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BAD WILDUNGEN. Erneut rückten Einsatzkräfte der Bad Wildunger Wehr aus, um einen Brand zu löschen und Leben zu retten - auch die Feuerwehr aus Braunau war im Einsatz.

Am Dienstagabend, um 19.12 Uhr, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einer Rauchentwicklung in einem Wohngebäude in der Schlachthofstraße alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es in der Kellerwohnung des Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen war und zwei Bewohner bereits Löschversuche unternommen hatten.

Da sich zu diesem Zeitpunkt noch weitere Personen in dem Haus aufhielten, wurde das Einsatzstichwort auf "F 2 Y" (Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr) erhöht. Dadurch wurden noch weitere Rettungswagen und die Feuerwehr Braunau zur Einsatzstelle alarmiert. Anschließend ging ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr in die Kellerwohnung zur Brandbekämpfung vor. Zwei Trupps durchsuchten das Obergeschoss nach weiteren Personen. Da das Treppenhaus zeitweilig verraucht war, wurden drei Hausbewohner über die Drehleiter gerettet. Zwei weitere Personen konnten später durch das entrauchte Treppenhaus ins Freie verbracht werden. Zwei der geretteten Personen wurden anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Nach der Belüftung wurde das Gebäude zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Hierbei spielte natürlich der kurze Anfahrtsweg und der gerade stattfindende Ausbildungsdienst eine große Rolle. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte mit sechs Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte im Einsatz.

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Montag, 30 Mai 2022 16:22

Caddy überschlägt sich mit Anhänger

DIEMELSEE. Auf dem Dach gelandet ist am Montagnachmittag ein Firmenfahrzeug aus Korbach - zum Glück wurde niemand verletzt.

Ereignet hatte sich der Alleinunfall gegen 14.20 Uhr auf der Bredelarer Straße. Anhand der Unfallspuren war ein 60-Jähriger mit seinem weißen VW-Caddy von Adorf in Richtung Bredelar unterwegs gewesen. Kurz hinter der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen muss der Fahrer die Kontrolle über das Gespann verloren haben. Zunächst plättete der Caddy einen Leitpfosten am rechten Straßenrand, beim Gegenlenken geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und rutschte einen Abhang hinunter. Dabei landete der Caddy auf dem Dach.

Sowohl der Caddy, als auch der Anhänger wurden erheblich beschädigt. Das Deutsche Rote Kreuz war schnell vor Ort, musste aber feststellen, dass der Fahrer nicht verletzt war. Zunächst traf die Polizei aus Bad Arolsen an der Unfallstelle ein, übergab dann die Einsatzstelle aber an die Kollegen aus dem Hochsauerlandkreis. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel, die Unfallursache ist unklar.

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FRANKENBERG. Am Freitagabend erhielt die Polizei Frankenberg die Meldungen von Zeugen, dass von einer Personengruppe mehrere Ablaufgitter in der Siegener Straße in Frankenberg herausgehoben wurden. Die Polizisten kontrollierten anschließend mehrere Personen, danach ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 19-Jährigen. Gegen diesen wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Gegen 22 Uhr meldete sich zunächst ein Zeuge telefonisch bei der Polizei. Er schilderte, dass er eine Personengruppe beobachtet habe, die mehrere Ablaufgitter am Straßenrand in der Siegener Straße herausgehoben haben. Eine sofort nach dort entsandte Streife der Frankenberger Polizei konnte in Tatortnähe eine dreiköpfige Personengruppe feststellen und kontrollieren. Aufgrund der konkreten Angaben des Zeugen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 19-Jährigen aus dieser Gruppe. Dieser bestritt jedoch, die Ablaufgitter herausgehoben zu haben. Da die kontrollierten Personen der Aufforderung, die Ablaufgitter wieder einzusetzen, entgegen ihres Versprechens nicht nachkamen, beseitigten die Polizeibeamten die Gefahrenstellen selbst und integrierten die insgesamt zwölf Gitter am Straßenrand.

Später meldeten sich noch weitere Zeugen bei der Polizei. Ein Zeuge gab an, dass eine männliche Person ein Gitter in die Richtung seines fahrenden Autos geworfen habe. Eine Zeugin teilte mit, dass sie einem offenen Kanalablauf ausweichen musste.

Die Polizeistation Frankenberg führt nun weitere Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 19-Jährigen und bittet um zusätzliche Zeugenhinweise. Die Telefonnummer lautet 06451/72030.

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Montag, 30 Mai 2022 08:37

Vollbremsung: Yamaha landet im Feld

VÖHL. Für einen Mann (49) aus Lehre endete die Motorradfahrt am Samstag zwischen Hof Lauterbach und Vöhl - der Niedersachse verletzte sich bei dem Sturz leicht, seine Maschine wurde stark beschädigt.

Nach Informationen an der Unfallstelle befuhr der 49-Jährige am 28. Mai die Kreisstraße 25 von Hof Lauterbach in Richtung Vöhl. Gegen 15 Uhr musste der Mann aus dem Landkreis Helmstedt vor einer scharfen Linkskurve stark abbremsen. Dabei konnte der Fahrer die Maschine nicht mehr kontrollieren. Die Yamaha kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Feld.

An der Yamaha entstand Sachschaden von 3000 Euro.

Link: Tödlicher Motorradunfall bei Frankenau (29.05.2022, mit Fotos)

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HESSEN. Mit Inkrafttreten des Hessischen Hochschulgesetzes am 1. Januar 2022 sind die Regelungen über den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte mit einem mittleren Schulabschluss und einer qualifizierten Berufsausbildung geändert worden. Diese Regelungen gelten auch für das Bachelorstudium des gehobenen Polizeivollzugsdienstes an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS).

Interessentinnen und Interessenten, die den anspruchsvollen und abwechslungsreichen Polizeiberuf ergreifen möchten, können sich ab sofort auch mit einem Realschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens dreijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung bei der hessischen Polizei bewerben. Die vorangegangene Berufsausbildung muss dabei mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 abgeschlossen worden sein. Darüber hinaus gelten für die Bewerberinnen und Bewerber mit Realschulabschluss selbstverständlich die üblichen Voraussetzungen. Bewerbungen sind jeweils für die Einstellungstermine Februar und September eines jeden Jahres möglich.

Der Einstellung ist ein Eignungsauswahlverfahren vorangestellt, indem logisch-analytisches Denkvermögen, Gedächtnisleistung, Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit, soziale Kompetenz sowie sportliche Leistungsfähigkeit abgeprüft werden. Das Studium erfolgt im Rahmen eines Bachelorstudiengangs an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit. Die Kombination von Theorie und Praxis gelingt besonders durch viel Raum für Praxisanteile im Rahmen des Studiums und garantiert so frühzeitig die Verbindung von Theorie zu tatsächlicher Polizeiarbeit. Hessen bietet hierbei als einziges Bundesland zwei spezifische Studiengänge für die Schutz- bzw. Kriminalpolizei an. In den drei Jahren des Studiums werden Polizeianwärterinnen und -anwärter professionell auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet, um anschließend in den vielfältigsten Arbeitsfeldern der Polizei Hessen tätig zu werden.

Alle weiteren Informationen über den Polizeiberuf in Hessen, das Eignungsauswahlverfahren und das Bachelorstudium sind zu finden unter karriere.polizei.hessen.de. (ots/r)

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Samstag, 19 Februar 2022 09:12

Baumkrone stürzt auf LKW

VOLKMARSEN. Starke Windböen haben am Freitagabend eine Baumkrone auf die Landesstraße 3075 gefegt - ein weißer Transporter ist dabei erheblich beschädigt worden.

Ereignet hat sich der Unfall gegen 19.45 Uhr, als der 43-Jährige mit seinem Fiat Ducato die Landesstraße von Volkmarsen in Richtung Welda befuhr. In Höhe der Wittmarkapelle wurde die Krone eines Straßenbaums abgerissen und traf den Fiat so unglücklich, dass die Front und das Dach erheblich beschädigt wurden. Glücklicherweise blieb der Warburger (HX) unverletzt.

Der Transporter, der immerhin einen Schaden von 10.000 Euro aufweist, musste abgeschleppt werden.

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HESSEN. Verwundert war ein 57-Jähriger aus Greifenstein, als er am 1. November 2021 den Brief eines Inkasso-Büros in seinem Briefkasten vorfand. Das Schreiben der "Pro Collect AG" erhielt eine Mahnung über einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag. Die Forderungen waren frei erfunden. Weitere Opfer aus Wetzlar und Lahnau meldeten sich ebenfalls bei der Polizei.

Aus polizeilicher Erfahrung beschränken sich die Betrüger nicht auf einen Landkreis, so wurde im Bereich Marburg ebenfalls mindestens ein Fall bei der Polizei bekannt. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Pro Collect AG um keine echte Firma handelt. Im Gegensatz zu vergangenen Schreiben haben die Betrüger ihre Mansche offenbar verändert. Zuletzt wurden die Opfer aufgefordert, das Geld auf ein Konto (oftmals im Ausland) zu überweisen. Bei den in dieser Woche bekannt gewordenen Schreiben wurden die Empfänger aufgefordert, die angeblichen Schulden über ein SEPA-Lastschriftverfahren zu begleichen.

Sollten Sie ein Schreiben eines vermeintlichen Inkassobüros erhalten, überprüfen Sie zunächst, ob die Zahlungsforderung gerechtfertigt ist. Haben Sie Verträge abgeschlossen? Sind Mahnungen dem Inkassoschreiben vorangegangen? Informieren Sie sich im Internet. Lassen Sie sich zu keinen Zahlungen drängen. Die Verbraucherzentralen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. (ots/r)

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FRANKENBERG. Am heutigen Dienstag, gegen 15.30 Uhr, wurde bei Bauarbeiten im Bereich der K 117 am Stadtrand von Frankenberg in Richtung Burgwald eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Der Fundort befindet sich in der Nähe eines Neubaugebietes. Aktuell ist der Nahbereich durch die Polizei abgesperrt.

Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter ist der Kampfmittelräumdienst bereits vor Ort und bereitet eine Entschärfung der Bombe vor. Mit Unterstützung der Feuerwehr wird in einem Radius von 300 Metern um den Fundort eine Evakuierung vorbereitet. In einem weiteren Umkreis werden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Sobald die Anwohner von diesen Maßnahmen betroffen sind, werden diese entsprechend informiert.

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VOLKMARSEN. Nachdem ein Muldenkipper eine Telefonleitung gekappt hat, musste die Kreisstraße zwischen Volkmarsen und Lütersheim für den Verkehr gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizei ereignet sich der Vorfall am Freitag gegen 14.15 Uhr auf der Kreisstraße 6 im Bereich eines Steinbruchs. Ein 54 Jahr alter Mann aus Bad Emstal war zum angegebenen Zeitpunkt mit seinem Muldenkipper vom Steinbruch der Fa. Funke in Richtung Kreisstraße unterwegs. Zuvor hatte er seine Fracht im Steinbruch gelöscht, danach aber den Kipper nicht abgesenkt, sodass er bei Auffahren auf die K6 eine Telefonleitung kappte. 

Die Arbeiten an der Leitung gestalten sich derzeit schwierig, wie lange die Strecke gesperrt bleibt, konnte die Polizei nicht sagen.

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GEMÜNDEN/WOHRA. Eine zu schnelle Fahrweise und Alkohol im Blut brachten einen 22-jährigen Autofahrer am frühen Samstagmorgen in arge Bedrängnis.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Mann gegen 1.50 Uhr die Ortslage Gemünden vom Untertor kommend in Richtung Moischeider Straße. Am Weinberg, etwa in Höhe einer Haustechnikfirma, kam der graue Daimler nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen gemauerten Sockel und landete an einer Böschung in der Hecke. Die dabei ausgelösten Airbags verhinderten schwere Verletzungen, sodass der 22-Jährige das Auto verlassen konnte.

Ein Zeuge hatte den Unfall bemerkt und die Polizei in Frankenberg verständigt. Bei Eintreffen der Streife vor Ort strömte den Beamten Alkoholgeruch entgegen, daher wurde ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer durchgeführt - das Ergebnis veranlasste die Beamten bei dem Gemündener eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und eine Anzeige gefertigt.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 3000 Euro.

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