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PADERBORN. Am Dienstag hat eine ausgebrochene Kuh für einen mehrstündigen Polizeieinsatz zwischen Hövelriege und Schloß Holte-Stukenbrock gesorgt. 

Das Tier war morgens aus einer Weide am Holzweg in Stukenbrock-Senne ausgebrochen. Gegen 8 Uhr wurde die freilaufende Kuh an der Hövelrieger Straße gesichtet. Sie hatte mittlerweile die Bahnstrecke Paderborn-Bielefeld überquert und sorgte immer wieder für Behinderungen auf den Straßen. Polizisten aus Gütersloh und Paderborn wurden eingesetzt. Die Bahnstrecke wurde zeitweise gesperrt oder die Züge durften nur mit Sichtgeschwindigkeit fahren. 

Um 08.30 Uhr verschwand das Tier in einem Maisfeld direkt an der Bahnstrecke. Die mittlerweile eingesetzte Feuerwehr suchte das Feld mit einer Drohne ab und sichtete die Kuh gegen 9.50 Uhr im dichten Mais. Der Tierhalter konnte ermittelt werden und kam sofort zur Einsatzstelle, sah aber keine Möglichkeit, das aufgebrachte Tier einzufangen. 

Die Polizei kontaktierte Tierärzte und Jäger, die möglichst ein Betäubungsgewehr einsetzen sollten. Im Maisfeld war das allerdings nicht möglich. Um 11.30 Uhr lief die Kuh wieder auf die Bahngleise, es erfolgte eine erneute Sperrung. Nachdem sich das unbändige Tier von den Gleisen entfernt hatte und ein Jäger einen für andere gefahrlosen Schuss abgeben konnte, wurde die Kuh gegen 12.20 Uhr im Bereich Unterems nahe der Bielefelder Straße erschossen.

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FRANKENBERG. Am Montag kam es im Landkreis Waldeck-Frankenberg gegen 12.40 Uhr zu einem tragischen Unfall, der für einen Traktorfahrer tödlich endete.

Nach ersten Erkenntnissen der Frankenberger Polizei befuhr der 57-jährige Fahrer des Case einen Wirtschaftsweg zwischen Viermünden und Vöhl-Ederbringhausen. Als er an einem unbeschrankten Bahnübergang die Bahngleise queren wollte, kam es zu einem Zusammenstoß mit der Bahn. Für den Traktorfahrer kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Weitere Personen wurden nach ersten Erkenntnisse nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

Die ersten Ermittlungen zum Unfallhergang führte die Polizei Frankenberg. Durch die Staatsanwaltschaft Marburg wurde ein Gutachter mit der Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs beauftragt, der nun seine Arbeit an der Unfallstelle aufnehmen wird. Die Bahnstrecke ist seit dem Unfall gesperrt, wie lange die Sperrung andauert, ist noch unklar. Die Ermittlungen an der Unfallstelle wurden durch die Bundespolizei unterstützt.

Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden. (ots/r)

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Freitag, 18 Februar 2022 13:41

THW räumt den Weg frei

WALDECK-FRANKENBERG. Erneut hat die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks Korbach dafür gesorgt, dass der Schienenverkehr im Landkreis Waldeck-Frankenberg am Donnerstag wieder Fahrt aufnehmen konnte.

Wie Einsatzleiter Dirk Gernand mitteilte, wurde das THW um 10.30 Uhr für die Streckenabschnitte Korbach - Brilon-Wald, Korbach - Frankenberg und Frankenberg - Marburg alarmiert. Daraufhin setze der Einsatzleiter einen Trupp mit Fahrzeug in Richtung Frankenberg in Bewegung, zwei weitere Trupps bestiegen in Korbach einen Triebwagen.

Die Fahrt auf Sicht brachte schnell Gewissheit. Insgesamt wurden sieben Bäume von den Schienen geschnitten und drei Baumkronen von den Gleisen geholt. Zwischenzeitlich meldete der Einsatzleiter die Streckenabschnitte bei der Kurhessenbahn befahrbar. Um 16.30 Uhr endet der Einsatz des THW. Fahrzeuge wurden im Standort vollgetankt, Material und Gerät gesäubert und die Sägeketten für weitere Einsätze scharf gemacht. Verletzt wurde niemand.

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BAD WILDUNGEN. Unverletzt konnte ein 30-Jähriger aus dem Raum Allendorf (Eder) am Sonntag seinen schwarzen Audi verlassen und die Polizei kontaktieren - der Mann war auf der B 253 mit seinem A7 wegen Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.

Auf rund 20.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden am Audi, hinzu kommen die Reparaturkosten der "Entkabelung" und des beschädigten Betonsockels an der Bahnstrecke. Wie die Polizei in Bad Wildungen auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Alleinunfall am 6. Februar gegen 4 Uhr. Der 30-Jährige befuhr die B 253 von Mandern in Richtung Wega, kurz hinter dem Ortsschild und auf gerader Strecke geriet sein Auto in den Straßengraben, fuhr 50 Meter durch den Graben, bevor der Audi gegen einen Betonsockel prallte. Alkohol oder Drogen waren nach Angaben der Polizei nicht im Spiel. Die Schäden an der Bahnstrecke hatten keine Auswirkungen auf den Zugverkehr.

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Mittwoch, 03 November 2021 16:28

Zug kollidiert mit Kuhherde - Vier Tiere getötet

KORBACH/BRILON. Für einen Einsatz der Bundespolizei und erhebliche Verspätungen sorgte am Dienstagabend (2. November) gegen 18 Uhr eine Kuhherde auf der Bahnstrecke zwischen Brilon und Korbach (Upländerstraße). Eine Kurhessenbahn musste eine Schnellbremsung einlegen, da die Tiere des 49-jährigen Halters aus Korbach auf die Gleise liefen. Da der Zug erst nach 600 Metern zum Stehen kam, war eine Kollision nicht mehr zu verhindern.

Zug beinahe entgleist

Durch den Aufprall wurde das vordere Drehgestell des Zuges leicht angehoben. Glücklicherweise kam es zu keiner Entgleisung. Vier Tiere waren jedoch durch die Kollision sofort tot. Während des Aufpralls befanden sich acht Reisende im Zug, von denen niemand verletzt wurde. Sechs nachfolgende Züge verspäteten sich jeweils um rund 25 Minuten. Weiterhin war die Strecke zwischen Brilon und Korbach für drei Stunden komplett gesperrt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den Tierhalter ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. (ots/r)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.08.2019)

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WALDECK-FRANKENBERG. Nachdem die Deutsche Bahn aufgrund des Sturmtiefs "Hendrik II" am Donnerstag den Bahnverkehr im Landkreis Waldeck-Frankenberg vorübergehend eingestellt hatte, rollen die Züge seit Freitagmorgen wieder wie gewohnt.

Nach Angaben des Einsatzleiters des THW Dirk Gernand hatte das Notfallmanagement der Bahn und die Leitstelle das THW Korbach und den Ortsverein Wolfhagen um Unterstützung zur Beseitigung von umgestürzten Bäumen und Astwerk auf den Strecken Korbach - Brilon, Korbach - Wolfhagen und Wolfhagen - Obervellmar gebeten. Mit mehreren Trupps begannen die Einsatzkräfte um 18 Uhr am Donnerstagabend ihre Kontrollfahrten. Während die Strecke Korbach - Brilon keine nennenswerten Sturmschäden zu melden hatte, sah es auf der Bahnlinie von Korbach in Richtung Wolfhagen gänzlich anders aus. Mehrere Bäume konnten dem Sturm scheinbar nicht standhalten und waren auf die Schienen gefallen. Mit Motorsägen und Akkuleuchten ausgerüstet, konnte die Strecke von Baum- und Astwerk befreit werden. Zur Absicherung der eigenen Kräfte wurde für jeden Trupp ein Sanitätsrucksack mitgeführt.

Die Meldung an die Leitstelle und das Notfallmanagement der Kurhessenbahn erfolgte am späten Donnerstagabend durch Dirk Gernand: "Strecke Korbach - Wolfhagen frei, Strecke Korbach - Brilon frei. Auch der THW Ortsverband Wolfhagen befand sich im Einsatz, diese Trupps kontrollierten die Bahngleise zwischen Wolfhagen und Obervellmar.

Die Bahnlinie von Korbach in Richtung Marburg wurde gegen 5 Uhr am Freitag abgefahren, auch hier konnte Entwarnung geben. Somit kann der Regelverkehr der Kurhessenbahn im Landkreis Waldeck-Frankenberg problemlos Fahrt aufnehmen.

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Mittwoch, 27 Januar 2021 19:52

THW räumt Bahnstrecke frei

KORBACH. Nicht nur auf den Straßen in Waldeck-Frankenberg kam es aufgrund von Schneeglätte am Dienstagmorgen zu Unfällen - ein Baum, der seine Schneelast nicht mehr tragen konnte, kippte auf die Bahnschienen zwischen Korbach und Usseln.

Wie Dirk Gernand vom THW-Ortsverband Korbach auf Nachfrage mitteilt, befuhr die Regionalbahn die Strecke aus Richtung Usseln in Fahrtrichtung Korbach. Eingangs eines Waldstücks musste der Lokführer stark abbremsen um einer Kollision mit einer umgestürzten Buche, die über die Gleise ragte, zu entgehen. Einen Zusammenstoß mit der Baumkrone konnte er aber nicht ganz verhindern. Dabei wurde der Triebwagen leicht beschädigt, hieß es aus Bahnkreisen

Um 11.55 Uhr kam dann die Alarmierung vom Notfallmanagement der Kurhessenbahn an das Technische Hilfswerk. Vier Einsatzkräfte rückten zunächst zum Stützpunkt an der Briloner Straße aus, versorgten sich mit der nötigen Ausrüstung und verlegten mit einem Einsatzfahrzeug zum Bahnhof Korbach. Dort besetzten sie einen Triebwagen und fuhren zum Einsatzort, zerschnitten den Baum und räumten die Gleise frei. Danach erfolgte die Kontrollfahrt bis Usseln und anschließend die Rückreise nach Korbach. Verletzt wurde niemand.


Am 26. Januar kam es auf den Straßen von Waldeck-Frankenberg zu zwei Lkw-Unfällen:

Link: Lkw stürzt Böschung hinab - 15.000 Euro Sachschaden (Fotostrecke)

Link: Mercedes kracht in Haus - Feuerwehr im Einsatz (Fotostrecke)

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USSELN/EIMELROD. Das hätte böse enden können: Vier Rinder eines Landwirtes aus Eimelrod waren über das Wochenende im Bereich des Mühlenbergs auf einer eingezäunten Wiese am weiden - der Zaun wurde von einem Unbekannten stromlos gestellt, das Equipment gestohlen.

Nach Angaben des 41-jährigen Landwirtes waren die Rinder auf einer Weide zwischen Usseln und Eimelrod, unmittelbar an der Bahnstrecke am äsen, abgesichert durch einen Weidezaun mit Batterie. Bei der Überprüfung am Samstagabend (3. Oktober) stellte der Landwirt fest, dass sowohl die Litzen, als auch das Weidezaungerät und eine Haspel fehlen. 

Wer das Gerät gestohlen hat, ist unklar. Fest steht, dass die Bahnstrecke nur wenige Meter neben den Rindern verläuft. Ein Zusammenstoß hätte gravierende Folgen haben können. Etwa 200 Meter Richtung Usseln verläuft die Bundesstraße 251. Zuletzt überprüft hat der 41-Jährige den Zaun am Freitagabend, da war noch alles in bester Ordnung. 

Inzwischen hat der Landwirt den Diebstahl bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. 


Vor einem Jahr kamen auf der Bahnstrecke zwischen  Korbach und Bad Arolsen 21 Schafe ums Leben. Auch hier wurde der Weidezaun, nebst Gerät gestohlen. 

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.August 2019)

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Mittwoch, 24 Oktober 2018 14:16

THW: Regionalbahn von umgestürzter Buche gestoppt

KORBACH. Um 5.59 Uhr wurde an Mittwochmorgen das THW über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Da es zunächst hieß, ein Regionalzug sei zwischen Korbach und Usseln entgleist, rückten die Einsatzkräfte gegen 6.10 Uhr aus. Die Leitung hatte Dirk Gernand vom THW-Korbach übernommen, ein Vorteil, wie sich später herausstellen sollte, da Gernand als Zugführer und Aufgleisleiter auch über die nötige Sachkenntnis verfügt, um entgleiste Züge wieder in die Spur zu hieven.

Bei Eintreffen des Einsatzleiters am Ort des Geschehens stellte sich schnell heraus, dass der Zug nicht entgleist war, sondern lediglich der Triebwagen des RB 42 beschädigt worden war. Der Triebwagenführer hatte auf der Bahnstrecke zwischen Rhena und Neerdar eine umgestürzte Buche in der Dunkelheit zu spät erkannt und war mit dem Zug in den auf dem Gleis liegenden Baumstamm gefahren, hatte diesen etwa 60 Meter mitgeschleift und war vor einer Brückenunterführung zum Stehen gekommen. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. 

Aufgleisleiter Dirk Gernand entschied daher die beiden Einsatzwagen an der Bundesstraße 251 in Warteposition zu belassen, erkundete die Lage vor Ort mit Unterstützung zweier Bahnmitarbeiter vom Regio-Notdienst und ließ einen der Lkws gegen 7.30 Uhr nachrücken. Der zweite, nicht benötigte Lkw mit der Aufgleistechnik wurde unter Bewachung an der B 251 zurückgelassen. Da der Zug keine Fahrgäste transportiert hatte, mussten weder Rettungskräfte noch Polizei verständigt werden.

Mit Motorsagen wurde der massive Baumstamm in Stücke geschnitten und Reste der Baumkrone von den Gleisen gezogen. Erst danach konnte sich Gernand um den Triebwagen kümmern. Massive Beschädigungen an Luftleitungen konnten durch Sperren beseitigt werden, sodass der Zug wieder fahrbereit war. Mit bis zu 25 km/h wurde der Triebwagen zurück nach Korbach in die Instandsetzung gefahren. Zur Unterstützung war ein Trupp vom Technischen Hilfswerk dabei, um bei der Fahrt auf Sicht jederzeit eingreifen zu können. 

Um 8.45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren neun Freiwillige des THW Korbach am Einsatz beteiligt. Ursächlich für Zugunfall war eine durch den Sturm entwurzelte Buche gewesen, die über dem Gleis lag. Die Fahrt von Korbach nach Brilon-Wald konnte nicht fortgesetzt werden. (112-magazin)

Ein Video zum Einsatz auf der Bahnstrecke folgt!

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BERNDORF. Kurz nach dem Umstürzen einer großen Buche im der Ortsdurchfahrt von Twiste ist am Mittwochnachmittag auch die Feuerwehr im Nachbarort Berndorf ausgerückt, um umgestürzte Bäume zu beseitigen: In der Strother Straße unweit des Feuerwehrhauses und auf der Bahnstrecke am Molkenberg sorgten die Brandschützer wieder für freie Fahrt.

Starker Regen und Wind hatten am Nachmittag einige Bäume umknicken lassen. Während es in der Strother Straße, die am Feuerwehrhaus vorbei in die Feldgemarkung führt, zu keinen größeren Behinderungen kam, sah das auf der an Berndorf vorbeiführenden Bahnlinie anders aus: Ein aus Richtung Bad Arolsen kommender Zug konnte wegen der auf den Gleisen liegenden Hindernisse nicht weiterfahren - glücklicherweise war der Triebwagen aber auch nicht mit den Bäumen kollidiert. Der Zug fuhr Feuerwehrangaben zufolge zunächst zurück nach Bad Arolsen.

Die Brandschützer rückten mit der Motorkettensäge aus, ein Landwirt stellte zusätzlich in beiden Fällen seinen Hoftrac mit Greifer an der Schaufel zur Verfügung. Noch während in Twiste die weitaus aufwändigeren Aufräumarbeiten liefen (zum Artikel hier klicken), rückten die Berndorfer Kameraden bereits wieder ein. (pfa)  


Auf der Bahnstrecke bei Berndorf war es vor einem Jahr zu einem Unfall gekommen:
Triebwagen erfasst bei Berndorf mehrere ausgebüxte Kühe (07.07.2016, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Berndorf

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Publiziert in Feuerwehr
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