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BAD AROLSEN. Rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Arolsen und Massenhausen wurden am Donnerstagabend zu einem Hilfseinsatz in die Ringstraße gerufen - dort war gegen 17.45 Uhr, eine Frau aus Massenhausen ohne Fremdeinwirkung mit ihrem Damenrad gestürzt und zwar so unglücklich, dass sie schwerverletzt ins Bad Arolser Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

Nach Angaben des Massenhausener Wehrführers Michael Brühne waren etwa 15 Einsatzkräfte aus dem Ort alarmiert worden. Die gleiche Anzahl Freiwilliger der Stützpunktwehr machte sich unter der Leitung von Karl-Heinz Meyer auf den Weg zum Einsatzort. In der Alarmierung hieß es zunächst, der Lenker des Damenrades habe sich durch den rechten Oberschenkel gebohrt. Dies bestätigte sich nicht, lediglich der Bremshebel hatte sich einen Weg durch Haut Muskelfleisch gesucht.

Nach Absprache mit dem Notarzt wurde der Lenker mittels hydraulischem Gerät von Einsatzkräften der Feuerwehr abgetrennt und die Patientin (31) dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend kam die verletzte Frau ins Arolser Krankenhaus.  (112-magazin.de)

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VASBECK/MASSENHAUSEN. Für eine 22-jährige Frau aus dem Raum Korbach endete die Fahrt zur Arbeit am Sonntagmorgen im Straßengraben - die Feuerwehren aus Bad Arosen und Massenhausen, ein Notarzt vom DRK, ein RTW und zwei Polizeistreifen waren im Einsatz, der Rettungshubschrauber Christoph 44 wurde ebenfalls angefordert.

Nach ersten Erkenntnissen war die junge Frau mit ihrem silbergrauen Volkswagen von Vasbeck in Richtung Massenhausen unterwegs gewesen, als sie aus bisher ungeklärter Ursache in der Talsenke, ausgangs einer Linkskurve, nach rechts auf den Seitenstreifen geriet, mit dem rechten Hinterrad einen Baum touchierte und in der Folge einen weiteren Baum rammte. Dabei wurde das hintere, rechte Rad abgerissen, der Bora kam nach einer Drehung im Böschungshang zum Stehen.

Der Notruf erreichte die Rettungsleitstelle um 6.43 Uhr, diese alarmierte die Einsatz- und Rettungskräfte mit dem Alarmkürzel "Massenhausen, eingeklemmte Person im Pkw", die zügig in der Massenhäuser Straße (L 3078) beim Unfallwrack eintrafen und erste Maßnahmen einleiteten. Einsatzleiter Michael Brühne ließ umgehend die Landesstraße 3078 vom Ortsausgang Vasbeck bis zum Abzweig nach Massenhausen sperren, damit die An- und Abfahrten der Rettungs- und Polizeikräfte nicht behindert werden. In Absprache mit dem Notarzt wurde von den Feuerwehrleuten das Dach des Bora mittels hydraulischem Schneidwerkzeug abgetrennt und die Verletze mit dem Spineboard aus dem Wagen gerettet und dem Rettungsteam übergeben.

Da zu diesem Zeitpunkt die Schwere der Verletzungen nicht exakt eingeschätzt werden konnte, wurde auf Anweisung des Notarztes der Rettungshubschrauber aus Göttingen angefordert. Dieser nahm die verletzte Person auf und hob um 8 Uhr in Richtung Kassel ab. Nach Informationen aus Polizeikreisen ist die Frau nicht lebensgefährlich verletzt worden. 

Der hinzugerufene Lebensgefährte der 22-Jährigen traf ebenfalls am Unfallort ein und sorgte mit einem Schlepper für die Bergung des völlig zerstörten Bora. Im Nachgang reinigten die Wehren die Straße von umher liegenden Fahrzeugteilen und Schmutz. Einsatzende war gegen 8.45 Uhr.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort L 3078 am 12. Mai 2019

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BAD AROLSEN/MASSENHAUSEN. Zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person kam es am Montagabend gegen 21.55 Uhr, auf der Landesstraße 3078 zwischen Bad Arolsen und Massenhausen.

Nach ersten Angaben setzte um 22.03 Uhr ein Verkehrsteilnehmer einen Notruf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, mit dem Hinweis auf einen Verkehrsunfall und einer Rauchentwicklung im Fahrzeug. Umgehend wurden die Arolser Feuerwehr alarmiert, die unter der Leitung von Stefan Richter mit drei Fahrzeugen und 20 Ehrenamtlichen zur Unfallstelle ausrückten.

Bei Eintreffen der Brandschützer stellte sich heraus, dass es sich bei dem Qualm um ausgetretenes Kühlwasser handelt, daher waren keine weiteren Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Vorsorglich wurde die Batterie des Fahrzeugs abgeklemmt. Stefan Richter ließ in Absprache mit der Polizei die Unfallstelle absichern und ausleuchten. 

Der eingetroffene Notarzt sowie ein DRK-Rettungsteam kümmerten sich um den verletzten BMW-Fahrer und stellten die Erstversorgung sicher. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber Christoph 90 (Giessen) angefordert. Notarzt und das Rettungsteam brachten den verletzten Bad Arolser nach Massenhausen zum Sportplatz. Auch hier klappte die Informationskette reibungslos: Brandschützer aus Massenhausen schalteten die Flutlichtanlage ein, um dem RTH eine sichere Landung zu ermöglichen. Um 23.02 setzte der Hubschrauber auf der Rasenfläche zur Landung an. Vier Einsatzkräfte der Bad Arolser Feuerwehr brachten den 28-Jährigen auf einer Trage zum RTH.  Mit dem Verletzen an Bord hob Christoph 90 um 23.40 Uhr, in Richtung Marburger Uniklinik ab.

Wie kam es zu dem Unfall?

Nach Angaben der Polizei befuhr der Polnische Staatsbürger die Landesstraße von Bad Arolsen kommend in Richtung Massenhausen. In einer leichten Linkskurve kam der Fahrer des silbergrauen BMW nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Flutgraben und prallte ungebremst gegen einen Wasserdurchlass. Dabei wurde das Fahrzeug über die Einfahrt zum Forstweg geschleudert, wo es sich zweimal überschlug und seitlich auf dem Dach zum Liegen kam. Auf Anweisung der Beamten wurde eine Blutprobe bei dem 28-Jährigen angeordnet.

BMW Totalschaden

Völlig zerstört wurde der BMW bei dem Unfall auf der L 3078, sodass die Firma Schüppler (ADAC) aus Volkmarsen mit der Bergung des Unfallwagens beauftragt werden musste. Die genaue Höhe des Schadens an dem 3er BMW lag am Abend noch nicht vor.  (112-magazin)

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