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FRANKENBERG. Die Polizei nahm in der Nacht von Samstag (17. April) auf Sonntag (18. April) zwei junge Männer fest, die beim Anblick eines Streifenwagens flüchteten. Nach den Festnahmen wurde der Grund der Flucht schnell klar: Ein 19-Jähriger hatte eine geringe Menge Marihuana dabei, ein 21-Jähriger warf kurz vor der Festnahme ein gestohlenes Mountainbike in eine Böschung. Zudem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen nicht geleisteter Sozialstunden vor.

Gegen 2.40 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Röddenauer Straße in Frankenberg und wurde auf zwei junge Männer aufmerksam, die zu Fuß die Flucht ergriffen, als sie den Polizeiwagen sahen. Einer von ihnen warf kurz vor der Flucht ein Fahrrad in eine Böschung. Die Frankenberger Polizisten nahmen sofort die Verfolgung und konnten beide Männer nach kurzer Zeit festnehmen. Der 21-Jährige stürzte bei seiner Flucht und zog sich dabei Verletzungen zu, die später ärztlich behandelt wurden. Aufgrund von körperlichen Gegenmaßnahmen musste ein Polizist bei der Festnahme Pfefferspray einsetzen.

Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Marihuana. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Bei der Überprüfung des sichergestellten Fahrrades stellte sich heraus, dass das hochwertige Mountainbike in der Nacht vom 8. auf den 9. April aus einer Scheune in Battenberg gestohlen wurde (siehe 112-Meldung vom 13. April 2021). Der Tatverdacht bezüglich des schweren Diebstahls des Mountainbikes richtet sich nun gegen den 21-Jährigen, auch wenn er in seiner ersten Vernehmung die Tat bestritt. Aufgrund des vorliegenden Haftbefehls wurde er in eine Jugendarresteinrichtung eingeliefert. (ots/r)

Link: Mountainbike aus Scheune gestohlen (13.04.2021)

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MELSUNGEN. So ziemlich alles Verbotene hat ein 40-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder Kreis genutzt, um sich bei der Polizei unbeliebt zu machen. Jetzt beschäftigt sich das Gericht mit dem Mann.

Nach Angaben der Polizei war der 40-Jährige am Montag (25.01.2021)  um 11.39 Uhr mit seinem BMW im Melsunger Stadtgebiet unterwegs. Bei einer Verkehrskontrolle versuchte er sich einer bevorstehenden Verkehrskontrolle der Polizei durch Flucht mit seinem Pkw zu entziehen. Die Polizisten stellten ihn jedoch und leiteten mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Dieser Kontrolle entzog er sich, indem er mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug flüchtete. Bei seiner Flucht missachtete er das Rotlicht der Ampel an der Kreuzung Fritzlarer Straße zur Schloßstraße. Nach kurzer Flucht stellten ihn die Beamten dann auf der Parkpalette. Bei der Kontrolle seiner Person stellten sie fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Die Betriebserlaubnis seines BMWs war aufgrund technischer Veränderungen erloschen und es waren Kennzeichen montiert, die nicht für den BMW ausgegeben waren.

Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss wurden gegen den 40-Jährigen eingeleitet. (ots/r)

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Dienstag, 27 September 2011 13:25

Vergewaltiger wehrt sich heftig, Polizist verletzt

KASSEL. Auch die Flucht über einen Balkon im zweiten Stock einer Wohnung in der Kasseler Nordstadt half am Montagabend einem 34 Jahre alten Mann aus Kassel nichts mehr. Der mit Vollstreckungshaftbefehl der Kasseler Staatsanwaltschaft gesuchte Mann wurde von Fahndern trotz heftiger Gegenwehr und eines erneuten Fluchtversuchs festgenommen.

Durch die Gegenwehr des wegen einer Vergewaltigung im Jahr 2008 zu vier Jahren Haft verurteilten 34-Jährigen wurde einer der Polizisten am Knie verletzt. Der Verhaftete wurde zunächst in das Polizeigewahrsam nach Kassel eingeliefert und später in die Kasseler Justizvollzugsanstalt transportiert.

Beamte des Fahndungskommissariats ZK 43 des Polizeipräsidiums Nordhessen waren dem mit einem Vollstreckungshaftbefehl der Kasseler Staatsanwaltschaft gesuchten Mann im Verlauf umfangreicher Ermittlungen auf die Spur gekommen und warteten am Montag geduldig an der Wohnung einer Bekannten in der Kasseler Nordstadt auf ihn, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Dienstag mitteilte. Gegen 19 Uhr betrat der Gesuchte das Haus. Noch bevor die Polizisten ihn in der Wohnung dingfest machen konnten, war er zum Balkon geflüchtet und versuchte, sich über die Brüstung und den darunter liegenden Balkons zum Hof zu hangeln. Dabei hatte der 34-Jährige aber offenbar nicht damit gerechnet, auch dort auf Polizisten zu treffen.

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