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EDERSEE. Die Edersee-Steilhänge sind im Hinblick auf den Arten- und Biotopschutz von überregional herausragender Bedeutung, das charakteristische landschaftliche Ensemble des Edersees mit seinen bewaldeten Steilhängen hat einen hohen touristischen Wert.

Der Baumbestand in diesen exponierten Lagen leidet jedoch besonders stark unter der außergewöhnlichen Trockenheit dieses und des vergangenen Jahres. Das hat dazu geführt, dass Teile der Edersee-Randstraße auf Grund der hohen Gefahr durch Astbruch gesperrt werden mussten. Ein Expertenteam wird die Begutachtung und Bewertung der kranken Bäume im Sicherheitsbereich entlang der Edersee-Randstraße in der kommenden Woche abschließen.

Die Experten legen für jeden einzelnen Baum fest, ob und wie dieser behandelt wird. Die erforderliche Ausschreibung der Arbeiten ist vorbereitet und wird dann um die letzten Informationen ergänzt.  Sämtliche touristische Einrichtungen sind für die Besucher weiterhin erreichbar. Die Zufahrt nach Waldeck-West über die Landesstraße 3256 von Waldeck bleibt frei. An die Ostseite der Edertalsperre kommt man über die Zufahrt aus Affoldern.

Einzig die beiden Abschnitte der Landesstraße 3086 zwischen dem Terrassenhotel "Ederseeblick" und dem Abzweig Waldeck-West sowie von der Dorfstelle Berich bis Nieder-Werbe müssen bis zum Abschluss der Arbeiten gesperrt bleiben.

Die unmittelbar nach Bekanntwerden der akuten Gefahr aufgestellten Sperreinrichtungen und Beschilderungen werden ersetzt und zusätzliche Tafeln und Wegweiser aufgestellt. Dies wird wegen der erforderlichen Ausschreibung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Wie sich der Zustand des Waldes in Zukunft entwickelt, ist zurzeit nicht vorhersehbar. Hessen Mobil, HessenForst und die Naturschutzfachbehörden werden unter Einbeziehung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ein Konzept erarbeiten. Dieses wird den Handlungsrahmen geben, in welchen zeitlichen Abständen die Bäume in den ökologisch besonders wertvollen Bereichen in Zukunft kontrolliert werden und welche Maßnahmen zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf der Edersee-Randstraße erfolgen müssen.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die verkehrlichen Einschränkungen gebeten. (Hessen Mobil)

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Publiziert in Retter

HAINA. Ein verschlossener, etwa 250 Kilogramm schwerer Stahltresor kam beim Ablassen der oberen Teichanlage zwischen Haina (Kloster) und Battenhausen ans Licht - Kriminelle hatten nach erfolglosen Öffnungsversuchen den Tresor von einem Waldweg in den Teich gekippt. Wann das war, darüber erhoffen sich die Beamten der Kripo Frankenberg spätestens dann Hinweise, wenn der Tresor geöffnet wird.  

Polizei wird alarmiert

Zunächst wurde am frühen Freitagnachmittag der Polizei in Frankenberg der Fund eines Tresors im oberen Teich an der Kreisstraße 107 bei Haina gemeldet. Ebenfalls gemeldet wurde ein Revolver, Munition und zwei in den Wohrateichen versenkte Zigarettenautomaten. Nach kurzer Inspektion konnte durch die Beamten festgestellt werden, dass die Zigarettenautomaten aufgebrochen waren, Zigaretten und Münzgeld war keines mehr vorhanden. Der Revolver wurde sichergestellt, ebenso die Munition.

Tresor steckt im Schlamm fest

Weitaus schwieriger gestaltete sich die Bergung des Tresors, den unbekannte von einem Waldweg einen etwa 15 Meter tiefen Hang hinabgekippt hatten. Der etwa 250 Kilo schwere Tresor hatte allem Anschein den Gewaltanwendungen der Täter widerstanden. Selbst mit einem Schweißbrenner war vergeblich versucht worden, den Tresor zu öffnen. Aus lauter Frust hatten die Täter das Stahlmonster dann im Teich versenkt.

Polizei ruft Feuerwehr zur Hilfe

Gegen 14.10 Uhr funkte der Polizeiführer vor Ort ein Hilfegesuch an die Freiwillige Feuerwehr Haina (Kloster) - Thomas Bahr und weitere acht Freiwillige reagierten sofort und rückten zur Einsatzstelle aus. Da das Gewicht des Tresors aber so hoch war, das Stahlkonstrukt sich im Schlamm festgesogen hatte und der Weg nach oben beschwerlich war, wurden die Kameraden aus Frankenberg mit schwerem Gerät angefordert. Vorsorglich ließ Bahr zwei Melder an der Straße positionieren, die die Frankenberger zur Einsatzstelle einweisen konnten. Um 16.30 Uhr rückten die Frankenberger unter der Leitung von David Tschirner an, dieser ließ über die Winde ein Drahtseil zum Tresor ab. Andere Einsatzkräfte lieferten Bohlen, Hölzer, Seile und U-Schenkel an. Mit einer Schaufel wurde der Tresor von Schlamm befreit und mit Schlingen festgezurrt.

Forstleute unterstützen aktiv

Etwa 30 Minuten später trafen zwei Mitarbeiter der Stiftungsforsten Haina an der Einsatzstelle ein, unterstützten tatkräftig den Aufstieg, sägten Bäume durch und brachten gemeinsam mit den Einsatzkräften der Feuerwehren den Koloss auf den Waldweg. Mit einem C-Schlauch wurde der Schlamm abgespritzt, anschließend kam der Tresor auf ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Frankenberg. Eskortiert wurde das Fahrzeug mit der ominösen Fracht bis zur Polizestation. Der Tresor wurde in einen gesicherten Raum verfrachtet, am Montag soll er geöffnet werden. (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 18 Juni 2014 16:28

Reddighausen: Junger Baumbestand in Flammen

REDDIGHAUSEN. Ein Feuer ist am Mittwochvormittag im Wald bei Reddighausen ausgebrochen: Mehrere Feuerwehren rückten aus, löschten die Flammen in einem jungen Bestand und wässerten das betroffene Gebiet großzügig. Die Brandursache war zunächst unklar.

Nach Auskunft des Hatzfelder Stadtbrandinspektors Eckhard Wenzel hatte ein Mann, der im Wald Arbeiteten verrichtete, die Rauchentwicklung bemerkt und zunächst Wenzel und dann die Leitstelle angerufen. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Reddighausen, Holzhausen, Eifa, Hatzfeld, Dodenau und Battenberg alarmiert. Insgesamt rückten laut Stadtbrandinspektor rund 40 Einsatzkräfte aus. Auch der zuständige Revierförster kam zur Brandstelle im Wald gegenüber der Kläranlage.

Betroffen war nach Angaben Wenzels eine etwa 20 mal 30 Meter große Fläche. Mit Feuerpatschen und Wasser rückten die Brandschützer den Flammen zu Leibe, andere Freiwillige schnitten mit Motorsägen eine Art Schneise um den brennenden Bestand. Um genügend Wasser an der Einsatzstelle zu haben, bauten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr auf. Nachdem der Brand gelöscht worden war, wässerten die Feuerwehrleute den Waldboden gründlich. Außerdem würden Feuerwehr und Förster das Waldstück in regelmäßigen Abständen kontrollieren.


Zuletzt waren die Wehren im Mai in Holzhausen im Einsatz:
Asylbewerberunterkunft: Brand in der Küche (21.05.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

HEMMIGHAUSEN/RATTLAR. Mit einem Kleintransporter ist eine Paketdienst-Mitarbeiterin am Dienstag von einem Feld- und Waldweg abgekommen. Der Fiat Ducato rutschte eine leichte Böschung hinunter.

Entgegen erster Meldungen war die Fahrerin weder im Fahrzeug eingeklemmt noch verletzt. Nachdem der Notruf eingegangen war, rückten gegen 15.30 Uhr der Korbacher Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens sowie mehrere Feuerwehren zur Unfallstelle aus - die zu finden, verlangte den Helfern jedoch einiges ab: Weil die Kurierfahrerin aus der Großgemeinde Diemelsee nicht genau wusste, wo sie sich befand, schickte die Leitstelle die Rettungskräfte zu der zunächst genannten Stelle.

Der Unfallort sollte der Meldung zufolge in der Verlängerung der Straße Wilhelmshöhe bei Eimelrod liegen. Tatsächlich aber befand sich der verunfallte Transporter auf der anderen Seite des Diemeltals hoch oberhalb von Hemmighausen. Die Fahrerin war am Nachmittag von Rattlar kommend auf dem matschigen und somit rutschigen Weg in grober Richtung Diemelsee unterwegs. Als der Weg abschüssig wurde, verlor die junge Frau am Steuer die Kontrolle beim Bremsen, der Transporter rutschte nach rechts vom Weg ab und prallte gegen mehrere Bäume. Das linke Hinterrad ragte in die Luft.

Bei der Bergung des Lieferwagens erlebte die unverletzte Fahrerin eine große Überraschung: Als ein hinzu gerufener Abschleppunternehmer das Fahrzeug mit seinem Unimog zurück auf den Waldweg zog, war der Fiat völlig unbeschädigt. Die junge Frau konnte ihre Tour ins Tal fortsetzen - diesmal weitaus vorsichtiger.

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Publiziert in Feuerwehr

SCHMILLINGHAUSEN. Schwere Verletzungen vor allem am Kopf hat ein 42 Jahre alter Waldarbeiter während eines Arbeitseinsatzes im Fürstlichen Wald bei Schmillinghausen erlitten. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen werden.

Zu dem Arbeitsunfall war es gegen 14.20 Uhr im Wald bei Schmillinghausen gekommen. Der 42-Jährige und ein Kollege, beide laut Polizei vorschriftsmäßig mit entsprechender Sicherheitsausrüstung und -kleidung ausgestattet, waren damit beschäftigt, Buchen zu fällen. Dabei habe ein umkippender Stamm größere Äste anderer Bäume abgerissen. Einer dieser stärkeren Äste stürtze laut Polizei aus etwa 20 Metern Höhe auf den 42-Jährigen, der dabei trotz eines Helms schwere Verletzungen am Kopf und auch am Oberkörper davontrug.

Kollegen versorgten den Schwerverletzten und wählten den Notruf. Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagen rückten aus und forderten zur Unterstützung die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Schmillinghausen in das unwegsame Gelände an. Mit einer Schleifkorbtrage brachten die Feuerwehrleute den Schwerverletzten zum Rettungswagen. Zwischenzeitlich landete der ebenfalls angeforderte Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 außerhalb des Waldstücks auf einem Feldweg.

Mit dem Rettungswagen brachten die Einsatzkräfte den Verletzten zum Heikopter, der wenig später mit Flugziel Kassel abhob und den aus Nordrhein-Westfalen stammenden Waldarbeiter in eine Klinik transportierte.

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Publiziert in Retter
Freitag, 23 August 2013 18:39

Pilzsammler finden Leiche im Wald

BAD WÜNNENBERG. Pilzsammler haben in einem Wald in der Nähe von Bad Wünnenberg eine männliche Leiche gefunden und die Polizei alarmiert. Nach Angaben der Polizei dürfte die Leiche schon mehrere Tage an dem Fundort gelegen haben.

Laut Polizeibericht von Freitag hatten die Pilzsammler ihren erschütternden Fund bereits am Dienstag gemacht. Zunächst konnte weder die Todesursache noch die genaue Identität des aufgefundenen Mannes geklärt werden. Im Zuge der anschließenden Recherchen und der am Freitag durchgeführten Obduktion fanden sich keine Hinweise, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen 43-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der seit Herbst vergangenen Jahres im Raum Krefeld bei Verwandten gelebt hat. Nach Angaben seiner Angehörigen hatte er sich Ende Juli auf den Weg in Richtung Kassel gemacht. Seitdem verliert sich seine Spur. Hintergründe, warum sich der Mann in dem Waldstück aufgehalten hatte, konnte die Polizei bislang nicht herausfinden.

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Publiziert in PB Polizei

KÖNIGSHAGEN. Schwere Verletzungen hat ein 50-jähriger Waldarbeiter aus Bad Wildungen bei Forstarbeiten im Waldgebiet nördlich von Königshagen erlitten. Der Rückeunternehmer musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinikum geflogen werden.

Der selbständige Holzrücker arbeitete laut Polizei am Vormittag allein mit einem Rückeschlepper in dem Waldstück Herrensteine und wurde von einem Ast am Kopf getroffen. Obwohl er mit einem Helm geschützt war, verlor er kurzzeitig das Bewusstsein. Gegen 11.40 Uhr stand er per Funk in Kontakt mit einem Waldarbeiter und berichtete diesem von dem Unfall. Als der Waldarbeiter zu dem Rückeschlepper kam, lag der 50-Jährige auf dem Waldboden daneben. Der Kollege setzte den Notruf ab. "Dabei hat sich die Einrichtung der forstlichen Rettungspunkte erneut bewährt", erklärte Polizeisprecher Volker König. Somit hätten die Notarzt und Rettungswagenbesatzung sowie die Polizei zielgenau zum Einsatzort navigiert werden können.

Die Verletzungen stellten sich als schwerwiegend heraus, so dass vom Notarzt ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, der den Verletzten in eine Kasseler Klinik verlegte. Die orangefarbene Maschine landete auf einer Wiese am Waldrand, wohin die RTW-Besatzung den Schwerverletzten brachte. Über den derzeitigen Gesundheitszustand des Verletzten liegen der Polizei keine Meldungen vor.

Der Rückeunternehmer habe ordnungsgemäße Schutzkleidung getragen, erklärte ein Polizist: "Der Mann war vorbildlich gekleidet". Wie es genau zu dem Unfall gekommen war, stand am Montag zunächst nicht fest. "Es gibt keine Zeugen, weil der Mann zum Unfallzeitpunkt alleine arbeitete", hieß es weiter. Der 50-Jährige sei damit beschäftigt gewesen, Stämme aus dem Schlag herauszuziehen.

Publiziert in Retter
Mittwoch, 18 Januar 2012 11:27

Hydraulikleitung platzt: Lange Ölspur abgestreut

LIESCHENSRUH/BERGHEIM. Eine rund anderthalb Kilometer lange Ölspur haben Feuerwehrleute auf der Landesstraße 3383 zwischen den Edertaler Ortsteilen Lieschensruh und Bergheim abgestreut. Aus einer geplatzten Hydraulikleitung eines Holzrückeschleppers war die rutschige Flüssigkeit auf die Fahrbahn getropft.

Dem Fahrer selbst war das Problem am Dienstagnachmittag aufgefallen, wie die Wildunger Polizei am Mittwoch gegenüber 112-magazin.de berichtete. Der Halter des Rückeschleppers (Symbolbild) habe die Polizei informiert, die Feuerwehr rückte gegen 16.30 Uhr auf die L 3383 aus.

Die Brandschützer waren laut Polizei drei Stunden im Einsatz, um die anderthalb Kilometer lange Hydraulikölspur abzubinden und die Straße zu reinigen. Die Straßenmeisterei stellte entsprechende Warnschilder auf. Unfälle passierten durch die rutschige Spur nicht.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 01 November 2011 08:08

Informationsabend für Waldbesitzer

Ein Informationsabend für die Waldbesitzer der Revierförsterei Neerdar findet am Mittwoch um 20:00 Uhr im Gasthaus Döbelt in Schweinsbühl statt.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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