Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Vergewaltigung

PADERBORN. Am frühen Freitagmorgen (10. Juli) wurde eine junge Frau aus dem Kreis Paderborn Opfer eines sexuellen Übergriffs. Der Täter, vermutlich ein Deutscher, ist bislang unbekannt. Ein Phantombild könnte aber zum Täter führen.

Die Frau hielt sich kurz nach Mitternacht zunächst in der Paderborner Innenstadt auf und beabsichtigte, Zigaretten zu ziehen; dieser Automat befindet sich an der Borchener Straße zwischen Kentucky Fried Chicken und Stephans Scheune. Dort wurde sie von dem bislang unbekannten Täter akzentfrei auf Hochdeutsch angesprochen; er zeigte sich hilfsbereit und half ihr beim Ziehen der Zigaretten.

Als sich die junge Frau anschließend umdrehte, ergriff der Mann sie von hinten und schob sie in den Kofferraum eines  Autos, welches sich in unmittelbarer Nähe befand. Der Täter fuhr direkt im Anschluss mit seinem Opfer zum Lippesee. Hier parkte er sein Fahrzeug an der Nesthausener Straße in Höhe des Hauses 99 - dort wo die Straße in einen Schotterweg übergeht. Anschließend zwang er die Frau in die Nähe des Seeufers. Dort kam es zu dem sexuellen Übergriff. Anschließend ließ der Täter die Frau am See zurück und entfernte sich in unbekannte Richtung. Die Frau konnte sich selbst in Sicherheit bringen und später die Polizei informieren.

Der männliche Täter wird wie folgt beschrieben: Zwischen 25 und 30 Jahre, mittelgroß (ca. 170 cm), normale Statur, Vollbart, dunkle Haare, mitteleuropäischer Typ, sprach akzentfreies Hochdeutsch. Er war mit einem dunklen Auto unterwegs; ggf. handelt es sich dabei um einen Kombi. Die Polizei sucht dringend Zeugen und fragt: Wer kann Angaben zu diesem Sexualdelikt machen? Wer hat in den frühen Freitagmorgenstunden an der Borchener Straße im Innenstadtbereich in der Nähe von Kentucky Fried Chicken und Stephans Scheune verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat dort den Täter beobachtet oder die Hilferufe der Frau gehört? Wer hat einen dunklen Wagen, ggf. einen Kombi, auf der Fahrt zum Lippesee, am Lippesee ,selbst oder auf dem Rückweg beobachtet, möglicherweise mit auffälliger Fahrweise? Wer hat am Lippesee Täter und Opfer gesehen oder gehört? Wer hat einen dunklen Wagen an der Nesthausener Straße im Übergang zum Schotterweg parkend bemerkt? Wer kann sonst Angaben zu diesem Sachverhalt machen? Hinweise nimmt die Polizei in Paderborn unter der Telefonnummer 05251/306-0 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 30 Oktober 2018 15:38

Unbekannter vergewaltigt 19-Jährige

MARSBERG. Am Montagnachmittag erschien eine 19-jährige Frau aus Marsberg bei der Polizei und machte Angaben zu einer Vergewaltigung.

Die junge Frau gab an, am Sonntag gegen 1 Uhr von der Hauptstraße auf die Straße Trift in Richtung Gansauweg gegangen zu sein. Da ihr eine Gruppe männlicher Jugendlicher entgegenkam, ging sie in einen kleinen Seitenweg - vermutlich an der dortigen Schule - hinein, um der Gruppe auszuweichen.

In diesem Weg wurde sie plötzlich von hinten an der Kapuze nach unten auf den Boden gezogen. Die junge Frau rief um Hilfe und versuchte sich zu wehren. Dennoch kam es zur Vergewaltigung. Als der Täter ein Rascheln im Gebüsch hörte, sprang er auf und flüchtete. Die Frau ging zunächst nach Hause. Auf dem Heimweg traf sie auf ein Pärchen, welches sie um Hilfe bat. Sie fragte nach einem Handy, um die Polizei zu informieren, da bei ihrem Handy der Akku leer war. Doch das Pärchen ignorierte die Frau.

Sie beschrieb den Täter als circa 25-30 Jahre alten Mann mit vermutlich schwarzen, etwas längeren, aber an den Seiten kürzeren Haaren und kräftiger Statur. Er ist etwa 1,80 Meter groß, hat eine südländische Erscheinung und sprach mit Akzent. Er trug eine dunkelblaue Jeans, einen schwarzen Pullover mit weißer "Adidas"-Aufschrift und einen schwarzen Parka mit Fellbesatz.

Da die Frau um Hilfe gerufen hat, ist es nicht auszuschließen, dass Anwohner etwas bemerkt haben. Sie und auch alle anderen Personen, die Hinweise auf die Identität des gesuchten Mannes geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Für die weiteren Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sind aber auch die Gruppe Jugendlicher und das Pärchen, die von der Frau angesprochen wurden. Auch sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Am Mittwochabend ereignete sich im Bereich des Frasenwegs in Kassel ein mutmaßliches Sexualdelikt.

Ein 28-jähriger Deutscher aus Kassel soll dort eine ihm bekannte 26 Jahre alte Frau aus Kassel in ein Waldstück geführt und dort versucht haben, sie zu vergewaltigen. Das Opfer konnte sich jedoch zu einem vorbeikommenden Radfahrer flüchten und den Mann um Hilfe bitten.

Beamte des Polizeireviers Nord nahmen den Tatverdächtigen daraufhin noch in der Nähe fest. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter am Amtsgericht Kassel am Donnerstag die Untersuchungshaft gegen den 28-Jährigen an. Er befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden.  

Der Fahrradfahrer alarmierte am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr über den Notruf 110 die Kasseler Polizei, nachdem die 26-Jährige ihn im Bereich der scharfen Kurven des Frasenwegs angehalten und um Hilfe gebeten hatte. Der Tatort soll im Bereich eines Fußwegs in bewaldetem Gebiet oberhalb der Straße "Am Wasserturm" liegen.

Aufgrund der von der Frau gemachten Angaben und den von den Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei geführten Ermittlungen steht der 28-Jährige im dringenden Tatverdacht der versuchten Vergewaltigung. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. Ein 18-jähriger Mann, der ohne festen Wohnsitz im Raum Holzminden lebt, steht im Verdacht der sexuellen Nötigung oder versuchten Vergewaltigung einer 65-jährigen Frau.

Ein couragierter Zeuge hielt den Tatverdächtigen am Sonntagvormittag von weiteren Tathandlungen ab. Der Heranwachsende wurde festgenommen und wird am Montagnachmittag dem Haftrichter am Paderborner Amtsgericht vorgeführt.

Laut bisherigen Ermittlungen der Polizei soll der Tatverdächtige gegen 10.25 Uhr das Opfer in einem Hauseingang an der Königstraße festgehalten und sexuell belästigt haben. Die Frau wehrte sich und schrie um Hilfe. Der Tatverdächtige stieß die 65-Jährige zu Boden und berührte sie weiter unsittlich. Ein 35-jähriger Anwohner eilte der Frau zur Hilfe und hielt den Tatverdächtigen fest. Eine andere Anwohnerin alarmierte die Polizei, die den 18-Jährigen am Tatort festnahm.

Gegen den Mann aus Sierra Leone liegen bereits in anderen Städten Anzeigen wegen ähnlicher Taten vor. 

Nach der Festnahme des vermeintlichen Sexualstraftäters sucht die Polizei nun das bislang unbekannte Opfer eines weiteren sexuellen Übergriffs des Tatverdächtigen am frühen Sonntagmorgen. Gegen 05.40 Uhr wurde die Polizei wegen einer Schlägerei in der Marienstraße alarmiert. In der Zentralstation hatte ein 18-Jähriger einen 28-Jährigen angegriffen. Beide hatten leichte Verletzungen und zerrissene Kleidung davongetragen. Die Polizei nahm die Personalien auf. Bei dem 18-Jährigen handelte es sich um den späteren Tatverdächtigen der Sexualdelikte.

Im Zuge der Ermittlungen vor Ort gab ein Zeuge an, dass sich der junge dunkelhäutige Tatverdächtige unmittelbar vor der Schlägerei am Eingang zur Zentralstation zu einer unbekannten Frau gesetzt habe. Er soll der Frau dreist an die Brüste gegriffen haben. Das Opfer habe sich gewehrt, den Täter von sich gestoßen und sich in die Zentralstation entfernt. Die betroffene Frau konnte von den eingesetzten Polizisten nicht mehr ausfindig gemacht werden.    

Wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Sexualdelikts erstattete die Polizei Strafanzeigen gegen den 18-jährigen Sierra-Leoner. Das mutmaßliche Opfer sowie weitere Zeugen, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 05251/3060 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht von Freitag auf Samstag am Kasseler Auedamm, im Bereich der Drahtbrücke, eine 23 Jahre alte Frau aus Kassel vergewaltigt.

Anschließend verletzte der Mann das flüchtende Opfer mit einem Messer und ergriff seinerseits die Flucht in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo laufen derzeit auf Hochtouren. Die Ermittler suchen dabei dringend nach Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können.  

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte sich die Tat am Auedamm, auf einer Wiese in Höhe der Drahtbrücke, ereignet. Zuvor war die 23-Jährige ihren Angaben zufolge bereits in Höhe der Max-Eyth-Schule, im Bereich der Zeughausstraße und der Weserstraße, auf den mutmaßlichen späteren Täter getroffen. Möglicherweise war er ihr von dort aus unbemerkt gefolgt. Gegen 1.30 Uhr war dann eine Autofahrerin am Auedamm im Vorbeifahren auf das verletzte Opfer aufmerksam geworden, woraufhin sie anhielt und Polizei und Rettungskräfte alarmierte.

Die 23-Jährige wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Sie hatte Verletzungen durch Messerstiche im Bereich des Oberkörpers davongetragen, die nach derzeitiger Kenntnis nicht lebensgefährlich sind. Unmittelbar nach der Mitteilung der Zeugin leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Täter ein.

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden momentan intensiv ausgewertet. Ein dringender Tatverdacht hat sich bislang nicht ergeben.  Derzeit liegt den Ermittlern folgende Beschreibung des Täters vor:


  • ca. 16 bis 20 Jahre alt
  • etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß 
  • dunkelhäutig
  • wulstige Lippen
  • sprach gebrochenes Deutsch
  • bekleidet mit dunkler Kapuzenjacke


Die Ermittler des K 12 bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Möglicherweise haben Passanten oder Besucher einer zeitgleich in der benachbarten Orangerie stattfindenden Veranstaltung Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Sexualdelikt stehen könnten. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein 17-jähriger Bewohner einer sozialen Einrichtung in Calden steht im Verdacht, am vergangenen Sonntagnachmittag eine gleichaltrige Mitbewohnerin vergewaltigt zu haben. Darüber hinaus soll der Tatverdächtige bereits zuvor an diesem Tag in der Einrichtung zwei andere jugendliche Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren belästigt und unsittlich berührt haben.  Der aus Afghanistan stammende 17-Jährige wurde am gestrigen Montag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft wegen Fluchtgefahr einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der Richter ordnete Untersuchungshaft gegen den 17-Jährigen an, der Afghane befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden.

Das Opfer hatte sich am späten Sonntagnachmittag zwei Freundinnen anvertraut und ihnen von der Vergewaltigung durch den 17-Jährigen erzählt. Diese hatten einen Betreuer informiert, der sofort die Polizei verständigte. Die am Tatort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar nahmen den Tatverdächtigen daraufhin noch in der Einrichtung fest und brachten ihn anschließend für die weiteren Ermittlungen in das Polizeigewahrsam.

Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Während der Anzeigenaufnahme am Tatort wurde den eingesetzten Beamten zudem bekannt, dass der 17-Jährige vor dieser Tat bereits eine andere, ebenfalls 17 Jahre alte Jugendliche sexuell belästigt haben soll. Zudem erstattete später am Abend eine 16-jährige Bewohnerin Strafanzeige gegen den Tatverdächtigen bei der Kasseler Kripo und gab gleichermaßen an, von ihm unsittlich berührt und bedrängt worden zu sein.

Die weiteren Ermittlungen werden beim für Sexualdelikte zuständigen Kommissariat 12 der Kasseler Kripo geführt und dauern an. (ots/r)

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Der 18 Jahre alte Tatverdächtige, der nach der Vergewaltigung einer 28-Jährigen am Mittwochabend in der Goethe-Anlage festgenommen wurde, ist auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft am Donnerstag dem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt worden. Dieser erließ einen U-Haftbefehl gegen den jungen Mann.

Der 18-Jährige, der als Asylbewerber im Landkreis Kassel untergebracht ist, war am Mittwochabend gegen 20 Uhr aufgrund von Zeugenhinweisen festgenommen worden. Die für Sexualdelikte zuständigen und mit den Ermittlungen betrauten Beamten des Kommissariats 12 der Kasseler Kripo haben den Tatverdächtigen am Donnerstag zu den Vorwürfen vernommen. "Die Ermittlungen konzentrieren sich nun insbesondere auf die Befragungen von Zeugen und die Auswertung von Spuren", sagte am Abend Polizeisprecher Torsten Werner.

Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, am frühen Samstagmorgen eine 28 Jahre alte Frau in Kassel vergewaltigt zu haben. Zu dem Opfer hatte der spätere Täter bereits Stunden vor der Sexualstraftat vor einer Gaststätte Kontakt gesucht.


In Waldeck-Frankenberg gibt es für Opfer von Sexualdelikten ein neues Hilfsprogramm:
Frankenberg: Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung (07.06.2016)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Schneller Fahndungserfolg für die Kasseler Kripo: Ein mutmaßlicher Vergewaltiger ist nach vielen Zeugenhinweisen in der Kasseler Goethe-Anlage festgenommen worden. Der 18-Jährige, der unter dem dringenden Verdacht steht, eine 28-Jährige vergewaltigt zu haben, äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Die Telefone im Polizeipräsidium Nordhessen standen am Mittwoch nach der Veröffentlichung des Falls und der Suche nach dem Täter nicht still. Auch erreichten die Kasseler Polizei einige E-Mails, die, wie die meisten Telefonanrufe, eindeutig auf den 18-Jährigen hinwiesen. Der entscheidende Hinweis über den Aufenthalt des Tatverdächtigen erreichte die Polizei am Mittwochabend gegen 20 Uhr: Gleich zwei Zeugen riefen nahezu zeitgleich und unabhängig voneinander an und berichteten, den Gesuchten in der Goethe-Anlage gesehen zu haben. Er wurde kurz darauf festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht.

"Bislang hat sich der 18-Jährige noch nicht zu den Vorwürfen geäußert", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Torsten Werner. Er kündigte weitere Informationen an. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, am frühen Samstagmorgen eine 28 Jahre alte Frau vergewaltigt zu haben. Zu dem Opfer hatte der spätere Täter bereits Stunden vor der Sexualstraftat vor einer Gaststätte Kontakt gesucht und sich als Samuel vorgestellt.


In Waldeck-Frankenberg gibt es für Opfer von Sexualdelikten ein neues Hilfsprogramm:
Frankenberg: Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung (07.06.2016)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Eine 28 Jahre alte Frau ist in der Kasseler Innenstadt vergewaltigt worden. Die für Sexualdelikte zuständigen Ermittler des Kommissariats 12 der Kasseler Kripo suchen nun Zeugen, die Hinweise auf den farbigen Täter geben können, der Samuel heißen könnte.

Das aus Kassel stammende Opfer war am Samstagmorgen an der Frankfurter Straße in Höhe der Heinrich-Heine-Straße völlig aufgelöst von Jugendlichen angetroffen worden. Als die Frau berichtete, vergewaltigt worden zu sein, alarmierten die Teenager die Polizei. Wie das Opfer anschließend einer Beamtin des Polizeireviers Süd-West und später einer Beamtin des für Sexualdelikte zuständigen K 12 der Kasseler Kripo berichtete, ereignete sich die schwerwiegende Tat in der Öffentlichkeit.

Stunden zuvor als Samuel vorgestellt
Der Mann, der mit ihr bereits Stunden zuvor auf der Friedrich-Ebert-Straße Kontakt aufgenommen hatte, soll sie später - gegen 4 Uhr früh, als sie von einem Club zu Fuß den Heimweg antrat - offenbar abgefangen haben. Der Mann wollte sie entlang der Friedrich-Ebert-Straße stadteinwärts begleiten, auch die Handtasche tragen, was die 28-Jährige jedoch ablehnte. Wie sie weiter berichtete, ließ der Mann, der sich Stunden zuvor bei einem kurzen Gespräch vor einer Kneipe an der Friedrich-Ebert-Straße mit dem Namen Samuel vorstellte, nicht von ihr ab. In der Karthäuser Straße habe er dann die 28-Jährige an den Haaren zur Seite gezogen und im Eingang des dortigen Eckgebäudes vergewaltigt.

Flüchtendes Opfer eingeholt
Nachdem sich das Opfer losreißen und in Richtung Fünffensterstraße flüchten konnte, habe die 28-Jährige noch Passanten gebeten, sie vor dem nacheilenden Täter zu schützen. Diese sollen sich daraufhin tatsächlich dem Mann in den Weg gestellt haben, ohne von dem Sexualdelikt gewusst zu haben. Die Frau konnte zunächst über die Fünffensterstraße in die Weinbergstraße entkommen. Dort sei sie allerdings vor dem Elisabethkrankenhaus vom Täter eingeholt worden. Nach einem kurzen Gerangel gelang abermals die Flucht über die Treppen und eine Brücke am Weinberg über die Frankfurter Straße zur Haltestelle Weinberg. Dort habe das Opfer einen Taxifahrer angesprochen, bevor die junge Frau schließlich weiterging und in der Heinrich-Heine-Straße auf die Jugendlichenstieß

Täterbeschreibung
Das Opfer beschrieb den Täter mit einer Größe von etwa 1,70 Meter und einem Alter von etwa 25 Jahren. Er soll eine platte Nase, schwarze Haare und schwarze Hautfarbe haben. Bekleidet sei er mit einem hellen, kurzärmligen Oberteil und einer hellen Hose gewesen.

Die Ermittler des Kommissariats 12 der Kripo Kassel bitten Zeugen der Tat, aber auch der späteren Verfolgung, insbesondere die Passanten auf der Friedrich-Ebert-Straße und den Taxifahrer am Weinberg, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.


Inzwischen wurde ein Tatverdächtiger gefasst: 
Frau in Kassel vergewaltigt: Verdächtiger festgenommen (28.07.2016)

In Waldeck-Frankenberg gibt es für Opfer von Sexualdelikten ein neues Hilfsprogramm:
Frankenberg: Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung (07.06.2016)

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Publiziert in KS Polizei

FRANKENBERG. Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall. Im Kreiskrankenhaus Frankenberg erhalten Frauen vertraulich und unbürokratisch Hilfe. Diese reicht von der medizinischen Akutversorgung über die "Pille danach" bis zur Sicherung von Spuren.

"Das Programm hat in erster Linie zum Ziel, die medizinische Versorgung nach Sexualstraftaten im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu verbessern und den schnelleren und besseren Zugang zu Hilfsangeboten nach einer Vergewaltigung sicherzustellen - und zwar unabhängig von einer Strafanzeige bei der Polizei", sagt Landrat Dr. Reinhard Kubat. "Deshalb bin ich froh, dass mit diesem Programm die medizinische Soforthilfe in den Mittelpunkt gerückt wird, ohne die Frage der strafrechtlichen Verfolgung ganz außer Acht zu lassen."Dass es sich dabei um ein niedrigschwelliges Angebot handelt, ist Landrat Dr. Reinhardt Kubat wichtig. Denn viele Frauen würden vor einer Anzeige zurückschrecken - und so auch nicht die nötige medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Die "medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung"in Waldeck-Frankenberg ist eine Initiative des Landkreises, des Frauenbüros, des Kreiskrankenhauses Frankenberg und des Runden Tischs "Gemeinsam gegen häusliche Gewalt" um Monika Lacher und Sigrid Engelhard. Das Angebot für Traumatisierte beruht auf einem Antrag der Fraktion Die Linke, den im Sommer 2015 alle Fraktionen des Waldeck-Frankenberger Kreistags begrüßt hatten. Ursprünglich sollte eine Schutzambulanz für alle von Gewalt betroffenen Menschen eingerichtet werden. Die nun im Kreiskrankenhaus Frankenberg angebotene Hilfe fokussiert zunächst auf Frauen, denen sexuelle Gewalt angetan wurde. Fraktionsübergreifend hatte der Kreistag dieses Programm im Dezember 2015 auf den Weg gebracht. Das Konzept wurde von der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt entwickelt. Aufgrund der hohen Betroffenenzahl liegt der Fokus des Programms auf Mädchen und Frauen.

"Eine Vergewaltigung bedeutet für Betroffene immer eine Ausnahmesituation und Krise", sagt Beate Friedrich, Frauenbeauftragte des Landkreises. " Mit der medizinischen Soforthilfe nach einer Vergewaltigung ist es gelungen, dass Betroffenen ein kompetentes Netzwerk im Landkreis Waldeck Frankenberg zur Verfügung steht." Damit seien gute Voraussetzungen geschaffen, Betroffene zu stärken und ein späteres Strafverfahren durch die hier gesicherten Spuren zu erleichtern.

In Waldeck-Frankenberg wurden im vergangenen Jahr 24 Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht, 2014 waren es sogar 44. "Erfahrungsgemäß werden nur etwa 20 Prozent der Vergewaltigungen angezeigt", sagt Beate Friedrich und verweist auf die hohe Dunkelziffer. Ein Grund: "Schätzungsweise 90 Prozent der Vergewaltigungen geschehen im Familiären- oder Beziehungsumfeld."

An wen wenden sich Frauen, denen sexuelle Gewalt angetan wurde?
Wer Opfer einer Sexualstraftat geworden ist und eine Anzeige erstatten möchte, kann sich direkt an die Kriminalpolizei in Korbach wenden. Telefonischer Kontakt werktags von 7.30 bis 16 Uhr: 05631/971-310 oder -312. Außerhalb dieser Zeiten helfen die Beamten der vier Polizeidienststellen in Waldeck-Frankenberg weiter: Korbach 05631/971-0, Frankenberg 06451/7203-0, Bad Wildungen 05621/7090-0 und Bad Arolsen 05691/9799-0. Die Beamten nehmen die Anzeige auf und bringen Frauen zur medizinischen Versorgung und zur Spurensicherung in ein Krankenhaus. Wer (zunächst) keine Anzeige erstatten möchte, wendet sich an das Kreiskrankenhaus Frankenberg unter der Rufnummer 06451/55-0. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht. Ohne Zustimmung der Traumatisierten werden von den Ärzten keine Informationen an die Polizei weitergegeben.

Welche Formen von Hilfe bietet das Kreiskrankenhaus an?
"Die Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses treten den Betroffenen mit höchster Sensibilität und Vertraulichkeit entgegen. Häufig fällt es den Menschen nicht leicht, Hilfe zu suchen. Wir möchten die Hemmschwelle senken und mit diesem besonderen Angebot die Position der Traumatisierten stärken", sagt Dr. Volker Aßmann, Ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhauses Frankenberg. Bei Bedarf wird auch psychologische Hilfe durch die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina organisiert. Das Kreiskrankenhaus stellt grundsätzlich die medizinische Akutversorgung von Frauen sicher, denen sexuelle Gewalt angetan wurde. Auch wenn keine sichtbaren Verletzungen vorliegen, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Versorgung nach einer Vergewaltigung sollte möglichst zeitnah erfolgen. Die Betroffenen haben die Wahl, ob dort im Zuge ihrer Versorgung mögliche Spuren wie etwa DNA-Material gesichert werden oder nicht. Wenn bereits mehr als drei Tage seit der Tat vergangen sind, sollten sich Frauen an eine gynäkologische Praxis ihres Vertrauens wenden. Eine Spurensicherung ist dann erfahrungsgemäß meistens nicht mehr möglich, körperliche Veränderungen und Beschwerden können im Rahmen der ärztlichen Untersuchung jedoch dokumentiert werden.

Warum ist die Sicherung von Spuren nach einer Vergewaltigung wichtig?
Eine Dokumentation der Verletzungen macht die Angaben zum Geschehen überprüfbar. Dies kann für ein strafrechtliches, aber auch zivilrechtliches Vorgehen (Schadensersatz, Schmerzensgeld) von Bedeutung sein. In den ersten Stunden oder Tagen nach einer Vergewaltigung mag dies den Frauen nicht bewusst sein. Mit einigen Tagen Abstand kann sich dies jedoch ändern. Eine nachträgliche Spurensicherung ist jedoch meistens nicht möglich. Eine medizinische Befundsicherung ist deshalb ratsam. So können Spuren und Verletzungen, die durch die Gewalttat verursacht wurden, sichergestellt werden. Das Wechseln der Kleidung, deren Reinigung und vor allem Duschen zerstört Spuren. Wenn es Opfern möglich ist, sollten sie vor der Untersuchung im Krankenhaus deshalb nicht duschen.

Was geschieht mit den Spuren, die im Kreiskrankenhaus gesichert werden?
Das Kreiskrankenhaus übergibt die Spuren an das Institut für Rechtsmedizin zur Aufbewahrung. Dort wird das verpackte Material gelagert und erst im Fall einer Anzeigenerstattung an die Polizei übergeben. Die Aufbewahrungsfrist in der Gießener Rechtsmedizin beträgt derzeit ein Jahr. Nach Ablauf dieser Frist werden die Proben und Befunde vernichtet. Dies bedeutet, dass sich Betroffene binnen eines Jahres entscheiden müssen, ob die Befunde genutzt werden sollen. Wichtig: Unabhängig von dieser Fragen ist eine Anzeige einer Sexualstraftat bis zu 20 Jahre nach der Tat möglich. "So hat der Betroffene die Möglichkeit auch zu einem späteren Zeitpunkt rechtliche Schritte einzuleiten. Ob und wann diese eingeleitet werden, entscheidet die Person selbst.", sagt Ralf Schulz, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Frankenberg. Mit dem Angebot werde ein vereinfachter Zugang zu Hilfsangeboten geschaffen, "um die Versorgungssituation im Landkreis zu verbessern und die Möglichkeiten und Rechte der Betroffenen zu stärken."

Wie sieht es mit der "Pille danach" aus?
Besteht aufgrund einer Vergewaltigung die Möglichkeit einer ungewollten Schwangerschaft, so können Frauen je nach Präparat bis zu 72 Stundennach dem Übergriff die "Pille danach" nehmen. Je schneller sie nach einer Tat eingenommen wird, umso sicherer ist die Wirkung. Binnen der 72-Stunden-Frist erhalten Frauen in jeder Apotheke rezeptfrei die "Pille danach". Frauen unter 20 Jahren erhalten die "Pille danach" kostenlos gegen Vorlage eines Rezeptes. Frauen über 20 Jahren können über die Schwangerenberatungsstelle des Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg eine finanzielle Unterstützung beantragen. Termine können montags bis freitags von 11 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 05631/913256 vereinbart werden.

Gibt es weitere Hilfsangebote im Landkreis?
Ja, und zwar über die Frauenberatungsstelle; per Telefon unter der Nummer 05631/91689 und per E-Mail unter frauenberatungsstelle-wa-fkb(at)t-online.de. Die Frauenberatungsstelle informiert zu folgenden Themen: Wie kann ich mich schützen? Wie will ich weiter vorgehen? Wer kann mich unterstützen? Welche Rechte habe ich? Welche weiteren Hilfen gibt es? Die Frauenberatungsstelle beantwortet außerdem Fragen zum medizinischen oder befundsichernden Vorgehen und vermittelt Kontakt zu Fachpraxen.

Weitere Informationen zur "medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung" sind auch im Internet auf den Seiten krankenhaus-frankenberg.de, landkreiswaldeck-frankenberg.de sowie unter soforthilfe-nach-vergewaltigung.de erhältlich.

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Publiziert in Retter
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