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HERZHAUSEN. Einen Schwan, der sich in einer Angelschnur verfangen hatte, haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Herzhausen und Buchenberg im Edersee befreit.

Einmal mehr zeigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntag, dass sie nicht nur Brände löschen, Menschenleben retten oder verletzte Personen bergen können, sondern auch flexibel und besonnen auf andere Szenarien reagieren.

Schwan in Not

Gegen 15.10 Uhr erreichte die Wehren aus Herzhausen und Buchenberg die Meldung von der Leitstelle, das sich ein Schwan auf dem Edersee bei Herzhausen in Not befindet. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte zu Einmündung der Itter in den Stausee aus, bestiegen ein Boot und ruderten zu dem Schwan, der von einer Angelschnur umwickelt im Wasser lag. Während einer der Freiwilligen das Tier in das Boot hob, wurde die Angelschnur, die sich um Hals, Schnabel, Ständer und Flügel verknotet hatte aufgeschnitten und entfernt. Etwa 20 Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Andreas Thiele beteiligt.

Nach eingehender Untersuchung wurde der Schwan in die Freiheit entlassen. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

HEMFURTH-EDERSEE. Rund 10.000 Motorradfreunde haben in den vergangenen Tagen das 15. Edersee-Meeting bei Hemfurth besucht. Neben Regenwolken trübten auch Diebe die Stimmung: Sie schlugen laut Polizei in der Nacht zu Samstag geballt zu.

In den 20 zur Anzeige gebrachten Fällen klauten Diebe vermutlich ab 4 Uhr am frühen Samstagmorgen aus den Zelten der Besucher heraus Portemonnaies und erbeuteten dabei insgesamt 5000 Euro Bargeld. Hinweise auf den oder die Täter lagen der Polizei auch am Sonntagabend noch nicht vor.

Das mittlerweile 15. Harley Davidson Edersee-Meeting fand von Donnerstag bis Sonntag auf dem Festgelände bei Hemfurth-Edersee statt. Insgesamt 10.000 Besucher zählten Polizei und Veranstalter. An der von der Polizei begleiteten Ausfahrt am Samstag nahmen etwa 150 Motorradfahrer teil. Einsatzleiter Hartmut Die, Leiter der Wildunger Polizeistation, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass es am gesamten Wochenende zu keinerlei Auseinandersetzungen gekommen war. "Unsere ständige, offene Präsenz am Eingangsbereich und auf dem Festgelände hat sicherlich zu der friedlichen Atmosphäre beigetragen", resümiert er dann auch zufrieden.

Die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes führten an allen Tagen rund um das Festgelände umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Sie beklagten dabei zahlreiche technische Veränderungen an den Maschinen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Weil es sich dabei um sogenannte Ordnungswidrigkeiten handelte, schrieben sie zahlreiche Anzeigen. Die Motorradfahrer müssen ein Bußgeld zahlen und die Motorräder in einem technisch einwandfreien Zustand bei der Polizei vorführen - zu diesem Zweck erhielten sie Mängelkarten.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 25 Februar 2010 19:17

Zwei Angler eingebrochen - einer tot

ASEL-SÜD. Eine 36-Jährige hat unter Einsatz ihres Lebens einen eingebrochenen Eis-Angler gerettet. Der zweite wird vermisst. Der Mann, dessen Identität am Abend zunächst noch nicht feststand, ist vermutlich im eiskalten Edersee ertrunken. Der andere Angler und seine Retterin kamen ins Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten die beiden Männer bereits den gesamten Nachmittag auf dem dünnen Eis des Sees bei Asel-Süd gesessen und geangelt - an verschiedenen Stellen, etwa 100 bis 150 Meter voneinander entfernt. Gegen 17 Uhr brach einer der Männer im Eis ein und landete im etwa zwei Grad kalten Wasser des Stausees. Der zweite Eisangler wollte, so die Vermutung der Polizei, dem anderen zu Hilfe kommen. Dabei brach der 58-Jährige aus Warburg selbst ein.

Retterin bricht selbst ins Eis ein
Dies beobachtete die 36-Jährige, die in Asel-Süd wohnt, und eilte mit einer Stange zum See. Mit der Stange ging auch sie aufs Eis, brach aber ebenfalls ein. Sie rettete sich ans Ufer, wo ein weiterer Zeuge bereits mit einer Leiter kam. Obwohl zwei Männer am Ufer die Frau von weiteren Rettungsversuchen abhalten wollten, kehrte die bereits durchnässte Frau mit der Leiter aufs Eis zurück - und rettete schließlich unter ständigem Einsatz ihres eigenen Lebens das des eingebrochenen Anglers. Beiden gelang es, ans Seeufer zu robben, wo sich erste eintreffende Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst um die beiden kümmerten.

Für den zweiten Angler konnten die Ersthelfer und die etwa 50 Einsatzkräfte allerdings nichts mehr tun. Der Mann wurde von der Strömung mitgerissen und tauchte bis zum Abend nicht wieder auf. Aller Wahrscheinlichkeit hat der Mann seinen Leichtsinn mit dem Leben bezahlt - und das anderer Menschen aufs Spiel gesetzt.

Die Einsatzkräfte am See forderten die Hilfer der Berufsfeuerwehr Kassel an, die über eine Tauchergruppe verfügt. Sechs Berufsfeuerwehrmänner unter Leitung von Peter Nörthemann ließen sich von einem Helikopter der Bundespolizei an den Edersee fliegen. Der Pilot landete die Maschine vom Typ Super-Puma in der Dämmerung am Ufer.

Die Kasseler Kameraden gingen aber nicht ins Wasser. Sie bargen die Ausrüstung der beiden Angler vom Eis und flogen später nach Kassel zurück. "Wir mussten alles versuchen", sagte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber gegenüber 112-magazin.de.

Schreiber zeigte sich ebenso wie alle Feuerwehrkameraden, die Kräfte des Rettungsdienstes, die beiden eingesetzten Notärzte sowie Polizeibeamten hoch beeindruckt vom Einsatz der mutigen 36-Jährigen. Auch Augenzeuge Horst Streibhardt, der den Notruf abgesetzt hatte, sowie Bürgermeister Harald Plünnecke waren voll des Lobes und der Anerkennung. Die Frau habe ständig ihr eigenes Leben riskiert, um einen Mann in Not zu retten.

Die zehnjährige Tochter der mutigen Retterin beobachtete das Geschehen - und bangte um ihre Mutter. Die Feuerwehr ließ über die Leitstelle den Vöhler Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg als Notfallseelsorger anfordern. Der Geistliche nahm sich des Kindes an, bis weitere Angehörige sich kümmern konnten.

Publiziert in Retter

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