Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Nabu

Sonntag, 28 Oktober 2012 08:05

Kraniche über Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Der Vogelzug der Kraniche hat seinen Höhepunkt über Waldeck-Frankenberg erreicht. Mindestens 25.000 Kraniche sind am Freitag über unseren Landkreis hinweg gezogen.

Maik Sommerhage vom NABU zählte bereits am Freitag 42 Formationen mit mehr als 4100 Kranichen. In Bad Wildungen zählten Ornithologen 67 Kranichformationen mit mehr als 11.000 Zugvögeln.

Am Diemelsee beobachteten Naturfreunde am Schlangenweg etwa 200 Kraniche, die sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg in den Süden verabschiedeten.

Fotos: Maik Sommerhage / Klaus Rohde / Christopher Rohde / Darßland

Publiziert in Archiv - Sammlung
Freitag, 20 Juli 2012 15:26

Kleine Vögel in großer Not

Kleine Vögel in großer Not

Lebensräume in Gefahr: Unsere Vögel brauchen dringend Hilfe!

Gibt es etwas Faszinierenderes als Vögel, die in scheinbar schwereloser Eleganz durch die Lüfte segeln? Doch viele Vögel unserer Heimat, die Begleiter unserer Kindheit, Stars vieler Kinderlieder stehen auf der Roten Liste und sind stark gefährdet.

Gifte in der Landwirtschaft machen es dem Gartenrotschwanz schwer, Lebensraum zu finden.Streuobstwiesen, bunte Blumenwiesen oder Grünstreifen, plätschernde Bäche mit Steilhängen – Brutplätze und Lebensraum vieler heimischer Vögel – fallen immer häufiger der Landwirtschaft oder der Industrie zum Opfer. Und da, wo Pestizide gnadenlos Insekten und Wildkräuter vernichten, haben Vögel keine Chance zu überleben.
Finden Spatz, Amsel, Kohlmeise, Star oder Buchfink keine Nahrung mehr – dann ist auch der Bruterfolg gleich Null. Keine Nahrung – keine Nachkommen für unsere heimischen Vögel.

Wenn Vögel aus unserem Leben verschwinden, dann ist das ein Alarmsignal. Dann stimmt etwas nicht mit unserer Umwelt. Der NABU steuert dagegen: In ganz Deutschland engagieren wir uns, um Vögeln einen Brutplatz und sichere Lebensräume zu bieten.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Schlagwörter
Samstag, 14 Juli 2012 10:07

Blaugrüne Mosaikjungfer

Blaugrüne Mosaikjungfer

Die Libelle des Jahres 2012 ist relativ häufig zu beobachten 

Hartnäckig hält sich der Aberglaube, dass Libellen mit ihrem langen, feinen Körper stechen können. Dabei sind sie vollkommen harmlos und ohne Stachel – sie sind sogar recht menschenfreundlich und schrecklich neugierig.
Die Blaugrüne Mosaikjungfer, Libelle des Jahres 2012, fliegt besonders gerne nah an ahnungslose Naturbeobachter heran um ihre Neugierde zu stillen. Solch intensive Begutachtung des Gegenübers lässt sich natürlich erwidern. Zur Identifizierung der Blaugrünen Mosaikjungfer dient, wie ihr Name schon verrät, ihre charakteristische schillernde Färbung. Auf dem schwarz unterlegten Brustpanzer befinden sich gelblich-grüne Streifen und zwei ovale, leuchtend grüne Bereiche an der Seite. Der Hinterleib der Männchen ist schwarz mit einzelnen grünen Flecken, die weiter hinten in blaue Flecken übergehen.
Weibchen hingegen haben einen braunen Hinterleib mit ausschließlich hellgrünen Flecken. Auch an ihrer Augenfarbe kann man die Geschlechter unterscheiden: Weibchen schauen mit einem olivgrünen Blick, Männchen mit himmelbauen Augen in die Welt hinaus.
Bei einer Körpergröße von bis zu acht Zenitmetern und einer Flügelspannweite von bis zu zehn Zenitmetern gehört die Blaugrüne Mosaikjungfer zu den häufigsten und anspruchslosesten heimischen Großlibellen. So besiedeln die bunten, fliegenden Juwelen natürliche Gewässer wie Tümpel und Seen genauso gern wie Gartenteiche und Regentonnen.In ihrer Flugzeit von Juni bis Oktober kann man die Männchen häufig bei sogenannten „Patrouillenflügen“ beobachten. Sie fliegen lange Strecken ab, jagen nach Insekten, halten Ausschau nach einer geeigneten Partnerin und verteidigen ihr Revier gegen Rivalen. Zur Paarung fliegen Männchen und Weibchen meist in gewässernahe Baumkronen.
Die Eiablage, beziehungsweise das „Einstechen“ der Eier, erfolgt in dichtem, geschütztem Schilf, an treibenden Holzstücken oder an Baumstämmen in Ufernähe. Da dies erst relativ spät im Jahr geschieht, überwintern die Eier und schlüpfen erst im darauffolgenden Jahr als Larven. Diese brauchen wiederum ein bis zwei Jahre bis zur vollständigen Entwicklung, kriechen dann an Pflanzen wie etwa Schilf aus dem Wasser und schlüpfen im Frühling als prächtige, ausgewachsene Libellen.

Steckbrief:

Art: Aeshna cynae, Edellibelle
Vorkommen: Als eine der häufigsten Arten in ganz Deutschland kann man die Blaugrüne Mosaikjungfer oft im eigenen Garten antreffen.
Eigenarten: Libellen können ihre beiden Flügelpaare unabhängig voneinander bewegen – dies ermöglicht ihnen eine bemerkenswerte Wendigkeit. Liebellenaugen sind sogenannte Facettenaugen und bestehen aus bis zu 30.000 Einzelaugen.

Quelle: Nabu

Publiziert in Archiv - Sammlung
Donnerstag, 21 Juni 2012 08:55

Schnappschuss des Tages: Das Sumpfblutauge

WALDECK-FRANKENBERG. Wir zeigen in unserer Rubrik "Naturschutz" immer wieder mal einen "Schnappschuss des Tages", zur Verfügung gestellt vom Naturschutzbund (NABU). Heute steht das Sumpfblutauge, auch bezeichnet als Sumpffingerkraut im Fokus. Aufgenommen wurde das Foto im NABU-Schutzgebiet Vogelsbergteiche, der Heimat von Schwarzhalstaucher und Eisvogel. Die Vogelsbergteiche sind ein Paradies für viele Brut- und Zugvögel. Vom Teichufer aus lassen sie sich gut beobachten. Im Herbst baut der NABU einen Vogelbeobachtungsstand auf. Doch auch am Ufer gibt es viel zu sehen, wie das Bild beweist.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Montag, 18 Juni 2012 12:41

Erste Hilfe für Vögel

So helfen Sie verletzten Tieren

Wenn Sie einen verletzten Vogel oder einen Jungvogel gefunden haben und nicht sicher sind, um welche Art es sich handelt, könnten Ihnen die Abbildungen auf der Internetseite der Wildvogelhilfe weiter helfen. Von der jeweiligen Vogelart hängt in vielen Fällen das weitere Vorgehen ab. Die am häufigsten gefundenen Vögel sind: Mauersegler, Ringeltaube, Haussperling, Nebelkrähe und Elster.

Wie kann einem flugunfähigen Vogel geholfen werden? 

Andre Hallau, Leiter der Wildvogelstation Berlin erzählt von seiner Arbeit und gibt Tipps zur Ersten Hilfe.

Dafür ist es notwendig einzuschätzen, ob es sich um einen Jungvogel oder um einen bereits selbständigen Vogel handelt. Bei vielen Vogelarten verlassen die Jungvögel flugunfähig das Nest. Dies ist ganz natürlich und ist Bestandteil des Feindvermeidungsverhaltens. Hierdurch wird das Risiko verringert, dass alle Jungvögel gleichzeitig einem Fressfeind zum Opfer fallen. Die Jungvögel werden auf dem Boden weiter von den Eltern versorgt. Sitzt ein Jungvogel auf der Straße oder in einem ähnlichen Gefahrenbereich, so sollte dieser in eine angrenzende Grünanlage und je nach Vogelart ins Gebüsch bzw. auf einen Baum gesetzt werden. Unsere heimischen Vögel riechen fast nichts, Sie brauchen sich also keine Gedanken wegen eines eventuell an den Jungen haftenden Menschengeruchs zu machen.

Eine Ausnahme bilden Mauersegler und Schwalben, diese werden nur am Brutplatz von den Altvögeln versorgt. Auch einen jungen Waldkauz bitte nicht mit nach Hause nehmen. Zu viele Jungvögel sterben unnötig durch gut gemeinte, aber falsche Versorgung in Menschenhand. Deshalb unsere Bitte: Sind Sie bei der Beurteilung des Gefahrenpotentials unsicher, dann rufen Sie den NABU oder Mitarbeiter der Wildtierpflegestation in Ihrer Nähe an. Adressen finden Sie über die Karte.

Wann sollte Polizei oder Feuerwehr hinzu gezogen werden?
Immer wenn Leib und Leben von Menschen durch eine Rettung gefährdet wäre, z. B. bei einer Rettungsaktion eines Wildvogels, der an einer Schnur im Baum hängt, oder wenn ein Höckerschwan auf einem Gewässer festgefroren ist. Bei einer Stockentenfamilie, die im Stadtzentrum eine Straße überqueren möchte, kann die Polizei den Straßenverkehr regeln, um zu vermeiden, dass die Küken oder die Entenmutter überfahren werden. Das Anhalten auf der Autobahn ist verboten. Wenn Sie einem verletzten Tier dort helfen möchten, sollten Sie auch in diesem Fall die Polizei verständigen.

Wie kann ich einer verletzten Stadttauben helfen?
Bei einer Stadttaube handelt es sich nicht, wie oft vermutet, um einen Wildvogel. Sie unterliegt demzufolge nicht dem Naturschutzrecht. Als Naturschutzverein retten wir mehreren tausend Wildvögeln jedes Jahr das Leben. Dies ist eine enorme Anstrengung, die sich nicht beliebig ausbauen lässt. Deshalb wenden Sie sich bitte an Tierschutzvereine, die sich speziell um verwilderte Haustauben kümmern.
 
Die nächste Wildvogelpflegestation befindet sich im Marburg
Wildvogelpflegestation Marburg e. V
35095 Weimar
Tel.:  06421 - 794105
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Bei dringenden Fällen ist der Tierarzt Dr. Thomas Liedtke Ansprechpartner
Kontakt:
Arolser Landstraße 82
34497 Korbach
Tel.: 05631 - 913 147


 



Publiziert in Archiv - Sammlung
Dienstag, 05 Juni 2012 07:34

Ein König sucht sein Reich

Unter dem Motto "Ein König sucht sein Reich" haben NABU Hessen, Stiftung Hessischer Naturschutz und das Land Hessen ein neues Projekt zur Förderung des immer seltener werdenden Laubfroschs gestartet.

Helfen Sie uns, dem Laubfrosch und anderen seltenen Arten wie Rohrammer, Kammmolch, Wasserhahnenfuß und der Gebänderten Prachtlibelle eine Heimat zu geben. Es gibt viele Möglichkeiten, dem flinken Wetterfosch auf die Sprünge zu helfen. Sie können seine Königreiche erleben, schaffen und schützen.

"Es war einmal..." - so beginnt das bekannte Märchen vom Froschkönig. Und so könnte auch in naher Zukunft die Geschichte vom hessischen Laubfrosch beginnen. Denn fast schon ist der kleine grüne, nur vier bis sechs Gramm schwere Frosch in Hessen nicht mehr anzutreffen. Gründe dafür sind in erster Linie die Zerschneidung der Landschaft, Chemie in der Landwirtschaft, Straßenbau sowie geeignete fehlende fischfreie Gewässer, so dass die Art seit 1992 im Anhang IV der Europäischen Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-RL) geführt wird. Dabei liegt Hessen im Zentrum seines Verbreitungsgebietes. Bis auf die rauen höheren Mittelgebirgslagen kann der Laubfrosch alle hessischen Regionen besiedeln. (NABU)

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 03 Juni 2012 10:03

WETTERFROSCH

Schnappschuss des Abends: Ein Laubfrosch, besser bekannt als Wetterfrosch oder Froschkönig. Die Art ist die einzige einheimische Amphibie, die klettern kann, was dieser Geselle eindrucksvoll untermauert.
Text und Foto: Maik Sommerhage/ NaBu
Publiziert in Archiv - Sammlung
Freitag, 01 Juni 2012 17:47

Ringamsel

DIEMELSEE. Ich habe heute bei meinem Pirschgang am Diemelsee einen mir unbekannten Vogel gesichtet. Auffallend war der weisse Kranz am Hals. Beim googlen entdeckte ich diesen Vogel . Es war eine Ringamsel. Allerdings soll diese Art nur in den Alpen vorkommen und sehr selten sein. Hat jemad schon mal soch ein Tier in WA - FKB gesehen ?

Publiziert in Archiv - Sammlung
Schlagwörter
Sonntag, 13 Mai 2012 16:57

Schwalben bekommen Nachwuchs

DIEMELSEE. Am 26. 04.2012 hatte das Warten ein Ende. Die Schwalben kehrten in den Pommernweg 8 nach Flechtdorf zurück. Von vier angebrachten Nistkästen, wurden drei aufgesucht und belegt.  Bei Walter und Gisela Rohde sind die Untermieter jedes Jahr willkommene Gäste . 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 06 Mai 2012 12:40

Landwirt vernichtet Biotop

MARSBERG*  Der Telefonanruf von Jagdpächter Jan Hendrick Fischer- Merhoff erreicht mich am Samstag, den 05. Mai 2012  gegen 11:00 Uhr in Heringhausen. Er bittet mich ein paar Fotos und einen Bericht über die Vernichtung eines Biotops in der Gemarkung Padberg zu machen. Ich sage spontan zu und erreiche um 12:00 Uhr die  Stelle des unmutes. Ich werde bereits erwartet, ein kurzes Hallo, auch ein Mitarbeiter der Forstbehörde steht fassungslos an dem Biotop welches gefräst, geschreddert und kultivert wird. Mit zwei Schleppern wird die Fläche bearbeitet. 2 Hektar sind breits dem Erdboden gleichgemacht,  2,5 Hektar sollen folgen. Der junge Landwirt sieht mich Fotos schießen,   kommt auf mich zu, fragt, was ich denn da mache. Ich antworte ihm, dass ich Fotos und einen Bericht verfasse und diesen publizieren werde.   Nun stelle ich ihm einige Fragen, ob er nicht wisse, das  die Brut und Setzzeit begonnen hat?. Er sagt mir, das er das wisse, aus Zeitgründen kommt er aber erst jetzt dazu die Flächen zu Schreddern und zu Fräsen. Schließlich soll hier eine Weihnachtbaumkultur geschaffen werden. Aus biologischem Anbau verstehe sich, ohne Spritzmittel. Ich frage den Herrn vom Forst, ob er denn nicht einschreiten möchte. Er sagt mir, dass das von Gesetzeswegen erlaubt sei. Ihn störe das ebenfalls, mit dem Landwirt sei aber nicht zu sprechen. Wie bitte? Das ist erlaubt? Ja, das Gesetzt soll zwar in Kürze geändert werden, zur Zeit ist das aber erlaubt.  Ich verstehe die Welt nicht mehr, während jeder Gartenbesitzer, der seine Hecke nach dem 01. März schneidet mit einer saftigen Anzeige und enormen finaziellen Strafen zu rechnen hat, werden hier mal eben so 4,5 ha. mit staatlicher Erlaunbis vom Erdboden getilgt. Ich versuche noch einmal mit den Landwirt zu sprechen, weisen ihn auf die Kreuzotter hin, die Vögel, die jetzt ihre Nester bauen und teilweise schon brüten, auch Hase und Co. setzen ihre Jungen in diesem Biotop. Alles bitten und reden nutzt nichts, das Vorhaben wird weiter durchgeführt .

Bilder und Text©: Klaus Rohde   www.112-magazin.de

Publiziert in Archiv - Sammlung
Seite 1 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige