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FRANKENBERG/ROSENTHAL. Das ist schon kurios: Während der Bergung eines am Morgen auf glatter Fahrbahn verunfallten Autos auf der L 3076 ist ein weiteres Auto ins Rutschen geraten und gegen den Abschleppwagen geprallt. Verletzt wurde niemand.

Wie bereits in Verbindung mit der Glättewarnung am Sonntagmorgen berichtet, war es gegen 6.30 Uhr auf der L 3076 auf halber Strecke zwischen Frankenberg und Rosenthal zu einem Glätteunfall gekommen: Eine 24-jährige Bad Wildungerin befuhr mit ihrem Toyota Yaris die winterglatte Landesstraße und verlor ausgangs einer Kurve die Kontrolle über den Kleinwagen. Der Yaris rutschte nach links über die Gegenspur und geriet in den Graben. Auf der Beifahrerseite liegend kam das Auto hochkant zum Stillstand. Die 24-Jährige blieb unverletzt und befreite sich selbst aus dem Auto. Schaden: 4500 Euro.

Zum Herausziehen und zum Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Wagens verständigte die Polizei über die Abschleppzentrale ein Bergungsfahrzeug. Während der Abschlepper den Toyota aus dem Graben hievte, wollte ein 18 Jahre alter Fahranfänger aus einem Frankenberger Stadtteil die Unfallstelle passieren. Als er in Höhe des Abschleppwagens auf die Bremse trat, geriet sein Opel Astra auf glattem Asphalt ins Rutschen und prallte gegen das Bergungsfahrzeug einer Battenberger Firma. Gesamtschaden in diesem Fall: 1800 Euro. Praktisch: Der Abschlepper konnte gleich beide Autos abtransportieren...

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Auf winterglatten Straßen in der Stadt und im Landkreis Kassel haben sich am frühen Freitagmorgen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Verkehrsunfälle ereignet. Die Unfälle gingen zumeist glimpflich aus, es blieb bei Sachschäden.

Ein Unfall, der sich gegen 7.10 Uhr zwischen Niestetal-Heiligenrode und Nieste, kurz vor der Einmündung zum Gut Windhausen ereignete, forderte zwei Verletzte. Die Schwere der Verletzungen ist noch unklar.

Die Sachschadenunfälle folgen in chronologischer Reihenfolge:

  • 3.40 Uhr: Auf der Autobahn 44 kam in Richtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna ein Lieferwagen aus Tschechien nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Graben
  • 6.20 Uhr: Auf der Kreisstraße 90 bei Wolfhagen, zwischen Niederelsungen und Ehringen rutschte eine Seniorin mit ihrem Pkw von der Fahrbahn
  • 6.30 Uhr: Bei Grebenstein rutschte ein Auto auf der Bundesstraße 83 gegen die Leitplanke und wurde beschädigt
  • 6.40 Uhr: In den S-Kurven am Ahnataler Kammerberg rutschte ein Auto von der Fahrbahn in den Straßengraben und von dort mehrere Meter die Böschung hinunter
  • 6.55 Uhr: Ebenfalls im Graben landete ein Auto auf der Harleshäuser Straße am Ortsausgang Vellmar in Richtung Kassel-Harleshausen
  • 7.00 Uhr: Wieder ereignete sich in den S-Kurven am Ahnataler Kammerberg ein Unfall. Ein Kombi kam von der Fahrbahn ab, der Linienbusverkehr kam kurzzeitig zum Erliegen
  • 7.05 Uhr: Auf der Strecke zwischen Vollmarshausen und Oberkaufungen krachten kurz vor der Auffahrt zur Bundesstraße 7 ein Pkw und ein Kleinlaster zusammen. Auch hier blieb es nach derzeitigem Kenntnisstand nur bei Blechschäden
  • 7.20 Uhr: Im Stadtgebiet Kassel ereignete sich der bislang einzige dort registrierte Unfall. An der Leipziger Straße, Bahnhofsstraße stießen zwei Autos zusammen
  • 7.25 Uhr: In Oberkaufungen ereignete sich ein Unfall in der Straße Am Wolfsgraben. Hier blieb es auch beim Sachschaden
  • 7.40 Uhr: Auf der Bundesstraße 251, unmittelbar an der Auffahrt Zierenberg zur Autobahn 44 krachten zwei Autos zusammen. Die Auffahrt in Richtung Kassel war kurzzeitig gesperrt
  • 7.50 Uhr: Von der Landesstraße 3473 beim Baunatal-Kirchbauna wird ein Unfall an der Hunsrückstraße gemeldet. Die genauen Hintergründe sind noch unklar
  • 8.00 Uhr: In Lohfelden rutschte ein Linienbus gegen einen Stromverteilerkasten, der neben der Kreuzung Im Trisch, Meißner Straße steht
  • 8.05 Uhr: Zwischen Schauenburg und Bad Emstal rutschte ein Autofahrer einer vor ihm fahrenden Autofahrerin ins Heck gerutscht. Beide Beteiligten sollen unverletzt sein, es blieb beim Sachschaden
  • 8.20 Uhr: Auf der Bundesstraße 7 bei Helsa bremste ein Autofahrer seinen Wagen ab, geriet ins Rutschen und krachte an der Berliner Straße gegen einen Ampelmasten. Auch hier ist offenbar nur Sachschaden entstanden

Inzwischen soll sich die Lage entspannt haben. Die Polizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer, bei winterlichen Straßenverhältnissen für die Fahrt zum Beispiel zur Arbeit mehr Zeit einzuplanen.

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Publiziert in KS Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Nur knapp vor einem fahrenden Streifenwagen ist am Samstag ein Baum auf die Straße gestürzt. Die Beamten kamen mit dem Schrecken davon. Im gesamten Landkreis wurden mehrere geparkte Fahrzeuge von Bäumen getroffen und beschädigt. Mehrere Straßen bleiben aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Polizei und Feuerwehr im Hochsauerlandkreis mussten zahlreiche sturmbedingte Einsätze bearbeiten. Bis Samstagabend (19 Uhr) registrierte die Leitstelle der Polizei 50 witterungsbedingte Einsätze. In 41 Fällen handelte es sich laut Polizeisprecher Georg Mohr um umgestürzte Bäume. Schäden an Verkehrseinrichtungen wie Schildern oder Ampeln gab es in sieben Fällen. Darüber hinaus weist die Statistik jeweils zwei beschädigte Stromleitungen und Dächer auf.

Folgende Strecken sind aufgrund der weiterhin bestehenden Gefahren durch umstürzende Bäume für den Verkehr bis auf weiteres vollständig gesperrt:

  • L 537 bei Holzen zwischen Oelinghauser Mühle und Loholtstraße
  • L 914 zwischen Abzweig Oberrarbach und Oberhenneborn
  • L 617 zwischen Hesborn und Meldelon
  • K 56 zwischen Glindfeld und Medelon

Bei Bad Fredeburg wurden sechs zum Parken abgestellte Autos durch einen umgestürzten Baum beschädigt. Ein parkender Wagen wurde auch in Arnsberg durch einen umgestürzten Baum beschädigt.

Eine Funkstreifenbesatzung der Wache Winterberg entging einem Schaden nur um Haaresbreite, als ein Baum direkt vor dem fahrenden Streifenwagen auf die Fahrbahn stürzte.

Seit 18 Uhr hat sich die Einsatzlage mit dem Durchzug des Sturmtiefs deutlich beruhigt. "Es muss jedoch auch im Nachgang noch mit Gefahren durch umstürzende Bäume im gesamten Kreisgebiet gerechnet werden", sagte der Polizeisprecher.

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Publiziert in HSK Polizei

WITTGENSTEIN. Der Sturm über Wittgenstein hat vielerorts die Feuerwehr auf den Plan gerufen, immer wieder kam es zu Behinderungen. Neben Straßen war in einem Fall auch eine Stromleitung und in einem anderen Fall eine Telefonleitung betroffen.

Bereits am Freitagabend hatte sich der Sturm angekündigt und in der Nacht zu Samstag erste Bäume umfallen lassen: So musste die Feuerwehr zu einem Einsatz im Ilsetal ausrücken, um dort einen dicken Baum von der Fahrbahn zu beseitigen. Kurze Zeit später schlugen die Melder der Elsoffer Feuerwehr Alarm, weil ein Baum auf die Mennertalstraße gefallen war. Zu einer Vollsperrung kam es dann auf der B 480 von Schüllar in Richtung Dödesberg: Dort war die Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen in der Nacht alarmiert worden, weil Bäume auf der Fahrbahn lagen.

Doch damit nicht genug: In dem angrenzenden Hang war ein Baum entwurzelt worden und hatte sich in einem anderen Baum verkeilt. Für die Kameraden wäre es lebensgefährlich gewesen, nachts in den Hang zu gehen, um den Baum klein zu schneiden. Deshalb war die Entscheidung von Gruppenführer Sebastian Althaus die einzig richtige: Den Baum bei Helligkeit beseitigen lassen. Da der Baum jedoch auf die Fahrbahn zu stürzen drohte, musste die Polizei den Teilabschnitt bis zum Morgen gegen 8 Uhr sperren, bevor der Baum dann von der Straßenmeisterei entfernt wurde.

Am Samstagabend mussten die Wemlighäuser Kameraden erneut auf die B 480 ausrücken: Dort war eine dicke Fichte gekippt und ragte bedrohlich nahe in die Fahrbahn. Die Kameraden fällten die dicke Fichte und zerkleinerten sie schnell. Mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde wurde die Bundesstraße vom dicken Baumstamm befreit.

Doch auch an anderen Orten krachten die Bäume herunter: Zum Beispiel stürzte eine Birke am Birkelbacher Ortseingang auf die Straße und musste zerkleinert und beiseite geräumt werden. Hier kam es für rund 20 Minuten zu einer Vollsperrung.

Schnell erledigt war auch ein Einsatz auf der B 62 in Richtung Erndtebrück, zu dem die Löschgruppe Schameder gerufen worden war. Ein Traktor mit Frontlader, der gerade mit der Jugendfeuerwehr unterwegs war, um ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln, schob den Baum kurzerhand in eine Böschung, sodass die Kameraden aus Schameder nur noch wenige, in die Fahrbahn ragende Äste abschneiden mussten. In Ludwigseck stürzte eine Fichte genau auf eine Stromleitung, sodass die RWE anrücken musste, um den Schaden zu reparieren. Die Straße war aber auch hier binnen weniger Minuten wieder befahrbar.

Nicht so schnell ging es auf der L 718 zwischen Banfe und Fischelbach. Gleich drei Mal mussten die Kameraden aus Banfe und Bad Laasphe hier ausrücken. "Zum ersten Mal war es am Samstagmorgen gegen 6 Uhr", erklärte Carsten Diehl, Einsatzleiter vor Ort. Auf einem Hang waren mehrere Fichten abgebrochen und hatten sich in weiteren Bäumen verhakt. Nun drohten die Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen und der immer noch starke Sturm tat sein übriges. Immer wieder krachten Bäume nach.

Um überhaupt in die entsprechenden Höhen zu kommen, und unter anderem eine Telefonleitung von den Tonnen schweren Lasten zu befreien, setzten die Kameraden die Drehleiter des Löschzug 1 ein, aus dessen Korb die Bäume abgeschnitten wurden. Während dieser Arbeiten war die L 718 komplett gesperrt. Durch die ungünstige Hanglage und den anhaltend starken Sturm mussten diese Arbeiten drei Mal durchgeführt werden. Dem großartigen Einsatz der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass hier von einer länger andauernden Sperrung abgesehen werden konnte.

Anders sah das auf der K 36 in Richtung Hesselbach aus. Hier wäre ein Einsatz für die Feuerwehr bei anhaltendem Sturm lebensgefährlich gewesen und auch für alle, die dort mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs gewesen wären. Deshalb musste diese Straße komplett gesperrt werden.

Glücklicherweise wurde bei dem stürmischen Wetter niemand verletzt.

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Publiziert in SI Feuerwehr

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