gefahren an Bahnanlagen und brachten die Knirpse anschließend zu ihren Eltern. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt.

Hinweis der Bundespolizei
Werden Steine von Zügen überfahren, zerplatzen diese. Umherfliegende Splitter können zu erheblichen Verletzungen führen. Schon der generelle Aufenthalt in Gleisnähe ist für Unbefugte nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich.

"Kinder haben kein Gespür für diese Gefahren. Die Lust auf Mutproben kann tödlich enden", verdeutlichte am Donnerstag ein Sprecher der für Bahnanlagen zuständigen Bundespolizei. Beim Spielen seien Kinder meist abgelenkt. Züge könnten sich fast lautlos nähern und würden daher oft erst spät bemerkt.

Eltern sollten ihre Kinder für diese Gefahren sensibilisieren. Bei Fragen zu diesem Thema können sich Interessierte an die Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/81616-0 wenden.

Anzeige:

Zuletzt bearbeitet am Donnerstag, 10. März 2016 17:42

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige