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KORBACH. Erneut musste die Korbacher Feuerwehr ihr Können unter Beweis stellen - etwa 50 Feuerwehrkräfte aus der Kreisstadt und der Betreuungszug des DRK wurden am Montag um 1.35 Uhr alarmiert mit der Maßgabe, Menschen aus einem Mehrfamilienhaus zu retten und ein Feuer in der Arolser Landstraße zu löschen.  

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ging um 1.35 Uhr die Meldung ein, dass starker Qualm aus der Diamond Shisha Lounge in der Arolser Landstraße ausströmt. Daraufhin wurde die Kernstadtwehr mit Drehleiter zur Hausnummer 4 beordert. Rund 50 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gingen sofort zum Löschangriff über. Sie verschafften sich Zugang zum Gebäude und drangen mit mehreren Trupps unter Atemschutz ins Erdgeschoss ein. Zu diesem Zeitpunkt stand die Shisha-Bar bereits in Vollbrand.  

Parallel dazu wurde der Fokus auf die im Obergeschoss eingeschlossenen Bewohner gelegt. 13 Personen wurden aus dem 1. und 2. Obergeschoss gerettet und evakuiert. Nach Angaben der Polizei ist ein enormer Gebäudeschaden entstanden - durch das schnelle und gut koordinierte Handeln der Feuerwehreinheiten konnte der Schaden auf das gastronomische Etablissement beschränkt werden.

Ebenfalls im Einsatz war die Polizei, sowie der Betreuungszug des DRK. Die Brandermittler der Kripo haben die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Beziffert wird der Schaden auf mindestens 150.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

LELBACH. Eine Alarmübung in Lelbach hat am Dienstagabend spontan auch mehrere Ersthelfer auf den Plan gerufen, die hervorragend reagierten. "Eine solche Zivilcourage ist leider nicht mehr selbstverständlich", zollten die Übungsbeobachter den Nachbarn und Passanten größten Respekt.

Das realistische Szenario führte dazu, dass noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zufällig vorbeifahrende Fahrzeuge anhielten und die Insassen sofort ihre Hilfe anboten. Auch Nachbarn waren sofort zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten - ein vorbildliches Verhalten, das größte Anerkennung verdient.

Die Wehren aus Lelbach, Lengefeld und Rhena trafen nur wenige Minuten später an der angenommenen Einsatzstelle im Stadtweg ein. Simuliert wurde ein Brand in einem Gebäude, in dem sich im Obergeschoss ein lockerer Jugendtreff befindet. Sofort rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus, um fünf vermisste Kinder aus dem ersten Stockwerk zu retten. Innerhalb von nur 15 Minuten nach der Alarmierung erfolgte bereits die Rückmeldung "alle Personen dem Rettungsdienst übergeben." Da das Treppenhaus in dem Übungsszenario nicht mehr begehbar war, mussten alle Jugendlichen über Steckleitern gerettet werden. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung durchgeführt und insbesondere eine sogenannte Riegelstellung zu den benachbarten Gebäuden aufgebaut - damit soll im Ernstfall ein Übergreifen des Feuers verhindert werden.

Schlagkraft bewiesen - nichts zu beanstanden
Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt sowie seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich hatten bei der anschließenden Manöverkritik somit nichts zu beanstanden. Eine solch schnelle Hilfe sei Gewähr dafür, dass schwere Verletzungen, insbesondere durch eine Rauchgasvergiftung, verhindert werden können. Mit insgesamt 35 eingesetzten Kräften haben die drei Wehren ihre Schlagkraft eindrucksvoll bewiesen. Das Korbacher Führungstrio bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und schloss dabei ausdrücklich die Ersthelfer aus den Reihen der Passanten und der Nachbarschaft mit ein. (r/pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 24 Oktober 2013 18:20

Anspruchsvolle Übung im alten Bundeswehrdepot

HELMSCHEID. Im Ernstfall müssen benachbarte Wehren unabhängig von den Gemeindegrenzen eng zusammenarbeiten. Dass dies reibungslos funktioniert, bewiesen die Wehren aus Korbach-Helmscheid und Twistetal-Berndorf. Als gemeinsames Übungsobjekt diente das ehemalige Bundeswehrdepot auf der Helmscheider Höhe.

Eine starke Verrauchung im Bunkerlabyrinth des Hauptgebäudes verlangte den Einsatzkräften einiges ab. Insgesamt zwölf vermisste und teilweise verletzte Personen galt es zu retten. Mehrere Atemschutztrupps beider Wehren gingen in das Gebäude vor. Nach und nach wurden alle Vermissten aufgespürt, aus dem Gebäude befreit und anschließend den Rettungskräften der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK übergeben. Zwei Personen wurden mit einer sogenannten Bockleiter aus einem engen Schachtbauwerk befreit. Auch diese nicht alltägliche Aufgabe wurde rasch gemeistert.

Obwohl rund 40 Einsätzkräfte von Feuerwehr und SEG mit mehreren Fahrzeugen an der Übung beteiligt waren, wurde sehr schnell deutlich, dass im Ernstfall weitere Kräfte hinzugezogen werden müssen. Bei der anschließenden Manöverkritik war dies die wichtigste Feststellung.

Wehrführerin Marisa Saure (Helmscheid) - übrigens die einzige Wehrführerin der Großgemeinde Korbach - und der Berndorfer Wehrführer Marc Wäscher ließen das Übungsgeschehen nochmals Revue passieren und zeigten die Schwerpunkte auf. Die stellvertretenden Korbacher Stadtbrandinspektoren Carsten Vahland und Bernd Dittrich sowie der stellvertretende Twistetaler Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen.

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MENGERINGHAUSEN. Rund 75 Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und mehreren Stadtteilen haben am Mittwochabend den angenommenen Großbrand eines Reifenlagers an der Landstraße bekämpft. Unter Atemschutz retteten die Brandschützer zwei Mitarbeiter aus dem Komplex.

Zunächst war gegen 19.15 Uhr lediglich die Feuerwehr Mengeringhausen alarmiert worden - bei der Leitstelle war in dem Szenario die Brandmeldeanlage des Reifenlagers aufgelaufen. Die ersten eintreffenden Kräfte gaben die Rückmeldung, dass Lager und Bürotrakt in Vollbrand stehen würden. Daraufhin erfolgte die Nachalarmierung der Wehren aus Bad Arolsen, Helsen, Massenhausen und Schmillinghausen.

Schon nach wenigen Minuten waren insgesamt rund 75 Feuerwehrleute an der angenommenen Einsatzstelle. Unter Atemschutz gingen mehrere Trupps in das brennende Lager vor, um einen vermissten Mitarbeiter zu retten. Einen weiteren Mitarbeiter retteten die Feuerwehrleute aus dem Bürotrakt im ersten Stock - "die Kameraden haben nicht auf das Eintreffen der Drehleiter gewartet, sondern sind über die Steckleiter vorgegangen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren", lobte am Abend der Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer.

In Windeseile bauten die übrigen Kameraden die Wasserversorgung von drei Überflur- und einem Unterflurhydranten auf. Über den Monitor eines Fahrzeugs, über die Drehleiter und über mehrere weitere Strahlrohre gaben die Feuerwehrleute schon nach wenigen Momenten mehr als 10.000 Liter Wasser pro Minute ab.

"Das Reifenlager trägt eine enorme Brandlast", verdeutlicht der stellvertretende Stadtbrandinspektor Sven Eichweber mit Blick auf rund 900 Tonnen eingelagerter Reifen. "Das ist nichts anderes als Erdöl in einer anderen Form". So müssten die Wehren im Ernstfall größere Mengen Schaummittel einsetzen, um ein solches Großfeuer in den Griff zu bekommen. Das könne Tage dauern.

Bei der Übung am Mittwochabend habe man gleichermaßen Organisation, Kommunikation und Zusammenarbeit geübt, erklärte Eichweber. Und nicht zuletzt sei es auch darum gegangen, dass der Stadtbrandinspektor und seine Stellvertreter ihr eigenes Handeln kritisch überprüften. "Es nützt nichts, wenn wir nur die Einsatzkräfte kritisieren, wir müssen auch unsere Art der Einsatzleitung immer wieder überprüfen".

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Korbacher Altstadt haben Ermittlungen der Kripo die ersten Annahmen bestätigt: Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus Im Sack wurde von einem zündelnden Dreijährigen ausgelöst.

Das Feuer war wie berichtet am vergangenen Donnerstag gegen 13.30 Uhr im Kinderzimmer in der Erdgeschosswohnung ausgebrochen. Dabei entstand ein Sachschaden, der auf mehrere zehntausend Euro geschätzt wird.

Die Ermittlungen der Kripo zur Brandursache sind nunmehr eindeutig. Ein dreijähriger Junge hat mit gefundenen Streichhölzern im Kinderzimmer gezündelt und dabei das Feuer entfacht. Als die Mutter den Brand bemerkte, war ein Ablöschen nicht mehr möglich. Die vierköpfige Familie konnte sich aber unverletzt ins Freie retten. Zwei weitere Bewohner des Hauses mussten von der Feuerwehr mit Steckleitern aus ihren Wohnungen gerettet werden. Eine 17-Jährige kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Korbacher Krankenhaus, ist aber mittlerweile wieder entlassen.

Die Erdgeschosswohnung ist zurzeit nicht bewohnbar. Die Familie wurde von der Stadt Korbach untergebracht, wie Polizeisprecher Volker König am Montag berichtete.

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Publiziert in Polizei

SIEGEN. Zu einer gemeinsamen Großübung rückten am Freitagabend der Löschzug Wilnsdorf sowie das Technische Hilfswerk Siegen auf das Gelände der Siegener Kreisbahn aus.

Angenommen wurde, dass es gegen 18.45 Uhr zu einem Störfall auf dem Betriebsgelände der Siegener Kreisbahn im Bereich des Flüssiggaslagers kam. Durch ein defektes Überdruckventil konnte unkontrolliert Gas entweichen. Gleichzeitig kam es im Aufenthalts- und Lagerraum auf dem Gelände zu einer Explosion. Durch die Austrittsöffnung der Überdruckeinrichtung eines Flüssiggastanks strömte Gas aus, welches Feuer gefangen hatte. In dem direkten Umfeld des Brandes stand noch ein Kesselwagen mit Flüssiggas.

Die größte Schwierigkeit der Übung, die Einsatzstelle konnte nicht mit Straßenfahrzeugen angefahren werden. So kam bei dieser Übung auch das Zweiwegefahrzeug der Feuerwehr Wilnsdorf zum Einsatz. Das Zweiwegefahrzeug kann sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fahren. Für die Einheiten der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks gab es hier reichlich zu tun. So mussten die Personenrettung, der Brandschutz und die Ausleuchtung der gesamten Einsatzstelle durchgeführt werden. Über die Drehleiter der Feuerwehr wurde der gefüllte Kesselwagen der Kreisbahn gekühlt.

An der Übung teilgenommen haben neben den Feuerwehr-Einsatzkräften aus Wilnsdorf, die Schnelleinsatzgruppe sowie die Fachgruppe Beleuchtung des THW Siegen.


Links:

THW Siegen

Feuerwehr Wilnsdorf

Publiziert in Archiv - Sammlung

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