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Mittwoch, 13 Januar 2021 13:04

Schurke gaukelt vor vom Amtsgericht zu sein

VOLKMARSEN. Ein 66-jähriger Mann aus Volkmarsen erhielt gestern mehrere Anrufe eines angeblichen Mitarbeiters eines Amtsgerichtes. Der Anrufer erklärte, dass der Volkmarser noch länger zurückliegende Spielschulden habe. Diese würden inzwischen mehrere tausend Euro betragen. Der Betrüger am Telefon schlug dem Volkmarser vor, das Geld auf ein Konto in der Türkei, Litauen oder auch in Deutschland zu überweisen. Da der Angerufene darauf nicht einging, drohte der Anrufer mit einer Kontopfändung. Auch dies brachte den aufmerksamen Volkmarser nicht dazu, das Geld zu überweisen. Er bot dem Anrufer lediglich an, sich am nächsten Morgen nochmal zu melden. Dazu kam es aber nicht. Da dem 66-Jährigen die Sache komisch vorkam, informierte er die Polizei Bad Arolsen.

Tipps der Polizei:

Generell sollten man vorsichtig sein, wenn jemand anruft und behauptet, dass Sie irgendwo Schulden haben. Sind Ihnen keine Rechnungen oder Mahnungen bekannt, ist der Anruf höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch.

Geben Sie niemals Ihre persönlichen Daten am Telefon heraus und bestätigen Sie diese auf Frage auch nicht.

Lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck setzen.

Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.

Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen und woher die angeblichen Schulden konkret resultieren, notieren Sie sich die Antworten.

Kommt Ihnen der Anruf komisch vor, legen Sie vorsichtshalber auf und verständigen Sie die Polizei.

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Publiziert in Polizei
Montag, 14 Januar 2013 13:28

Mann belästigt Frau: Mit Holzknüppel gedroht

BELLNHAUSEN. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Bedrohung und wegen des Verdachts des Stalkings gegen einen noch unbekannten etwa 50-jährigen Mann.

Der Gesuchte ist schlank, sportlich, etwa 1,70 Meter groß und geschätzt 70 Kilo schwer. Er hat dunkelblonde, teils ergraute, nackenlange Haare. Die Ohren sind frei. Er trägt einen gepflegten Oberlippenbart und spricht Deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent. Der Mann war bekleidet mit einer blauen Jeans und einer grauen, knielangen Jacke und wirkte insgesamt nicht verwahrlost.

Er fiel Anfang Januar in der Dorfmitte auf. Nachdem er einmal erbetene Hilfe erhalten hatte, belästigte er in der Folge zu verschiedenen Zeiten mehrfach und "trotz eindeutiger Abweisung seine Gönnerin", so die Polizei. Dabei kletterte er über den Zaun des Anwesens, drohte sowohl mit einem Holzknüppel als auch verbal und zerschnitt das Fliegengitter eines Fensters.

Die Fahndung nach dem Mann verlief bislang erfolglos. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

SCHEID. Sieben Wochen nach dem Tod eines Fußball-Fans im Edersee ist am späten Mittwochnachmittag erneut ein Mensch im See vor Scheid ums Leben gekommen: Ein 58 Jahre alter Mann aus Eschenburg im Lahn-Dill-Kreis wurde von DLRG-Tauchern tot aus 13 Metern Tiefe geborgen.

Nach Angaben von Gerd Paulus von der zuständigen Wasserschutzpolizei war der später Verstorbene gemeinsam mit seiner Familie zu Gast auf einem Campingplatz auf Scheid und befand sich am Mittwochnachmittag auf einer Steganlage. Dort liegt auch ein Boot der Familie, hieß es von der Polizei. Gemeinsam mit seiner Frau und weiteren Personen sei der 58-Jährige zweimal zum Baden im See gewesen. Beim zweiten Mal habe die Ehefrau das Wasser bereits verlassen. Der Ehemann sei weiterhin im See geblieben und habe sich gegen 17.20 Uhr auch mit einer anderen Schwimmerin unterhalten, als er plötzlich unter- und nicht wieder aufgetaucht sei.

Einsatz einer Wärmebildkamera nicht möglich
Die anderen Schwimmer hätten sich sofort auf die Suche nach dem 58-Jährigen gemacht, ihn aber nicht finden können. Per Notruf verständigte man die Leitstelle, von dort aus wurden umgehend Notarzt, Rettungswagen, DLRG, Feuerwehr und Polizei verständigt. Als erstes Boot traf Augenblicke später ein DLRG-Boot aus Fürstental ein, das erste Fahrzeug an der Unglücksstelle war der promedica-Rettungswagen aus Sachsenhausen. Dessen Besatzung betreute unter anderem die Ehefrau des 58-Jährigen. Mehrere DLRG-Taucher der Edersee-Stationen unter Leitung von Bernhard Simon sowie DLRG-Taucher aus Bad Arolsen unter Leitung von Ulf Stracke gingen vor der Steganlage auf Tauchgang. Taucher der Kasseler Berufsfeuerwehr, die mit dem Helikopter hätten eingeflogen werden sollen, kamen nicht zum Einsatz. Auch der Einsatz eines Polizeihubschraubers war zeitweise angedacht - mit der Maschine aus Egelsbach hätte eine Suche per Wärmebildkamera stattfinden können. Der See sei an dieser Stelle zu tief, damit sei der Gebrauch dieser Technik nicht geeignet, erklärte Paulus.

An Land blieben der Bad Arolser Notarzt und die First Responder der Johanniter Unfallhilfe in Bereitschaft. Feuerwehrleute aus Waldeck, Nieder-Werbe und Sachsenhausen unter Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg suchten vom Ufer aus die einzelnen Abschnitte zwischen den Steganlagen nach dem Vermissten ab - vergeblich. In 13 Metern Tiefe schließlich fand gegen 18.50 Uhr ein Taucher den leblosen Körper des Eschenburgers. Er wurde auf die Steganlage gebracht, wo alle Versuche der Reanimation scheiterten. Ein Arzt stellte schließlich den Tod fest.

Kripo nimmt Ermittlungen auf
Zahlreiche teils schockierte Passanten verfolgten den Einsatz von Land aus - andere dagegen setzten ihr Bad im See fort. Pfarrer Werner Hohmeister aus Nieder-Werbe kümmerte sich als Notfallseelsorger um die Angehörigen. Noch am Abend nahm die Kripo routinemäßig die Ermittlungen gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei auf. Ob es eine Obduktion geben werde, entscheide die Staatsanwaltschaft, sagte Paulus.

Erst vor sieben Wochen, während der Fußball-EM Mitte Juni, hatte ein 42 Jahre alter Mann im Edersee sein Leben verloren. Der Edertaler war nachts betrunken von Scheid in Richtung Bringhausen geschwommen - dort aber nie angekommen. Am nächsten Abend wurde seine Leiche an der Liebesinsel in drei Metern Tiefe gefunden. 


Der damalige Bericht bei 112-magazin.de:
Tot: Mann wollte betrunken Edersee durchqueren (14.06.2012, mit Video und Fotos) 

Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Die Polizei hat einen seit Samstagabend aus einem Seniorenheim vermissten 77-Jährigen am Sonntagmorgen gefunden - lebend. Der Rentner war aus einem Seniorenheim verschwunden. Rettungskräfte und Feuerwehr rückten nach dem Auffinden des Mannes aus.

Seit 1 Uhr suchten die Beamten "ununterbrochen" nach dem Senior, wie ein Polizist gegenüber 112-magazin.de bestätigte. Mit einem Rollator soll er sich bereits gegen 22 Uhr am Vorabend auf einen unbekannten Weg gemacht haben. Bei sich hatte er nach Polizeiangaben einen Hund. Das Tier wurde am Sonntagmorgen in der Nähe des Fischhauses gefunden, von dem Mann fehlte zunächst weiter jede Spur.

Eine Polizeistreife, die sich mit dem Leiter des Seniorenheims auf die Suche nach dem Vermissten gemacht hatte, fand den Mann dann am Sonntagmorgen um 9.07 Uhr zwischen Helsen und dem Fischhaus. "Der Rollator lag im Graben, der Mann saß im Gras", sagte der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizei gegenüber 112-magazin.de. "Der Mann ist desorientiert und unterkühlt - aber er lebt", zeigte sich der Beamte erleichtert über den positiven Ausgang der Suche. Zur medizinischen Versorgung rückten Notarzt und Rettungswagen aus, die Feuerwehr unterstützte die DRK-Kräfte als Tragehilfe.


Ein glückliches Ende fand auch eine großangelegte Suche am Donnerstag in Haina:
Vermisstem Patient offenbar das Leben gerettet (21.06.2012)

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Serie an Unfällen, bei denen Alkohol eine nicht ganz unwesentliche Rolle gespielt hat, reißt nicht ab. Die Polizei zog zwei "Lappen" ein. Ein Fahrer war am Samstagabend dabei eher ungewöhnlicher Natur: weiblich und bereits 69 Jahre alt.

Da staunten die Beamten nicht schlecht: Als sie am Samstagabend um 20.40 Uhr an die Unfallstelle in der Bromskirchener Fortstraße kommen, finden sie vier beschädigte Autos vor. Schnell stellt sich heraus: Unfallverursacherin ist eine 69-jährige Dame aus Somplar, die sich "über das erlaubte Maß hinaus" Alkohol gegönnt hat.

Die Frau war um 20.40 Uhr in Richtung Neuludwigsdorf unterwegs gewesen. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren Opel und touchierte zunächst zwei PKWs, die am rechten Straßenrand abgestellt gewesen waren. Alles Gegensteuern half nichts: In den dritten parkenden Wagen krachte die 69-Jährige hinein und kam zum Stehen. Eine Zeugin bemerkte den Unfall und verständigte die Polizei.

"Die Dame machte keine Anstalten mehr, wegzulaufen", beschrieb ein Ordnungshüter am Morgen gegenüber 112-magazin.de die alkoholisierte Situation. Der Schaden am geparkten Peugeot, Audi, Citroen und dem Opel beträgt rund 3500 Euro. Den Führerschein ist die Fahrerin los, einen Teil ihre Blutes ebenso.

Wenige Stunden später krachte es erneut – und wieder schlug den Beamten Alkoholgeruch aus einem beschädigten Auto entgegen. Diesmal passte der Unfallverursacher schon eher ins übliche Muster: Ein 21-Jähriger wollte mit seinem Opel bei Allendorf aus Richtung Bromskirchen kommend nach links auf die B253 auffahren. Allerdings gelang es ihm nicht, seinen Wagen pünktlich am Stoppschild zum Halten zu bringen. Stattdessen rollte sein Fahrzeug immer weiter auf die Bundesstraße. Von rechts kam derweil ein LKW-Zug, der Richtung Bromskirchen nach links abbiegen wollte.

Den rollenden Wagen bemerkte der 59 Jahre alte Paderborner nicht und touchierte ihn an der Front. Dies verursachte einen Schaden in Höhe von 1000 Euro. Den LKW-Fahrer treffe dabei keinerlei Schuld, stellte ein Polizist am Morgen fest. Der Riecher der Beamten, die zum Unfallort kamen, war erneut richtig: Der junge Fahrer, der seinen Führerschein nur zur Probe hatte, hatte sich betrunken ans Steuer gesetzt – vorerst das letzte Mal.

In Bromskirchen hatte am Abend das Frühlingskonzert des Posaunenchores stattgefunden. Ob dies im Zusammehang mit den Unfällen steht, ist aber nicht bekannt.


Allein in den vergangenen sieben Tagen zog die Polizei im Landkreis sieben betrunkene Fahrer aus dem Verkehr:
Frankenberg: Stark betrunken Unfall gebaut: Mann verletzt (7.4.12)
Korbach: Besoffen die Kurve nicht gekriegt: Unfall (7.4.12)
Meineringhausen: Auf Weg zum Dienst besoffenen Fahrer gestoppt (7.4.12)
Bad Wildungen: Alkohol, Drogen: Polizei stoppt 29-Jährigen (7.4.12)
Nieder-Werbe: Betrunkener (18) landet mit Auto im Edersee-Vorstau (8.4.12, mit Video)
Sachsenhausen: Betrunken über Insel gekracht und geflüchtet (8.4.12)
Korbach: Betrunken zum Bierkaufen gefahren - Karte weg (12.4.12)

Aber auch in den Nachbarkreisen sind viele Polizeieinsätze wegen Alkohols zu verzeichnen:
Siegen: Betrunkener zog Messer und landete in der Zelle (8.4.12)
Biedenkopf: Extrarunden durch den Kreisverkehr (11.4.12)
Kassel: Alkohol: PKW kippt in Kurve um (14.4.12)
Müschede: Betrunkener Milchfahrer? Schwerer Unfall (14.4.12)
Arnsberg: Betrunkener wehrt sich heftig gegen Blutprobe (15.4.12)

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 Februar 2012 15:01

Erneut im Schnee festgefahren: Per GPS gefunden

WILLINGEN. Auf dem Weg zu einer Veranstaltung in Willingen hat sich ein Mann am Dienstagabend zunächst verirrt und dann im Niemandsland festgefahren. Unweit der Stelle waren erst vor nicht ganz zwei Wochen die "Navi-Blondinen" stecken geblieben.

Gegen 17 Uhr war der Mann aufgebrochen und kam auch nach zwei Stunden nicht an. Er meldete sich laut Polizei telefonisch beim Veranstalter und berichtete, dass er sich verirrt und festgefahren habe. Eine Suchaktion der Bad Nauheimer Veranstalter verlief erfolglos.

Beim letzten telefonischen Kontakt um 21.15 konnte der Vermisste noch seine GPS-Koordinaten durchgeben, bevor der Akku seines Handys streikte. Nachdem starker Schneefall eingesetzt hatte und sich auch einige der Suchenden festgefahren hatten, entschloss man sich um 21.25 Uhr, die Polizei zu verständigen. Über die Rettungsleitstelle wurde auch die Bergwacht verständigt, die den Vermissten gegen 22.15 Uhr anhand seiner durchgegebenen Koordinaten unversehrt am Verbindungsweg zwischen Usseln und Tittmaringhausen auffinden konnte. Der Subaru des Vermissten hatte einen Kupplungsschaden und musste deshalb später abgeschleppt werden.


Auf diesem Verbindungsweg hatten sich erst vergangene Woche zwei junge Frauen mit ihrem Fahrzeug festgefahren:
Navi gefolgt: Blondinen fahren sich im Wald fest (28. Januar 2012)

Publiziert in Retter
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MARBURG. Ein Unbekannter Mann schimpfte am Montag um kurz vor 15 Uhr offenbar ohne Grund einen siebenjährigen Jungen aus und versetzte ihm dann einen Hieb ins Gesicht, der zu einer blutenden Nase führte. 

Das Ganze passierte auf dem Willy-Sage-Platz unmittelbar am Denkmal der jüdischen Synagogenreste. Der Junge stand nach seinen Angaben vor der Glasverkleidung und beabsichtigte, ein Geldstück hinunter zu werfen. Die Mutter war ein paar Schritte voraus und bekam daher nicht mit, dass ein - so der Junge - ungepflegter Mann ihn ansprach.

Als der Junge nicht reagierte, erhielt er von dem Mann den Schlag ins Gesicht. Das Kind beschreibt den Täter als etwa 30 Jahre alten Mann mit dunkler Hose, schwarzer Jacke weiß abgesetzt und sehr kurzen grauen oder weißen Haaren. Er sprach deutsch, war zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß und hatte einen grau-weißen Rucksack dabei.

Nach dem Schlag ging der Mann schnell davon. Die Mutter erstattete Anzeige und berichtete von einem Pärchen, das den Vorfall beobachtet und ihr
gegenüber bestätigt hat. Leider stehen die Personalien dieser Zeugen nicht fest. Die Polizei bittet dieses Paar dringend, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen und sich unter Tel. 06421/406-0 zu melden. (ma)

Publiziert in MR Polizei

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