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KASSEL. Zwei Schweinchen machten am Sonntagnachmittag einen Ausflug im Bereich des Radwegs an der Kreisstraße 1 zwischen Niestetal-Sandershausen und dem niedersächsischen Spiekershausen. Dabei sorgten die Tiere, ob Haus- oder Wildschwein lässt sich für den Laien leider nicht ohne Weiteres erkennen, aber für einiges Aufsehen.

Fußgänger waren gegen 14.10 Uhr auf den ungewöhnlichen Ausflug der beiden Schweine aufmerksam geworden und hatten die Polizei verständigt. Beim Versuch, die kleinen Schweinchen einzufangen, stießen die Beamten des Polizeireviers Ost aber auf wenig Gegenliebe. Verängstigt versteckten sich die Tiere im Gebüsch zwischen Radweg und Kreisstraße. Mit tatkräftiger Unterstützung eines 40-jährigen Niestetalers, der sich glücklicherweise sogar mit der Haltung von Hausschweinen auskennt, gelang es, das Duo einzufangen.

Dazu hatten die Beamten vorübergehend die Kreisstraße gesperrt, bis die Tiere sich schließlich gefahrlos aus ihrem Versteck heraustrauten. Der hilfsbereite Niestetaler nahm die kleinen Schweine unbekannter Herkunft mit zu sich nach Hause, wo er ihnen eine vorübergehende Bleibe gab. Wie überliefert worden ist, ist inzwischen eine lebhafte Diskussion darüber entfacht, ob es sich tatsächlich um die Ferkel eines Hausschweins oder vielleicht sogar um Frischlinge eines Wildschweins handelt. Sollte es einen rechtmäßigen Eigentümer der beiden Tiere geben, wird dieser gebeten, sich unter Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 09 August 2012 10:47

10-Jähriger mit 9-Tonnen-Trecker auf Spritztour

STEINHEIM. Eine Spur der Verwüstung hat ein 10-jähriger Treckerfahrer hinterlassen. Tore, Schilder und Zäune hielten den Claas mit dem Steppke am Steuer nicht auf.

Der Junge war Angaben der Polizei zufolge gegen 13 hUhran einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Waldstraße vorbeigekommen. Dort stand der Trecker der Marke Claas. Der Benutzer hatte den Neun-Tonnen-Boliden für einen kurzen Moment mit unverschlossenem Führerhaus und steckendem Schlüssel abgestellt und war ins Haus gegangen. "Die landwirtschaftlichen Arbeiten sollten gleich weiter gehen. Das wurde jedoch erst mal durch den 10-Jährigen vereitelt", heißt es in einer Pressemitteilung vom Donnerstagmorgen.

Der Junge krabbelte demnach ins Führerhaus, startete den Schlepper und fuhr Frontlader und Grasmulcher hoch. Schon nach wenigen Metern stieß er allerdings mit dem breiten Grasmulcher gegen ein Metalltor, das aus den Scharnieren brach. Die Fahrt ging über Feldwege in Richtung Flurstraße und von dort weiter in Richtung Kolpingstraße, wo der Steppke beim Wenden in Höhe der Hauptschule gegen ein Hinweisschild fuhr.

An der Ecke Flurstraße/Tulpenstraße beschädigte er mit dem 103 KW starken Gefährt einen Lattenzaun. Dann ging's weiter Richtung Hospitalstraße und Schiederstraße. Hier kam dem Jungen ein ihm bekannter Mann auf einem Trecker entgegen. Der 10-Jährige fühlte sich wohl ertappt, stellte den Schlepper ab und verschwand zu Fuß.

Die Mutter war aber bereits informiert und erschien am Abstellort. Die Polizei warnt vor solchen Alleinfahrten: "Es hätte zu schwersten Unfällen mit verletzten Personen kommen können. Kraftfahrzeuge sollten nach dem Abstellen immer gesichert werden – auch wenn diese nur kurzfristig verlassen werden." 

Publiziert in KS Polizei
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