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BRILON. Der Löschzug Brilon ist am Freitag zu einem Verkehrsunfall Am Schönschede ausgerückt: Auf einem Klinikgelände hatte eine 82-jährige Frau aus Willingen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war eine Böschung herabgestürzt. Das Fahrzeug kam im dichten Unterholz kurz vor einem Weiher auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Laut Polizeisprecherin Bianca Scheer war die Willingerin gegen 10.45 Uhr mit ihrem Citroen C3 die Zufahrt zur Augenklinik hochgefahren, als sie aus nicht genannter Ursache gegen einen Pfeiler fuhr. Beim anschließenden Gegenlenken geriet sie zu weit nach rechts und fuhr die Böschung hinab.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Rettungsdienst die Frau bereits aus dem Fahrzeug befreit. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport der Patientin zum Rettungswagen. Nachfolgend wurde der Wagen mit einer Seilwinde zurück auf die Fahrbahn gezogen und wieder auf die Räder gestellt. Nach Angaben der Feuerwehr waren zwölf Einsatzkräfte rund 45 Minuten im Einsatz.

Die Frau wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Zur Schadenshöhe machten Polizei und Feuerwehr keine Angaben vor.


Vor vier Wochen waren Feuerwehr und Rettungsdienst ganz in der Nähe ebenfalls nach einem Unfall im Einsatz:
Frontal gegen Baum, eingeklemmt: Fahrer in Lebensgefahr (01.05.2016, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

EDERMÜNDE. Beim Start eines Gleitschirmfliegers mit einer Seilwinde ist das Zugseil gerissen, woraufhin der Mann am Sonntag in ein Getreidefeld stürzte. Der 47-Jährige wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Der laut Polizei nicht alltägliche Unfall ereignete sich am Pfingstsonntag im Ortsteil Grifte. Ein 47-jähriger Mann aus Kassel ließ sich gegen 12.20 Uhr mit seinem Gleitschirm auf dem dortigen Segelfluggelände mit einer Seilwinde in die Höhe ziehen. Als der Sportler mit seinem Fluggerät bereits eine Höhe von etwa 50 bis 60 Meter erreicht hatte, riss das Zugseil.

Dem als sehr erfahren geltenden Piloten gelang es nicht mehr, sein Fluggerät unter Kontrolle zu bringen und er stürzte in ein angrenzendes Kornfeld. Der Mann erlitt hierbei schwere Verletzungen. Die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 flog den Mann in eine Klinik nach Kassel. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt die Kriminalpolizei Homberg.

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Publiziert in HR Retter
Mittwoch, 28 Januar 2015 22:47

Sturmböen lassen Baum auf Wohnhausdach kippen

SACHSENHAUSEN. Sturmböen haben in einem Garten in Sachsenhausen einen Baum entwurzelt und auf das Dach eines Wohnhauses kippen lassen. Die Feuerwehr rückte an und entfernte den Nadelbaum.

Der Hausbesitzer kam mit einem blauen Auge davon: Bis auf eine Delle in der Dachrinne richtete der Baum keinen Schaden am Gebäude an. Der Sturm hatte dem Baum am Nachmittag gegen 16.30 Uhr den Halt genommen. Die verständigte Feuerwehr rückte wenig später mit zwei Fahrzeugen in die Straße Am Berge am Ortsrand aus. Die Kameraden unter der Leitung von Wehrführer Bernd Schäfer stiegen mit einer Steckleiter aufs Dach und sägten zunächst mit der Motorkettensäge die Äste ab.

Anschließend zogen sie den entasteten Stamm mit einer Seilwinde vom Dach herunter und ließen ihn in den Garten kippten. Einen zweiten Baum, der ebenfalls kaum noch Standfestigkeit aufwies, brachten die Feuerwehrleute vorsorglich zu Fall.

Sturmböen noch bis Donnerstag möglich
Der Deutsche Wetterdienst hatte am Vormittag eine Warnmeldung herausgegeben, wonach im Laufe des Tages, in der Nacht und auch am Donnerstag noch mit Sturmböen zu rechnen ist.


Link:
Feuerwehr Sachsenhausen

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Publiziert in Feuerwehr

RHENA. Bei einem Forstunfall im Wald bei Rhena ist am Dienstag ein 62 Jahre alter Waldarbeiter aus einem Korbacher Stadtteil am Bein verletzt worden. Bei Baumfällarbeiten war das Drahtseil einer Winde gerissen und hatte den Mann am Bein getroffen.

Wie die Korbacher Polizei am Abend auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, waren am Mittag insgesamt vier Waldarbeiter etwa 2,5 Kilometer nördlich von Rhena im Wald mit Holzeinschlag beschäftigt. Einer der Männer saß in einem Rückeschlepper. Dessen Forstwinde war an einem Baum angeschlagen, den die Kollegen fällen sollten. Die Winde diente in diesem Fall laut Polizei dazu, den Baum beim Fallen in die gewünschte Richtung zu ziehen.

Windenseil zu früh gespannt
Der Mann im Forstschlepper habe jedoch die Winde betätigt, bevor die Kollegen den Stamm weit genug eingesägt hatten. Dadurch sei das Drahtseil unter Spannung geraten und gerissen. Ein Teil des Seils schlug in Richtung Baum zurück und traf den 62-Jährigen in der Kniekehle. Dabei zog sich der Mann eine schwere Prellung, offenbar aber keine weiteren Verletzungen zu, hieß es bei der Polizei.

Die Kollegen des 62-Jährigen verständigten den Rettungsdienst, die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt rückten aus. Von einem sogenannten Forstrettungspunkt in Rhena aus führte ein Einweiser die Rettungskräfte zu dem Verletzten. Nach der Erstversorgung im Wald brachten die Einsatzkräfte den Korbacher zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.


Anfang Dezember war ein Waldarbeiter nach einem Unfall im Forst bei Schmillighausen in eine Klinik geflogen worden:
Bei Forstunfall schwer verletzt: Rettungshubschrauber (03.12.2013, mit Video u. Fotos)

Informationen auf der Homepage von Hessen-Forst über Forstrettungspunkte:
Rettungspunkte: Orientierung und schnelle Hilfe im Notfall

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Publiziert in Retter

HERBSEN. Ein technischer Defekt ist der Grund für den Fahrzeugbrand in einer Doppelgarage in der Schmillinghäuser Straße. Das haben Ermittler der Korbacher Kripo herausgefunden.

Das Feuer war wie berichtet am Sonntagabend um 19.15 Uhr ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt stand der betroffene Wagen, ein Fiat Bravo, in einer Doppelgarage, die direkt an ein Wohnhaus angrenzt. Die Feuerwehren aus Volkmarsen, Külte, Herbsen und Hörle waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mit der Seilwinde eines Fahrzeugs zogen die Einsatzkräfte den brennenden Fiat aus der Garage und löschten ihn davor ab. Das Feuer hatte bereits auf die Deckenverkleidung und ein Fenster übergegriffen, die Feuerwehren löschten aber auch diesen Brand, bevor er auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen konnte.

Nach ihren Untersuchungen kommen die Brandermittler der Kripo zu einem eindeutigen Ergebnis. "Als Brandursache wird ein technischer Defekt angesehen", sagte Polizeisprecher Volker König am Mittwoch. Hinweise auf Fahrlässigkeit oder gar vorsätzliche Brandstiftung hätten sich nicht ergeben. Der Schaden liegt laut Polizei bei mehr als 10.000 Euro


Link:
Feuerwehr Volkmarsen

112-magazin.de berichtete über diesen und weitere Einsätze der Volkmarser Feuerwehr in den zurückliegenden Tagen:
Herbsen: Auto gerät in Garage in Brand (28.07.2013, mit Fotos)
Baum auf Gleisen: Zug stoppt rechtzeitig
(30.07.2013)
Dreijähriger nach Unfall in Klinik geflogen (21.07.2013, mit Fotos)

Anzeige:

Publiziert in Polizei

KASSEL. Ein 87-jähriger Autofahrer aus Kassel hat die Bremse mit dem Gaspedal verwechselt, touchierte daraufhin zwei andere Autos und landete letztlich mit seinem Wagen in einem Bachlauf. Der Rentner wurde bei dem Unfall vermutlich leicht verletzt.

Der Autofahrer beabsichtigte am Dienstag gegen 16 Uhr mit seinem Fahrzeug vom Parkplatz eines an der Fiedlerstraße gelegenen Edeka-Marktes zu fahren. Dabei verwechselte er offensichtlich die Bremse mit dem Gaspedal und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über die Fiedlerstraße, dann weiter eine Böschung zum parallel zur Fiedlerstraße verlaufenden Ahne-Baches hinab. Die Front des Wagens stieß dabei gegen die Mauer des Bachlaufs, woraufhin der Mercedes des älteren Herrn endlich zum Stehen kam. Bei dem Zusammenstoß öffneten die Airbags des Autos.

Die Ahne hat an dieser Stelle einen Wasserstand von ungefähr 20 Zentimetern. Ein Ersthelfer befreite den 87-Jährigen aus seinem Fahrzeug und brachte ihn zur Fiedlerstraße. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und von einem zur Unfallstelle geeilten Notarzt erstversorgt.

Beim Überfahren der Fiedlerstraße hatte der 87-Jährige einen Wagen, der in Richtung Eisenschmiede unterwegs war, am Heck touchiert. Der 53-jährige Fahrer aus Guxhagen blieb dabei unverletzt. Ebenfalls stieß der Rentner beim Überfahren der Fiedlerstraße gegen ein aus Richtung Eisenschmiede kommendes Auto, das mit einer vierköpfigen Familie aus Kassel besetzt war. Am Steuer saß eine 29-jährige Frau, ihr 36-jähriger Ehemann war Beifahrer, hinten saßen die beiden drei Jahre sowie acht Monate alten Söhne. Die Eheleute klagten über Schmerzen und wurden nach notärztlicher Erstversorgung von Rettungskräften zusammen mit ihren Kindern zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ebenfalls wurde der 87-Jährige vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem Unfall waren geringe Mengen Betriebsstoffe in den Wasserlauf der Ahne gelaufen, die mit einer von der Kasseler Berufsfeuerwehr ausgelegten Ölsperre gesammelt und abgesaugt wurden konnten. Der Berufsfeuerwehr war es auch gelungen, den Wagen des 87-Jährigen aus dem Bachlauf zu ziehen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fiedlerstraße gesperrt werden.

Nach Einschätzung der den Unfall aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Nord in Vellmar entstand ein Gesamtsachschaden von ungefähr 20.000 Euro.

Publiziert in KS Polizei

BRAUNAU. Eine 34 Jahre alte Autofahrerin hat sich beim Zurücksetzen mit einem Geländewagen in eine gefährliche Situation gebracht: Der Opel Frontera geriet an einer steilen Böschung in gefährliche Schräglage und drohte auf die Seite zu fallen und die Böschung hinabzustürzen. Eine falsche Bewegung der Frau hätte den Wagen nach Einschätzung der Polizei kippen lassen können.

Mit "fünf Filmschaffenden aus Amerika", so ein Polizit am Abend gegenüber 112-magazin.de, war die 34 Jahre alte Frau aus dem bayerischen Leonberg am Dienstagnachmittag zwischen Reinhardshausen und Braunau unterwegs - die Frau steuerte ihren älteren Frontera, das US-Quintett saß in einem anderen Fahrzeug. Die Leonbergerin habe die Gruppe zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten geführt, dort seien Film- und Fotoaufnahmen gemacht worden.

Schließlich überquerten die beiden Fahrzeuge gegen 15.30 Uhr in der Nähe der Jägerburg auf einer Brücke die Bundesstraße 253, um in Richtung Braunau zu fahren. Die Frau habe dann allerdings umkehren wollen und setzte ihren Geländewagen auf der Brücke zurück. Dabei kam sie rückwärts fahrend von dem Wirtschaftsweg ab und geriet mit dem Fahrzeug an die steile Böschung. Die 34-Jährige wusste sich nicht mehr zu helfen und wählte den Notruf. Von der Leitstelle aus wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen alarmiert, die wenig später ausrückten. Die Polizei lotste die Brandschützer zum Einsatzort, nachdem die Ordnungshüter selbst erst einmal die "völlig ortsfremde Frau" hatten suchen müssen.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehren fotografierten die Amerikaner aus dem anderen Auto "plötzlich keine Sehenswürdigkeiten in der Natur mehr, sondern drehten einen Actionfilm", sagte einer der dort eingesetzten Polizeibeamten am Abend. Die Feuerwehrleute sicherten den Geländewagen mit der hydraulischen Zugeinrichtung des Rüstwagens gegen Umkippen und Abstürzen. Die unverletzte Frau konnte daraufhin den Opel Frontera verlassen. Mit einem Abschleppwagen wurde das Auto schließlich wieder auf geraden und festen Untergrund bugsiert. Schaden entstand keiner, die Frau kam mit dem Schrecken davon.


Links:
Feuerwehr Bad Wildungen
Feuerwehr Reinhardshausen

Publiziert in Feuerwehr

ASEL. Weil der Fahrer vermutlich beim Abstellen seines Wagens den Gang nicht eingelegt und keine Handbremse angezogen hatte, ist am Donnerstag ein BMW in einen Klärteich bei Asel gerollt und weitgehend versunken. Feuerwehrleute und ein Abschleppdienst brachten das Auto wieder an Land. Erst am Osterwochenende war ein Auto in Nieder-Werbe ins Edersee-Vorstaubecken geraten.

Verletzt wurde bei dem Vorfall am späten Donnerstagnachmittag niemand. Ein 23 Jahre alter Mann aus einem Vöhler Ortsteil war gegen 16.30 Uhr mit einem 1er BMW auf den Parkplatz gefahren, hatte den Wagen abgestellt und war spazieren gegangen. Als er später zum Parkplatz zurückkam, war der Wagen weg - zunächst dachte der junge Mann an einen Diebstahl. Dann entdeckte er jedoch das Auto im Teich. Lediglich das Fahrzeugdach war noch zu sehen. Vermutlich hatte der 23-Jährige es versäumt, einen Gang einzulegen und die Handbremse anzuziehen.

Die Feuerwehren aus Asel, Basdorf und Vöhl rückten gegen 18.30 Uhr mit rund 30 Einsatzkräften aus. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk. Einer der Basdorfer Kameraden, der auch Taucher ist, ging mit Neoprenanzug in Wasser. An einer Felge befestigte er das Drahtseil eines Forstschleppers, mit dessem Winde der BMW zum Ufer gezogen wurde. Dort übernahmen die Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens die weitere Bergung mit dem Kran des Schleppwagens. Der 23-Jährige und seine Familie verfolgten die Bergung vom Ufer aus.

Als der Wagen wieder auf dem Parkplatz stand, reinigten die Feuerwehrleute das Fahrzeug mit der Schnellangriffseinrichtung eines Löschwagens - das Auto war mit einer dicken Schlammschicht überzogen. Schlimmer ist aber wohl das Wasser, das in den Innen- und den Motorraum eingedrungen war. Dadurch entstand vermutlich Totalschaden.

Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde waren ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild vom Ausmaß des Schadens zu machen. Benzin oder andere Betriebsstoffe waren aber offenbar nicht ausgelaufen. Die Feuerwehrleute hatten für alle Fälle spezielle Würfel zum Aufnehmen von Öl auf Gewässern bereitgelegt.

Ähnlicher Fall an Ostern
Für den 23-Jährigen hat der Vorfall zumindest keine strafrechtlichen Konsequenzen. Ganz anders sieht es da aus für den 18-jährigen Waldecker, der am frühen Ostersonntagmorgen mit einem BMW ins Vorstaubecken in Nieder-Werbe gefahren war. Der junge Mann, der noch nicht einmal im Besitz des Führerscheins war, hatte unter Alkoholeinfluss die Kontrolle über das Auto verloren. Der unverletzt gebliebene Unfallfahrer flüchtete zu Fuß. Auch bei diesem Vorfall hatten Feuerwehrleute die Bergung durchgeführt.


112-magazin.de berichtete an Ostern über den Unfall in Nieder-Werbe:
Betrunkener (18) landet mit Auto in Edersee-Vorstau (08.04.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

NIEDER-WERBE. Ein betrunkener 18-Jähriger ist am frühen Ostersonntagmorgen mit einem BMW im Edersee-Vorstaubecken gelandet. Der 18-Jährige, der noch nicht einmal im Besitz eines Führerscheins ist, befreite sich selbst aus dem halb versunkenen Auto und machte sich klitschnass aus dem Staub.

Die Rettungsleitstelle erhielt gegen 3.15 Uhr die Nachricht von dem Unfall und alarmierte zunächst den Korbacher Notarzt und die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens - anfangs war nicht klar, ob jemand verletzt worden war. Als der Rettungswagen eintraf, lag ein BMW bis zur Windschutzscheibe im Vorstaubecken neben der Reiherbachstraße. Auf der Straße sahen die Einsatzkräfte nasse Fußspuren. Weil der Wagen weiter abzurutschen und schließlich zu versinken drohte, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Nieder-Werbe, Sachsenhausen und Waldeck.

Wenig später waren etwa 35 Einsatzkräfte vor Ort und bereiteten unter Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg und Stellvertreter Bernd Schäfer die Bergung des Wagens vor. Dazu sicherten sie die Unfallstelle unweit einer Tankstelle ab und leuchteten sie mit dem Lichtmastwagen aus. Zwei Einsatzkräfte in Überlebensanzügen gingen ins Wasser, sahen im Auto nach möglichen Insassen und brachten den Schekel der Seilwinde am Heck des Wagens an. Minuten später stand der Wagen wieder auf der Fahrbahn, auf dem Fahrzeuginneren lief jede Menge Wasser auf die Straße. Zahlreiche Schaulustige, die unter anderem auf dem Heimweg vom Osterfeuer waren, verfolgten die Bergung.

Eine Polizeistreife machte wenig später den 18 Jahre alten Fahrer ausfindig - er stand nach Angaben des Dienstgruppenleiters unter Alkoholeinfluss. Die Beamten brachten den jungen Mann aus einem Waldecker Stadtteil ins Korbacher Krankenhaus zur Blutentnahme. Am Auto entstand Totalschaden. Der Traum vom Führerschein ist wohl vorerst geplatzt.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 07 Januar 2012 19:18

Feuerwehr fällt mehr als 100 Jahre alte Bäume

WALDECK. Zwei mehr als 100 Jahre alte Bäume haben Feuerwehrleute am Samstag gemeinsam mit einem Waldarbeiter gefällt. Die Bäume drohten auf ein Haus und eine Garage zu stürzen.

Ein Autofahrer hatte nach Angaben von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg am Samstagmorgen bemerkt, dass die beiden Bäume eine gefährliche Neigung hatten, und informierte die Feuerwehr. Die Waldecker Wehr rückte gegen 9.45 Uhr in die Straße Abelauf aus. Die Einsatzkräfte sperrten die Straße ab und forderten einen Waldarbeiter mit Forstschlepper und Seilwinde an. Gemeinsam mit dem Baumprofi fällte die Feuerwehr die beiden Bäume. "Einer der Bäume hatte sich bereits gegen den anderen Stamm gelegt", sagte Schaumburg am Nachmittag gegenüber 112-magazin.de.

Nach dem Fällen der beiden Bäume habe man deutlich sehen können, dass die Bäume wohl nicht mehr lange stehen geblieben wären. "Die Stämme waren innen völlig hohl, wodurch die Stabilität stark eingeschränkt war", erklärte der Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter. Die Feuerwehrleute zerteilten die Stämme und Äste und reinigten die Fahrbahn. Die Aktion am Samstag dauerte mehr als zweieinhalb Stunden. Daran waren von der Waldecker Feuerwehr rund 15 Einsatzkräfte beteiligt.

Nicht alle Beteiligten zeigten sich erfreut über den Einsatz: Ein Waschbär, der in einem der ausgehöhlten Bäume lebte, muss sich nun eine neue Bleibe suchen. Die Feuerwehrleute und der Forstarbeiter sahen den Bären von dannen ziehen.

Publiziert in Feuerwehr
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