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BAD WILDUNGEN/HUNDSDORF. Bei der Überquerung der Bundesstraße 253 am Freitagabend, musste eine Wildsau ihr Leben lassen. Ein Audi erfasste den Keiler frontal.

Ereignet hatte sich der Unfall in den späten Abendstunden des 23. März, als ein 27-jähriger Mann aus Frankenau gegen 22.50 Uhr die B 253 befuhr. Nach Aussagen der Polizei war der Frankenauer mit seinem schwarzen Audi A3 vom Abzweig Reinhardshausen in Fahrtrichtung Hundsdorf unterwegs gewesen, als ein starker Keiler von rechts nach links die Straße überqueren wollte.

Der Fahrzeugführer wurde durch das plötzliche Auftreten des Keilers überrascht, es kam zur Kollision. Eine Polizeistreife aus Bad Wildungen wurde zur Unfallstelle geschickt um nach dem Tier zu schauen und um den Unfall zu protokollieren. Der stattliche Keiler lag verendet im Straßengraben, sodass ein Fangschuss aus der Dienstwaffe nicht erforderlich war. 

An dem A3 entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Das nicht mehr fahrbereite Auto musste angeschleppt werden. Der Frankenauer blieb bei dem Unfall unverletzt.  (112-magazin)

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ROSENTHAL. Eine weitere Drückjagd wurde heute von einem Jagdausübungsberechtigten aus Rosenthal gemeldet. Die geplante Drückjagd auf Schwarzwild findet am Samstag, 25. November, rund um Rosenthal und den Forsthäusern bei Lehnhausen statt. Gründe für die Jagd sind unter anderem hohe Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen, sowie die Zunahme von Wildunfällen auf den Kreis- und Landesstraßen.

In der Zeit von 9 bis 14 Uhr ist auf folgenden Straßenabschnitten mit flüchtigem Wild und Jagdhunden zu rechnen:

  • Landesstraße 3077 zwischen Rosenthal und Lehnhausen
  • Hauptstraße zwischen Gemünden und dem Abzweig zur L 3077

In den Gefahrenbereichen werden Warntafeln an den Straßenrändern aufgestellt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in den ausgewiesenen Streckenabschnitten Schritttempo zu fahren, um Kollisionen mit Wild und Jagdunden zu vermeiden.

Erst am Donnerstag musste ein Lkw auf der Bundesstraße 62 einer Rotte Wildschweinen bei Sterzhausen ausweichen.

Link: Wildschweinrotte quert B 62 - Lkw landet im Graben, 30.000 Euro Schaden (24.11.2017)

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WALDECK-FRANKENBERG. Auch am kommenden Wochenende wird es im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu Drückjagden auf Schwarzwild kommen. Ein wesentlicher Grund für die Bejagung von Sauen ist die hohe Schwarzwildpopulation. Der milde Winter und das trockene Frühjahr hat dieses Phänomen zusätzlich befeuert. Landwirte beklagen derzeit große Schäden durch Sauen auf Wiesen, auch an Maisflächen wurden in diesem Jahr hohe Schäden gemeldet. Die Jägerschaft ist daher angehalten, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

Um Kollisionen zwischen Fahrzeugen, Wild und Jagdhunden auf Straßen zu vermeiden, werden die Jagdpächter gebeten, ihre Revierjagden frühzeitig zu melden. 112-magazin.de, bietet diesen Service kostenlos an und berichtet über die beabsichtigten Drückjagden am Freitag, 3. November 2017. Einige Revierinhaber aus Diemelsee, Korbach und Willingen sind dem Aufruf bereits gefolgt und haben ihre Reviere sowie die gefährdeten Straßenabschnitte bekannt gegeben.

Melden Sie ihre Reviere online über info(at)112-magazin.de an. Sollten Sie kein Internet besitzen, können Sie die Informationen per sms oder WhatsApp an 015 112 112 022 senden.

Dieser Service wird unterstützt von dem LVM-Versicherungsbüro Iske in Willingen-Usseln.

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Samstag, 09 September 2017 06:00

Drückjagd auf Sauen - Feuerwehr sichert Straße ab

HEMMIGHAUSEN/EIMELROD. Hohe Wildschäden durch Schwarzwild in Maisschlägen und auf Grünlandflächen haben im Landkreis Waldeck-Frankenberg rasant zugenommen. Obwohl die Waldecker Jäger immer höhere Abschusszahlen an die untere Jagdbehörde in Korbach melden, nimmt die Population der Wildschweine weiter zu.

Aus diesem Grund haben sich die Jagdpächter aus Eimelrod und Hemmighausen entschlossen, am Samstag, 9. September eine gemeinsame Drückjagd im Bereich der Speiermühle durchzuführen. Die Pächter bitten sämtliche Fahrzeugführer ausdrücklich darum, zwischen Deisfeld und Eimelrod vorsichtig zu fahren. Im Streckenabschnitt der Landesstraße 3082 ist in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16 Uhr mit starkem Wildwechsel durch Sauen zu rechnen. Da sich auch Hunde in dem Treiben befinden wird um langsame Fahrweis gebeten.

Die Straßenabsicherung wird von der Freiwilligen Feuerwehr Hemmighausen übernommen: Durch zwei Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht werden die Florianjünger die Straße im Bereich der Speiermühle und am Ortsausgang von Eimelrod sichern und den Verkehr regeln.

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BAD WILDUNGEN/GIFLITZ. Keine Chance hatten gestern Abend drei Fahrzeugführer, als sie mit ihren Pkws auf der Bundesstraße 485 aus Bad Wildungen kommend in Richtung Giflitz unterwegs waren. Um 20.20 Uhr, wechselte eine Rotte Wildschweine aus der Feldflur heraus über die B 485, in deren Folge ein Mercedes Benz, ein VW-Golf und der Pkw einer Edertalerin bei Zusammenstößen mit Sauen erheblich beschädigt wurden. Den Gesamtschaden gibt die Polizei mit 5000 Euro an.

Der Jagdaufseher der Gemeindejagd Giflitz nahm noch in den Abendstunden die Nachsuche auf, diese musste aber nach 1000 Metern ergebnislos abgebrochen werden. Verletzte Personen wurden nicht registriert. 

Die Jagdausübungsberechtigten im Landkreis Waldeck-Frankenberg bitten die Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit, da Schalenwild auf der Futtersuche größere Strecken zurücklegen muss.  

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Mittwoch, 25 Januar 2017 05:01

Heute: Drückjagd in Sachsenberg

LICHTENFELS-SACHSENBERG. Eine Drückjagd auf Schwarzwild wurde von einem Jagdpächter aus Sachsenberg gemeldet. Die geplante Drückjagd findet heute in der Gemarkung Sachsenberg statt. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr ist auf folgenden Straßenabschnitten mit flüchtigem Wild und Jagdhunden zu rechnen:

  • Landesstraße 3076 zwischen Sachsenberg und Schreufa
  • Landesstraße 3076 zwischen Sachsenberg und Dalwigksthal
  • Landesstraße 3084 zwischen Sachsenberg und Orke

In den Gefahrenbereichen sind Warntafeln an den Straßenrändern aufgestellt worden. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in den ausgewiesenen Streckenabschnitten Schritttempo zu fahren, um Kollisionen mit Wild und Hunden zu vermeiden.

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Donnerstag, 17 November 2016 07:35

Drückjagd im Raum Diemelsee

DIEMELSEE. Zu einer revierübergreifenden Drückjagd hat die Hegegemeinschaft Diemlelsee am 19. November aufgerufen. In etlichen Ortsteilen von Diemlsee findet am samstag in der Zeit von 9 Uhr bis 14 Uhr die Jagd auf Schalenwild statt.

Nach Angaben eines Revierpächters hat die Schwarzwildpopulation in diesen Jahr enorm zugenommmen. Die Schäden an landwirstchaftlichen Flächen sind  extrem hoch, außerdem wurden in den vergangene Monaten vermehrt Kollisionen zwischen Wildschweinen und Autos gemeldet.

Während der Jagd muss vermehrt mit wechselndem Wild, aber auch mit Jagdhunden in folgenden Gemarkungen gerechnet werden:

  • Flechtdorf
  • Benkhausen
  • Adorf
  • Wirmighausen
  • Sudeck
  • Rhenegge
  • Schweinsbühl

Betroffen von der Jagd sind auch Teilbereiche des Diemelsteigs, die Zuwegungen werden mit Trassierband kenntlich gemacht. An den  Landes- und Kreisstraßen werden Warntafeln aufgestellt. Die Fahrzeugführer werden gebeten, die Geschwindigkeit in den ausgewiesenen Bereichen drastisch zu senken.

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Freitag, 08 Februar 2013 18:54

Sprinter überfährt Sautrommel auf B 252

SCHMITTLOTHEIM. Über eine sogenannte Sautrommel zum Kirren von Wildschweinen ist ein Kurierfahrer auf der B 252 gefahren. Dabei entstand ein Schaden am Unterboden des Sprinters. Woher der von Jägern verwendete Gegenstand stammt, ist der Frankenberger Polizei ein Rätsel.

Der 56 Jahre alte Kurier aus Gütersloh war am frühen Freitagmorgen gegen 2.45 Uhr auf der Bundesstraße aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Korbach unterwegs. Kurz vor Schmittlotheim lag die grüne Sautrommel aus Kunststoff auf der Fahrbahn. Der Sprinterfahrer konnte nicht mehr ausweichen und fuhr über das Hindernis. Als er zum Stehen kam, war der Gegenstand unter dem Fahrzeug verkeilt. Mit Hilfe eines Polizisten setzte der 56-Jährige später zurück, ohne weiteren Schaden am Unterboden des Kleintransporters anzurichten. Der Schaden beträgt etwa 350 Euro.

"Für uns ist unklar, wie der Korb auf die Bundesstraße gelangen konnte", sagte der Dienstgruppenleiter am Freitag gegenüber 112-magazin.de. Die Sautrommel werde üblicherweise zum Kirren von Schwarzwild verwendet. Ob die Trommel von der Ladefläche eines Wagens gefallen oder bewusst auf der Bundesstraße abgelegt worden war, stand am Freitag zunächst nicht fest. Die Polizei bittet daher um Hinweise möglicher Zeugen. Zu erreichen ist die Frankenberger Polizeistation unter der Rufnummer 06451/7203-0.

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Dienstag, 29 Januar 2013 12:03

Wildschäden und Wildunfälle nehmen zu

WALDECK-FRANKENBERG. Mit jedem Jahr erhöht sich in Waldeck-Frankenberg die Zahl der Wildunfälle und der Wildschäden durch Schwarzwild. Dabei wurden im vergangenen Jahr erheblich mehr Sauen erlegt als in den Jahren zuvor. Gerade die revierübergreifenden Ansitzdrückjagden haben sich als geeignetes Mittel zur Reduktion der Bestände erwiesen.

Man hat den Revierpächtern in der Vergangenheit gern den schwarzen Peter zugeschoben und behauptet, die Jäger schießen zu wenig. Das das nicht der Fall ist zeigen die nackten Zahlen:  Ca. 6000 Schwarzkittel wurden in Waldeck-Frankenberg erlegt, Hessenweit wird die Zahl von 75.000 Stück gehandelt.

Was lässt die Population so ansteigen? Milde Winter, stark tragende Buchen und Eichelmast begünstigen die Nahrungsaufnahme und damit die Populationsrate. Dazu kommt, dass der Mais und Rapsanbau immer größere Dimensionen annimmt. Zum einen ist auch hier das Futterangebot enorm, zum anderen bieten diese Felder auch Deckung. Der Jäger hat hier das Nachsehen und muss in der Regel für den ausufernden Wildschaden zahlen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt liegt auch in der falschen Bejagung. Schießt man die alten Stücke und die Leitbache, haben die Keiler leichtes Spiel mit der führungslosen Rotte und so werden selbst Frischlinge schon beschlagen. Dieses Spiel wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen und führt somit zu einer exlosionsartigen Vermehrung.

Durch enorme Wildschäden und Wildunfälle werden die Jagdreviere immer schwieriger zu verpachten sein. Teilweise gehen die Jagdgenossenschaften schon so weit, dass sie Reviere mit hohem Wildschaden für wenige Euros verpachten und sich mit einer geringen Wilschadenpauschale zufrieden geben.  Die Jagdscheininhaber und die Landwirte sind also gut beraten, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen um eine intensive aber waidgerechte Bejagung der Wildbestände zu ermöglichen. Bei Wildunfällen verhält es sich ähnlich. Setzt der Revierpächter eine Drückjagd an und kommt es infolge dieser Jagdausübung zu einer Kollision von Wild mit einem Verkehrsteilnehmer, ist der Revierinhaber unter Umständen haftbar zu machen. Hier gibt es bereits einige Gerichtsurteile zu Lasten des Revierpächters.

Wie auch immer sich die Sache entwickelt. Es bleibt spannend.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 26 Dezember 2012 12:35

Wildschaden über Weihnachten

DIEMELSEE. Die Weihnachstfeiertage am Diemelsee werden in diesem Jahr durch Schneeschmelze und Dauerregen begleitet. Ein Grund mehr mir Sorgen über die nun auftretenden Wildschäden zu machen. Durch die aufgeweichten Wiesen werden die Sauen magisch angezogen um nach Würmern, Käfern und Mäusen zu suchen. Das sie dabei hektarweise Grünland verwüsten und den Jagdpächtern und Landwirten enorme Schäden zufügen, wissen diese borstigen Gesellen natürlich nicht.  

Ich entschließe mich daher in den frühen Morgenstunden an einen Wiesenkopf bei Bauer Pohlmann zu pirschen und auf den Rückwechsel auf Sauen zu passen. Schön ist, dass der Schadhügel nicht zu unserem Revier gehört, vielmehr hat der Jagdnachbar den Arger und die Kosten zu tragen. Die Wiese ist nämlich komplett in den vorangegangenen Nächten umgebrochen worden.

Gesagt,getan, die beiden Wachtelhunde EMMA und KIRA werden gegen 6:00 Uhr in den Jimny gehoben, die Waffe ( Mauser M03 ) im Kaliber 9,3 x 62 auf dem Vordersitz verstaut, das Zeiss Glas umgehängt und schon sind wir auf dem Weg über die Diemelbrücke Richtung Stormbruch unterwegs. Leiser Nieselregen begleitet mein Anpirschen, die Sicht ist verhältnismäßig gut und als ich um Bauer Zechers Fichten herum pirsche erkenne ich schemenhaft eine Sau im  8 x 68.

Nun heisst es  keine Zeit verlieren, ich umschlage den Fichtenbestand und schiebe mich an die in der Wiese befindliche Rindertränke heran. Die Entfernung zur Sau beträgt etwas mehr als 70 Meter, allein die Sau steht im Revier des Nachbarn. Meine kleine Wachtelhündin EMMA  habe ich an der Leine, ich möchte kein Risiko eingehen, durch die letzten Drückjagden ist sie voller Adrenalin und eine Hatz möchte ich nicht riskieren. Ich gehe davon aus, dass die Sau den kürzesten Weg  zur nächsten Dickung nimmt und das bedeutet, dass die Sau an mir vorbei ziehen muss um ihren Einstand zu erreichen.

Banges warten von ca. 15 Minuten, in der die Sau auch den letzten grünen Streifen der Wiese umbricht, lässt mein Jagdfieber steigen. Wie wird sich der Schwarzkittel entscheiden? Wechselt er in die Eschenseite oder in den Hagen? Nun, Diana ist mir und meiner Hündin am frühen Morgen des 26. Dezember hold. Der Frischling, der seltsamerweise allein unterwegs ist, zieht etwa 50 Meter an uns vorbei, die junge Wachtelhündin gibt keinen Laut von sich, der Körper vibriert unter dem Beutetrieb, gespannt verfolgt sie das Geschehen als ich die Waffe anbacke und der Rotpunkt auf dem Teller der Sau mitzieht...Einstechen und Schuss, das 18 Gramm  Geschoss durchschlägt das Genick des Frischlings und die Sau bricht im Knall des Schusses zusammen.

Nun schnalle ich die Hündin und schicke sie voran. Vorsichtig nähert sie sich der Sau, hat sie doch bei den letzten Jagden schmerzhaft  erleben müssen, dass Sauen sich auch wehren können. Nachdem sie festgestellt hat, dass kein Leben mehr  in dem Schwarzkittel ist, wird die Sau gebeutelt. Ich lasse sie gewähren und entlade meine Waffe, nehme mein Jagdmesser und breche die Sau auf. Das Herz und die Leber wird zwischen den beiden Hündinnen aufgeteilt. Das hat den Vorteil, dass ich heute das Hundefutter gespart habe, wichtiger aber ist, dass die Hunde nach erfolgreicher Jagd " Ihren Anteil " an der Beute erhalten.

 

Publiziert in Archiv - Sammlung
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