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Freitag, 29 Dezember 2017 13:57

Hündin vergiftet? Polizei nimmt Ermittlungen auf

MARBURG. Eine Tierärztin konnte am 26. Dezember nur noch den Tod einer Hündin feststellen, die an Heiligabend noch quicklebendig gewesen war. Die Polizei prüft derzeit, ob das Auslegen eines Giftköders mit dem Geschehen in Verbindung stehen könnte.

Dafür gibt es bislang allerdings noch keine Hinweise. Der Vierbeiner wurde offenbar regelmäßig vormittags und in den späten Abendstunden, so auch zwischen dem 21. Dezember um 23.30 Uhr und dem 24. Dezember um 23.45 Uhr, am Ortsrand von Moischt im Bereich "Am Bornberg" und im Neubaugebiet ausgeführt.

Bei mehrfacher Absuche des betreffenden Gebietes durch den Hundebesitzer und später durch die Polizei konnten allerdings weder giftige Stoffe noch Köder aufgefunden werden. Der Hundebesitzer hatte trotzdem vorsorglich an einem Baum einen Warnhinweis angebracht.

Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Schlagwörter
Dienstag, 26 September 2017 16:22

Höringhausen - Giftköder für Hunde ausgelegt

HÖRINGHAUSEN. Die Polizei in Korbach warnt derzeit vor ausgelegten Giftködern: Eine Hundehalterin aus Höringhausen hat am 20. September Giftköder auf ihrem Grundstück in der Alrafter Straße gefunden. In ihrem Vorgarten lagen zu kleineren Kugeln gerollte Eibenfrüchte. Der darin enthaltene Eibensamen ist hochgiftig und geeignet, Hunde durch den Verzehr zu töten.

Auf dem Grundstück in Höringhausen leben derzeit drei Hunde, darunter ein neun Monate alter Dackel. Seit Anfang August ist dieses Tier mit Vergiftungserscheinungen in tierärztlicher Behandlung, denn schon vor gut einem Monat waren Giftköder im Umfeld der Hundehalterin öffentlich ausgebracht und von dem Hund gefressen worden.

Die Höringhäuserin vermutet, dass ihre und noch weitere Hunde von einem unbekannten Täter oder einer unbekannten Täterin absichtlich vergiftet werden sollen. Zum Glück hatte am Mittwoch keines der Tiere von dem giftigen Samen gefressen.

Pressesprecher Dirk Virnich bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

MESCHEDE. Die Polizei in Meschede warnt aktuell vor möglicherweise vergifteten Wurststücken auf einem Rundweg im Mescheder Ortsteil Freienohl. Am Freitagnachmittag wurden im Bereich der Rümmecke in Verlängerung der Bergstraße präparierte Wurstköder aufgefunden. Eine Probe liegt der Polizei bereits vor. Bislang sind zwei Vergiftungsfälle bekannt, die der Polizei aus einer Arnsberger Tierarztpraxis gemeldet worden sind.

Ein Diensthundeführer der Polizei hat die betreffende Strecke bereits untersucht. Trotz aller Bemühungen sollten insbesondere Hundehalter im dortigen Bereich sehr aufmerksam unterwegs sein. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Tierquälerei. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiwache in Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Freitag, 08 August 2014 17:49

Zwei Hunde sterben: Wurden sie vergiftet?

MARIENHAGEN. In dieser Woche sind allein in Marienhagen mindestens zwei Hunde mit hoher Wahrscheinlichkeit vergiftet worden. Doch dabei blieb es nicht: Eine weitere Hundebesitzerin berichtet von starken Blutungen bei ihrem Tier.

Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, starben in der Nacht von Montag auf Dienstag zwei Tiere. Die Besitzerin fand die beiden Hundeweibchen Dienstagmorgen mit Schaum im Maul tot in ihrer Schlafecke. Am Abend zuvor waren der Bordercolli-Mix und der Australian Shepherd noch völlig unauffällig und normal.

Eine andere Hundebesitzerin gab an, dass ihr Rottweiler-Schäferhund-Mischling in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag unter starken Blutungen litt. Die Symptome bei diesem Tier können ebenfalls durch Vergiftungen verursacht worden sein. Der Hund wird tierärztlich behandelt.

Die Polizei "muss daher davon ausgehen, dass eine bislang unbekannte Person an mehreren Stellen im Großraum Marienhagen oder Vöhl Gift ausgelegt hat", sagte am Freitag Polizeisprecher Volker König. Ob dabei gezielt Vierbeiner getötet werden sollen, ist derzeit unklar.

Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 26 Januar 2012 09:24

Lasst die Maikäfer leben

Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Hessen
19.01.2012

Kein Gifteinsatz gegen Maikäfer in Hanau

NABU Hessen begrüßt Entscheidung des Umweltministeriums

Wetzlar. Der NABU Hessen begrüßt den Entschluss des hessischen Umweltministeriums, die von Hessen-Forst geplante Maikäferbekämpfung bei Hanau mit einem Breitbandgift abzusagen. „Die Umweltministerin hat eine gute Entscheidung für den Erhalt der biologischen Vielfalt getroffen“, erklärte Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Es wäre unverantwortlich gewesen, im Wald ein gefährliches Gift einzusetzen, das wahllos alle Insekten tötet und andere Tiere nachhaltig schädigt.

Der Einsatz des Giftes hätte das gesamte Waldökosystem mit vielen bedrohten Tierarten wie Hirschkäfer und Schwarzspecht erheblich beeinträchtigt, so Eppler. Der NABU Hessen sei hoch erfreut darüber, dass Umweltministerin Lucia Puttrich den Mut und die Entschlossenheit aufgebracht habe, den unverantwortbaren Gifteinsatz zu unterbinden. Sie habe damit eine klare Entscheidung für den Erhalt der biologischen Vielfalt im hessischen Wald getroffen.

„Der schlechte Gesundheitszustand vieler Wälder in Maikäfer-Gebieten ist sowohl auf besondere standörtliche Bedingungen wie sandige Böden und geringe Sommerniederschläge als auch auf vom Menschen verursachte Veränderungen zurückzuführen“, betonte Eppler. An vielen Stellen führe die Wassergewinnung zu abgesenkten Grundwasserständen. Weitere Stressfaktoren des Waldes seien der Klimawandel mit trockeneren Sommern, Schadstoffe aus Verkehr und Landwirtschaft sowie die Zerschneidung der Wälder durch Verkehrstrassen und neue Siedlungs- und Gewerbegebiete.

Das führe dazu, dass sich die Wälder auflichteten und dem Maikäfer bessere Lebensbedingungen bereiteten. „Maikäfer sind aber nicht die Ursache für die Waldschäden, sondern ein Symptom“, so Eppler. Notwendig sei eine langfristige ökologisch ausgerichtete Waldstrategie, die den Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung entspreche.

Eppler hofft nun, dass Gifteinsätze im hessischen Staatswald endgültig der Vergangenheit angehören und zukünftig auch im Privat- und Kommunalwald diese richtungweisende Entscheidung des Umweltministeriums nachhaltig Gehör findet.


Für Rückfragen:
Gerhard Eppler
Landesvorsitzender
Tel.: 0151-46163978

Maikäferpapier des NABU Hessen
Mehr Informationen zum Maikäfer in Hessen



Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Publiziert in Archiv - Sammlung

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