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Mittwoch, 21 August 2013 12:46

Kradunfall: Am Schwanenteich den Abflug gemacht

VÖHL. Ein 40 Jahre alter Motorradfahrer ist am Schwanenteich bei Vöhl in einer Kurve von der L 3084 abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Dabei zog sich der Mann aus einem Korbacher Stadtteil schwere Verletzungen zu.

Der Motorradfahrer war laut Polizei am Mittwochvormittag gegen 11 Uhr mit seiner Yamaha Ténéré aus Richtung Vöhl kommend in Richtung Marienhagen unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve am Parkplatz Schwanenteich rutschte dem 40-Jährigen nach eigenen Angaben das Vorderrad weg. Daraufhin kam der Mann zu Fall, rutschte über die Gegenspur und prallte mit der Maschine gegen die Leitplanke. Glücklicherweise näherte sich in diesem Moment kein Gegenverkehr.

Die Leitstelle alarmierte den Korbacher Notarzt und die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens sowie die Vöhler Helfer vor Ort des DRK. Zwei der Ersthelfer waren gerade in Vöhl und eilten sofort zur Unfallstelle - sie übernahmen bereits nach wenigen Augenblicken die Erstversorgung des Schwerverletzten und sicherten die Unfallstelle ab. Der 40-Jährige wurde nach weiterer Versorgung durch die wenig später eintreffenden Kräfte ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

Eine Ölspur oder andere Verunreinigung der Fahrbahn, beispielsweise durch Getreide, fanden Polizisten nicht. Unfallursache könnte daher auch ein Fahrfehler des 40-Jährigen gewesen sein. Den Schaden an seinem Motorrad gab ein Polizeibeamter mit 1500 Euro an. Die Strecke blieb während des Rettungseinsatzes für gut eine halbe Stunde voll gesperrt.

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Publiziert in Retter

REINHARDSHAUSEN/BAD WILDUNGEN. Zu einem Schwan in Not sind am Samstag die Feuerwehren aus Reinhardshausen und der Kernstadt ausgerückt. Das beringte Tier hatte sich zwischen Steinen mitten auf einem Teich verfangen.

Als die sechs Einsatzkräfte aus Reinhardshausen und drei Kameraden aus Wildungen an dem Schwanenteich im Kurpark von Reinhardshausen eintrafen, hatte sich der Schwan schon aus eigener Kraft befreit. Nach Angaben des Wildunger Wehrführers Frank Volke hatten Passanten den weißen Großvogel auf der Insel bemerkt und gesehen, dass das Tier "ganz komische Bewegungen macht". Die Passanten glaubten, dass der Schwan verletzt sein muss, und wählten den Notruf.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin gegen 11.30 Uhr die beiden Feuerwehren - neben der örtlichen Wehr auch die Wildunger Kameraden, da diese über eine spezielle Ausrüstung zum Einfangen von Tieren verfügt. "Diese Ausrüstung kam aber nicht zum Einsatz", erklärte Volke.

Als der Schwan sich befreit hatte und an Land geschwommen war, stellte die Feuerwehr fest, dass der Vogel nicht verletzt war. Allerdings versuchte das zutrauliche Tier laut Volke ständig, mit dem Schnabel den Ring von seinem Bein zu entfernen. Weil für die Brandschützer kein Einsatz mehr erforderlich war, rückten die Wehren wieder aus dem Kurpark ab.

Verletzter Mann in verschlossener Wohnung
Kurz vor dem Eintreffen am Wildunger Stützpunkt erreichte die Kernstadt-Wehr gegen 12 Uhr ein weiterer Alarm: In einer Wohnung im Stadtgebiet war ein Mann in Not, die Tür ließ sich jedoch von außen nicht öffnen. Mit speziellem Werkzeug öffneten die Feuerwehrleute die Wohnungstür. Weil die Einsatzkräfte noch vor der RTW-Besatzung und der Notärztin eingetroffen war, suchten die Freiwilligen die Wohnung ab - und fanden den am Kopf verletzten und völlig entkräfteten älteren Mann am Boden liegend vor. "Zum Glück hatten wir zwei Feuerwehrsanitäter dabei", sagte der Wehrführer. Diese beiden Kameraden hätten die Erstversorgung des Verletzten übernommen, wenig später seien die Rettungskräfte eingetroffen.

Nicht allein dem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst, sondern vor allem seinen aufmerksamen Nachbarn hat der Rentner vermutlich sein Leben zu verdanken. Anwohner hatten sich nämlich laut Volke gewundert, dass sie ihrem Nachbarn schon längere Zeit nicht mehr begegnet waren, und wählten am Mittag den Notruf.


Links:
Feuerwehr Reinhardshausen
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

VÖHL. Elf Hühner, einen Hahn, sieben Stallkaninchen und zwei Flugenten haben Dieben am Vöhler Schwanenteich gestohlen. Der dreiste Diebstahl ereignete sich bereits in der Nacht von Dienstag, 25. Oktober, zu Mittwoch, 26. Oktober, in der Zeit von 19 Uhr bis 10 Uhr. Wie Polizeisprecher Volker König an diesem Montag berichtete, lebten die Tiere in Volieren an der Landstraße L 3084 zwischen Vöhl und Marienhagen.

Der oder die Täter drückten die Außenumzäunung des Geländes am Schwanenteich an einer Stelle herunter, ein großes Loch im Draht zeugt von dem dreisten Diebstahl. Hinweise auf den Täter oder zum Verbleib der Tiere erbittet die Polizeistation in Korbach, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Polizei
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