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VOLKMARSEN. Nachdem ein Muldenkipper eine Telefonleitung gekappt hat, musste die Kreisstraße zwischen Volkmarsen und Lütersheim für den Verkehr gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizei ereignet sich der Vorfall am Freitag gegen 14.15 Uhr auf der Kreisstraße 6 im Bereich eines Steinbruchs. Ein 54 Jahr alter Mann aus Bad Emstal war zum angegebenen Zeitpunkt mit seinem Muldenkipper vom Steinbruch der Fa. Funke in Richtung Kreisstraße unterwegs. Zuvor hatte er seine Fracht im Steinbruch gelöscht, danach aber den Kipper nicht abgesenkt, sodass er bei Auffahren auf die K6 eine Telefonleitung kappte. 

Die Arbeiten an der Leitung gestalten sich derzeit schwierig, wie lange die Strecke gesperrt bleibt, konnte die Polizei nicht sagen.

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GEMÜNDEN/WOHRA. Eine zu schnelle Fahrweise und Alkohol im Blut brachten einen 22-jährigen Autofahrer am frühen Samstagmorgen in arge Bedrängnis.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Mann gegen 1.50 Uhr die Ortslage Gemünden vom Untertor kommend in Richtung Moischeider Straße. Am Weinberg, etwa in Höhe einer Haustechnikfirma, kam der graue Daimler nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen gemauerten Sockel und landete an einer Böschung in der Hecke. Die dabei ausgelösten Airbags verhinderten schwere Verletzungen, sodass der 22-Jährige das Auto verlassen konnte.

Ein Zeuge hatte den Unfall bemerkt und die Polizei in Frankenberg verständigt. Bei Eintreffen der Streife vor Ort strömte den Beamten Alkoholgeruch entgegen, daher wurde ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer durchgeführt - das Ergebnis veranlasste die Beamten bei dem Gemündener eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und eine Anzeige gefertigt.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 3000 Euro.

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Freitag, 15 Oktober 2021 09:52

Unbekannte Frau hebt fremdes Geld ab

MARBURG. Die Kripo Marburg sucht diese Frau. Sie steht unter dem Verdacht des Computerbetrugs, nachdem sie eine am 19. April gestohlene EC-Karte an mindestens zwei Geldinstituten in Biedenkopf mehrfach eingesetzt und mehrere hundert Euro erbeutet hat.

Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich offenbar um eine überregional agierende Frau. Sie fiel mit gleichartigen Taten mindestens in Herborn, Grünberg und Siegen, also in Hessen und Nordrhein-Westfalen auf. Wer kennt diese Frau? Wer kann Hinweise geben, die zu ihrer Identifizierung beitragen?

Die Frau fällt möglicherweise durch Muttermale bzw. Hautveränderungen auf der rechten Wange und über der rechten Augenbraue auf. Hinweise während der Bürodienstzeiten bitte an die Kriminalpolizei in Marburg unter der Rufnummer 06421/406 322 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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HESSEN. Bei einem von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführten Ermittlungskomplex haben 289 Ermittlerinnen und Ermittler der hessischen Polizei in den vergangenen drei Tagen hessenweit insgesamt 32 Objekte durchsucht.

Die Maßnahmen richteten sich gegen 35 Männer, gegen die der Verdacht der Besitzverschaffung und des Besitzes von Kinderpornografie besteht.  Die Durchsuchungen im Rahmen von Schwerpunktmaßnahmen der BAO FOKUS unter der Führung des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) erfolgten durch Einsatzkräfte aller sieben Regionalabschnitte in Frankfurt, Gießen, Groß-Gerau, Hanau, Marburg, Weilburg sowie in den Landkreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Fulda, Gießen, Groß-Gerau, Kassel, Lahn-Dill-Kreis, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Offenbach, Schwalm-Eder-Kreis, Vogelsbergkreis, Waldeck-Frankenberg und Wetteraukreis.

Ermittlungen in Waldeck-Frankenberg

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, sichergestellt werden, die im Zuge der weiteren Ermittlungen einer digital-forensischen Auswertung unterzogen werden.  Gegen die Beschuldigten im Alter von 17 bis 60 Jahren besteht der Verdacht, dass diese sich zwischen Oktober 2017 und September 2019 kinderpornografische Inhalte über zwei öffentliche Links eines Filehosting-Dienstes verschafft haben. Die über diese Links abrufbaren Inhalte zeigten zum größten Teil schwerste sexuelle Missbrauchshandlungen an Säuglingen und Kleinkindern. Den Maßnahmen waren Ermittlungen vorangegangen, die auf einem Hinweis des ausländischen Filehosting-Dienstes auf diese Links und die dort erfolgten Zugriffe beruhten. 

Für den Besitz und die Besitzverschaffung kinderpornografischer Inhalte sieht das Strafgesetzbuch seit dem 1. Juli dieses Jahres einen Strafrahmen von einem bis fünf Jahren Freiheitsstrafe vor. Bis zum 1. Juli dieses Jahres waren solche Taten mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bewehrt. 

Informationen zur ZIT

Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) wurde Anfang 2010 als Außenstelle der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Sitz im mittelhessischen Gießen errichtet. Seit Juli 2019 hat die ZIT ihren Sitz in Frankfurt am Main.  Die ZIT ist erster Ansprechpartner des Bundeskriminalamtes für Internetstraftaten bei noch ungeklärter örtlicher Zuständigkeit in Deutschland oder bei Massenverfahren gegen eine Vielzahl von Tatverdächtigen bundesweit.  Als operative Zentralstelle bearbeitet die ZIT mit derzeit 14 Staatsanwältinnen und Staatsanwälten besonders aufwendige und umfangreiche Ermittlungsverfahren aus den Deliktsbereichen Cyber-Kriminalität (Hackerangriffe, Datendiebstahl, Computerbetrug etc.), Kinderpornografie und sexueller Missbrauch von Kindern mit Bezug      zum Internet, Darknet-Kriminalität (Handel mit Waffen, Drogen,  Fälschungsgütern etc.) sowie Hass-Kriminalität im Internet (Hate Speech).

Über die BAO FOKUS

Die besondere Aufbauorganisation (BAO) FOKUS nahm im Oktober 2020 ihre Arbeit auf. FOKUS steht hierbei für "Fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern". Die BAO ist im hessischen Landeskriminalamt angesiedelt und hat in sämtlichen hessischen Polizeipräsidien Regionalabschnitte gebildet, um zentral koordiniert landesweit Ermittlungsverfahren zu führen. Mit insgesamt 156 Ermittlerinnen und Ermittlern verfolgt die hessische Polizei gezielt Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen. (ots/r)

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Freitag, 10 September 2021 10:57

Zeuge erkennt Täter mehrmals - Polizei greift zu

LAHNTAL. Ein Zeuge bewies in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Polizei-Potenzial.

Nicht selten kommt es vor, dass die Polizei entscheidende Hinweise von Zeugen erhält. Doch dass ein Zeuge einen Tatverdächtigen gleich zweimal erwischt, die Polizei kontaktiert, den bislang unbekannten Tatort findet und die schlussendliche Festnahme ermöglicht, ist doch eher außergewöhnlich. Aber von vorn: Gegen 0.30 Uhr meldete ein 35-jähriger Zeuge sich bei der Polizei und berichtete von einem verdächtigen Mann mit einer Sprühflasche in der Hand. Der Verdächtige sei inzwischen weggerannt und habe dabei auch die Sprühflasche weggeworfen, der Zeuge verfolge ihn noch.

Durch regelmäßige Standortmitteilungen konnte eine Polizeistreife den Tatverdächtigen schlussendlich in der Lahn finden und seine Flucht vorerst beenden. Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich keine Gründe, gegen den Mann zu ermitteln, sodass die Polizei ihn wieder laufen ließ. Gegen 2 Uhr meldete sich der Zeuge erneut, da er frische Schmierereien auf einem Garagentor im Otto-Ubbelohde-Weg gefunden hatte. Mit roter Farbe hatte jemand ein Hakenkreuz gesprüht und damit einen Schaden von etwa 500 Euro verursacht. Die Polizei nahm eine entsprechende Anzeige auf. Gegen 02.50 Uhr rief der Zeuge wieder an und schilderte, der zuvor kontrollierte Mann sei nun mit Farbeimer und Pinsel in der Ortschaft unterwegs. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen verfolgte der Zeuge den nun wieder flüchtenden Tatverdächtigen, holte ihn ein und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die nahm ihn nun vorläufig als Tatverdächtigen fest- rote Farbe an seiner Kleidung erhärteten den Verdacht gegen ihn. Nach Abschluss aller Maßnahmen durfte der 43-Jährige die Polizeistation in den Morgenstunden wieder verlassen. (ots/r)

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Mittwoch, 08 September 2021 15:41

Zeugenaufruf nach Einbruch in Wohnhaus

VÖHL. Am vergangenen Wochenende, in einem Tatzeitraum vom 3. bis 5. September brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus im Vöhler Ortsteil Dorfitter ein. Bei den polizeilichen Ermittlungen konnten bislang keine Hinweise festgestellt werden, wie sich die Einbrecher Zugang zu dem Einfamilienhaus in der Straße "Am Alten Sportplatz" verschafft haben.

Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise aus der Nachbarschaft des Wohngebietes. Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen. (ots/r)

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Montag, 30 August 2021 20:15

BTM-Fahrt endet in Klosterstraße

KORBACH. Den richtigen "Riecher" besaßen am Montagnachmittag Beamte der Polizeidienststelle Korbach, als sie in Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Stützpunkt in der Klosterstraße errichteten.

Ziel sollte sein, Autofahrer über ihre Gurtpflicht zu belehren, Alkoholkontrollen durchzuführen oder Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss zu unterbinden. Bereits wenige Minuten nach Einrichten der Kontrollstelle brauste um 16.25 Uhr ein grauer BMW in den Kontrollpunkt. Ein versierter Beamte erkannte Verdachtsmomente einer BTM-Fahrt und kontrollierte zunächst die Papiere. Da alles in bester Ordnung schien, wurde der 20-Jährige aufgefordert, sich einem Drogenschnelltest zu unterziehen - dieser schlug positiv an, sodass der Korbacher die Beamten mit zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten musste.

Obendrein fanden die Ordnungshüter eine geringe Menge Betäubungsmittel bei dem Mann und stellten diese sicher. Bis zum Ergebnis der Blutprobe darf der 20-Jährige seinen Führerschein behalten. Die Weiterfahrt mit seinem BMW wurde aber untersagt.

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Dienstag, 24 August 2021 07:57

Nach Unfall: Schwarzer Audi sucht das Weite

ROSENTHAL. Zeugen einer Verkehrsunfallflucht, die sich am 22. August zwischen Rosenthal und Bracht ereignet hat, werden gebeten, sich mit der Polizeistation in Frankenberg in Verbindung zu setzen.

Nach Angaben der mit dem Fall betrauten Beamten ereignete sich am Sonntag auf der Landesstraße 3077 eine Verkehrsunfallflucht. Der Geschädigte (34) aus Horn-Bad Meinberg war mit seinem schwarzen VW-Passat um 15.30 Uhr von Rosenthal in Richtung Bracht unterwegs. In einer Linkskurve kam ihm ein schwarzer Pkw auf seiner Fahrspur entgegen.

Im letzten Moment erkannte der aus Richtung Bracht kommende Fahrzeugführer die brenzlige Situation, er riss das Lenkrad nach rechts und versuchte so einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Dabei kollidierten die beiden Außenspiegel. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, suchte der bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer das Weite. Zurück blieb der Geschädigte, der umgehend die Polizei informierte.

Bei dem Fahrzeug des Unfallverursachers soll es sich um einen schwarzen Audi Q3 oder Q5 handeln. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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Montag, 23 August 2021 18:31

Citroen auf B 251 verunglückt

WILLINGEN. Glimpflich ausgegangen ist am Montag ein Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 im Upland - Zunächst hieß es, zwei Personen seien verletzt worden.

Dies bestätigte sich allerdings nicht, wie die Polizei gegenüber unserer Redaktion auf Nachfrage mitteilte. Ereignet hatte sich der Unfall, gegen 12.15 Uhr zwischen den Ortschaften Usseln und Neerdar, etwa in Höhe der Ohlenbeck. Nach Informationen von Zeugen befuhr ein 18-Jähriger aus Allendorf (Eder) die Strecke Usseln in Richtung Neerdar. Vermutlich unterschätzte der Allendorfer die scharfe Linkskurve kurz vor dem Abzweig nach Welleringhausen. Der Fahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Wiesengrund.

Ersthelfer bemühten sich unmittelbar nach dem Unfall um die beiden Fahrzeuginsassen und alarmierten die Rettungsleitstelle. Daraufhin wurden zwei RTW an die Einsatzstelle beordert. Wie durch ein Wunder konnten Fahrer und Beifahrer das Auto unverletzt verlassen. Beamte der Polizeistation Korbach nahmen den Unfall auf und schätzen den Schaden auf 4000 Euro beim schwarzen Citroen und 100 Euro für den umgefahrenen Leitpfosten.

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Montag, 23 August 2021 10:48

Blitzeinschlag am Pferdemarkt gemeldet

FRANKENBERG. Martinshorn, Sirenenalarm und Blaulicht ließen die Bewohner am Frankenberger Pferdemarkt am Sonntagabend aufschrecken - ein Blitz war in ein Fachwerkhaus eingeschlagen, Bewohner meldeten den Einschlag um 21.53 Uhr der Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Nach Informationen des Stadtbrandinspektors war ein Blitz in einen Antennenmast auf dem Dach eines Hauses in der Frankenberger Innenstadt eingeschlagen. Rund 25 Einsatzkräfte rückten in die Altstadt aus, kontrollierten das Dach, den Dachboden und sägten den beschädigten Antennenmast ab. Dabei kamen die Wärmebildkamera und die Drehleiter zum Einsatz. Größere Schäden sind nicht entstanden, hieß es aus Feuerwehrkreisen.

Nach gut 45 Minuten konnten die Ehrenamtlichen die Rückfahrt antreten.

Publiziert in Feuerwehr
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