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MARSBERG. Auf einem Tankenstellengelände an der Bredelarer Straße fiel einem Zeugen am Sonntagabend ein älterer Herr aus Marsberg auf. Der Senior fuhr auffällig unsicher zu einer Zapfsäule, ging in die Tankstelle und kaufte eine Kiste Bier ein. Offensichtlich schien der Mann betrunken zu sein. Nachdem der 83-Jährige die Tankstelle verlassen hatte, verwechselte er seinen Wagen mit dem Auto des Zeugen und lud die Kiste in den fremden Kofferraum. Anschließend wollte er sich in den Wagen setzen und losfahren.

Nachdem der Zeuge den Irrtum aufgelöst hatte, rief er sofort die Polizei. Der Marsberger flüchtete anschließend mit seinem eigenen Wagen vom Tankstellengelände. Mithilfe des Kennzeichens konnten die Beamten den Mann an seiner Wohnanschrift antreffen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

WINTERBERG. In Zeiten der Corona-Krise nutzen einige Täter die Ängste und Sorgen der Menschen schamlos aus. In Winterberg gaben sie sich als Polizisten aus und "kontrollierten" einen 20-jährigen Autofahrer.

Am Montag fuhr der Winterberger um 5.20 Uhr zu seiner Arbeitsstelle. An der Einmündung von der Jakobusstraße zur Bahnhofstraße bog er nach links in die Bahnhofstraße ein und fuhr weiter Richtung Bahnhof. Als ein ziviles Auto mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Dach hinter ihm herfuhr, hielt der junge Mann an einer Bushaltestelle an.

Aus dem zivilen Fahrzeug stiegen zwei uniformierte Männer aus. Einer der Täter kam auf ihn zu und sprach ihn an, der zweite Mann stand im Hintergrund. Beide Männer waren komplett mit blauen Uniformteilen bekleidet, zudem trugen sie das Landeswappen von Nordrhein-Westfalen.

Der Täter, der den Fahrer ansprach war etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,85 Meter groß und vermutlich Deutscher. Der zweite Täter hatte ein osteuropäisches Aussehen. Er war etwa 30 bis 40 Jahre alt und ebenfalls etwa 1,85 Meter groß. Bei dem Auto der Täter handelte es sich um einen älteren, silberfarbenen VW Passat. Das Blaulicht war mit einem Magneten auf dem Autodach befestigt.

Der einschreitende "Polizeibeamte" fragte, warum der Winterberger trotz des bestehenden Kontakt- und Ausgehverbotes, anlässlich der Corona-Krise, auf der Straße unterwegs sei. Zudem verlangte er eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Ausweispapiere, Führerschein oder Fahrzeugpapiere wollten die Täter nicht einsehen. Da der Geschädigte keine Bescheinigung des Arbeitgebers mitführe, handele es sich nach Angaben des "Polizisten" um einen Verstoß gegen das bestehende Ausgeh- und Kontaktverbot. Aufgrund dessen sollte der Autofahrer 95 Euro in bar bezahlen.

Als der Winterberger entgegnete, dass die Polizei in Nordrhein-Westfalen doch lediglich bargeldlose Zahlungen akzeptiert, ließen die vermeintlichen Polizisten sofort von ihm ab und flüchteten. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90200 in Verbindung.

Grundsätzlich besteht in Nordrhein-Westfalen ein weitreichendes Kontaktverbot, eine Ausgangssperre besteht nicht. Fahrten zur Arbeit müssen nicht durch den Arbeitgeber bescheinigt werden.

Tatsächlich können bereits seit 2003 in Nordrhein-Westfalen Verwarngelder nicht mehr mit Bargeld bei der Polizei bezahlt werden. Die Polizei akzeptiert nur EC- und Kreditkarten. Bei Kontrollen stellen sich die Beamtinnen und Beamten zudem mit Namen und Dienststelle vor. Das Vorzeigen des Dienstausweises oder der Kriminaldienstmarke kann verlangt werden. Sollten trotzdem Bedenken bestehen, so rufen sie den Polizeiruf 110. (ots/r)

Da Betrüger von der hessischen Landesgrenze bekanntlich nicht abgeschreckt werden, kann es zu ähnlichen Vorfällen auch hier kommen. Vergangene Woche versuchten Unbekannte bereits mit Schutzanzügen in Privatwohnungen zu gelangen. Im Zweifel wählen Sie bitte immer die 110.

Link: Betrüger in Schutzanzügen im Landkreis unterwegs (20. März 2020)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 29 August 2019 08:23

Schlag gegen illegalen Waffenhandel erfolgreich

NORDRHEIN-WESTFALEN. Am 28.08.2019 fanden um 6 Uhr in den Städten Dortmund, Lünen, Radevormwald, Remscheid, Menden, Duisburg und Wilhelmshaven (Niedersachsen) insgesamt zwölf Durchsuchungen wegen illegalem Waffenhandel statt. Diese Maßnahmen sind Ausfluss aus einem, von der Staatsanwaltschaft Arnsberg mit der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität des Polizeipräsidiums Hagen, geführten Verfahren wegen illegalem Waffenhandel.

Im Rahmen von Ermittlungen des Polizeipräsidiums Hagen gegen Mitglieder der Rockergruppierungen "Bandidos" und "Freeway Riders" wurde festgestellt, dass 2018 bei drei versuchten Tötungsdelikten in Hagen Waffen des Kalibers 22 als Tatwaffen verwendet wurden. Bei Durchsuchungen im Dezember 2018 wurden beim Präsidenten und beim Vize-Präsidenten der "Freeway Riders" Hagen jeweils Pistolen Walther P22 sichergestellt.

Bei den Waffen fehlten die Seriennummer und die Beschusszeichen. Ermittlungen zu der oben genannten Pistole ergaben, dass die Waffe ausschließlich bei einem Waffenhersteller aus Arnsberg produziert wird. Auffällig war, dass seit 2017 in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen zahlreiche dieser Pistolen ohne derartige Prägungen sichergestellt wurden.

Außerdem kam es 2018 zur Auffindung von Betäubungsmitteln und Waffen in einem Lastkraftwagen in Dover (England) - darunter befanden sich auch Pistolen des Typs P22. Weitere Pistolen wurden unter anderem in Meschede, Bielefeld, Dortmund, Bochum, Herne, Köln, Lüdenscheid und Hagen sichergestellt. Mehrere der Sicherstellungen erfolgten im Rockermilieu.

Charakteristisch war bei allen sichergestellten Pistolen, dass die in der Bundesrepublik Deutschland vorgeschriebenen Beschusszeichen, Vertriebszeichen und die Waffennummer fehlten. Es lagen auch keine Anzeichen dafür vor, dass diese Kennzeichnungen einmal vorhanden oder entfernt worden waren. Da dieser Waffentyp ausschließlich bei der Firma Umarex GmbH & Co. KG in Arnsberg produziert wird, bestand der Verdacht, dass gegebenenfalls Mitarbeiter Waffen oder entsprechende Waffenteile vor der Endkontrolle und vor dem Anbringen der Beschusszeichen und Seriennummern aus der Firma entwendet und in Umlauf gebracht hatten.

Die bestehende Verdachtslage führte im Spätsommer 2018 zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Arnsberg und der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis. In diesem Rahmen wurden in Absprache zwischen der Polizei und der Geschäftsleitung der Firma Umarex die dortigen Sicherheitsvorkehrungen kontinuierlich optimiert, so dass letztendlich am 25.03.2019 ein deutsch-portugiesischer 47-jähriger Beschäftigter des Waffenproduzenten bei dem Versuch, einen Lauf durch die Sicherheitskontrolle zu schleusen, auffiel. Der Mann war langjährig beschäftigt.

Die anschließend durchgeführte Durchsuchung führte zur Auffindung von zahlreichen Waffen und Waffenteilen. Im Rahmen seiner geständigen Einlassung machte der 47-jährige Arnsberger weitergehende Angaben zu einem Abnehmer der Waffen aus dem Märkischen Kreis. Die Ermittlungen bestätigten, dass der Mitarbeiter zumindest seit 2016 Waffenteile bei seinem Arbeitgeber entwendete und mit seinem Fachwissen zu Hause zu kompletten Waffen zusammenbaute. Die Firma Umarex GmbH & Co. KG beendete das Arbeitsverhältnis mit diesem Mitarbeiter fristlos.

Die Ermittlungen in Bezug auf die Weiterverkäufe des Tatverdächtigen wurden am 26.03.2019 durch die Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität des Polizeipräsidiums Hagen übernommen. Federführende Staatsanwaltschaft blieb die in Arnsberg. Am 27.03.2019 wurde ein 26-jähriger Deutsch-Kasache aus Menden festgenommen, der die von dem Arnsberger zusammengebauten Pistolen Walther P22 und PK380 weiterverkaufte und die für den Funktionstest und den Verkauf nötige Munition beschaffte.

Im Rahmen seiner Vernehmung machte der 26-jährige Mendener Angaben zu vier weiteren männlichen Personen aus Dortmund und Hagen, an die er die Waffen samt Munition gewinnbringend verkauft hatte. So wurde gegen einen 54-Jährigen britischen Staatsangehörigen aus Dortmund ein Haftbefehl erwirkt, dessen Festnahme am 02.04.2019 während einer Urlaubsreise in der Eifel durch Spezialeinheiten erfolgte. Dieser betrieb in Unna eine illegale Waffenwerkstatt, in der er neben Reparaturen an Schusswaffen auch selbst Dekorationswaffen zu scharfen Waffen umbaute. Dort wurden zahlreiche Waffen, Waffenteile und Munition unterschiedlichsten Kalibers gefunden. Über den Betrieb der illegalen Waffenwerkstatt und dem Handel mit Munition und Waffen gestaltete dieser sein Auskommen.

Am 16.04.2019 war es möglich, im Rahmen eines Scheingeschäftes einen 25-jährigen Deutsch-Kosovaren aus Hagen zu identifizieren und durch Spezialeinheiten festzunehmen. Bei ihm konnten zwei scharfe Schusswaffen, darunter auch eine Walther PK380 ohne entsprechende Kennzeichnungen, etwa 7 Kilogramm Cannabis und ungefähr 50.000 Euro sichergestellt werden. Am 17. und 18.04.2019 wurden weitere Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse gegen Abnehmer von Waffen des 26-jährigen Mendeners vollstreckt. So wurden ein 25-jähriger Deutsch-Syrer und ein 26-jähriger Deutscher aus Hagen festgenommen, letzterer ist der Rockergruppierung "Bandidos" zuzurechnen.

Aktuell befinden sich vier dieser Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Gegen zwei weitere Tatverdächtige wurden bestehende Haftbefehle gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Wie viele Waffen durch die Tatverdächtigen in Umlauf gebracht wurden, kann bisher nicht abschließend beziffert werden, es ist von mindestens 150 Pistolen auszugehen. Bei dem 47-jährigen Arnsberger wurden Waffenteile gefunden, mit denen ungefähr 50 weitere Waffen hätten gebaut werden können.

Im Ermittlungsverfahren wurden die Sicherstellungen von insgesamt 56 Walther P22 und einer Walther PK380 zusammengeführt und bewertet. Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch von einem Tatverdächtigen ein Karabiner samt Munition zurückbeschafft. Durch den Rechtsanwalt des 26-jährigen Hageners wurden fünf P22 mit Munition den Ermittlern übergegeben. Die Auswertung der zahlreichen Asservate führte zur Einleitung weiterer Verfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Waffen, Munition und teilweise auch Betäubungsmitteln. Diese Ermittlungen richten sich aktuell gegen 16 tatverdächtige Personen.

Am Mittwoch fanden nun weitere Maßnahmen in dem Verfahren statt. Bei einem Objekt in Lünen und einem weiteren in Wilhelmshaven kamen Spezialeinheiten zur Öffnung und Sicherung zum Einsatz. Durchsucht wurden Wohnungen, Häuser, Werkstätten und Garagen. Während der Durchsuchungsmaßnahmen ergaben sich Hinweise auf weitere Objekte und Personen, sodass es zu weiteren fünf Folgedurchsuchungen kam. Dabei wurden zahlreiche (auch vollautomatische) Waffen, Munitionsteile, Schwarzpulver, Betäubungsmittel sowie ein Fahrzeug sichergestellt.

Die Asservierungen der Gegenstände sowie die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Aktuell kann schon festgestellt werden, dass


  • ca. 15.000 Schuss Munition
  • ca. 5 Kilogramm Schwarzpulver
  • ca. 35 Kurzwaffen sowie diverse Kurzwaffenteile, darunter auch eine weitere Walther P22 ohne entsprechende Kennzeichnungen
  • ca. 29 Langwaffen
  • 2 Scharfschützengewehre
  • 2 vollautomatische Schusswaffen
  • 3 Handgranaten
  • diverse weitere Waffen, die noch einer waffenrechtlichen Bewertungen unterzogen werden müssen


sichergestellt wurden. Darunter befinden sich auch 40 Schusswaffen, die drei der Beschuldigten legal besaßen und die aufgrund von waffenrechtlichen Verstößen sichergestellt wurden. In Lünen wurde zudem in einer konspirativ vom einem der Beschuldigten genutzten Garage ein Pkw aufgefunden. Darin befanden sich mehrere hundert Ecstasy-Pillen, Substanzen zur Herstellung chemischer Drogen und eine scharfe Pistole.

Die anschließende Durchsuchung der Wohnung und eines Kellers im angrenzenden Wohnhaus führte zur Auffindung einer Herstellungsstätte für Amphetamin und Sicherstellung von 14 Kilogramm Amphetamin sowie mehreren Litern Amphetamin-Öl. Insgesamt wurden fünf Beschuldigte vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam in Hagen zugeführt. Über eine richterliche Vorführung entscheidet die zuständige Staatsanwaltschaft am 29.08.2019. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 08 Januar 2019 12:34

75-Jähriger in seiner Wohnung beraubt

KASSEL. Am Montagabend kam es zu einem Raubüberfall in der Gartenstraße in Bad Karlshafen. Der 75-jährige Wohnungsinhaber wurde dabei leicht verletzt, die bisher unbekannten Täter raubten Bargeld und weitere Wertgegenstände.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kriminalpolizei berichten, klingelten am Montag, den 7. Januar gegen 18 Uhr zwei bisher unbekannte männliche Täter an der Eingangstür eines Wohnhauses in der Gartenstraße. Nachdem der 75-jährige Wohnungsinhaber geöffnet hatte, sprachen ihn die Täter zunächst unter einem Vorwand an. In der unmittelbaren Folge wirkten die Täter dann gewaltsam auf den 75-Jährigen ein und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung. Nachdem sie Bargeld sowie weitere Wertgegenstände in ihren Besitz gebracht hatten, flüchteten die Täter gegen ca. 18.10 Uhr aus der Wohnung in unbekannte Richtung.  

Der 75-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt und musste durch anwesende Rettungskräfte versorgt werden, konnte aber nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause entlassen werden.  

Die Täter können durch den 75-jährigen Geschädigten wie folgt beschrieben werden: Bei beiden Tätern handelt es sich demnach vermutlich um Deutsche mit heller Hautfarbe, die ca. 40 Jahre alt, beide ca. 170 - 175 cm groß, von athletisch-kräftiger Statur sind sowie dunkel gekleidet waren. Beide sprachen Deutsch ohne Akzent.  

Bei den Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern kamen neben Polizeikräften des Polizeipräsidiums Nordhessen auch Polizeistreifen aus den angrenzenden Bundesländern NRW und Niedersachsen zum Einsatz. Die Polizei bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern bzw. der Tat geben können, sich mit dem zuständigen Kommissariat 35 der Kasseler Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0561/9100 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

DÜSSELDORF / SIEGEN-WITTGENSTEIN. Mit dem Sommer beginnt für viele Menschen die Urlaubs- und Ferienzeit. Sie gehen auf Reisen und viele lassen ihre Wohnung oder ihr Haus unbeaufsichtigt oder nicht ausreichend geschützt zurück. Dies sind ideale Ziele für Einbrecher, die auch in der Ferienzeit aktiv sind.

Seit 2008 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden 50.368 Einbrüche und Einbruchsversuche in Häuser oder Wohnungen im Jahr 2011 begangen. Das sind 12,5 Prozent oder 5.599 Fälle mehr als noch 2010! Die Einbrecher haben dabei einen Schaden von fast 154 Millionen Euro verursacht.

Seit 20 Jahren sind aber auch noch nie so viele Wohnungseinbrüche verhindert worden, wie im letzten Jahr! 19.789 Einbruchsversuche (Versuchsanteil: 39,29 Prozent) scheiterten, da entweder fachkundig montierte Sicherungseinrichtungen dies verhinderten oder die Täter bei der Tatausübung gestört wurden. Dies zeigt wieder deutlich, wie wichtig Sicherungseinrichtungen beim Schutz der eigenen vier Wände sind.

Die Kampagne "Riegel vor!" der NRW-Polizei (www.polizei.nrw.de) klärt Haus- und Wohnungsinhaber über Sicherungsmöglichkeiten auf. Sie fordert zusätzlich auf, verdächtige Personen oder Vorkommnisse in der Nachbarschaft sofort über den Polizeinotruf 110 zu melden. Erste Erfolge gibt es bereits: 2011 wurden 5.419 Einbrecher dingfest gemacht - 686 mehr als 2010.

Einbruchsschutz hat das ganze Jahr über Saison. Einige Sicherheitsvorkehrungen an Haus und Wohnung sind aber ganz besonders vor Reisen angebracht, um Einbrechern den "Riegel vor!"-zuschieben:

Sichern Sie mögliche Schwachstellen Ihres Hauses/Ihrer Wohnung (etwa Eingangs-, Balkon- oder Terrassentüren, Fenster, Kellerzugänge) durch den Einbau von geprüfter Sicherungstechnik. Gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet die Täter Zeit und verursacht Lärm.

Lassen Sie Wohnung oder Haus bei län gerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen.

Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter oder in Sozialen Netzwerken im Internet.

Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste können als Kletterhilfen dienen.

Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.

Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio.

Weitere Präventionshinweise, sind im Internet unter www.polizei.nrw.de unter "Aufgaben/Kriminalitätsvorbeugung/Themen zur Kriminalitätsvorbeugung I" eingestellt.

Publiziert in SI Polizei

NETPHEN. „ACHTUNG FEUERWEHR FÄHRT AUS“. Mit diesen Warnschildern inklusive Blinklichtanlage werden Verkehrsteilnehmer ab sofort vor der ausrückenden Feuerwehr und des ausrückenden Rettungsdienstes gewarnt.

Installiert wurde diese Anlage an der Landstraße 729, jeweils 100 Meter vor der Feuerwehr-Ausfahrt in beide Fahrtrichtungen. Die Blinklichter leuchten bei jeder Ausfahrt der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, jeweils solange das Rolltor zwischen Gelände und Landesstraße geöffnet ist. 

Die Baukosten für diese Anlage betragen etwa 6.500 Euro.

Publiziert in SI Feuerwehr

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