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Freitag, 26 Oktober 2012 08:31

HSK: Weniger Unfälle trotz vieler Raser

HOCHSAUERLANDKREIS. Trotz vieler Geschwindigkeitsübertretungen ist die Anzahl der Unfälle im Hochsauerlandkreis während einer am Dienstag großflächig angelegten Geschwindigkeitskontrolle stark gesunken. Wie die Polizei mitteilte kam es während der Aktion „Blitzmarathon III" nur zu einem Unfall mit Verletzten.

Von den insgesamt 17320 gemessenen Fahrzeugen wurde bei 586 eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt. Nach Angaben der Polizei seien einige Fahrer sowohl inner- als auch außerorts annähernd doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs gewesen. Ein Fahrer war ohne Führerschein unterwegs, ein anderer hatte Drogen genommen. Es wurden etliche Fahrverbote ausgesprochen, die Mehrzahl kam jedoch mit einem Verwarnungsgeld von maximal 35 Euro davon.

Obwohl die Quote der Raser bei 3,4 Prozent lag, war Polizeioberrat Josef Jakobi, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde, mit dem Resultat der Aktion unzufrieden: „Die Kontrollen und die Kontrollstellen waren angekündigt und wurden durch die Medien intensiv thematisiert“, gab er zu bedenken. „Wenn dann von 1.000 Lkw-, Auto- und Motorradfahrern immer noch 34 zu schnell unterwegs sind, dann scheinen die Botschaften der Polizei noch nicht bei jedem angekommen zu sein.“ Zu hohe Geschwindigkeit sei noch immer die Unfallursache Nummer eins.

Der sogenannte Blitzmarathon III fand in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden statt. Die Aktion begann am Dienstagmorgen um 6 Uhr und endete am Mittwochmorgen um 6 Uhr. An 86 Messstellen im Hochsauerlandkreis waren insgesamt 70 Polizeibeamte und Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz.

„Wir werden auch weiter intensiv an dem Thema arbeiten müssen“, sagte Jakobi. Dabei ginge es jedoch nicht um eine Steigerung der Einnahmen durch Bußgelder. „Unser Ziel ist nach wie vor die dauerhafte Senkung des Geschwindigkeitsniveaus und nicht die Steigerung der Anzahl der Knöllchen.“ Die Verkehrsteilnehmer im Hochsauerlandkreis müssen daher jederzeit mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Quelle: HNA

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 15 August 2012 18:02

Notfalldarsteller: Erfolgreich ins zweite Jahr

WALDECK-FRANKENBERG/OCHSAUERLANDKREIS. Vor gut einem Jahr berichtete 112-magazin.de über den Start der Gruppe "Screaming Rescuers – Notfalldarstellung". Seitdem ist um die junge Truppe viel passiert.

Die Notfalldarsteller zählen nun 55 Gesamtmitglieder und haben ihre professionelle Schminkausbildung noch weiter optimiert. Die Screaming Rescuers erhalten mittlerweile Anfragen aus ganz Deutschland. Von der kleinen Darstellung bishin zur Katastrophenschutzübung zeigen die Notfalldarsteller professionell geschminkte Verletzungen.

Fester Bestandteil bei Aufträgen ist für die junge Truppe das Malteser Bildungszentrum in Wetzlar, wo das Team für die Rettungssanitäter und -assistenten in den praktischen Prüfungen für die notwendige Realität sorgt.

Aber nicht nur die Malteserschule gehört zu den Stammauftraggebern, ebenso der DRK Landesverband Westfalen-Lippe und deren Kreisverbände.

Wer sich näher über die Notfalldarsteller informieren möchte, kann deren Homepage auf www.srt-nd.de besuchen.

 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Dienstag, 25 Oktober 2011 11:21

Glätte: Mutter mit vier Kindern verunglückt

BRAUNSHAUSEN. Eine 33 Jahre alte Frau und ihre vier Kinder sind am Dienstagmorgen auf der K 54 zwischen Braunshausen und Hallenberg verunglückt: Der Mercedes-Kleinbus der Familie geriet auf Glätte ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und kippte an einer Böschung um. Alle Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon, an der Versorgung waren auch Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg beteiligt.

Die Mutter aus Braunshausen war Polizeiangaben zufolge am Dienstag gegen 9.30 Uhr gerade zu Hause losgefahren und auf dem Weg in Richtung Hallenberg, als der Mercedes Vito in einer abschüssigen Linkskurve ins Schleudern geriet. Der Kleinbus kam nach rechts von der Straße ab, stieß mit der Front gegen die Böschung, drehte sich und kippte auf die Fahrerseite um. Neben Notarzt und Rettungskräften aus dem Hochsauerlandkreis eilten auch der Frankenberger Notarzt und die Besatzung des in Dalwigksthal statonierten Rettungswagens zur Unfallstelle. Weil mindestens zwei Kinder als im Fahrzeug eingeklemmt galten, rückte auch der Löschzug Hallenberg mit der Rettungsschere aus.

"Bei unserem Eintreffen hatten Passanten die Insassen aber bereits befreit", sagte Zugführer und Einsatzleiter Andreas Ante an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, reinigte die Fahrbahn von aufgewirbelter Erde und nahm auslaufenden Sprit auf. Der Löschzug war mit insgesamt 18 Einsatzkräften ausgerückt.

Die leicht verletzten Insassen wurden nach Angaben der Polizei nach Frankenberg ins Krankenhaus eingeliefert. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei an der Unfallstelle nicht. Der Vito wurde abgeschleppt. Die K 54 blieb für gut eine Stunde gesperrt.

Publiziert in Retter
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