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KORBACH. In die Psychiatrie eingewiesen wurde in der vergangenen Nacht ein alkoholisierter Mann aus Korbach. Polizeibeamte in zivil wollten am Donnerstagabend um 20.30 Uhr in der Grabenstraße einen 22-jährigen jungen Mann aus Korbach kontrollieren. Der deutlich alkoholisierte Mann wollte den Anordnungen der Beamten aber keine Folge leisten, hatte keine Ausweispapiere dabei, ging sofort in drohender Haltung auf die Beamten zu und beleidigte sie ausfällig.

Nur mit vereinten Kräften gelang es, den erheblichen Widerstand des Mannes zu brechen, ihn unter Kontrolle zu bringen und zu fesseln. Auch auf der Dienststelle beruhigte sich der Mann nicht und randalierte weiter. Auf dem Weg in die Gewahrsamszelle wehrte sich der Mann derart, dass Dienstbekleidung und Inventar zu Bruch gingen. Die ganze Gegenwehr nutzte dem Mann aber nichts. An Händen und Füßen gefesselt, musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Da sich der Mann auch weiterhin nicht beruhigte, wurde er nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Diese Kontrolle kann den Mann jetzt teuer zu stehen kommen. Er muss sich nun wegen verschiedener Straftaten wie Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und vor allem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Außerdem gingen Dienstbekleidung und Einrichtung zu Bruch. Am schwersten wiegt aber, dass sich bei der Festnahme des Mannes drei Polizeibeamte verletzten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. 28 ausländische Bauarbeiter sind bei einer Kontrolle auf einer Baustelle in Kassel festgenommen worden. Es bestand der Verdacht der illegalen Beschäftigung, der sich bei 20 Männern bestätigte.

Laut Mitteilung des Zolls von Dienstagabend inspizierten 13 Schwarzarbeitskontrolleure des Zolls am Montag die Baustelle in der Leipziger Straße. Vorangegangen war eine Meldung, wonach eine serbische Firma ohne entsprechende Genehmigung auf der Baustelle sein soll. Bei der Kontrolle trafen die Zöllner der Kasseler Abteilung "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" des Hauptzollamtes Gießen 29 Bauarbeiter beim Innenausbau an, die sich mit kroatischen Identitätskarten auswiesen und für die deutsche Niederlassung einer serbischen Firma arbeiteten. Kroaten ist das Arbeiten in Deutschland ohne besondere Arbeitsgenehmigung erlaubt.

"Aber die erfahrenen Zöllner waren argwöhnisch und vermuteten Betrügereien", sagte Zollsprecher Michael Bender am Dienstag. So hatten seine Kollegen auch die Vermutung, dass es sich bei den kroatischen Ausweisen um Fälschungen handelte. Um Klarheit zu erhalten, forderten sie zur Unterstützung Speziallisten für Dokumentenprüfungen bei der Polizeidirektion Kassel an. Die Polizei schickte einen Dokumentenprüfer und einige Beamte einer operativen Einheit, um den Zoll zu unterstützen.

Etliche Ausweise als Fälschungen entlarvt
Schnell entlarvte der Spezialist der Polizei etliche Ausweise als Fälschungen. Daraufhin wurden 28 Arbeiter wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt und Urkundenfälschung festgenommen und mit tatkräftiger Unterstützung der Kasseler Polizei auf die Wache gebracht. Dort erhärtete sich dann der Verdacht bei 20 der Festgenommen - sie waren keine Kroaten, sondern Serben. Bei den übrigen acht Arbeitern handelte sich um Kroaten, die wieder auf die Baustelle entlassen wurden.

Gegen die Serben wurden Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Aufenthaltes und Urkundenfälschung eingeleitet. Ihnen steht die Ausweisung durch die Ausländerbehörde bevor. Sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Auch gegen ihren Arbeitgeber leiteten die Zöllner Ermittlungen wegen illegaler Ausländerbeschäftigung ein. Noch während die Kontrolle andauerte, durchsuchten Zollbeamte die Geschäftsräume seiner Firma nach Beweismitteln. Im Auftrag eines Kasseler Unternehmens soll der Bauunternehmer ein ehemaliges Geschäftshaus zu Flüchtlingsunterkünften umbauen. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG. Zwei mutmaßliche Trickdiebe haben am Samstagabend am Pilgrimstein in Marburg zugeschlagen. Ihre Beute: eine Geldbörse mit Bargeld und Ausweispapieren.   

Laut Marburger Polizei sprachen die beiden Männer ihr Opfer zwischen 21.20 Uhr und 22 Uhr in der Nähe des Alten Botanischen Gartens an und baten um Feuer. Die Verdächtigen verwickelten den 49-Jährigen dabei in ein Gespräch, suchten den Körperkontakt und griffen unbemerkt in den Rucksack des Opfers. Dabei entwendeten sie das Geld und die Papiere.

Der Hauptakteur der beiden Tatverdächtigen mit dunkler Augenfarbe ist laut Polizei zirka 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß, schlank und hat nackenlange, gewellte, schwarze Haare und einen Dreitagebart. Der etwa gleichaltrige Begleiter hat dunkelblonde Haare. Hinweise nimmt die Kripo in Marburg entgegen, 06421/4060.

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 04 Oktober 2012 13:26

Tourist verliert Handtasche - Euro und Rubel weg

MARBURG. Seine braune Männerhandtasche verlor ein Tourist am Donnerstag, 27. September, zwischen 8.25 Uhr und 8.45 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in der Bahnhofstraße. Mit der Handtasche verschwanden ein größerer Bargeldbetrag in Euro und Rubel sowie diverse Ausweispapiere.

Die Polizei ermittelt wegen Unterschlagung. Hinweise bitte an die Polizeistation Marburg, Tel. 06421- 4060.

Publiziert in MR Polizei

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