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WARBURG. Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos hat die Polizei in Warburg am Donnerstag, 7. Januar, eine 22-jährige Frau befreien können, die offenbar gegen ihren Willen in einer Wohnung in der Innenstadt von Warburg festgehalten wurde. Bei dem Zugriff wurde niemand verletzt.

Nach derzeitiger Einschätzung war die aus Norddeutschland stammende 22-Jährige am Mittwochabend, 6. Januar, von Familienmitgliedern mit einem Auto zu Verwandten nach Warburg gebracht worden. Hintergrund ist womöglich eine Beziehung zu einem Mann, welche durch Angehörige der jesidischen Großfamilie nicht toleriert wird. Nach vorliegenden Hinweisen musste die Polizei davon ausgehen, dass die 22-Jährige gegen ihren Willen in Warburg festgehalten wurde. An dem Einsatz, der gegen 8 Uhr begann, waren zahlreiche Kräfte der Kreispolizeibehörde Höxter und die an geforderten Spezialkräfte beteiligt. Nachdem sich die Spezialeinheit Zugang zur Wohnung verschafft hatte, fand sie dort die gesuchte 22-Jährige, die zur medizinischen Betreuung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die übrigen Familienmitglieder wurden für die weiteren Ermittlungen zur Polizeiwache gebracht.

Wie die Polizei am heutigen Freitag weiter berichtet, sind die im Wohnhaus angetroffenen Familienmitglieder nach Vernehmung und Erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen worden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn liegen keine Haftgründe vor. Die Ermittlungen zu dem Fall werden durch die Staatsanwaltschaft Paderborn fortgesetzt. Weitere Angaben können dazu im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen und aus Gründen des Opferschutzes derzeit nicht gemacht werden. (ots/r)

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KASSEL. Am Mittwoch kam es im Hofgeismarer Ortsteil Hombressen zu einem Polizeieinsatz, der durch ein Foto in den sozialen Netzwerken ausgelöst wurde.

Das Bild zeigt einen Mann aus diesem Ortsteil, der mit einem Sturmgewehr in der Hand posiert, woraufhin ein Zeuge, der das Bild entdeckte, die Polizei zu alarmierte. Wie in diesen Fällen üblich, waren bei dem Einsatz auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos - des SEK - eingesetzt.

Am Nachmittag gegen 16 Uhr kam es dann zur Festnahme eines 47-jährigen Mannes, in dessen Wohnung auch ein Sturmgewehr des Typs AK-47 sichergestellt werden konnte. Die Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz dauern an.

Der 47-Jährige verblieb nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß. (ots/r)

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