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Freitag, 12 Juni 2020 16:22

Ruderboot am Diemelsee entwendet

DIEMELSEE.  Am Diemelsee wurde ein Ruderboot entwendet - Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Wie die Wasserschutzpolizei Waldeck mitteilt, kam es am Diemelsee, in der Zeit vom 29. Mai bis zum gestrigen Donnerstag (11. Juni 2020), zum Diebstahl eines Ruderbootes. Das Ruderboot des Geschädigten war mit einer 30 Meter langen Gliederkette mit Vorhängeschloss an einen einbetonierten Metallbügel angeschlossen. Von dort wurde es von unbekannten Tätern mitsamt der Kette entwendet. Da sich keinerlei sonstige Gegenstände auf dem Boot befanden und auch kein Motor angebracht war, blieb es bei einem Sachschaden von 500 Euro. Weitere dort am Angelstrand Diemelsee, im Bereich Itterarm liegende Boote, wurden offensichtlich nicht behelligt.

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (ots/r)

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Sonntag, 24 Mai 2020 11:05

Bootszubehör am Edersee entwendet

EDERSEE/ASEL. Den Diebstahl von Bootszubehör aus einem Ruderboot am Edersee meldet die Wasserschutzpolizei in Waldeck. In der Zeit vom 21. auf den 22. Mai 2020 wurden aus einem Ruderboot am Edersee zwei Ruderriemen entwendet.

Das Boot hat seinen Liegeplatz am freien Ufer in der Aselbucht, in der Nähe des alten Friedhofs. Die Riemen aus Holz, herkömmlich auch als Paddel bezeichnet, waren mit einem Stahlseil angeschlossen. Das Schloss wurde aufgebrochen und die Riemen entwendet. Die Riemen sind mit Klarlack lackiert, haben Metallbeschläge und einen Wert von etwa 120 Euro.

Da an der dortigen Stelle auch noch weitere Boote liegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch diese von den unbekannten Tätern angegangen worden sind. Die entsprechenden Bootsbesitzer sollten daher ihr Eigentum überprüfen und sich bei der Wasserschutzpolizei melden. Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437 oder per E-Mail unter wsppo.waldeck.hbpp(at)polizei.hessen.de. (ots/r)

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WALDECK/EDERSEE. Ein toter Hund gibt der Wasserschutzpolizei derzeit Rätsel auf - im Edersee wurde eine tote Hündin gefunden, leider kann das Tier keinem Besitzer zugeordnet werden.

Wie Polizeioberkommissarin Simone Böhmert auf Nachfrage mitteilt, wurde die Wasserschutzpolizei Edersee am Donnerstag über einen im Edersee treibenden, toten Hund informiert. Am Freitagmorgen konnte das Tier von Simone Böhmert im Bereich Dorfstelle Berich aufgefunden und an Land gebracht werden.

Da das Tier keine Hundemarke trägt, konnte der Besitzer nicht informiert werden. Nach Schätzungen der Wasserschutzpolizei Edersee liegt der Hund bereits seit einigen Tagen im Wasser und ist aufgeschwemmt. Das Tier hat schwarze, kurze Haare und wiegt unter 10 Kilogramm. Die Körperlänge der Hündin beträgt 50 Zentimeter. Auffällig an dem Tier ist eine sehr lange und dünne Rute.

Wer einen Hund mit diesen Merkmalen vermisst, kann sich bei der Wasserschutzpolizei Edersee melden. (112-magazin)

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VÖHL/WALDECK. In Lebensgefahr begeben hatte sich am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr eine Wandergruppe am Edersee  -  ein Großvater hatte sich mit seinen drei Enkelkindern und dem Hund im Bereich des Steilhanges an der Kahlen Haardt verlaufen und sich und die Kinder in eine ausweglose Situation gebracht. Zuvor waren die vier Personen von Scheid  nach Fürstental gewandert und befanden sich auf dem Rückweg.

Um 12.50 Uhr waren die vier Wanderer und der Hund einem Ruderer aufgefallen, als diese durch Hilferufe auf sich aufmerksam machten. Über sein Handy informierte der Zeuge die Wasserschutzpolizei. Hauptkommissar Gerd Paulus setzte daraufhin einen Notruf an die DLRG Fürstental ab und ließ eine Vorerkundung durchführen. Nachdem die Notsituation durch die DLRG bestätigt werden konnte, wurde die Leitstelle in Korbach durch Gerd Paulus alarmiert und Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Vöhl und Waldeck, sowie die Bergwacht Willingen und Bad Wildungen angefordert.

Während Bernd Schenk (Gemeindebrandinspektor Vöhl) von Bringhausen durch ein Einsatzboot der DLRG zum Steilhang gebracht wurde, rückte Einsatzleiter Andreas Przewdzing mit seinem Stellvertreter Bernd Schäfer (beide Waldeck) über Basdorf-Trappenhard zum Einsatzort aus. Die alarmierten Kräfte der Bad Wildunger Bergwacht und eine Besatzung des Promedica Rettungsdienstes trafen ebenfalls oberhalb vom Westufer ein.

Absturzsicherungsgruppen der Stadt Waldeck und Vöhl erreichten zuerst die Gefahrenstelle, erkundeten die Örtlichkeit und sicherten die Personen im Steilhang. Die Spezialisten in Sachen Bergrettung aus Bad Wildungen richteten unverzüglich eine Seilsicherung her, ließen sich zu den hilflosen Personen abseilen und erreichten die drei Kinder im Alter von neun, zehn und zwölf Jahren, die leichte Schnittverletzungen und Abschürfungen aufwiesen. Erschwerend war die sengende Hitze, die durch den Schieferhang weiter zunahm. Vorsorglich forderte Gerd Paulus ein Schiff mit Wasservorräten aus Waldeck an, um die dehydrierten Personen schnell versorgen zu können. Auch der 60-jährige Großvater mit dem Hund wurde abgesichert. Schenk koordinierte die Verbindungsaufnahmen während der mehrstündigen Rettungsaktion durch DLRG, Polizei, Retter und Bergwacht von der Seeseite aus.

Abseilen zum Edersee

Nach kurzer Beratschlagung waren sich die Führungskräfte der Feuerwehr und der Bergwacht, sowie der DLRG und der Wasserschutzpolizei einig, die teilweise verletzten Kinder und den Großvater samt Hund nach unten zum See abzuseilen. Dieses Vorhaben erwies sich als richtig. Während vom oberen Steilhang Bernd Schäfer mit seinem Einsatzkräften die Sicherung von oben übernahm, koordinierte Einsatzleiter Andreas Przewdzing die Rettungsaktion mit der Wasserschutzpolizei und den Rettungsdiensten. Dies gelang mit dem ersten Kind um 15.02 Uhr, das zweite und dritte Kind wurde um 15.16 und um 15.51 Uhr in das rettende Boot  der Wasserschutzpolizei geleitet. Der Großvater, der sich bereits weiter oben im Steilhang befunden hatte, konnte samt Hund um 16.10 Uhr abgeseilt und gerettet werden.

Hessen 11, Bergwacht, DLRG, Retter und Wehren im Einsatz

Von dort aus ging es auf dem Polizeiboot (Hessen 11) zum Yachthafen nach Scheid, wo DLRG, Bergwacht und Einsatzkräfte der Feuerwehren die Wandergruppe an die Besatzung des bereitgestellten RTWs vom Deutschen Roten Kreuz übergaben. Einsatzende der Rettungsaktion war 16.30 Uhr. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, vier Einsatzkräfte der Wildunger Bergwacht, Mitarbeiter der DLRG sowie die Besatzungen vom DRK und vom Promedica Rettungsdienst am Einsatz beteiligt. Die Bergwacht Willingen wurde auf halber Strecke abgerufen und konnten die Alarmfahrt abbrechen. Die vier Geretteten und der Familienhund wurden am Abend mit leichten Blessuren in ihrem Heimatort zwischen Wetterburg und Volkmarsen empfangen.

Wasserschutzpolizei warnt

Nach Auskunft von Hauptkommissar Gerd Paulus kommt es immer wieder zu Rettungsaktionen im westlichen Steilhang an der Haardt. Obwohl Maßnahmen ergriffen wurden, die auf die Gefahren hinweisen, werden diese oft missachtet. Eine junge Frau aus Scheid konnte gegenüber 112-magazin.de berichten, dass sich sogenannte Geocaches in diesem Bereich befinden. (112-magazin)

Link: Standort Rettungsaktion Kahle Haardt am 2. August 2018 am Westufer


Vor einem Jahr ereignete sich ein Unfall mit einer gestürzten Radfahrerin am Edersee. Bergwacht, Rettungskräfte und ein Hubschrauber waren am 7. August 2017 im Einsatz.

Link: Fahrradsturz am Edersee - Verletzte mit Helikopter gerettet (mit Fotostrecke)

Publiziert in Retter
Freitag, 22 Juni 2018 13:50

Boot kentert im Edersee - Wehren rücken aus

EDERSEE. Die Ortswehren Bringhausen und Hemfurth sowie der Rettungsdienst wurden am Donnerstag gegen 17 Uhr mit dem Stichwort "HWassY Segelboot umgekippt" alarmiert - Dirk Rübsam und 20 Kameraden eilten zum Bringhäuser Becken. 

Im Bringhäuser Becken war ein Segelboot bei starkem Wind gekentert. Passanten hatten beobachten können, wie der Segler auf der Unterseite des Rumpfes, welcher zum Himmel zeigte immer wieder ins Wasser rutschte. Daraufhin wurde die Leitstelle alarmiert, die die Wehren in Marsch setze. Mit 20 Freiwilligen rückten die Retter zur Einsatzstelle aus, konnten glücklicherweise die Fahrt kurz vor erreichen des Bringhäuser Beckens abbrechen, da sie die Meldung von der Leitstelle erhielten, dass die Person doch noch selbst das Boot aufrichten konnte. "Besser einmal zu viel ausgerückt, als zu wenig - bei Wasserrettungseinsätzen zählt jede Minute", so Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam.

Saisonbeginn für die DLRG Waldeck

Am kommenden Sonntag ist Wachsaisoneröffnung der DLRG in Waldeck, sodass die Station auch in der Woche besetzt ist und der wichtige Schutz durch die DLRG rund um die Uhr sichergestellt werden kann. Die Feuerwehr Edertal hat in Hemfurth für den Grundschutz des Bereiches bis zur Banfe ein Rettungsboot stationiert. Diese Verpflichtung ist auch einer der Gründe, warum die Gemeinde zurzeit ein neues Feuerwehrhaus in Hemfurth an verkehrsgünstigerer Lage baut, um noch schneller an den Einsatzstellen zu sein. (112-magazin)


Erst im April und  Mai dieses Jahres waren die DLRG und die Wehren auf dem Edersee im Einsatz.

Link: Boot und Skipper im Edersee verschwunden - Suche dauert an (01.05.2018)

Link: Surfer aus Edersee gerettet - Wehren, Polizei und Retter im Einsatz (04.04.2018)

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Publiziert in Feuerwehr

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