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BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Nach dem ominösen Auffahrunfall am Sonntagmorgen (28. Juni 2020) um 3 Uhr auf der Bundesstraße 252 und der anschließenden Unfallflucht, hat sich der Verursacher gegen Mittag bei der Polizeistation Bad Arolsen gemeldet.

Was war geschehen?

Der  Verkehrsteilnehmer war mit seinem Peugeot gegen 3 Uhr auf einen vor ihm fahrenden VW geprallt - danach entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle und ließ einen verdutzten 20 Jahre alten Mann zurück. Dieser erstattete Anzeige bei der Polizei in Bad Arolsen, die umgehend einen Presseaufruf formulierte und den Geflüchteten aufforderte, sich bei der Polizei zu melden. Gegen Mittag erschien ein 24-Jähriger aus dem Raum Diemelstadt auf der Stadtwache und räumte ein, mit seinem grauen Peugeot den Unfall verursacht zu haben.

Obwohl die Unfallflucht geklärt werden konnte, bittet die Polizei um weitere Zeugenaussagen zum Unfallgeschehen auf der B252. Die Telefonnummer lautet 05691/97990.

Link: Ominöser Unfall auf der Bundesstraße 252 (28.06.2020)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Peter Förster ist der neue Schutzmann vor Ort in Korbach: Der Oberkommissar trat mit der Vorstellung am Donnerstag offiziell sein neues zusätzliches Amt an, das ihn zum Bindeglied zwischen Bürger, Stadt und Polizei macht. Der 55-Jährige lebt seit seinem neunten Lebensjahr in Korbach, kennt die Stadt wie seine Westentasche und ist bei Einwohnern allen Alters bekannt und beliebt.

Der neue Schutzmann vor Ort ist Ansprechpartner für alle Bürger und Gäste, geht mit den Kollegen der Stadtwache auf Streife und kümmert sich um polizeiliche Belange, die die Menschen an ihn herantragen - das kann auch in seiner Freizeit sein, "denn als Polizist ist man immer im Dienst", sagt Peter Förster. Allerdings appelliert er an die Menschen, bei dringenden Angelegenheiten - jemand beobachtet zum Beispiel gerade ein Verbrechen - sich nicht nach dem Schutzmann vor Ort durchzufragen, sondern den Notruf 110 der Polizei zu wählen.

"Richtig gute Zusammenarbeit"
Der Leiter der Korbacher Polizeistation, Uwe Kümmel, betonte bei der Vorstellung Försters am Donnerstagmorgen in der Stadtwache in der Stechbahn, der neue Schutzmann vor Ort werde die "richtig gute Zusammenarbeit" zwischen Polizei und Stadt beziehungsweise Ordnungsamt wie bewährt fortsetzen. Vor Peter Förster waren Dirk Virnich und Jörg Dämmer in dieser Funktion tätig. Der Name Peter Förster soll nun auch in der Öffentlichkeit noch stärker als bisher ein Gesicht bekommen, um die Idee des Schutzmanns vor Ort mit Leben zu füllen. Daher sei bewusst kein Neuling, sondern ein erfahrener Beamter ausgewählt worden. Förster ist nach Ausbildung und den obligatorischen Dienstjahren in Frankfurt seit 1988 in der Kreisstadt tätig - und wohnt sogar in der Altstadt in unmittelbarer Nähe zur Stadtwache. 

Mitglied im Präventionsrat
Seinen regulären Dienst versieht der Schutzmann aber weiterhin bei der Korbacher Polizeistation in der Pommernstraße, wo Förster in der Ermittlungsgruppe tätig ist. Dabei ist er für die Aufklärung von Delikten wie Körperverletzung, Einbruchdiebstählen aus Fahrzeugen oder Betrug in Korbach, Waldeck und Lichtenfels zuständig. Zudem betreut der 55-Jährige die Schulen in Goddelsheim und Sachsenhausen, hält dort regelmäßig Schülersprechstunden ab, um ein Ohr an den Alltagsproblemen insbesondere junger Menschen zu haben. Kraft Amtes sitzt er nun auch im Korbacher Präventionsrat.

Mehr als Knöllchenschreiber
Bürgermeister Klaus Friedrich bezeichnete Peter Förster als "Schutzmann, Polizist, Mann in Uniform zum Anpacken", der mit Bürgernähe zeige, dass Polizei und Ordnungsamt weit mehr seien als "Knöllchenschreiber". Dabei gehe es vor allem auch um Prävention. Der Rathauschef dankte der Polizei für die Unterstützung und Hilfestellung und würdigte ebenso wie Kümmel die hervorragende Zusammenarbeit. Das Thema Sicherheit sei den Menschen wichtig. Friedrich verdeutlichte in diesem Zusammenhang, dass die Polizei "nicht mit Manpower überbesetzt" sei und man daher die Kräfte bündeln müsse. Für das Ordnungsamt hieß dessen Leiter Carsten Vahland den neuen Schutzmann vor Ort am Donnerstag willkommen.

Vermutlich im kommenden Monat wird auch in Willingen ein neuer Schutzmann vor Ort vorgestellt: Mit Michael Sabisch wird im Upland ebenfalls ein erfahrener Polizeibeamter zum Ansprechpartner für Bürger und Gäste.


Schutzmann vor Ort Peter Förster ist zu erreichen über die Telefonzentrale der Korbacher Polizei unter 05631/971-0. Bei Notfällen gilt der Polizeinotruf 110!

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Zeugen einer Unfallflucht, zu der es bereits vergangene Woche kam, sucht die Korbacher Polizei. Dabei wurde ein in der Stechbahn geparkter Renault Megane angefahren, der Verursacher machte sich aus dem Staub.

Wie die Korbacher Polizei am Dienstagvormittag berichtete, hatte der Fahrzeugbesitzer aus Frankenau seinen schwarzen Megane am vergangenen Mittwoch, 10. August, gegen 16 Uhr am Rathaus zwischen Standesamt und Stadtwache abgestellt. Als er um 17.30 Uhr wieder zum Auto kam und wegfahren wollte, entdeckte der Fahrer eine frische Beschädigung an der Fahrertür. Die Schadenshöhe schätzte die Polizei auf 800 Euro.

Der unbekannte Verursacher muss den geparkten Renault beim Ein- oder Ausparken angefahren haben. Um die Regulierung des Schadens kümmerte er oder sie sich nicht, sondern fuhr davon.

Die informierte Polizei nahm Ermittlungen auf wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle. Um den flüchtigen Verursacher zu finden, ist die Polizei auf Angaben möglicher Zeugen angewiesen. Wer Hinweise auf den Unfallflüchtigen geben oder zumindest Angaben zu dort im genannten Zeitraum geparkten Autos machen kann, der wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittler sind unter der Rufnummer 05631/971-0 zu erreichen. (pfa) 

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Mit einem Bierkrug hat ein bislang Unbekannter einem 23 Jahre alter Besucher des Altstadtfestes schwere Gesichtsverletzungen zugefügt. Nicht nur die Identität des Angreifers liegt im Dunkeln, auch der Grund für den gewaltsamen Übergriff. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen.

Der Schlag ins Gesicht erfolgte in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2.20 Uhr früh. Der Angreifer hatte den 23-jährigen Twistetaler kurz zuvor mit seinem Begleiter aus unerfindlichen Gründen zwischen der Waldecciabühne und dem Rathaus verbal attackiert.

Um einem handfesten Streit aus dem Weg zu gehen, ging der junge Mann mit Freunden in Richtung Rathaus. Etwa in Höhe der Stadtwache tippte ihm der Angreifer dann aber von hinten auf die Schulter. Noch im Umdrehen schlug der Mann dem Twistetaler mit einem Bierkrug mit voller Wucht an den Kopf.

Durch den Schlag zersplitterte der Bierkrug und verletzte den jungen Mann dadurch schwer im Gesicht: Laut Polizeisprecherin Michaela Urban erlitt der Angegriffene Schnittverletzungen am Auge und einem tiefen Schnitt in der gesamten Wange.

"Nach diesem hinterlistigen Angriff flüchtete der Täter und verschwand in der Menge", sagte die Sprecherin am Donnerstag. Da zu dieser Zeit noch reger Publikumsverkehr auf der Festmeile herrschte und der Vorfall nicht unbemerkt blieb, hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur Aufklärung dieser gemeinen Tat beitragen kann, der wendet sich an die Polizeistation in Korbach, Telefon 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 11 Juni 2011 11:47

Das rollende Bürgerbüro

KORBACH. Siegel drauf, Weg frei: Kaiebe Jebsen ist zufrieden. Die Feuerwehrzufahrten an den Beruflichen Schulen in Korbach zeigen sich in Bestform. Kein gehetzter Schüler hat sein Auto auf der Zufahrt in Richtung Lehrrestaurant abgestellt. Das könnte im Notfall, auf den niemand hofft, fatale Folgen haben. Doch der 27-Jährige kann heute ohne gezückten Block des Weges gehen. Die Schilder "Feuerwehrzufahrt", die nur mit amtlichem Siegel Geltung haben, wie er erklärt, lässt er hinter sich. 


Geheimrezept: Freundliches Lächeln
Der Korbacher ist seit März Mitarbeiter in der Korbacher Stadtwache. In der Unterabteilung des Ordnungsamtes hat Jebsen vier weitere Kollegen. Direkt um die Ecke sitzt Carolin Knipschild. Die 20-Jährige hat in der Rathausverwaltung ihre Ausbildung abgeschlossen. Nun sorgt sie zusammen mit Kaiebe Jebsen für Ordnung in Korbach. Jebsen erledigt seine Aufgaben mit einem freundlichen Lächeln, das auch einen wütenden Falschparker in einen reuigen Sünder verwandeln kann.

Denn der auffälligste und womöglich auch emotionalste Teil ihrer Arbeit sind die "Knöllchen" für Falschparker, doch es ist nicht der größte Teil. Verkehrsregelung bei Festen oder Baustellen, fliegende Händler in der Fußgängerzone oder Kontrollen rund um Schulen oder Krankenhaus - all das fällt in den Aufgabenbereich der Stadtwächter.

Seitdem vor zwei Jahren im Kommunalen Serviceverbund Eisenberg ein Ordnungsbezirk gegründet wurde, übernehmen die Korbacher Aufgaben aus den übrigen Mitgliedskommunen. Unter anderem Kontrollen von Gefahrgut oder Geschwindigkeit. So konnte die Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren trotz aller Sparbemühungen stabil gehalten werden.


Offizielle Bezeichnung: "Ordnungspolizeibeamte"

Die Mitarbeiter der Stadtwache werden offiziell als "Ordnungspolizeibeamte" bezeichnet, seit das Land Hessen 2004 das Gesetz änderte. Weil immer mehr Aufgaben auf die Mitarbeiter zukamen, schien der bis dato üblich Begriff „Hilfspolizist“ nicht mehr zeitgemäß. Vor sieben Jahren hat die Wache ihr Domizil direkt neben dem Rathaus bezogen. Mit der Polizei gibt es immer wieder eine enge Zusammenarbeit.

"Ich mag es, dass ich draußen mein eigener Herr bin. Klar halte ich mich an die Gesetze und Vorgaben. Aber ich habe auch einige Freiheiten", erzählt Jebsen von seiner Begeisterung für seinen neuen Job. Vorher hatte er als städtischer Gärtner gearbeitet. Nachdem er von der frei gewordenen Stelle als "Ordnungspolizeibeamter" gehört und sich informiert hatte, war er Feuer und Flamme.


Offenes Ohr für die Bürger

Für die Nöte und Ängste der Einwohner der Kreisstadt und ihrer Ortsteile ein offenen Ohr zu haben - das war damals wie heute das erklärte Ziel der neuen Einrichtung. Und tatsächlich scheint das Vorhaben zu gelingen. "Wir sind das Bürgerbüro auf der Straße", meint Carolin Knipschild. Das ist ganz nach dem Willen des Ordnungsamts-Chefs: "Wir verstehen uns nicht so sehr als Kontrolleure, sondern als Dienstleiter", gibt Carsten Vahland die gültige Parole aus. Das Wort "Hilfssheriff" mag er gar nicht hören.

Ärger über Falschparker oder Alkoholkonsum im Stadtpark beschäftigen die Stadtwächter ebenso wie ein undurchschaubarer Busfahrplan. "Mich bat vor kurzem eine ältere Dame, ihr bei der Suche nach der richtigen Buslinie zu helfen. Das habe ich natürlich gemacht", sagt Kaiebe Jebsen, grinst und setzt seine Runde fort.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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