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HOMBERG. Am 19. Dezember hat die Kriminalpolizei Homberg die Wohnung eines tatverdächtigen Jugendlichen durchsucht und eine große Menge von selbst hergestellter Pyrotechnik sichergestellt. In das Visier der Ermittler geriet der 16-Jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis, nachdem er bei einem Internethandel insgesamt 4 Kilogramm Magnesiumpulver bestellt hatte.

Der Internethandel informierte sofort die Polizei, nachdem das hauseigene Monitoring-Programm die brisante Bestellung erkannt hatte. Sofort wurde über die Staatsanwaltschaft Kassel beim Amtsgericht Kassel ein Durchsuchungsbeschluss beantragt. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten insgesamt 8 Kilogramm selbst hergestellter Pyrotechnik mit erheblicher Sprengwirkung, die der Jugendliche an Silvester abbrennen wollte.

Die sichergestellte Pyrotechnik wurde anschließend an die Sprengstoffsachbearbeiter des Hessischen Landeskriminalamtes übergeben. Den Jugendlichen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei kurz vor dem Jahreswechsel und dem Verkaufsstart für Feuerwerk Tipps zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk. Jedes Jahr verletzen sich Menschen durch die falsche Handhabung mit Böllern und Raketen. Ausdrücklich warnt die Polizei davor, Silvesterknaller aus dem Ausland zu kaufen. Diese sind möglicherweise nicht geprüft und damit in Deutschland nicht nur verboten, sondern unter Umständen sogar lebensgefährlich.

Auch wer Böller selber bastelt, macht sich gemäß dem Sprengstoffgesetz strafbar und begibt sich und andere in Gefahr. Viele selbst gebastelte Feuerwerkskörper können durch geringste Einwirkungen explodieren und schwere Schäden anrichten.

Weitere Tipps der Polizei sind 

  • Silvesterfeuerwerk nur in regulären Geschäften, wie zum Beispiel Supermärkten, kaufen.
  • Zugelassene Böller sind bei ordnungsgemäßem Gebrauch sicher, daher soll die Gebrauchsanweisung gelesen werden.
  • Nur Feuerwerkskörper verwenden, die keine Mängel erkennen lassen.
  • Blindgänger nicht wieder anzünden! Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.
  • Bei der Gemeinde informieren, wo das Böllern erlaubt ist.
  • Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen. - Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn von Raketen sein.
  • Zum Abschuss von Raketen geeignete "Rampen" (wie zum Beispiel Flaschen) verwenden.
  • Feuerwerk nie in geschlossenen Räumen zünden!

Um den Feiernden mehr Sicherheit zu bieten, haben einige Kommunen mit der Polizei Sicherheitskonzepte entwickelt. Ein Teil dieser Konzepte sind Regelungen, wo etwa das Böllern verboten ist. Auch wird die Polizei Autofahrer verstärkt an Silvester kontrollieren, um Unfälle durch Trunkenheitsfahrten vorzubeugen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 07 Februar 2019 14:45

In Steingasse Briefkasten gesprengt

FRANKENBERG. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beschädigte ein Unbekannter einen Briefkasten in Frankenberg. Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter sprengte derTäter um 1.10 Uhr mit Pyrotechnik den Briefkasten eines Mehrfamilienhauses in der Steingasse auseinander. Der Sachschaden beträgt 80 Euro.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise zum Täter nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BAD BERLEBURG. Der gestern in Bad Berleburg gefundene Sprengstoff wird heute weiter aus dem Haus im Wiesenweg abtransportiert und außerhalb der Stadt durch die Sprengmeister der Bundespolizei kontrolliert gesprengt.

Am Morgen um kurz nach 10 Uhr rollte der Konvoi vom Wiesenweg aus das erste Mal mit Polizei-Eskorte zum Sprengort.

Gestern hatten Mitarbeiter mit einem Bagger dort bereits ein großes Erdloch ausgehoben. Am Morgen wurde die Stelle weiträumig abgesperrt und die Sprengkugel der Bundespolizei dorthin geleitet. Von da aus räumten die Beamten die Sprengkörper in das Erdloch um und leiteten aus sicherer Entfernung eine elektrisch gesteuerte Sprengung ein, die mit mehreren lauten Schlägen, Funkenflug und Rauchentwicklung einherging.

Insgesamt vier Mal war das Procedere bisher erforderlich, um alle Sprengkörper zu beseitigen, die gestern im Rahmen einer Hausdurchsuchung gefunden worden waren. Vier Kilo waren bei der ersten Sprengung heute Morgen kontrolliert in die Luft gegangen.

Gestern waren bei einer Razzia des Hauptzollamtes Essen insgesamt 40 Kilogramm Sprengstoff in einem Wohnhaus im Stadtzentrum gefunden worden. Vermutlich waren die Rohstoffe für selbst gebaute Pyrotechnik und Sprengkörper aus dem Darknet gekauft worden. Im Dachboden des Familienhauses im Wiesenweg sollen die Sprengkörper mit Chemikalien zusammengebaut worden sein. Die Familie, die in dem Haus lebt, war bisher nicht anwesend.

Aktuell ist immer noch eine Sperrzone eingerichtet, Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

Publiziert in SI Polizei

FRITZLAR. Am Dienstag, den 20. November kam es zu einem versuchten Einbruch in fünf ehemalige Munitionsbunker der Bundeswehr.

Der Vorfall trug sich im Bereich der Feldgemarkung zwischen der Landesstraße 3250 und dem Ortsteil Fritzlar-Rothhelmshausen, bei dem die in einem Bunker gelagerte Pyrotechnik entzündet wurde. Die sofort eingeleiteten umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Homberg führten noch am Mittwoch zur Festnahme eines Täters und zur Sicherstellung von Beweismaterial. Auf Grund eines umfassenden Geständnisses des festgenommenen 25-jährigen Täters konnten die weiteren Mittäter, zwei Männer und drei Frauen im Alter von 25 bis 26 Jahren aus Nord- und Osthessen ermittelt werden. Da keine Haftgründe bestanden, wurden alle sechs Täter bzw. Täterinnen nach der Vernehmung, Durchsuchungen und erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.  

Die insgesamt aus sechs Personen bestehende arbeitsteilig vorgehende deutsche Tätergruppe hatte am 20. November gegen 21.40 Uhr versucht, sich unter Verwendung von schwerem Gerät Zutritt zu den Bunkern zu verschaffen, um die dort gelagerte Pyrotechnik, die Feuerwerkskörper auf Schwarzpulverbasis umfasst, im Wert von mehreren 1.000 Euro zu entwenden und um anschließend das erbeutete Schwarzpulver gewinnbringend zu veräußern.

Bei dem Versuch, ein doppelwandiges Stahltor des letzten Aufbewahrungsbunkers mittels eines benzinbetriebenen Trennschleifers aufzuflexen, entzündeten sich dort vermutlich durch Funkenflug im Torbereich aufgestapelte Feuerwerkskörper und es kam zu einer explosionsartigen Umsetzung der Pyrotechnik. Infolge der enormen Explosion wurde das massive Stahltor herausgesprengt. Bei dem in ca. 10 Meter Entfernung bereitgestellten Fluchtfahrzeug wurde durch die Druckwelle die komplette Heckscheibe in den Innenraum katapultiert. Durch glückliche Umstände wurden die sich in unmittelbarer Nähe zum Explosionsort aufhaltenden Täter nicht verletzt.

Im Inneren des Bunkers entwickelte sich in der Folge ein Vollbrand des Inventars. Fortwährende chemische Reaktionen erschwerten der eingesetzten Feuerwehr die Löschung des Brandes. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei nach bisherigen Erkenntnissen auf ca. 80.000 Euro geschätzt.

Bei den weiteren durchgeführten Festnahme- und Durchsuchungsmaßnahmen konnte bei mehreren Tatbeteiligten umfangreiches Beweismaterial, Diebesgut, unter anderem Abschussrohre, Zündsteuerungen, Schwarzpulver, etc. und das von einem Zeugen tatzeitnah beobachtete Fluchtfahrzeug - ein VW Golf - aufgefunden werden. Das Beweismaterial und das Fluchtfahrzeug wurden sichergestellt und kriminaltechnisch untersucht.

Bei einem Mittäter wurden mehrere strafrechtlich relevante Zufallsfunde, wie neue Mobiltelefone, verschiedene verbotene Waffen, Schreckschusspistolen und ca. 70 kg "Polenböller" entdeckt und sichergestellt. Die Ermittlungen insbesondere zu den fabrikneuen Mobiltelefonen, den Polenböllern, sowie zu den aufgefundenen Waffen dauern noch an.  

Die Tätergruppe erwartet nun Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls, fahrlässiger Brandstiftung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

FRITZLAR. Wie die Polizei schon letzten Mittwoch berichtete, kam es am Dienstagabend (20.11.2018) zu einem versuchten Einbruch in fünf ehemalige Munitionsbunker der Bundeswehr im Bereich der Feldgemarkung zwischen Fritzlar und Rothhelmshausen, bei dem die in einem Bunker gelagerte Pyrotechnik entzündet wurde.

Die sofort eingeleiteten umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Homberg führten noch am Mittwoch zur Festnahme eines Täters und zur Sicherstellung von Beweismaterial. Auf Grund eines umfassenden Geständnisses des festgenommenen 25-jährigen Täters konnten die weiteren Mittäter, zwei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 25 und 26 Jahren aus Nord- und Osthessen ermittelt werden.

Da keine Haftgründe bestanden, wurden alle sechs Täter nach Vernehmung, Durchsuchungen und erkennungsdienstlichen Maßnahmenwieder auf freien Fuß gesetzt. Die insgesamt aus sechs Personen bestehende arbeitsteilig vorgehende deutsche Tätergruppe hatte am 20. November 2018, gegen 21.40 Uhr versucht, unter Verwendung von schwerem Gerät (Akkuflexgerät und Motortrennschleifer) sich Zutritt in die Bunker zu verschaffen, um die dort gelagerte Pyrotechnik (Feuerwerkskörper auf Schwarzpulverbasis) im Wert von mehreren 1000 Euro zu entwenden und um anschließend das erbeutete Schwarzpulver gewinnbringend zu veräußern.

Bei dem Versuch, ein doppelwandiges Stahltor des letzten Aufbewahrungsbunkers mittels eines benzinbetriebenen Trennschleifers aufzuflexen, entzündeten sich dort vermutlich durch Funkenflug imTorbereich aufgestapelte Feuerwerkskörper und es kam zu eine rexplosionsartigen Umsetzung der Pyrotechnik. Infolge der enormen Explosion wurde das massive Stahltor herausgesprengt. Bei dem in 10 Meter Entfernung bereitgestellten Flucht-Pkw wurde durch die Druckwelle die komplette Heckscheibe in den Innenraum katapultiert. Durch glückliche Umstände wurden die sich in unmittelbarer Nähe zum Explosionsort aufhaltende Täter nicht verletzt.

Im Innern des Bunkers entwickelte sich in der Folge ein Vollbrand des Inventars. Fortwährende chemische Reaktionen erschwerten der eingesetzten Feuerwehr die Löschung des Brandes. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei nach bisherigen Erkenntnissen auf ca. 80.000 Euro und der Stehlschaden aus den Bunkern auf  5000 Euro geschätzt. Bei den weiteren durchgeführten Festnahme- und Durchsuchungsmaßnahmen konnte bei mehreren Tatbeteiligten umfangreiches Beweismaterial, Diebesgut (Abschussrohre, Zündsteuerungen, Schwarzpulver etc.) und das von einem Zeugen tatzeitnah beobachtete Fluchtfahrzeug (VW Golf) aufgefunden werden. Das Beweismaterial und das Fluchtfahrzeug wurden sichergestellt und kriminaltechnisch untersucht. Bei einem Mittäter wurden mehrere strafrechtlich relevante Zufallsfunde, wie neue Mobiltelefone, verschiedene verbotene Waffen, Schreckschusspistolen und ca.70 kg "Polenböller" entdeckt und sichergestellt.

Die Ermittlungen insbesondere zu den fabrikneuen Mobiltelefonen, den Polenböllern, sowie zu den aufgefundenen Waffen dauern noch an. Die Tätergruppe erwartet nun Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls, fahrlässiger Brandstiftung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

Munitionsbunker geknackt: Explosion, Golf V gesucht (21.11.2018)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 09 Februar 2014 06:47

Böller? Toilette in Schnellrestaurant gesprengt

KORBACH. Die komplette Toilettenschüssel im Herren-WC eines Schnellrestaurants haben Unbekannte mit einem Sprengsatz zerstört. Kurz vor der Detonation am späten Samstagabend sahen Zeugen drei Personen, die die Sanitärräume eilig verließen und davon liefen.

Verletzt wurde bei dem Vorfall gegen 22 Uhr niemand, obwohl die Mc Donald's-Filiale An der Kuhbach laut Polizei zu zwei Dritteln mit Gästen belegt war. Die Ermittler sprachen am Sonntagmorgen von Pyrotechnik, die zum Einsatz kam, konnten den "Böller" aber bislang nicht näher definieren.

Kein Dummejungenstreich
Bei der Detonation wurde das gesamte Toilettenbecken zerstört, Scherben und Toilettenpapier verteilten sich den Angaben zufolge im gesamten Raum und fanden sich auch an Wänden und Decken wieder. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 500 Euro, dürfte aber eher darüber liegen. Die Tat sei kein Dummejungenstreich mehr, hieß es von der Polizei, es hätten durchaus Menschen zu Schaden kommen können. "Das geht weit über eine normale Sachbeschädigung hinaus".

Zum Zeitpunkt der Detonation hielt sich keine weitere Person in der Toilette auf. Somit kommen die drei Unbekannten, die das Herren-WC und danach das Lokal eiligen Schrittes verließen, als Täter in Frage. Dabei tappt die Polizei nicht vollends im Dunkeln, denn einem Zeugen ist eine der drei Personen zumindest vom Sehen bekannt.

Die Ermittler suchen dringend nach weiteren Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 auf der Wache in der Pommernstraße zu melden.

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