Christopher Rohde

Christopher Rohde

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Freitag kontrollierte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis den Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 236 an der Bushaltestelle Huckelberg.

Bei der Überprüfung der Lenkzeiten fiel ein 39-jähriger Lkw-Fahrer aus Rumänien auf. Insgesamt zählten die Verkehrsspezialisten 25 Verstöße bei dem Mann. Immer wieder hatte er die Tageslenkzeiten überschritten und seine Ruhezeiten verkürzt. Noch vor Ort bezahlte der Fahrer sein dreistelliges Bußgeld. Zudem entrichtete er ein vierstelliges Strafgeld für das belgische Speditionsunternehmen.

Auf der Gegenfahrbahn hielt der Verkehrsdienst einen ungenehmigten Schwerlasttransport an. Ein Tieflader transportierte einen Raupenharvester. Neben dem nicht genehmigten Transport werteten die Beamten mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften aus. So war der 62-jährige Fahrer aus Erntebrück mehrfach ohne eingelegte Fahrerkarte unterwegs. Auf den Fahrer sowie auf das Unternehmen kommen nun hohe Bußgelder zu.

Lkw-Unfälle haben fast immer dramatische Folgen. Daher kontrollieren die Spezialisten des Verkehrsdienst nahezu täglich den Schwerlastverkehr auf den Straßen des Hochsauerlandkreises.

-Anzeige-

FRANKENBERG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag schlugen zwei unbekannte Täter einen 21-Jährigen in Frankenberg und traten am Boden liegend auf ihn ein. Die Polizei bittet um Hinweise.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei Frankenberg ging der 21-Jährige gegen 0.30 Uhr mit seiner Begleiterin durch die Röddenauer Straße in Richtung Stadtmitte. In Höhe eines Grillimbisses kamen ihnen zwei männliche Personen entgegen, die den jungen Mann angesprochen haben. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung, sollen die Unbekannten auf ihn eingeschlagen haben, sodass er zu Boden fiel. Auch danach sollen die Täter weiter auf ihn eingeschlagen und ihn getreten haben. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Innenstadt. Der 21-Jährige erlitt Verletzungen, die anschließend im Kreiskrankenhaus Frankenberg behandelt werden mussten

Die von der Polizei Frankenberg sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden unbekannten Tätern führte nicht zum Erfolg. Von ihnen liegt bisher folgende Beschreibung vor: Beide etwa 20 Jahre alt, ein Täter etwa 170 cm groß mit Vollbart, der zweite Täter etwa 180 cm groß, beide dunkle Haare und dunkel gekleidet. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg. Die Rufnummer lautet 06451/7203-0.

-Anzeige-

DIEMELSEE. Nachdem ein Opelfahrer auf der Landesstraße 3076 öffentliches Eigentum beschädigt hatte, setzte er sich ab, ohne die Behörde über die Schadenslage zu informieren.

Aufgefallen war einer Streifenwagenbesatzung ein umgefahrener Leitpfosten auf der Landesstraße zwischen den Diemelseer Ortsteilen Flechtdorf und Adorf. Bei genauerer Betrachtung stellten die Beamten fest, dass abgerissene Fahrzeugteile eines Transporters in dem Flutgraben lagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand muss der Unfallverursacher von Flechtdorf in Richtung Adorf unterwegs gewesen sein. In einer Linkskurve, kurz vor dem Abzweig in Richtung Benkhausen, kam der Fahrer mit seinem weißen Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde in den Böschungshang gedrückt.

Dabei muss das Fahrzeug erheblich beschädigt worden sein. Vermutlich ist die rechte Fahrzeugseite (Beifahrerseite) und die Front vorne rechts stark beschädigt. Die am Unfallort aufgefundenen Trümmerteile deuten auf einen weißen Vivaro der Marke Opel hin. Den genauen Zeitraum konnten die Beamten nicht ermitteln - der Unfall dürfte sich aber zwischen Freitag, 15. Oktober, 15.10 Uhr und Samstag, 16. Oktober, 9.30 Uhr ereignet haben.

Hinweise zu der Unfallflucht nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

-Anzeige-

FRANKENBERG. Der Bahnübergang in der Wilhelmstraße bleibt voraussichtlich bis Dienstagabend gesperrt. Grund für die Sperrung sind Gleisbauarbeiten, die von der Deutschen Bahn durchgeführt werden. Somit ist die Otto-Stoelcker-Straße und die Goßbergstraße aus Richtung Wilhelmstraße für Verkehrsteilnehmer nicht erreichbar.

Die Umleitungen sind ausgeschildert.

-Anzeige-

Sonntag, 17 Oktober 2021 10:51

Wildunfälle steigen im Landkreis rapide an

WALDECK-FRANKENBERG. Innerhalb einer Woche kam es Landkreis Waldeck-Frankenberg zu rund 60 Wildunfällen - die Gefahr mit Wildtieren zu kollidieren ist im Herbst am größten.

Bis zu fünfmal am Tag kollidierten Fahrzeuge mit Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären oder Füchsen und auch Hasen in der letzten Woche. Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeit. Die mit Abstand meisten Wildunfälle passieren in den Monaten Oktober und November, auch deshalb, weil das Wild weitere Wege zu den Äsungsplätzen zurücklegen muss und der Berufsverkehr sich in die Dämmerungszeiten verschoben hat.

Wild nicht ausweichen

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden.

Immer die Polizei informieren

Grundsätzlich sollte die Polizei über Wildunfälle informiert werden. Oft genug hört man den Satz: "Das Reh ist mir vor die Motorhaube gelaufen, ist dann unverletzt in den Wald geflüchtet". In 99 % der Fälle trifft das nicht zu, weiß ein Schweißhundeführer zu berichten, der mit solchen Aussagen immer wieder konfrontiert wird. "Die angefahrenen Tiere retten sich trotz schwerer Verletzungen in den Wald und verenden dort jämmerlich - oft dauert dieses Hinsiechen Tage, bis der Tod eintritt", so der Hundeführer. Die Polizei klärt vor Ort, was getan werden muss. In der Regel werden die Jagdpächter informiert, die mit einem brauchbaren Hund das verletzte Tier nachsuchen. Sollte kein Pächter erreichbar sein, wird ein versierter Schweißhundeführer mit der Aufgabe betraut, dem verletzten Tier nachzustellen und von seinen Leiden zu erlösen. Wichtig ist auch, dass die Polizei für den Geschädigten den Wildunfall dokumentiert. Versicherungen verlangen nämlich einen Nachweis, um den Schaden regulieren zu können.

-Anzeige-

VOLKMARSEN. Vermutlich hat angebranntes Essen am Samstag einen Wohnungsbrand im Dorfgemeinschaftshaus in Hörle ausgelöst. Um 12.09 Uhr schrillten Sirenen in den Volkmarsener Ortsteilen und die Pager der Einsatzkräfte. 

Die Feuerwehren aus Herbsen, Hörle, Külte und Volkmarsen rückten mit 50 Einsatzkräften unverzüglich zum Einsatzort ins Oberdorf aus. Als die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle eintrafen, bestätigte sich das gemeldete Szenario. Aus dem Dachbereich drang bereits dunkler Rauch. Umgehend begaben sich drei Atemschutztrupps in das Gebäude, um den Brandherd ausfindig zu machen. Im Obergeschoss, in einer Mietwohnung, hatte sich der Inhalt einer Pfanne entzündet, die Flammen waren an die Dunsthaube gelangt - so konnte sich das Feuer reichlich Nahrung besorgen und auf die Holzvertäfelung übergreifen.

Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude. Das Feuer konnte im Bereich der Küche gelöscht werden. Anschließend wurde das Gebäude belüftet und das gesamte Mobiliar aus der Küche geräumt, um alle Glutnester zu lokalisieren. Die betroffenen Bereiche wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert und Brandnester abgelöscht.

Nach 90 Minuten war der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet. Die Fahrzeuge wurden gereinigt sowie bestückt und die Einsatzbereitschaft hergestellt. Die Polizei aus Bad Arolsen war vor Ort, zwei Rettungswagen, sowie der Bürgermeister der Stadt Volkmarsen. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzleitung hatte Kai Wiebusch übernommen. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar.

-Anzeige-

KASSEL. In der Nacht zu Freitag kam es auf dem Lkw-Parkplatz am Autohof Lohfeldener Rüssel an der BAB 7 zum Brand eines geparkten Sattelzugs.

Andere Lkw-Fahrer waren gegen 00.50 Uhr durch knallähnliche Geräusche auf den Brand aufmerksam geworden und hatten daraufhin sofort den im Führerhaus schlafenden Fahrer des Sattelzugs geweckt. Der 30-jährige Mann aus Polen konnte sein Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen und blieb glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden an dem Sattelzug einer polnischen Spedition dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen in einem niedrigen fünfstelligen Bereich liegen.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo am Brandort deutet alles auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen an der Zugmaschine im Bereich der Sattelkupplung und des Kraftstofftanks ausgebrochen.  Nun bitten die ermittelnden Beamten des K 11 Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brand gemacht haben oder Hinweise auf die mutmaßlichen Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

-Anzeige-

GEMÜNDEN/WOHRA. Eine zu schnelle Fahrweise und Alkohol im Blut brachten einen 22-jährigen Autofahrer am frühen Samstagmorgen in arge Bedrängnis.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Mann gegen 1.50 Uhr die Ortslage Gemünden vom Untertor kommend in Richtung Moischeider Straße. Am Weinberg, etwa in Höhe einer Haustechnikfirma, kam der graue Daimler nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen gemauerten Sockel und landete an einer Böschung in der Hecke. Die dabei ausgelösten Airbags verhinderten schwere Verletzungen, sodass der 22-Jährige das Auto verlassen konnte.

Ein Zeuge hatte den Unfall bemerkt und die Polizei in Frankenberg verständigt. Bei Eintreffen der Streife vor Ort strömte den Beamten Alkoholgeruch entgegen, daher wurde ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer durchgeführt - das Ergebnis veranlasste die Beamten bei dem Gemündener eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und eine Anzeige gefertigt.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 3000 Euro.

-Anzeige-

BAD WILDUNGEN. Zu einem Brand der Kategorie "F2" rückte am 14. Oktober die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen aus - die Einsatzkräfte konnten aber schnell Klarheit schaffen.

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Bad Wildungen und der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort "F 2" zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Brunnenallee alarmiert. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass in einem Nebenraum im Keller ein Lüftungsmotor gebrannt hatte. Da der Raum stark verraucht war, ging ein Trupp unter Atemschutz vor um eine Abluftöffnung zu schaffen. Anschließend wurde der Raum mit einem Belüftungsgerät entraucht. 

Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul vor Ort.

-Anzeige-

Freitag, 15 Oktober 2021 13:20

Taste 1 gedrückt - Geld weg

WALDECK-FRANKENBERG. Neben den bekannten betrügerischen Straftaten, bei denen sich die Täter fälschlicherweise als Polizeibeamte ausgeben und bei vornehmlich älteren Menschen anrufen, um diese um ihr Erspartes zu bringen, wenden die Täter inzwischen auch eine neue telefonische Betrugsmasche an.

Die willkürlich ausgesuchten und ahnungslosen Opfer werden von einem Anrufautomaten auf dem Festnetz- oder auf dem Mobiltelefon angerufen. Die Bandansage gibt vor, dass es sich um einen offiziellen Anruf des Bundessozialministeriums handelt. Mit dieser Bandansage werden Opfer unter Druck gesetzt. Angeblich soll eine missbräuchliche Verwendung der eigenen Sozialversicherungsnummer verhindert werden. Um sich zu schützen, soll das Opfer am eigenen Telefon die Taste "1" drücken.

Nachdem die Taste "1" gedrückt wurde, wird das Opfer automatisch an eine kostenpflichtige Servicehotline weitergeleitet, bei der eine Minute telefonieren, bis zu 10 Euro kosten kann. Die Täter können das Opfer damit schnell um einen drei- oder vierstelligen Betrag betrügen.

Um nicht zum Opfer dieser Masche zu werden, empfiehlt die Polizei:

  • seien Sie misstrauisch bei unbekannten Telefonnummern 
  • drücken Sie keine Tasten an ihrem Telefon, wenn Sie von einer unbekannten Person dazu aufgefordert werden
  • geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten weiter 
  • und geben Sie am Telefon keine Informationen zu Ihren Bankkonten weiter 
  • beenden Sie das Gespräch, wenn Sie Zweifel haben

Sollten Sie bereits Opfer einer telefonischen Betrugsmasche geworden sein, wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

-Anzeige-

Seite 1 von 133

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige