Christopher Rohde

Christopher Rohde

ROTENBURG. Die Dienstgruppe B der Feuerwehr Rotenburg wurde am Freitag (12. August 2022) um 18.14 Uhr zum Brand einer größeren Gartenhütte im Wacholderweg alarmiert.

Bei der Ankunft der Einsatzkräfte stand ein Holzunterstand am Waldrand oberhalb von Wohnhäusern in Vollbrand. Wegen der Lage vor Ort war es notwendig, weitere Einsatzkräfte zu alarmieren. Das Feuer hatte bereits auf die angrenzende Waldfläche übergegriffen, wodurch ebenfalls mehrere Bäume Feuer fingen.

Auf Grund der Rauchentwicklung wurde das Feuer durch zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren abgelöscht. Weitere Einsatzkräfte bekämpften die Brandausbreitung auf der Waldfläche.

Der Einsatz war nach etwa 2 Stunden beendet. Verletzt wurde niemand. (Feuerwehr Rotenburg)

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BAD WILDUNGEN. Ein Vorfahrtsverstoß führte am Freitagnachmittag (12. August 2022) zu einem Verkehrsunfall in Bad Wildungen. Eine Person wurde leicht verletzt.

Gegen 13.25 Uhr wollte eine 57-Jährige mit ihrem schwarzen VW Tiguan von der Fürstenallee auf den Parkplatz der Fürstengalerie abbiegen. Hierbei übersah die Fahrerin aus Bad Wildungen einen entgegenkommenden Rollerfahrer (17). 

Bei dem Zusammenstoß wurde der 17-Jährige über die Motorhaube des VW geschleudert und dabei leicht verletzt. Seine Verletzungen wurden im Wildunger Krankenhaus behandelt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1500 Euro.

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WILLINGEN. Bis um 6.15 Uhr, am Sonntag, war die Welt im beschaulichen Eimelrod noch in Ordnung, danach drangen dumpfe Schläge durch die Ortschaft und Menschen wurden aus ihrem Schlaf gerissen.

Nach Informationen von Augenzeugen befuhr eine Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf die Straße "Zur Zweere" vom Bärenkamp kommend in Richtung "An der Bicke", um auf die Hauptstraße zu gelangen. In Höhe der Hausnummer 30 geriet der schwarze Nissan nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit acht Feldern eines verzinkten Eisenzaunes, riss dabei sämtliche Metallpfosten aus dem Boden und wurde danach nach links abgeleitet. Hier stieß der Juke gegen eine Grundstücksmauer und beschädigte diese, dabei wurde das Kennzeichen (MR) des Juke abgerissen.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte die Frau (53) aus Kirchhain ihre Fahrt fort in Richtung Bundesstraße 251. Von dort ging die Fahrt in Richtung Korbach. Durch ihre unkonventionelle Fahrweise fiel der Nissan erneut in Rhena auf. Passanten vermuteten zunächst einen medizinischen Notfall, mussten dann aber feststellen, dass die Fahrerin unter Alkoholeinwirkung stand. Die aus Korbach, aufgrund des Unfalls alarmierte Streife, traf direkt auf die Fahrerin des Nissan. Kurzum, wurde der Schlüssel sichergestellt, danach ging die Fahrt zur Blutentnahme nach Korbach ins Krankenhaus, der Führerschein der Frau wurde vorerst einbehalten.

Auf rund 5000 Euro werden die Schäden am verzinkten Pferdezaun und der Grundstücksmauer geschätzt. Hinzu kommt der Sachschaden am Nissan Juke.

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BERLIN. Mit Entsetzen und völligem Unverständnis haben die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf Meldungen aus dem Bundestag reagiert, wonach der Etat des Bundesinnenministeriums im kommenden Jahr um mehr als 2,22 Milliarden Euro sinken soll.

„Wenn das Vorhaben umgesetzt werden sollte, kann der Staat wohl kaum noch seiner Verpflichtung nachkommen, die Bevölkerung zu schützen", sagte vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner, „das wäre eine Katastrophe." DFV-Präsident Karl-Heinz Banse ergänzte: „Die Fähigkeit, bei Katastrophen und Krisen künftig besser aufgestellt zu sein als bisher, würde damit nicht verstärkt, sondern verringert." Beide Präsidenten erinnerten an die Notwendigkeiten, die nach jüngsten Ereignissen von Experten erkannt worden waren. Dazu zähle neben der Starkregenkatastrophe nicht zuletzt die enorme Herausforderung durch die Pandemie, aber auch durch Flüchtlingskrisen. „Und auch die aktuellen Wald- und Vegetationsbrände zeigten deutlich auf, wie und wo Deutschland mehr statt weniger investieren müsse", so Aschenbrenner und Banse weiter. 

Erst im Februar hatte die vfdb in einem Schreiben an Bundesinnenministerin Nancy Faeser anlässlich des Koalitionsvertrages der Regierungsparteien Empfehlungen zur Optimierung des Bevölkerungsschutzes in Deutschland gegeben. Unter anderem wurde darin neben der Schaffung einer operativ-taktischen Führungseinrichtung auf Bundesebene auch die Entwicklung eines staatlichen Krisenmanagements angeregt. Ferner forderten die Experten eine bundeseinheitliche Warnung und Information der Bevölkerung in Gefahrenlagen.

Weniger Geld für Katastrophenschutz

Bereits im November 2021 hatte der Deutsche Feuerwehrverband den Bund aufgefordert, durch eine auskömmliche Finanzierung dafür Sorge zu tragen, dass die Organisationen im Zivil- und Katastrophenschutz die Anforderungen der Zukunft erfolgreich bewältigen können. „Auch in Reaktion auf die Auswirkungen der zunehmenden Klimaveränderung bedarf es einer besonderen Aufmerksamkeit zur Stärkung der Resilienz und einer weiteren Verbesserung im Bereich der Warnung der Bevölkerung", wandte sich DFV-Präsident Banse an die Vorsitzenden der Regierungsparteien.

In einem weiteren Schreiben forderte die vfdb Anfang April eine deutliche Erhöhung der Haushaltsansätze für die zivile Verteidigung. Bislang hätten die Aufwendungen des Bundes für den Zivilschutz nur ein Volumen, das etwa 0,3 Prozent des Wehretats entspreche, hieß es darin. Neben einer starken Armee sei jedoch für den Schutz des Landes auch eine leistungsfähige zivile Verteidigung erforderlich. „Selbst eine Verdoppelung der Haushaltsansätze für den Zivilschutz würde den Bundeshaushalt insgesamt nur geringfügig belasten", so vfdb-Präsident Aschenbrenner. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine hatte sich DFV-Präsident Karl-Heinz Banse Anfang März an Bundesinnenministerin Nancy Faeser gewandt und auf die Umsetzung neuer Maßnahmen im Bereich der zivilen Verteidigung, etwa bei den Führungsstrukturen oder der Beschaffung von CBRN-Technik, gedrungen: Neben der notwendigen Fortentwicklung der militärischen Verteidigung müsse allerdings und konsequenterweise auch ein besonderer Fokus auf die damit zwangsläufig verbundenen Fähigkeiten im Bereich der zivilen Verteidigung gelegt werden. 

Die Neuausrichtung des Bevölkerungsschutzes war eines der bestimmenden Themen auch beim 29. Deutschen Feuerwehrtag im Juni in Hannover. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hatte dort ein klares Bekenntnis zum Deutschen Feuerwehrverband und zu den Feuerwehren in ganz Deutschland abgegeben und das Engagement und die Arbeiten der Feuerwehren in den unterschiedlichsten Einsatzlagen und für die Gesellschaft im Allgemeinen gewürdigt: „Die Feuerwehr ist der wesentliche Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Deutschland, so müssen wir sie auch behandeln", hatte Faeser betont. Die Bundesinnenministerin hatte ihre Unterstützung bei der Durchsetzung der Forderung nach einer ständigen Vertretung des Deutschen Feuerwehrverbandes als direkter Vertretung der Feuerwehren im neuen gemeinsamen Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz des Bundes und der Länder zugesichert. 

Über die vfdb:

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) versteht sich als das deutsche Expertennetzwerk für Schutz, Rettung und Sicherheit. Sie zählt mehr als 3.000 Mitglieder. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der Gefahrenabwehr. Das gilt für den Brandschutz ebenso wie für die technische Hilfeleistung, den Umweltschutz, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz. Die vfdb bietet fachliche Unterstützung und ein breites, professionelles Netzwerk. Anwender wie die Feuerwehren und die Hilfsorganisationen sind mit wissenschaftlichen Institutionen und Leistungserbringern aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor vereint. 

Über den DFV: 

Der Deutsche Feuerwehrverband bündelt und vertritt die Interessen seiner ordentlichen Mitglieder aller 16 Landesfeuerwehrverbände und der beiden Bundesgruppen. Die Fachbereiche, zum Teil in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), analysieren Probleme und Ereignisse, begleiten Entwicklungen, erarbeiten fachliche Stellungnahmen und Konzepte für die Arbeit der Feuerwehren und für die Vertretung der Feuerwehrinteressen. Ohne fachlichen Austausch, gemeinsame Aktionen und eine gebündelte Interessenvertretung wäre das deutsche Feuerwehrwesen nicht so, wie es ist – schnell, kompetent und zuverlässig, aber auch geprägt von einem hohen Maß an Eigenverantwortung der Feuerwehrangehörigen und der Träger der Feuerwehren. Die Feuerwehrverbände in Städten, Kreisen, Ländern und Bund haben immer wieder Weichen gestellt und bilden die Klammer um dieses erfolgreiche System. (Quelle: Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.)

PADERBORN. Rund 20 Verletzte, darunter viele Schulkinder, ein Auto mit Totalschaden und ein beschädigter Linienbus sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Sander Straße am Freitagmorgen.

Gegen 7.40 Uhr fuhr eine 75-Jährige mit ihrem Opel Mokka dem Alt-Enginger-Weg vom Nesthauser See kommend in Richtung Sander Straße. An der Kreuzung bog sie nach rechts auf die Sander Straße in Richtung Bundesstraße 64 (Münsterstraße) ab. Dabei geriet sie auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen Linienbus, der die Sander Straße in Richtung Elsen befuhr.

Der Opel wurde nach der Kollision mit der linken vorderen Ecke des mit 40 Personen besetzten Gelenkbusses um 180 Grad herumgeschleudert und blieb mit Totalschaden liegen. Die Opel-Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Auch der Busfahrer wurde verletzt.

Eine 34-Jährige und ihr Sohn (10) stürzten im Gang. Weitere Kinder fielen auf die beiden. Der Rettungsdienst brachte die Autofahrerin sowie den Busfahrer und die Mutter mit ihrem Sohn mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Die weiteren Businsassen, größtenteils Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren, aber auch Jugendliche und wenige Erwachsene, wurden am Unfallort von Notärzten, Rettungssanitätern und Feuerleuten betreut. Etwa ein Dutzend klagte über leichte Verletzungen.

Mit einem Bus der Feuerwehr wurden sämtliche Insassen vorsichtshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Eltern wurden von der Polizei oder von den Kindern selbst informiert. Einige Eltern kamen zum Unfallort und begleiteten den Feuerwehrbus zum Krankenhaus. Am Hospital organisierte die Feuerwehr mit Unterstützung von Notfallseelsorgern die Übergabe der untersuchten Kinder an die Eltern. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, sodass die genaue Anzahl der Verletzten noch nicht feststeht.

Der leicht beschädigte Bus konnte von der Unfallstelle zur Werkstatt gefahren werden. Den Opel musste ein Abschleppdienst abholen. Die Polizei sicherte die Unfallspuren und gab den Unfallort wieder frei. Die Sander Straße war bis 10 Uhr gesperrt. (ots/r)

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EDERSEE. Wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz muss sich ein 58-Jähriger aus Fulda verantworten - der Mann hatte am Dienstag seinen Hund unbeaufsichtigt bei sengender Hitze im Auto gelassen.

Nur dem beherzten Eingreifen einer Polizeibeamtin und eines Feuerwehrmannes ist es zu verdanken, dass der Hund in letzten Moment gerettet werden konnte. Ereignet hatte sich das Drama am 9. August gegen 15 Uhr. Passanten hatten einen Hund in einem geparkten Benz gesehen, dem es ersichtlich schlecht ging. Bei einer Außentemperatur von 28 Grad Celsius und heftiger Sonneneinstrahlung hatte sich die Hitze im Auto derart gestaut, dass sich das Tier in seiner Not vom Kofferraum des Kombis durch das Trennnetz auf die Rückbank vorgearbeitet hatte, in der Hoffnung, dort mehr Schatten zu finden. 

Gegen 14.45 Uhr trafen Passanten auf Simone Böhmert von der Wasserschutzpolizei Edersee und klärten die Beamtin auf. Ab diesem Moment lief die Rettungsaktion auf Hochtouren. Der Hund lag mittlerweile auf der Rückbank und war stark am Hecheln. Linderung brachten dem Tier auch die drei Zentimeter geöffneten Scheiben nicht. Der Anruf an die Kollegen der Polizeistation Bad Wildungen folgte unmittelbar. Auch Wehrführer Mirko Gerlach von der Freiwilligen Feuerwehr Hemfurth/Edersee wurde alarmiert. Um 15 Uhr wurde eine Scheibe beim Benz eingeschlagen und der Hund aus dem Auto gezogen. "Es ging nicht um Minuten, sondern um Sekunden", berichtete der Wehrführer gegenüber unserer Redaktion. Völlig überhitzt und nicht mehr in der Lage zu stehen, musste der Hund mit Wasser behutsam abgekühlt werden.

Den Besitzer des Hundes versuchten die Beamten der Polizeistation telefonisch zu erreichen, dies war nicht möglich, weil sein Handy in Auto lag und der Mann im Kletterwald seinem Hobby frönte. Nach langer Suche konnten die Beamten den Besitzer des Hundes ausfindig machen. Nach der Belehrung wurde eine Anzeige gegen den 58-Jährigen gefertigt.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, keine Kinder oder Tiere allein in geschlossenen Fahrzeugen zu lassen.

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KORBACH. Gegen 13.30 Uhr wurden der Löschzug der Kernstadtwehr sowie die Feuerwehr Meineringhausen zu einem Flächenbrand am Ortsausgang von Meineringhausen gerufen.

Auf einem Feld unmittelbar entlang des alten Bahndamms, auf dem sich nun der Ederseebahnradweg befindet, stand eine Fläche von ca. einem Hektar in Flammen. Ursächlich waren vermutlich die dort laufenden Drescharbeiten. Die 30 ehrenamtlichen Kräfte der beiden Feuerwehren konnten durch das rasche Eingreifen sowie durch die tatkräftige Unterstützung mehrerer Landwirte ein Übergreifen der Flammen auf das noch stehende Getreide sowie auf den Bahndamm verhindern. Größerer Schaden konnte somit vermieden werden. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet, die abgebrannte Fläche wurde von den Landwirten abschließend komplett gegrubbert, sodass auch letzte Glutnester erwischt werden konnten. Eine Streife der Polizeistation Korbach hat das Brandgeschehen aufgenommen und dokumentiert.  

„Ein großer Dank geht wieder mal an die Landwirte, die schnell und unkompliziert gehandelt haben", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland.

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WALDECK. In den vergangenen Tagen führte die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg anlässlich der europäischen Aktionswoche "Roadpol Speed" gezielte Verkehrskontrollen durch, bei denen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmenden im Fokus stand.

Am Mittwoch (10. August) waren die Beamten des Regionalen Verkehrsdienst (RVD) der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg rund um den Edersee im Einsatz. Sie führten Geschwindigkeitsmessungen an der Ederseerandstraße (L 3086) durch und nahmen im Rahmen von Anhaltekontrollen sowohl die Fahrzeuge als auch die Personen am Steuer genauer in Augenschein.

In der Zeit von 11 bis 13.30 Uhr wurde im Bereich der "Taucherbucht" zwischen Waldeck-Niederwerbe und Waldeck-See (früher Waldeck-West) gemessen. Zwischen 13.45 und 15.30 Uhr führten die Polizisten die Geschwindigkeitsmessungen per Laser-Handmessgerät zwischen der Sperrmauer und dem Abzweig Hemfurth durch. Insgesamt wurden 176 Fahrzeuge gemessen, davon waren etwa 10 Prozent (18 Verkehrsteilnehmer) zu schnell unterwegs. Während zwölf Fahrer mit einem Verwarnungsgeld davon kamen, müssen sechs mit einem Bußgeld rechnen.

"Spitzenreiter" bei erlaubten 50 km/h war ein Motorrad mit 77 km/h. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von 150 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Erfreulicherweise mussten die Polizisten außer den Geschwindigkeitsübertretungen nur geringfügige Ordnungswidrigkeiten, aber keine Vergehen, wie Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, ahnden. Alle kontrollierten und verwarnten Kraftfahrer akzeptierten durchweg die Kontrollmaßnahmen und zeigten Verständnis für die Maßnahmen. Auch mit Blick auf die Statistik zog Polizeihauptkommissar Ingo Pohle, Leiter des Verkehrsdienstes, ein positives Fazit: "Der ganz überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer, die bei herrlichem Ausflugswetter am Edersee unterwegs waren, viele davon auch als Kradfahrer, verhielten sich vorbildlich in Bezug auf die geltenden Verkehrsregeln."

Überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr dar, insbesondere bei den Unfällen mit schwerwiegenden Folgen. Die Polizisten werden in der bis zum Sonntag, 14. August, andauernden Aktionswoche "Roadpol Speed", aber auch danach Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Ziel ist es, die Sicherheit für alle auf den Straßen weiter zu erhöhen und auf die Gefahren zu schnellen Fahrens aufmerksam zu machen.

Hintergrundinformationen zu ROADPOL (European Roads Policing Network): "Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!" ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. ROADPOL steht für "European Roads Policing Network". Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union, handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in London. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten. (ots/r)

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Donnerstag, 11 August 2022 10:09

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 251

KORBACH. Bislang ungeklärt ist ein Unfall, der sich am Donnerstag auf der Bundesstraße 251 zwischen Meineringhausen und Korbach auf der Bundesstraße 251 ereignet hat.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 8.50 Uhr ein Mann aus Kassel mit seinem weißen Mercedes-Benz die B251 von Meineringhausen in Richtung Korbach. Zeitgleich näherte sich aus entgegengesetzter Richtung der Mitarbeiter eines Korbacher Pflegedienstes vom Melm kommend, in Fahrtrichtung Meineringhausen. In Höhe eines Parkplatzes stießen die beiden Fahrzeug so zusammen, dass der Mazda mit dem Edertaler einen Abhang hinuntergeschleudert wurde. Der Benz blieb quer auf der Fahrbahn stehen, die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert, wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte der Kasseler mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach verlegt werden.

Weitaus schwerer zeichneten sich die Verletzungen bei dem Mazdafahrer ab. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt, wurde der Fahrer des Mazda ins Krankenhaus nach Kassel geflogen. Wie es genau zu dem Unfall kam, wird der Bericht des Sachverständigen zeigen, der von der Staatsanwaltschaft mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt wurde. Insgesamt wird der entstanden Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen mit 15.000 Euro angegeben.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 in Verbindung zu setzen.

Link: Unfallstandort am 11. August 2022 auf der B251.

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Mittwoch, 10. August 2022, um 16.57 Uhr, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf die BAB 44 zwischen dem Kreuz Kassel-West und dem Dreieck Kassel-Süd in Fahrtrichtung Ost alarmiert.

Kurz vor der Bergshäuser Brücke kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Gliederzug und einem Lieferwagen. Der Lieferwagen mit Plane-Spriegelaufbau war auf den Anhänger eines stehenden Gliederzuges im Stauende aufgefahren und hatte sich regelrecht unter den Anhänger eingekeilt. Dabei wurde der Fahrer des Lieferwagens schwer verletzt und war massiv in dem Fahrerhaus eingeklemmt.

Zwei Rettungswagenbesatzungen, der Notarzt und sein Team vom Rettungshubschrauber Christoph 44 aus Göttingen stellten die Versorgung des verunfallten Fahrers sicher. Die Feuerwehr musste zur technischen Rettung hydraulisches Rettungsgerät und die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens einsetzen, um den Fahrer zu befreien. Dieser wurde dann mit dem Rettungswagen und dem Notarzt ins Klinikum Kassel gebracht, wo er weiter medizinisch versorgt wurde. Weitere Personenschäden blieben glücklicherweise aus. An der Einsatzstelle waren neben der Autobahnpolizei mit zwei Funkstreifenwagen fünf Einsatzfahrzeuge und ein Rettungswagen der Feuerwehr Kassel sowie ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund.

Die Feuerwehr Kassel war mit insgesamt 18 Einsatzkräften vor Ort. Insgesamt waren es 22 Einsatzkräfte und vier Polizeibeamte der Autobahnpolizei im Einsatz gebunden. Die Fahrzeugführer der zurückgestauten Lkw und Pkw hatten dafür Sorge getragen, dass die Einsatzfahrzeuge via Rettungsgasse die Einsatzstelle erreichen konnten.

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