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BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Zwei Rehe verursachten am Sonntag um 15.15 Uhr auf der Bundesstraße 252 einen Auffahrunfall - während die Ricke unverletzt ihr Heil in der Flucht suchte, blieben drei demolierte Autos auf der Straße zurück, die abgeschleppt werden mussten. Der Rehbock wurde von einem entgegenkommenden Audi erfasst und verendete im Straßengraben.

Ereignet hatte sich der Unfall, als ein 23-jähriger Mann aus Bad Arolsen kommend die B 252 in Richtung Rhoden befuhr. Am Abzweig nach Wethen kreuzten vor dem Arolser ein Rehbock und eine Ricke die Fahrbahn. Um eine Kollision mit den Tieren zu vermeiden, bremste der 23-Jährige seinen Jetta stark ab, sodass der nachfolgende 67-jährige Fahrer (HX) eines 3er BMW mit seiner Front auf den Volkswagen auffuhr. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 18.000 Euro.

Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 19-jähriger Mann aus einem Volkmarser Ortsteil mit seinem schwarzen Audi die Bundesstraße in entgegengesetzte Richtung. Dieser erwischte das Tier frontal, sodass es im Straßengraben seinen Verletzungen erlag. Die Polizei schätzt den Schaden am Audi auf 2.000 Euro.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

EDERTAL/HEMFURTH. Wilderer haben am Wochenende drei Rehe im Edertal erschossen. Während eins der drei Rehe waidmännisch aufgebrochen und mitgenommen wurde, ließen die Täter zwei weitere Tiere am Tatort zurück. Warum ist derzeit allerdings noch unklar, eventuell wurden die Wilderer bei ihrer blutigen Tat gestört.

Nach Angaben des Revierpächters muss sich der Vorfall am vergangenen Wochenende im Bereich Wäschebach oder Peterskopfweg ereignet haben, wahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag, da die Innereien noch sehr frisch waren, als der Jagdaufseher die beiden Rehe am Montag gefunden hatte.

Wie der 42-jährige Revierpächter gegenüber 112 Magazin mitteilte, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach in dem Revier geschossen. Da sich aber niemand von den Jagdausübungsberechtigten im Revier aufgehalten hatte, konnten die Schüsse nicht zugeordnet werden. Infolge der Tatsache, dass in dem 275 Hektar großen Revier mehrmals Aufbruch von gewilderten Tieren gefunden wurde, hatte der Jagdpächter Wildkameras aufhängen lassen.

Im Dezember des letzten Jahres wurden von solch einer Wildkamera zwei Männer fotografiert, die ein totes Wildschwein hinter sich hergezogen hatten - beide trugen Gewehre auf dem Rücken und waren mit Tarnkleidung der ehemaligen NVA betucht. Die Täter konnten damals nicht identifiziert werden, weil die Gesichter nicht zu erkennen waren.

Der Revierpächter bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftaten und fragt: Wer hat in der Vergangenheit rund um Hemfurth, am Peterskopf, oder an der Kreisstraße 35 verdächtige Personen oder Autos gesehen?  

Hinweise auf die Täter nimmt die Polizei Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 entgegen. (112-magazin.de)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 25 Dezember 2011 10:38

Kuriose Sache

EIMELROD. Im Spätsommer diesen Jahres erhielt Bernd Iske aus Usseln einen Anruf von einer Taxifahrerin mit dem Hinweis, sie habe einen jungen Rehbock, der sich mitten auf der Farhbahn befand, auf der Kreisstraße Richtung Eimelrod mit ihrem Gürtel an einen Baum angebunden.

Bernd Iske, der zuerst an einen Scherz glaubte und nochmals die Fakten abrief, eilte zur besagten Stelle - und tatsächlich, der Bock stand regungslos, apathisch und angebunden mit dem Gürtel der Taxifahrerin neben der Kreisstraße. (siehe Foto)

Da das Revier in den jagdlichen Zuständigkeitsbereich von Bernd Iske fiel, erlöste er das Tier mit einem gezielten Schuss.

Der Tierkörper wurde nach Gießen in das Veterinärmedizinische Institut verschickt, um nach der Ursache für das ungewöhnliche Verhalten des Böckchens zu forschen.

Das Resultat: Durch einen schnell wachsenden Gehirntumor waren dem Bock die Sinnesorgane abhanden gekommen. Wahrscheinlich haben starke Schmerzen den Bock auf die Läufe gebracht und am helligen Tag, orientierungslos zum Verhoffen auf der Straße verleitet.

Einen herzlichen Dank an die Taxifahrerin!

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