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KORBACH/NORDENBECK. Gegen 19 Uhr kam es am heutigen Donnerstagabend auf der Landesstraße 3076 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Transporter und einem Pkw mit drei verletzen Personen - der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei am Unfallort, befuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem im Landkreis Kassel zugelassenen Fiat Talento die Kreisstraße 57 von Lengefeld in Richtung Nordenbeck, um am Abzweig zur L 3076 nach links in Richtung Korbach abzubiegen.

Dabei übersah der Fiat-Fahrer einen aus Richtung Korbach herannahenden, vorfahrtsberechtigten 43-jährigen Mann in seinem silberfarbenen Ford, der vom Hessentag kommend in Fahrtrichtung Lichtenfels unterwegs war. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte der Lichtenfelser sein Fahrzeug nicht mehr anhalten, sodass es im Einmündungsbereich zur Kollision kam.

Während der Talento-Fahrer unverletzt seinen blauen Transporter verlassen konnte, wurden der Lichtenfelser und seine beiden Insassen (Frau und Kind) in das Kreiskrankenhaus gebracht. Wie schwer die Verletzungen sind, darüber liegen derzeit keine Informationen vor.

Allerdings bewertete die Polizei den Gesamtschaden an den Autos auf etwa 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch die Firma Heidel abgeschleppt werden.

Abgesichert wurde die Unfallstelle durch eine Polizeistreife, die den Unfall protokollierte, einen Schutzpolizisten mit Motorrad und einen Mitarbeiter vom Verkehrsdienst.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Landesstraße 3076

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Zu einem Tag der offenen Tür in der neuen Arolser Polizeistation laden die Beamten und Bediensteten der Wache Mitte September ein. Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm wollen die Ordnungshüter nicht nur ihr Dienstgebäude, sondern auch ihre anspruchsvolle Tätigkeit vorstellen.


Die Arolser Ordnungshüter waren im Dezember 2016 von ihrer bisherigen Wache in Mengeringhausen in die Kernstadt umgezogen - in "eine der schönsten Polizeidienststellen in Hessen", wie Stationsleiter Achim Jesinghausen bei der offiziellen Einweihung im März diesen Jahres bekräftigte. Das Haus in der Uplandstraße 4 sei modern, zeitgemäß und technisch hervorragend ausgestattet und verfüge nicht zuletzt sogar über einen Fitnessraum, sagte damals der nordhessische Polizeipräsident Konrad Stelzenbach. 


Davon können sich nun auch die Bürger beim anstehenden Tag der offenen Tür überzeugen. Bewusst wurde dafür der verkaufsoffene Sonntag zum Arolser Weinfest am 17. September gewählt. Dem Planungsteam gehören Achim Jesinghausen, Raimund Uthoff, Thorsten Mähl, Manfred Rasche, Ralph Schwindenhammer, Marc van Biene, Jürgen Wehrmann und Cornelia Haase an. Sie haben ein Programm zusammengestellt, das in der Zeit von 10 bis 17 Uhr weit mehr als die geführten Besichtigungen der neuen Station umfasst.


Auf der an diesem Tag gesperrten Uplandstraße zeigen die Diensthundeführer der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg unter der Leitung von Martin Digulla die Arbeit mit ihren tierischen Kollegen. Auf der Straße ausgestellt sein werden - sofern keine aktuelle Einsatzlage den Planungen einen Strich durch die Rechnung macht - Sonderfahrzeuge der hessischen Bereitschaftspolizei aus Mühlheim: Dazu gehören ein Wasserwerfer, ein Polizeieinsatzboot und der Taucherwagen. Die Fahrzeuge der Arolser Station, zu denen auch ein Dienstkrad gehört, sind ebenfalls zu sehen. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Landespolizeiorchester Hessen.


Verkehrswacht und Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sind mit Gurtschlitten und Motorradsimulator vertreten. Der von seinen Aktionen bei den Hessentagen bekannte "Polizeimaler" Michael Höbel aus Vöhl-Harbshausen ist ebenso vertreten wie Kinderkommissar Leon mit dem Präventionsmobil der Landeskriminalamtes. Mehrere Polizisten sorgen für die Kinderbetreuung. Die Feuerwehr Mengeringhausen - am früheren Sitz der Wache im Arolser Stadtteil direkt benachbart - übernimmt beim Tag der offenen Tür die Bewirtung.


Hintergrund
Die Polizeistation Bad Arolsen betreut in ihrem 276 Quadratkilometer großen Dienstbezirk rund um die Uhr etwa 35.000 Menschen, die in den Kommunen Bad Arolsen, Diemelstadt und Volkmarsen leben. Zu Verkehrsunfällen rücken die Arolser Beamten auch in Teile der Großgemeinden Diemelsee und Twistetal aus. (pfa)

Anschrift und Erreichbarkeit:
Polizeistation Bad Arolsen
Uplandstraße 4, 34454 Bad Arolsen
Telefon 05691/9799-0 Fax -60
E-Mail: bad-arolsen-pst.ppnh(at)polizei.hessen.de

Publiziert in Polizei

MARBURG. Das bundesweit einzigartige Museum für Polizeioldtimer lädt am kommenden Sonntag von 10 bis 18 Uhr zum Sommerfest mit umfangreichem Rahmenprogramm ein. Die Verantwortlichen haben einiges auf die Beine gestellt, um insbesondere den vielen Kindern unter den Besuchern am letzten Feriensonntag noch einmal etwas Besonderes zu bieten.

Natürlich stehen an diesem Tag die fast 90 historischen Polizeioldtimerfahrzeuge zum Besichtigen bereit. Insbesondere die angebotene Mitfahrt im Beiwagenmotorrad ist vor allem für die Kinder immer wieder ein besonderes Erlebnis und sicherlich über den ganzen Tag sehr gefragt.

Der Auftritt der Diensthundeführer der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf wird ab 13 Uhr einer der Höhepunkte des Sommerfestes sein. Die Polizeihundeführer zeigen das Einmaleins der Hundeausbildung. Von der Sprengstoffsuche über die Schutzhundeausbildung ist alles dabei, sogar "fliegende Polizeihunde" gibt es zu bewundern. So etwas sieht man nicht alle Tage und ist in jedem Jahr absolut sehenswert.

Zu besichtigen und in Aktion zu sehen ist ein Wasserwerfer vom Typ 9. Insbesondere die Kinder freuten sich im Vorjahr über die kurzzeitige Abkühlung durch den Wasserstrahl. Für genügend Wind zum Trocknen sorgt dann gegen 15 Uhr die Landung eines Polizeihubschraubers auf dem Museumsgelände. Natürlich ist auch die Besichtigung des Helikopters anschließend möglich.

Das DRK Marburg bietet einen "Schminktisch" für Kinder, die auch auf einem Karussell auf ihre Kosten kommen. Für das leibliche Wohl aller Gäste ist gesorgt. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt zwei Euro, Kinder haben freien Eintritt. Das Museum befindet sich an der Kreisstraße 69 (Cyriaxstraße) in Richtung des Marburger Stadtteils Cyriaxweimar. (ots/r/pfa)


Weitere Infos gibt es hier:
Homepage des Polizei-Motorsport-Club Marburg

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Publiziert in MR Polizei

KREIS PADERBORN. 17 Raser hat die Polizei im Kreis Paderborn in nur zwei Wochen gestoppt. Die schwerwiegenden Geschwindigkeitsverstöße wurden von einem zivilen Polizeimotorrad aus per Videokamera dokumentiert. Nach Auswertung des Beweismaterials wurden nun Anzeigen gegen die Temposünder erstattet.

Seit April setzt die Polizei im gesamten Landkreis ein ziviles Motorrad ein, das mit spezieller Mess- und Videotechnik ausgestattet ist. Auf Bundes- und Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften sind die Beamten damit im Kreis Paderborn unterwegs, um gefährliche Raser aus dem Verkehr zu ziehen.

Zwölf Autofahrer, drei Motorradfahrer und zwei Lkw-Fahrer haben die Beamten in der ersten Julihälfte verfolgt und auch angehalten, um sie mit den schweren Verstößen zu konfrontieren. In drei Fällen handelte es sich um Fahranfänger und junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren. Auf einen 50-jährigen Autofahrer kommt jetzt ein zweimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von 440 Euro zu. Dessen gemessene Geschwindigkeit betrug 170 km/h auf der L 776 bei erlaubten 100 km/h. Mit 146 km/h wurde ein Autofahrer auf der B 1 gemessen. Auf dieser Strecke, auf der häufig Unfälle passieren, sind 100 km/h erlaubt. Ein Monat Fahrverbot und 160 Euro Bußgeld sind die Folgen.

Neben den bekannten Lasergeräten und mobilen Radarwagen, die zur Geschwindigkeitsmessung genutzt werden, setzt die Kreispolizeibehörde auch künftig auf das zivile Motorrad mit "ProViDa"-Technik, um besonders gefährliches Verhalten per Video zu dokumentieren und konsequent zur Anzeige zu bringen. Im Kreis Paderborn wurden in den vergangenen fünf Jahren bei Verkehrsunfällen 69 Menschen getötet und 1742 schwer verletzt. In vielen Fällen spielte überhöhtes bei der Unfallursache eine Rolle. (pfa)  

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Publiziert in PB Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Die Polizei im Hochsauerlandkreis wird in Zukunft wieder auf zwei Rädern zu sehen sein. Drei neue Dienstmotorräder wird die Behörde zukünftig bekommen. Die Maschinen sind in Arnsberg, Meschede und Brilon stationiert, sollen aber im gesamten Kreisgebiet zum Einsatz kommen.

"Das Sauerland ist eine Touristenhochburg, auch für Motorradfahrer. Unsere Polizisten können in Zukunft selber mit dem Motorrad die Ausflugsziele anfahren, um mit den Bikern auf Augenhöhe zu sprechen. Man kommt anders ins Gespräch. Außerdem wird dadurch die Mobilität unserer Polizeibeamten wieder verbessert, nachdem uns in den letzten Jahren aus Düsseldorf einige Streifenwagen abgezogen wurden", sagte Landrat Dr. Karl Schneider. Die Motorräder werden auf die Standorte Arnsberg, Meschede und Brilon verteilt.

Die BMW-Maschinen sind besonders gut erkennbar und können als Einsatzmittel im gesamten Kreisgebiet eingesetzt werden. Vor allem in den Sommermonaten werden die Kräder unterwegs sein. Acht tödliche Motorradunfälle gab es im vergangenen Jahr, in diesem sind es bereits zwei. "Die Verkehrsüberwachung von Motorradfahrern ist für unsere Region besonders wichtig. Mit unseren lokalen Präventionskampagnen erreichen wir die meisten Motorradfahrer nicht, weil fast 75 Prozent der Verunglückten nicht aus dem Hochsauerlandkreis kommen", sagte Abteilungsleiter Polizeidirektor Klaus Bunse.

Nicht jeder Polizeibeamte kann sich sofort auf ein Motorrad setzen. Selbstverständlich benötigt man neben der erforderlichen Führerscheinklasse auch eine besondere Weiterbildung. Die ersten einzelnen Motorradstreifen sind im Kreisgebiet schon gesichtet worden. Selbstverständlich nehmen die neuen Motorradfahrer auch andere Aufgaben wahr. Verkehrsunfallaufnahmen oder Absperrmaßnahmen sind beispielsweise problemlos zu bewältigen. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 26 April 2017 11:04

Rasern mit zivilem Polizeimotorrad auf der Spur

KREIS PADERBORN. Rasern und Dränglern ist die Polizei im Kreis Paderborn mit modernster Mess- und Videotechnik auf der Spur. Ein unauffälliges ziviles "ProViDa"-Motorrad verbirgt die Überwachungsausrüstung in den seitlichen Koffern und wird von besonders geschulten Polizisten gefahren. Während der Fahrt dokumentiert die Technik das Verhalten besagter Fahrer, die gestoppt und mit den teils haarsträubenden Verstößen konfrontiert werden.

Den erwischten Verkehrsteilnehmern drohen meistens hohe Geldbußen und Fahrverbote, wie die Pressestelle der Paderborner Polizei am Mittwoch erklärte.

In der vergangenen Woche war die zivile Polizei-BMW mit dem "Proof Video Data System", kurz ProViDa, an zwei Tagen zur Verkehrsüberwachung auf der B 1 zwischen der Kreisgrenze Lippe und der A 33 unterwegs. Insgesamt siebenmal musste der erfahrene Polizist und Fahrer des polizeilichen Spezialmotorrades einschreiten. So beispielsweise bei einem 27-jährigen Steinheimer, der die Bundesstraße bei erlaubten 100 km/h mit seinem Wagen mit rund 180 km/h befuhr. Dem überführten Raser drohen jetzt ein Fahrverbot von drei Monaten, zwei Punkte in Flensburg und 600 Euro Bußgeld.

Nicht nur zur Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit wird die kombinierte Mess- und Videotechnik genutzt. Gefährliche Szenen gibt es auf der B 1 immer wieder beim Überholen im Überholverbot bis auf die Sperrflächen. Ein schlechtes Beispiel lieferte ein 52-jähriger Autofahrer aus Schieder-Schwalenberg, der bei seinem gefährlichen und verbotenen Überholmanöver auch noch zu schnell unterwegs war.

Neben den bekannten Lasergeräten und mobilen Radarwagen, die zur Geschwindigkeitsmessung genutzt werden, setzt die Kreispolizeibehörde auf die ProViDa-Technik, um besonders gefährliches Verhalten zur Anzeige zu bringen. Die Unfallstatistiken der vergangenen Jahre zeigen: "Landstraßen sind Risikobereiche für schwere Unfälle und Geschwindigkeit ist weiterhin Killer Nummer 1", wie es ein Polizeisprecher am Mittwoch formulierte. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei
Freitag, 26 April 2013 15:09

Polizeimotorrad mit Bierflasche beworfen

VOLKMARSEN. Ein Betrunkener hat einen Polizisten auf einem Dienstmotorrad mit einer abgebrochenen Bierflasche beworfen. Der 21-Jährige widersetzte sich der anschließenden Überprüfung erheblich, seine Freundin und ein weiterer Mann griffen den Polizisten tätlich an.

Als ein Beamter der Polizeistation Bad Arolsen am Donnerstagabend um 20.50 Uhr eine Personengruppe auf dem Rathausplatz/Marktplatz in Volkmarsen kontrollieren wollte, wurde er aus der dreiköpfigen Gruppe heraus mit einer abgebrochenen Bierflasche beworfen und beleidigt. Der Beamte konnte sein Motorrad gerade noch bremsen und dem Flaschenwurf ausweichen. Das berichtete am Freitag Polizeisprecher Volker König.

Bei der anschließenden Personalienfeststellung leistete der Flaschenwerfer Widerstand und widersetzte sich der Fesselung. Auch ein weiterer junger Mann aus der Gruppe griff den Polizeibeamten an, um die Fesselung des Flaschenwerfers zu verhindern. Mehrere Schläge auf die Arme des Angreifers verhinderten dies aber. Die Freundin des Flaschenwerfers griff ebenfalls in das Geschehen ein und schlug nach dem Beamten. Letztlich konnte der Beamte die Angriffe abwehren und Verstärkung anfordern. Bei dem Einsatz wurde er leicht verletzt, seine Armbanduhr ging außerdem zu Bruch.

Bei dem Flaschenwerfer handelt es sich um einen 21-jährigen Mann aus Volkmarsen, der zum Tatzeitpunkt erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Auch die anderen Angreifer aus Volkmarsen standen unter Alkoholeinfluss. Nach der Personalienfeststellung wurde ihnen ein Platzverweis erteilt. Der Angriff kommt sie nun teuer zu stehen. Sie müssen sich wegen verschiedener Delikte strafrechtlich verantworten.


Die neuen Dienstmotorräder sind seit 2011 im Einsatz - 112-magazin.de berichtete:
Gummihunde gegen neue Motorräder getauscht (25.06.2011, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Ein 51 Jahre alter Motorradfahrer aus Wolfhagen hat schwere Verletzungen erlitten, als er am Dienstagnachmittag in ein abbiegendes Polizeimotorrad krachte. Der Polizist auf der Maschine blieb unverletzt.

Der 51-Jährige befuhr gegen 14.30 Uhr die Bundesstraße 251 zwischen Habichtswald-Dörnberg und Kassel-Harleshausen. Ebenfalls in Richtung Kassel unterwegs waren zu dieser Zeit zwei Beamte der Verkehrsinspektion Kassel auf Dienstmotorrädern. Beide wollte in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts auf den direkt an der Bundesstraße liegenden Parkplatz "Erlenloch" abbiegen.

Wie der an zweiter Stelle fahrende 44-jährige Polizeioberkommissar später den zur Unfallaufnahme eingesetzten Kollegen einer anderen Dienststelle erklärte, habe er plötzlich hinter sich Motorradbremsgeräusche gehört. Augenblicke später sei ein nachfolgender Motorradfahrer, bei dem es sich um den 51-jährigen Mann aus Wolfhagen handelte, mit bereits etwa 20 Meter zuvor umgestürzter Maschine auf ihn zugeschlittert und dann auf das Polizeimotorrad aufgetroffen. Die neuwertige Polizei-BMW R 900 RT sei dadurch ruckartig um mehrere Meter nach vorne geschoben worden, der auf der Maschine sitzende Polizeibeamte blieb aber zum Glück unverletzt.

Beide Polizisten leisteten dem gestürzten Wolfhager sofort Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Der 51-Jährige hatte in normaler Straßenkleidung auf seinem Motorrad gesessen und trug als Schutzbekleidung lediglich einen Motorradhelm. Der Wolfhager war mit einer 1200er Suzuki unterwegs. Beide Motorräder wurden erheblich beschädigt. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen. Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde der Richtung Kassel fließende Verkehr über Ahnatal-Weimar umgeleitet.

Nach einer medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Wolfhager vom Rettungsdienst zur Weiterbehandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Zum genauen Gesundheitszustand des verunglückten Motorradfahrers liegen der Polizei derzeit keine Informationen vor.

Publiziert in KS Retter
Samstag, 25 Juni 2011 16:01

Gummihunde gegen neue Motorräder getauscht

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei im Kreis hat die Umstellung auf die neuen silber-blauen BMW-Dienstkräder abgeschlossen. Die Bad Arolser Polizeistation hat als letzte Dienststelle im Landkreis Ende Juni ihre bisherige - immerhin 20 Jahre alte - grün-weiße Maschine bei Präsidium in Kassel gegen das neue silber-blaue Dienstkrad eingetauscht. Damit verfügen die vier Polizeiwachen in Arolsen, Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg sowie der Regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg über die neuen Motorräder vom Typ BMW R900 RT, wie Verkehrsdienstleiter Ottmar Müller gegenüber 112-magazin.de bestätigte.

Hatten die alten "Gummihunde", wie BMW-Maschinen einst abwertend bezeichnet wurden, nur 75 PS und wenig moderne Technik, so sind die neuen Maschinen mehr als 80 PS stark und verfügen über so manche Raffinesse: So lässt sich die Frontscheibe in der Höhe verstellen, "um den Beamten dahinter zu schützen", erklärt der Arolser Polizist und Dienstkradfahrer Jürgen Wehrmann. Außerdem ist die eigens von BMW für den Polizeigebrauch gebaute R900 RT mit LED-Blaulichtern und einer für den künftigen Digitalfunk vorbereiteten Technik ausgestattet, hat ein verbessertes Anti-Blockier-System (ABS) und einen geringeren Spritverbrauch. Lack und Beklebung passen zur aktuellen Farbgebung der hessischen Polizei. Besser zu beladende und größere Staufächer würden einen weiteren Vorteil im täglichen Dienst darstellen, sagte Wehrmann. Er hat die grüne Leder- inzwischen gegen eine blaue Goretexkombi getauscht. Anfang der Woche holte er die Arolser Maschine in Kassel ab und machte sich zwischenzeitlich mit dem neuen Motorrad vertraut.

Auch als Polizist auf Motorrad ein Vorbild
"Man muss ein guter Motorradfahrer sein, um ein Dienstkrad benutzen zu können", erklärt der 48-jährige stellvertretende Dienstgruppenleiter. Schließlich seien Schutzleute auf Dienstmaschinen ein Vorbild. In den ersten Tagen stellte Wehrmann zudem fest, dass die "Silber-Blaue" bei der Bevölkerung noch mehr auffällt als die Vorgänger-Maschine: "Die Leute drehen sich nach der Maschine um und gucken lange hinterher".

Von hinten sehen vor allem Verkehrssünder die neuen Maschinen künftig. Denn im normalen Streifendienst eingesetzt, könne man sich rasch und flexibel vor ein anzuhaltendes Fahrzeug "setzen", um dieses per Handzeichen zu stoppen. Motorräder im Dienst würden aber noch weit mehr Vorteile darstellen, bekräftigt Jürgen Wehrmann. Bei der Absicherung von Sportveranstaltungen beispielsweise sei der Einsatz wegen Wendigkeit und geringer Breite unverzichtbar. "Man kann sehr schnell von hier nach da verlegen, hat eine ganz andere Beschleunigung und kann auch dort rasch wenden, wo es mit dem Streifenwagen nicht oder kaum möglich ist" - zum Beispiel auf der schmalen Ederseerandstraße. Bis dort ein Funkwagen auf dem nächsten Parkplatz gewendet hat und die Verfolgung eines Verkehrssünders aufnehmen kann, ist dieser lange weg. "Das ist mit einem Motorrad etwas ganz anderes", warnt der erfahrene Kradpolizist.

Jürgen Wehrmann hat in seiner zehnjährigen Zeit als Kradfahrer bei der Polizei so manche Einsätze gefahren. An einen Triathlon am Twistesee vor drei Jahren, in dessen Rahmen auch die hessischen Polizeimeisterschaften ausgetragen wurden, erinnert er sich aber noch ganz genau. Damals hatte ein Kollege aus Südhessen seinen Fahrradhelm vergessen und hätte um ein Haar nicht teilnehmen dürfen. Wehrmann bot zunächst seinen Motorradhelm an. "Damit hätte der Kollege über Funk sogar die Anweisungen seines Trainers hören können", sagt der Arolser Beamte mit einem Augenzwinkern. Der Kollege aus Südhessen lehnte dies aber ab. Mit dem Dienstkrad "bin ich dann kurzerhand zum nächsten Fahrradladen gefahren, habe einen Radhelm gekauft und dem Kollegen kurz vor dem Start gebracht", sagt der 48-Jährige. "Damit war die Teilnahme am Triathlon gesichert".

112-magazin.de wünscht den Dienstkradfahrern der Polizei im Landkreis allzeit gute und sichere Fahrt mit den neuen Maschinen!

Publiziert in Archiv - Sammlung

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