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Dienstag, 14 April 2020 08:55

Feuerwehr rettet Tiere aus brennendem Stall

RÖSENBECK. Zwei Pferde und zwei Hasen hat die Feuerwehr Brilon am frühen Freitagmorgen (10. April) aus einem brennenden Stall in Rösenbeck gerettet. Zunächst war die Löschgruppe Rösenbeck gegen 4.57 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert worden.

Ein Anwohner, der gerade mit seinem Hund Gassi in der Straße "Im Schling" ging, hatte die Rauchentwicklung bemerkt und den Notruf abgesetzt. Aufgrund des Ausmaßes ließ die Löschgruppe Rösenbeck die Alarmstufe auf "Feuer 3" erhöhen und somit weitere Kräfte nachalarmieren. Kurz nach 5 Uhr, machten sich dann die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon auf den Weg nach Rösenbeck, um die Kameraden zu unterstützen.

Die Tiere die sich noch im Stall befanden, konnten rechtzeitig durch den Hofbesitzer und die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Unter schwerem Atemschutz waren teilweise drei Trupps gleichzeitig mit drei C-Rohren im Innenangriff im Einsatz. Somit konnte durch das schnelle und umsichtigen Handeln, ein größerer Gebäudeschaden verhindert werden. Gegen 6 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und erste Maßnahmen konnten wieder zurück gebaut werden. Um 7 Uhr rückten die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon wieder ab.  Für die Löschgruppe Rösenbeck war der Einsatz um 9 Uhr beendet.

Insgesamt waren 64 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Eigensicherung vor Ort, musste aber nicht tätig werden. Über Ursache und Höhe des Schadens liegen bislang keine Angaben vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon


Publiziert in HSK Feuerwehr

WALDECK-FREIENHAGEN. Wie hoch der Ausbildungsstand der Waldecker Wehren ist, konnten die Ehrenamtlichen am Donnerstagabend unter Beweis stellen - Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing zeigte sich jedenfalls zufrieden.

Alarmiert wurden die Wehren aus Sachsenhausen, Freienhagen, Dehringhausen und Waldeck, die mit über 60 Einsatzkräften um 18.52 Uhr in die Feldgemarkung am Schiebenscheidt ausrückten, um einen in Brand geratenen IHC-Schlepper zu löschen. Besonders prekär: Der Schlepper stand zunächst zwischen einigen Pkws und deutlich zu nah an der Jagdhütte. Der Besitzer der Liegenschaft erkannte schnell, dass der Schlepper nicht mehr zu retten war und setzte über die Notrufnummer 112 den Hilferuf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, die umgehend die Wehren alarmierte.

Parallel dazu wurden die am Einsatzort abgestellten Pkws aus dem Gefahrenbereich gebracht, sodass die anrückenden Wehren mit einem schnellen Löschangriff unter Atemschutz den in Vollbrand stehenden Schlepper ablöschen konnten. Ein weiterer Trupp nahm auf Anweisung von Einsatzleiter Bernd Schäfer die bereits angesengte Jagdhütte ins Visier und löschte diese ab. Im Nachgang wurde mit der Wärmebildkamera die Hütte kontrolliert und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Andreas Przewdzing war mit der Leistung seiner Einsatzkräfte sehr zufrieden: "Jeder Handgriff saß, ich wüsste nicht, was man hätte besser machen können", so der Stadtbrandinspektor, der sichtlich erleichtert war, dass die Jagdhütte und der angrenzende Fichtenwald vor den Flammen geschützt werden konnte.

Beamte der Polizeistation Korbach nehmen als Ursache einen Kabelbrand im Verteiler des IHC an. Verletzt wurde niemand. Über die Schadenshöhe konnten die Beamten noch keine Auskunft geben. (112-magazin)

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