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BATTENBERG. In einem Waldgebiet bei Battenberg geriet am Freitagnachmittag eine Forstmaschine in Brand - die Wehren rückten aus, um ein Übergreifen auf den Baumbestand zu verhindern.

Gegen 15.45 Uhr wurden die Wehren Battenberg, Dodenau und Berghofen unter dem Alarmkürzel "FLKW/ZUG, brennt Forstmaschine", in den Elbrighäuser Grund alarmiert. Zusätzlich wurde der Einsatzleitwagen aus Allendorf (Eder) auf den Plan gerufen. Schwierig gestaltete sich das Auffinden der Einsatzstelle. Angegeben war ein Rettungspunkt im besagten Waldgebiet, der eigentliche Einsatzort befand sich allerdings 1000 Meter vom Rettungspunkt entfernt.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Rückewagen bereits in Vollbrand und das Feuer hatte sich auf ca. 50 Quadratmeter des Waldbodens ausgebreitet. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Michael Wenzel wurde umgehend ein Löschangriff eingeleitet und das Tanklöschfahrzeug aus Allendorf (Eder) nachalarmiert. Um eine Ausbreitung des Feuers auf den Waldboden zu verhindern, wurde dieser zuerst abgelöscht und anschließend die Forstmaschine; die Löscharbeiten erfolgten unter Atemschutz.

Da keine Wasserversorgung vorhanden war, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet. Somit konnten die wasserführenden Löschfahrzeuge das Wasser abgeben und in Battenberg wieder betankt werden. Erschwert wurden die Einsatzarbeiten durch Funkprobleme; teilweise brach der Funkkontakt zum Einsatzleitwagen ab. Das Feuer konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle mittels Wärmebildkamera kontrolliert und der Waldboden ausreichend bewässert, um ein erneutes Entzünden von Glutnestern zu verhindern. Der Bürgermeister aus Battenberg war vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Auch ein Mitarbeiter des Forstes war während der Einsatzarbeiten anwesend, so wie ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg.

Der Einsatz konnte gegen 20 Uhr beendet werden. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

FROHNHAUSEN/BATTENBERG. Vermutlich war Alkohol ursächlich für einen Verkehrsunfall, der sich am Sonntagmorgen kurz vor 1 Uhr auf der Landesstraße 3090 bei Frohnhausen ereignet hat.

Wie die Polizei auf Nachfrage von 112-magazin mitteilte, war die 37-jährige Fahrerin eines neuwertigen GTI aus Richtung Frohnhausen in Fahrtrichtung B 253 unterwegs und hielt am Straßenrand an, um ihre Tochter aussteigen zu lassen. Unvermittelt gab die Frau aus Lahntal, nunmehr allein im Auto sitzend, Vollgas und raste einen 20 Meter tiefen Böschungshang hinab, rammte dabei mehrere Bäume und blieb mit ihrem VW auf der Seite zwischen den Stämmen liegen.

Glück im Unglück hatte die Lahntalerin auch deshalb, weil ein  Lkw-Fahrer das Schauspiel beobachten konnte. Sofort wurde der Notruf zur Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt und die Feuerwehren Battenberg und Frohnhausen alarmiert. Ebenfalls angefordert wurde ein Notarzt, eine Polizeistreife und eine RTW-Besatzung. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Michael Wenzel wurde die Einsatzstelle abgesichert, ausgeleuchtet und eine Leiter in Stellung gebracht, um den Hang besser hinabsteigen zu können. Die Fahrerin des Golf 7 GTI war ansprechbar, konnte sich bewegen und aus eigener Kraft ihren GTI verlassen, wurde anschließend vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und mit schweren Verletzungen in die Uni-Klinik Marburg gebracht.

Durch die Polizei wurde das Bergungsunternehmen Avas aus Frankenberg verständigt, um den völlig demolierten Wagen zu bergen. Mit der Seilwinde des Abschleppwagens und der Seilwinde des HLFs der Feuerwehr Battenberg, wurde der PKW, an dem Totalschaden (40.000 Euro) entstand, auf die Fahrbahn gezogen und abtransportiert werden. Gegen 3 Uhr konnten die rund 30 Einsatzkräfte wieder abrücken.

Bei der Frau aus Sterzhausen wurde eine Blutentnahme angeordnet, da sich der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt erhärtet hatte. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

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