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Sonntag, 06 Januar 2019 14:00

Kellerbrand in Marsberg, Großbrand verhindert

MARSBERG. Zu einem Kellerbrand mussten am Nachmittag des 4. Januar die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg sowie der Rettungsdienst ausrücken.

Im Keller eines Wohngebäudes kam es zu einem Brand in unmittelbarer Nähe eines Ofens. Dort hielt sich zum Zeitpunkt des Brandausbrauchs ein älterer Mann auf, der sich nicht mehr allein retten konnte. Insgesamt fünf Personen mussten von der Feuerwehr aus dem Gefahrenberreich gerettet werden.

Gegen 15.25 Uhr ging bei den Feuerwehrleuten aus Marsberg und Obermarsberg der Alarm ein, eine unklare Rauchentwicklung wurde gemeldet. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage als Kellerbrand dar, insgesamt fünf Personen waren Rauchgas ausgesetzt.

In unmittelbarer Nähe eines Ofens im Keller kam es zu dem Feuer, Holzstücke und ein Holzstuhl gerieten in Brand - deutliche Rauchentwicklung war die Folge. Ein Hausbewohner hielt sich in der Nähe des Brandherds auf, als das Feuer ausbrach.

Glücklicherweise bemerkten Nachbarn und Angehörige den Schadensfall frühzeitig. Diese setzten den Notruf ab und unternahmen eigene Rettungs- und Löschversuche. Dadurch konnte die im Keller befindliche Person aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gezogen werden. Unter schwerem Atemschutz konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Mann aus dem Keller retten.

Die insgesamt fünf beteiligten Personen wurden in ein Nachbarhaus in Sicherheit gebracht und dort von Einsatzkräften des Rettungsdienstes auf eine Rauchgasentwicklung untersucht. Eine der betroffenen Personen wurde vorsorglich ins Marsberger Krankenhaus gebracht.

Den Brand konnten die Feuerwehrleute, ebenfalls unter Atemschutz, binnen kürzester Zeit löschen, Kleinlöschgerät und ein C-Rohr waren ausreichend. Das Feuer war glücklicherweise nur kleineren Umfangs und breitete sich auch nicht weiter aus.

Der Brandrauch breitete sich dagegen im gesamten Gebäude aus, so dass Keller und Wohnbereich mit Hochdrucklüftern gelüftet wurden. Mit Messgeräten wurden anschließend die betroffenen Bereiche kontrolliert. Die Messungen ergaben glücklicherweise, dass die Bewohner in ihr Haus zurückkehren konnten.

Insgesamt lief der Einsatz glimpflich ab, so die Bilanz der Feuerwehr. Etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren unter der Leitung von Frank Steker etwa 1,5 Stunden im Einsatz.

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 22 Dezember 2015 13:29

Warnung: Giftköder an Reinhardsquelle

BAD WILDUNGEN. Aktuell warnt die Polizei vor Giftködern, die von Unbekannten im Bereich der Reinhardsquelle ausgelegt wurden. Beim Spaziergang mit ihrem Vierbeiner "Am Homberg" bemerkte eine Hundehalterin am vergangenen Freitag einige präparierte Hühnerbeine. Die Hundehalterin entsorgte die Hühnerbeine, bevor ihr Hund das "Leckerli" fressen konnte. Am Sonntag hatte dieselbe Hundehalterin weniger Glück. Ihr Hund fraß ausgelegte Garnelen und musste anschließend in der Notaufnahme medizinisch versorgt werden. Der Tierarzt äußerte den Verdacht, das es sich bei den Garnelen um Giftköder handelt. Auch Katzenbesitzer, die ihre Tiere frei laufen lassen, sollten ihre Lieblinge vorerst einsperren.

Es wird dringend geraten, die Hunde im Bereich der Reinhardsquelle an der Leine zu führen. Sollten Spaziergänger oder Hundebesitzer verdächtige Lebensmittel finden, wird davor gewarnt diese zu berühren. Rufen sie bei einem Fund bitte die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 an.

Quelle: ots/r

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Publiziert in Polizei
Freitag, 08 August 2014 17:49

Zwei Hunde sterben: Wurden sie vergiftet?

MARIENHAGEN. In dieser Woche sind allein in Marienhagen mindestens zwei Hunde mit hoher Wahrscheinlichkeit vergiftet worden. Doch dabei blieb es nicht: Eine weitere Hundebesitzerin berichtet von starken Blutungen bei ihrem Tier.

Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, starben in der Nacht von Montag auf Dienstag zwei Tiere. Die Besitzerin fand die beiden Hundeweibchen Dienstagmorgen mit Schaum im Maul tot in ihrer Schlafecke. Am Abend zuvor waren der Bordercolli-Mix und der Australian Shepherd noch völlig unauffällig und normal.

Eine andere Hundebesitzerin gab an, dass ihr Rottweiler-Schäferhund-Mischling in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag unter starken Blutungen litt. Die Symptome bei diesem Tier können ebenfalls durch Vergiftungen verursacht worden sein. Der Hund wird tierärztlich behandelt.

Die Polizei "muss daher davon ausgehen, dass eine bislang unbekannte Person an mehreren Stellen im Großraum Marienhagen oder Vöhl Gift ausgelegt hat", sagte am Freitag Polizeisprecher Volker König. Ob dabei gezielt Vierbeiner getötet werden sollen, ist derzeit unklar.

Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei

HERINGHAUSEN. Vermutlich ein technischer Defekt an einem Ofen hat zu einer erhöhten Konzentration von Kohlenmonoxid in einem Haus in Heringhausen geführt. Eine Frau (33) und ihre beiden sechs und zwölf Jahre alten Töchter wurden nach Angaben von Feuerwehr und Polizei in eine Spezialklinik geflogen.

Der Rettungsdienst war am Sonntagmorgen zu dem Haus in der Seestraße gerufen worden. Als die Rettungsassistenten der Adorfer Johanniter-Rettungswache das Haus betraten, schlug nach Angaben der Feuerwehr ein Messgerät der Helfer Alarm - im Gebäude herrschte eine erhöhte Konzentration des Atemgiftes Kohlenmonoxid. Daraufhin wurden um 9.16 Uhr die Feuerwehren aus Heringhausen und Adorf zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen.

"Wenn Kohlenstoffmonoxid in Räumen vorhanden ist, besteht für die anwesenden Personen Lebensgefahr", erklärte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. In diesen Fällen wird die Feuerwehr alarmiert, um mit Atemschutzgeräten die betroffenen Räume betreten zu können. Die Feuerwehr Adorf besitzt auch ein Gerät zur Messung dieser Atemgifte.

Bei dem Eintreffen wurde laut Radtke durch eine Querlüftung der Räume schnell Abhilfe geschaffen. Die Brandschützer führten weitere Messungen durch. "Der Auslöser für den Einsatz war vermutlich ein technischer Defekt an einem Kaminofen", sagte der Feuerwehrsprecher.

Ein sechsjähriges Kind wurde vom Rettungsdienst in die Kinderklinik nach Paderborn gebracht. Dort wurden nach Angaben der Korbacher Polizei auch erhöhte CO-Werte bei der zwölf Jahre alten Schwester und der 33-jährigen Mutter festgestellt. Am Sonntagnachmittag wurden daher die beiden Schwestern und deren Mutter mit zwei rettungshubschraubern nach Halle (Saale) in eine Spezialklinik geflogen. "Über den Zustand der betroffenen Personen ist nichts Näheres bekannt", sagte Radtke. Laut Polizei bestehen in der dortigen Uniklinik wegen einer speziellen Druckkammer die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten.

Bezirksschornsteinfeger Dirk Grebe war ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Polizei Korbach nahm die Ermittlungen auf. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Einsatzleiter war der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle.

Empfehlung:
Im jeden Haus, in dem ein Kamin oder Ofen mit offenem Feuer zum Heizen betrieben wird, sollte zur eigenen Sicherheit ein Kohlenmonoxid-Warnmelder vorhanden sein. Dieses Atemgift ist geruch- und geschmacklos und wird von Menschen daher nicht wahrgenommen. Weiterhin muss eine gute Belüftung der Räume gewährleistet sein. In höheren Konzentrationen tritt nach kurzer Bewusstlosigkeit ein. Vor dem Aufstellen einer Feuerstätte sollte unbedingt der Rat eines Schornsteinfegers eingeholt werden.

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Publiziert in Retter

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