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LÜTZELWIG. Bei einer anberaumten Drückjagd in der Feldgemarkung von Lützelwig bei Homberg-Efze ist ein 68-jähriger Jäger verletzt worden.

Wie Polizeisprecher Philipp Eifert in einer Presseerklärung mitteilte, ereignete sich der Jagdunfall gegen 9.30 Uhr am Freitagmorgen, als der 68-Jährige während einer Drückjagd von einem Geschoss aus der Waffe eines angestellten Jägers "angeflickt" worden war.

Nach Zeugenaussagen war der 68-jährige Homberger mit zwei anderen Waidmännern zum Jagen in der Feldgemarkung zwischen Lützelwig und Caßdorf aufgebrochen, nach dem Beziehen der Stände wurde Schwarzwild beschossen, dabei erlitt der 68-Jährige eine Schussverletzung. Nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Vorsorglich wurden die Waffen der Schützen sichergestellt und die Jagdscheine überprüft.

Der Rettungsdienst brachte den Verletzten nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit einer nicht lebensbedrohlichen Schussverletzung in ein Krankenhaus.

Auch in Waldeck-Frankenberg stehen derzeit viele Drückjagden auf Schwarzwild an. Wir geben einige Sicherheitstipps:

  • Wege und Straßen sollten mit Warnhinweisschildern markiert sein
  • Stände so platzieren, dass sich Jäger nicht gegenseitig beschießen können
  • Sichtbare Verbindungen zum Nachbarschützen suchen und halten
  • Jagdleiter benennen
  • Schussrichtungen vorgeben
  • Auf Kugelfang achten (Buchenrauschen sind kein Kugelfang)
  • Waffe erst auf dem Stand fertigladen
  • Waffe nach der Jagd auf dem Stand entladen
  • Stand nicht eigenmächtig verlassen
  • Jagdschein gelöst?
  • Jagdhaftpflichtversicherung abgeschlossen?
  • Ansprechpartner ist immer der Jagdleiter
  • Warnwesten tragen (rotes Hutband genügt nicht)

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Publiziert in Retter
Sonntag, 18 November 2012 17:47

Jagd in Hemmighausen - Eine Erfolgsgeschichte

HEMMIGHAUSEN. Zur revierübergreifenden Ansitzdrückjagd am Samstag, den 17.11.2012 hatten die Beständer Dieter Reckmann und Dietmar Fitzner geladen. Der Jagdvorstand hatte für die Treiberwehr gesorgt, dazu kam ein Hundeführer mit eibem Deutsch Drahthaar und 2 Hundeführer mit 3 Deutschen Wachtel. Insgesamt waren an der Jagd in Hemmighausen 21 Personen beteiligt.

Um 09:15 Uhr wurde die Jagdkorona nebst Treibern und Hundeführern begrüsst, die Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit der Waffe wurden ausführlich beschrieben und im Anschluss die Stände besetzt.

Die Treiber und Hundeführer wurde  bereits einige Tage zuvor in den Verlauf der Jagd eingewiesen. Führer der Treiberwehr war der Jagdvotsteher persoenlich. Angefangen wurde an der Grenze zu Usseln und in grob östliche Richtung getrieben. Um 14:00 war " Hahn in Ruh " , die Strecke konnte sich sehen lassen. 5 Sauen, 3 Stück Rehwild und 1 Fuchs hingen am Haken. Schussdisziplin und genaues Ansprechen sorgten für ein passables Ergebnis.

Eine Nachsuche auf einen Frischling im Anschluss an die Jagd ergab, das der Frischling im Revier Ottlar zur Strecke gebracht wurde.

Das Schüsseltreiben fand wie immer im DGH statt, hier wurde Braten gereicht und so manches Bier und Schnäpsken getrunken. Der Jagdvorstand wurde auch hier voll integriert, ein positives Signal mit Vorbildfunktion für andere Reviere unter dem Motto: Gemeinsam sind wir erfolgreich !

Persönliche Größe haben die Beständer gezeigt: Eine beschossene Sau aus dem Revier Deisfeld kam in Hemmighausen zur Strecke. Dieter Reckmann übergab das Wildschwein an den Schützen aus dem Nachbarrevier.

Fazit: Eine gut organisierte Jagd ohne Neid mit wenigen aber guten Hunden und sehr gutem Schussergebnis. Es wurden ausschliesslich Frischlinge bis 40 Kg beschossen und erlegt. Das lässt  für die Zukunft hoffen.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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