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VOLKMARSEN/BAD AROLSEN. Ein fünfjähriges Mädchen wurde am Samstag bei der Polizei in Bad Arolsen als vermisst gemeldet - der Fall klärte sich auf, als das Schwimmbadpersonal auf die Kleine aufmerksam wurde.

Am Samstagmorgen, vermutlich gegen 8.30 Uhr, lief ein fünfjähriges Mädchen aus Volkmarsen alleine den Weg vom Steinweg zum Bahnhof, stieg dort in den Zug ein und ließ sich damit nach Bad Arolsen fahren. Am Bahnhof angekommen, wählte die Ausreißerin den direkten Weg ins Arobella-Freizeitbad.

Dort schaffte sie es unbemerkt in den Umkleidebereich zu gelangen, zog sich um und ging ins Planschbecken. Wie sich später herausstellen sollte, kann das Mädchen nicht schwimmen. Erst gegen 10.15 Uhr fiel das Kind dem Schwimmbadpersonal auf. Weil die Kleine aber kein Deutsch spricht oder versteht, begab sich das Team auf die Suche nach den Eltern, die aber nicht aufzufinden waren.

Kurzerhand wurde die Polizei verständigt, die das Kind in ihre Obhut nahm und  das Jugendamt verständigte. Kurz darauf ging bei der Polizei ein Notruf über ein vermisstes Kind aus Volkmarsen ein. Sehr schnell stellte sich heraus, dass es sich bei der Anruferin um die Mutter des Mädchens handelte, die ihr Kind wohlbehalten in Obhut nehmen konnte.

Ursache für das selbständige Handeln der Fünfjährigen war wohl, dass ihr die Eltern am Tag zuvor versprochen hatten, am nächsten Tag mit ihr schwimmen zu gehen. Als dem Mädchen das nicht schnell genug ging, machte sie sich einfach alleine auf den Weg. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Ein zweijähriger Ausreißer ist dank der Hilfe einer Frau, zweier Jugendlicher und der Polizei rasch wieder mit seinen Eltern vereint worden. Mit einem in den sozialen Netzwerken geteilten Foto war es gelungen, die Mutter ausfindig zu machen.

Der zweijährige irakische Junge war am Montagnachmittag mutterseelenallein in der Jakob-Wittgenstein-Straße in Richtung Medebacher Landstraße unterwegs. Einer Frau aus Diemelsee fiel der Kleine auf, weil er zwar mit einer Jacke, aber nicht gerade winterfest angezogen war. Sie kümmerte sich um den Jungen, der sich aufgrund von Sprachbarrieren aber nicht verständlich machen konnte. Noch vor Eintreffen der Polizei boten zwei jugendliche Syrer ihre Hilfe an und statteten das Kleinkind mit einer wärmenden Mütze aus.

Die beiden Teenager stellten zudem Bilder des Kindes in sozialen Netzwerken ein und machten sich so auf die virtuelle Suche nach den Eltern - mit Erfolg, wie sich wenig später herausstellte. Die inzwischen eingetroffene Polizeistreife nahm den kleinen Ausreißer in Obhut und alle machten sich gemeinsam auf den Weg zur Polizeistation. Die Korbacher Stadtverwaltung kümmerte sich auf Bitten der Polizei um einen Dolmetscher, der kurze Zeit später ebenfalls auf der Wache eintraf. Er brachte in Erfahrung, dass der Vater des Jungen im Korbacher Krankenhaus behandelt wird.

Zwischenzeitlich hatten die beiden jugendlichen Syrer aber anhand der in den sozialen Netzwerken geposteten Bilder die Mutter des Jungen ausfindig gemacht. Sie kam sofort zur Polizeistation und schloss dort ihren Jungen wieder in die Arme. Die Frau hatte den Jungen bereits vermisst und vergeblich gesucht.

Es stellte sich heraus, dass es dem Kind wohl während der Wartezeit im Krankenhaus zu langweilig geworden war, so dass er sich alleine auf Abenteuerreise begab. "Dem kleinen aufgeweckten Jungen scheint der Ausflug allerdings gut gefallen zu haben", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König. Mit großen Augen und einem strahlenden Lächeln habe das Kleinkind die Aufmerksamkeit genossen, die ihm zuteil wurde. "Als dann seine Mutter bei der Polizeistation eintraf, war die Freude aber noch größer", sagte der Sprecher zu dem glücklichen Ende des Falls. (ots/pfa)  


Ebenfalls einen Jungen, der allein war, hatte die Korbacher Polizei erst kürzlich wieder mit seinen Eltern vereint:
Kind in Dorfitter "vergessen": Erst in Paderborn bemerkt (30.12.2016)

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