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Sonntag, 24 November 2013 10:58

Kerzenschein löst Feuerwehreinsatz aus

FRANKENBERG. Am Ende war es nur eine Kerze: Am Samstag gegen 18 Uhr sind Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau, sowie Notarzt, Rettungswagen und die Polizei in die Sehlener Straße gerufen worden.

Der Einsatzbefehl lautete: "Im Schlafzimmer eines Mehrfamilienhauses brennt es". Es handelte sich jedoch um einen Fehlalarm. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellten diese fest, dass eine Bewohnerin im Schlafzimmer eine Kerze entzündet hatte. Diese stand in einem Kerzenhalter.

Die Anruferin hatte laut Polizei das flackernde Licht für ein Feuer gehalten und sofort an der Wohnungstür geklingelt. Da ihr niemand öffnete, wählte sie den Notruf.

Der Anruferin könne man keinen Vorwurf machen, sagte ein Polizeisprecher.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 31 Dezember 2011 05:47

Kerze entzündet Teppich: Zimmerbrand in Wohnheim

REINHARDSHAUSEN. Eine herunter gebrannte Kerze hat am frühen Silvestermorgen einen Zimmerbrand im Schwesternwohnheim einer Klinik Im Finkenschlag ausgelöst. Die Feuerwehr rettete eine Person über eine Steckleiter von einem Balkon. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.

Nach Angaben der Wildunger Polizei hatten eine 28-jährige Praktikantin, die derzeit in einem Ein-Zimmer-Appartement im Hochpaterre des Wohnheims lebt, und ihr 19 Jahre alter Freund am Freitagabend eine Kerze auf dem Fußboden angezündet. Das Pärchen schlief irgendwann ein, die Kerze brannte runter und entzündete schließlich am frühen Morgen den Teppich. Die beiden aus Albanien stammenden und in Griechenland gemeldeten jungen Leute versuchten zunächst vergeblich, das Feuer zu löschen, und riefen dann die Feuerwehr. Die Leitstelle alarmierte um 3.49 Uhr die Feuerwehren aus der Kernstadt und aus Reinhardshausen mit dem Einsatzstichwort "Zimmerbrand", außerdem rückten vorsorglich Notarzt und Rettungswagen zu dem Wohnheim aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits drei Personen das Gebäude unverletzt verlassen, die Brandschützer befreiten eine vierte Person über eine Leiter von einem Balkon im ersten Stock - ebenfalls unverletzt. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und Wehrführer Frank Volke gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor, berichten Feuerwehr und Onlineportal badestadt.de auf ihren Internetseiten. Mit einem C-Rohr löschten die Einsatzkräfte den Zimmerbrand, der laut Polizei einen Schaden von rund 10.000 Euro verursachte. Nach Abschluss der Löscharbeiten belüftete die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 35 Freiwilligen im Einsatz war, das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Die beiden Wehren rückten gegen 5.30 Uhr wieder ab. Das Appartement ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Wie der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizeistation am Morgen auf Anfrage von
112-magazin.de berichtete, seien die 28-Jährige und ihr Freund vom Notarzt untersucht worden. Beide hätten aber keine Rauchvergiftung erlitten. Die Polizei informierte die Kripo - wie bei Bränden mit Gebäudeschaden üblich. Ob noch weitere Ermittlungen geführt würden, liege im Ermessen der Kripo, hieß es.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 10 Juni 2011 17:44

Kerze löst Brand aus: Fünf Verletzte

MENGERINGHAUSEN. Eine Kerze in der Wohnung einer 83-Jährigen hat in der Nacht einen Brand mit fünf Verletzten ausgelöst.

Das Feuer brach gegen 0.45 Uhr in der Erdgeschoss-Wohnung der Rentnerin in einem Achtfamilienhaus in der Berliner Straße in Mengeringhausen aus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute waren die heruntergelassenen Wohnzimmer-Rollläden zum Balkon der 83-Jährigen bereits im oberen Teil verschmort. "Dahinter konnte man offenes Feuer sehen", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de. Wärmestrahlung hatte zudem Teile des darüberliegenden Balkons verschmoren lassen.

Während sich die 83-Jährige offenbar bereits selbst ins Freie gerettet hatte, standen auf zwei Balkonen im oberen Geschoss insgesamt vier Hausbewohner, denen Rauch den Weg durchs Treppenhaus versperrte. "Diese Personen mussten schnellstmöglich aus dem Brandrauch gerettet werden", verdeutlichte der stellvertretende Stadtbraninspektor und Einsatzleiter Michael Seebold. Eine weitere Person sei mit einer Fluchthaube geschützt durch das Treppenhaus ins Freie geführt worden.

Rund 100 Einsatzkräfte
Neben der Rentnerin erlitten vier weitere Hausbewohner Rauchgasvergiftungen. Zunächst war in der Nacht von insgesamt acht Verletzten die Rede, die Polizei korrigierte diese Angaben aber nach unten. Während die Feuerwehrleute den Brand bekämpften, versorgten bereits Rettungskräfte die Verletzten. Insgesamt waren zur Erstversorgung und Brandstellenabsicherung sechs Rettungswagen-Besatzungen sowie die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach im Einsatz. Später kamen der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst hinzu, die den Großeinsatz koordinierten. Die Leitstelle alarmierte zudem die Schnelleinsatzgruppe des DRK, um einerseits die Brandstellenabsicherung für die Feuerwehrleute weiterhin zu gewährleisten und andererseits die Arolser Rettungswache für mögliche weitere Notfälle im Raum Arolsen besetzt zu halten. Rund 100 Einsatzkräfte waren nach dem Feuer auf den Beinen.

Nachdem die Brandschützer das Feuer in der Wohnung unter Atemschutz gelöscht hatten, brachten sie über den Balkon verbrannte Einrichtungsgegenstände nach draußen. Mit der Wärmebildkamera überprüften sie die Wohnung auf versteckte Glutnester und löschten diese ab. Nach einer ersten Einschätzung der Polizei an der Einsatzstelle hatte eine offenbar umgefallene Kerze im Wohnzimmer der 83-Jährigen das Feuer ausgelöst. Laut Polizei hatte die Rentnerin zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen - vergeblich.

Wohnung nicht mehr bewohnbar
Mit einem Hochdrucklüfter pressten die Brandschützer den Rauch aus dem Treppenhaus, um den nicht verletzten Bewohnern die Rückkehr ins Haus zu ermöglichen. Die meisten Bewohner verfolgten den Löscheinsatz vom Grundstück vor dem Haus aus. Auch zahlreiche Nachbarn, die durch den Einsatz wach geworden waren, verfolgten das Geschehen. Die Wohnung der 83-Jährigen ist durch das Feuer unbewohnbar. Der Schaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung der Polizei auf 50.000 Euro.

Beamte der Kriminalpolizei übernahmen routinemäßig die Ermittlungen an der Brandstelle - das ist immer dann der Fall, wenn an einem Gebäude durch Feuer Schaden entsteht.

Publiziert in Feuerwehr
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