Baum trifft Waldarbeiter: Schwierige Rettung am Steilhang

Montag, 02. März 2015 18:09 geschrieben von  Migration

MARSBERG. Ein Waldarbeiter ist am Montagmorgen von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt worden. Da der Arbeitsunfall an einem steilen Hang passiert war, forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr für eine sichere und schonende Rettung des Mannes an. Er wurde schließlich in eine Klinik nach Kassel geflogen.

Der Unfall passierte am Montag gegen 9 Uhr im Waldgebiet zwischen Bredelar und der WEPA-Papierfabrik. An einem Steilhang etwa 40 Meter oberhalb eines Weges unweit der Diemel hatte ein Baum einen Waldarbeiter getroffen und am Rücken verletzt. Notarzt und Rettungswagenbesatzung bahnten sich ihren Weg zu dem Verunglückten und forderten die Feuerwehr zum Transport den steilen Berg hinunter sowie einen Rettungshubschrauber an.

Der Löschzug aus Marsberg und die Löschgruppe aus Giershagen rückten mit insgesamt 25 Einsatzkräften, einer sogenannten Schleifkorbtrage und der für derartige Einsätze nötigen Absturzsicherung - bestehend unter anderem aus Seilen und Karabinern - zur Unglücksstelle aus. "Zunächst mussten wir das Material gut 40 Meter weit die steile Böschung hinauf transportieren", beschrieb Feuerwehrsprecher Frank Steker das Vorgehen. Beim Verletzten angekommen, wurde der Mann gemeinsam mit dem Rettungsdienst in die Schleifkorbtrage umgelagert.

Nachdem der Mann in der Trage und die Trage selbst gesichert waren, sicherten sich auch die Brandschützer mit Seilen, um beim Abstieg mit dem Patienten nicht selbst in Gefahr zu geraten. Am Fuße des Steilhangs übergaben die Einsatzkräften den Schwerverletzten schließlich an die Besatzung des inzwischen gelandeten Rettungshubschraubers Christoph 13 aus Bielefeld. Der Pilot war auf einer Weide neben dem Weg gelandet. Nachdem der Patient erneut umgelagert war, hoben die Luftretter ab und nahmen Kurs auf eine Kasseler Klinik.

Der Mann sei zwar schwer verletzt, aber ansprechbar gewesen, sagte ein Polizeibeamter später gegenüber 112-magazin.de. Es bestehe offenbar keine Lebensgefahr.


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Feuerwehr Marsberg

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Zuletzt bearbeitet am Montag, 02. März 2015 19:20

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