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MALSFELD. Drei Menschen sind am Mittwoch bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 kurz vor der Anschlussstelle Malsfeld teils schwer verletzt worden. Ein mit Papierrollen beladener Sattelzug hatte ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei auf dem Standstreifen gerammt und war anschließend von der Autobahn abgekommen. Ein Rettungshubschauber war im Einsatz, es bildete sich ein langer Stau.

Laut Polizei kam es gegen 12.20 kurz vor der Anschlussstelle Malsfeld auf der in Richtung Norden führenden Seite der A 7 zu dem Zusammenstoß gekommen. Die Autobahn musste aufgrund der Rettungsarbeiten und wegen der Landung des Rettungshubschraubers zunächst voll gesperrt werden. Ab etwa 13.30 Uhr leitete die Autobahnpolizei den Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Ab 14.20 Uhr war die Autobahn dann wieder komplett für den Verkehr frei. Zur Bergung des Sattelzuges sollte erneut der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Norden gesperrt werden.

Zum Unfallhergang ist nach derzeitigem Ermittlungsstand bekannt, dass der 65 Jahre alte Sattelzug-Fahrer aus dem Landkreis Coburg in Bayern etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Malsfeld aus bislang unbekannten Gründen nach rechts vom rechten Fahrstreifen abkam. Auf dem Standstreifen befand sich zu dieser Zeit ein Kleintransporter der Autobahnmeisterei, deren drei Mitarbeiter gerade ihre Arbeiten am Fahrbahnrand beendet hatten und in den Wagen gestiegen waren. Der 55-jährige Fahrer des Kleintransporters soll noch beobachtet haben, wie der Sattelzug auf den Standstreifen geriet, und versuchte offenbar, durch Beschleunigen einem Auffahrunfall zu entgehen.

Der mit 24 Tonnen Papierrollen beladene 40-Tonner war dennoch auf das Heck des Fiat Ducato Kleintransporters gekracht, wobei die drei Straßenwärter verletzt wurden. Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Kassel, der auf der Rückbank des Fiats saß, hatte sich schwer verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen. Der 55-jährige Fahrer war schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, der 65-jährige Beifahrer leicht verletzt worden. Beide aus dem Schwalm-Eder-Kreis stammende Männer wurden mit Rettungswagen in Kasseler Krankenhäuser gebracht.

Der Sattelzug hatte nach dem Aufprall auf den Kleintransporter der Autobahnmeisterei die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand durchbrochen und war anschließend auf der Seite zum Liegen gekommen. Den durch den Unfall entstandenen Sachschaden beziffern die Beamten nach ersten Schätzungen mit 60.000 Euro. (ots/pfa)

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Publiziert in HR Polizei
Dienstag, 03 Dezember 2013 13:32

Brutaler Überfall: 55-Jähriger schwer verletzt

MALSFELD. Zwei Mitarbeiter einer Firma in Malsfeld sind in der Nacht zu Dienstag Opfer dreier brutaler Räuber geworden. Einer der Angestellten erlitt schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Die Täter erbeuteten Bargeld in nicht genannter Höhe.

Die betroffene Firma befindet sich in der Dr.-Reimer-Straße im Industriegebiet von Malsfeld-Ostheim. Die Firma handelt mit Paletten und Gitterboxen. Gegen 0.30 Uhr betraten drei maskierte Männer den Bürocontainer der Firma, bedrohten den 55-Jährigen und eine 39-jährige Mitarbeiterin mit Schusswaffen und forderten die Herausgabe von Bargeld. Die beiden Geschädigten wurden gefesselt, der 55-Jährige mehrfach geschlagen.

Die Täter flüchteten schließlich mit Bargeld. Die Beute wurde in einer grünen Adidas-Umhängetasche transportiert. Die Fluchtrichtung der Täter und ob sie ein Fahrzeug benutzt haben, ist zurzeit nicht bekannt. Die Opfer des Überfalls konnten sich nach einiger Zeit befreien und Hilfe holen. Eine Fahndung der Polizei nach verdächtigen Personen oder Fahrzeugen blieb ohne Erfolg.

Der verletzte 55-jährige wurde durch Rettungssanitäter eines hinzu gerufenen Rettungswagens versorgt. Die Regionale Kriminalinspektion Homberg hat die Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen. Um auf das Gelände der Firma gelangen zu können, müssen die Täter die Umzäunung überklettert haben. Möglicherweise sind sie dabei beobachtet worden. Die drei Täter waren zwischen 20 und 30 Jahren alt, etwa 1,78 bis 1,85 Meter groß und schlank. Alle trugen dunkle Oberbekleidung. Jeder von ihnen hatte eine schwarze Pistole. Alle drei Männer waren mit schwarzen Sturmhauben maskiert. Die Täter sprachen türkisch. Hinweise erbittet die Polizei in Homberg, Telefon 05681/7740.

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Publiziert in HR Polizei

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