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WARBURG. So entgegenkommend hatten zwei Polizeibeamte in Warburg einen Lkw-Fahrer nicht erwartet: Bei einer Fahrzeugkontrolle stürzte ihnen der betrunkene Fahrer aus der Fahrerkabine entgegen und fiel hinunter auf die Straße, sodass die überraschten Polizisten vorsorglich einen Rettungswagen alarmierten. Der aus der Ukraine stammende Mann war so betrunken, dass er danach gestützt werden musste und ein Alkoholtest vor Ort kaum möglich war. 

Aufgefallen war der abgestellte Lkw am Dienstag (16. März) auf dem Parkplatz "Zum Heidhof" im Bereich einer Tankstelle, weil laute Musik aus der Fahrerkabine dröhnte. Als zwei herbeigerufene Polizeibeamte gegen 21.30 Uhr den Lastwagen überprüfen wollten, entdeckten sie den Lkw-Fahrer schlafend auf dem Lenkrad. Auf lautes Rufen reagierte der stark alkoholisierte Mann nicht, erst durch Schütteln konnte er geweckt werden.

Der Fahrer weigerte sich zunächst, auszusteigen und versuchte, die Fahrertür wieder zu schließen. Als er dann plötzlich doch aussteigen wollte, fiel er aus dem Fahrerhaus und stürzte zu Boden, woraufhin die Beamten einen Rettungswagen verständigten - die Sanitäter stellten aber keine äußeren Verletzungen fest. 

Der Fahrer zeigte deutliche alkoholtypische Ausfallerscheinungen. Er hatte eine verwaschene Aussprache, einen stark schwankenden Gang und musste gestützt werden. Ein versuchter Atemalkoholtest vor Ort war aufgrund der starken Alkoholisierung kaum möglich - die Messung stoppte bei 1,4 Promille, der tatsächliche Wert lag wahrscheinlich weit darüber. Eine Behandlung durch die Sanitäter oder den Transport in ein Krankenhaus lehnte der Fahrer deutlich ab. Da ihm eine Fahrt unter Alkoholeinfluss nicht nachgewiesen werden konnte, beschlossen die Beamten gemeinsam mit den Sanitätern, den 41-Jährigen im Führerhaus zu belassen. 

Um zu verhindern, dass er womöglich unter Alkoholeinfluss seine Fahrt fortsetzt, wurden zur Gefahrenabwehr die Fahrzeugschlüssel und der Führerschein bis zu seiner Ausnüchterung sichergestellt. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei
Dienstag, 17 Dezember 2019 13:53

Touran angefahren: Fahrerflucht in Korbach

KORBACH. Im Zeitraum vom 14. bis zum 16. Dezember wurde in der Gelsenkirchener Straße in Korbach ein blauer VW Touran ordnungsgemäß abgestellt.

Gegen 8 Uhr musste der Besitzer am Montagmorgen aber feststellen, dass ein Unbekannter in dieser Zeit mit seinem Fahrzeug kollidiert war und Beschädigungen an der hinteren Stoßstange und der Kofferraumklappe verursacht hatte.

Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Insgesamt wird der Schaden am Fahrzeug des Geschädigten auf 1500 Euro geschätzt. Vermutet wird, dass es sich bei dem Fahrzeug des Verursachers um einen Transporter oder ein anderes größeres Fahrzeug handelt.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710.

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Publiziert in Polizei

FULDATAL/KASSEL. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem VW und einem entgegenkommenden, überholenden Mercedes kam es am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 3 zwischen den Fuldataler Ortsteilen Wilhelmshausen und Wahnhausen. Eine 34-jährige Autofahrerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein weiterer Beteiligter, ein 54-Jähriger, zog sich leichte Verletzungen zu.

Der Gesamtsachschaden wird auf 55.000 Euro beziffert. Ein möglicherweise an dem Unfall beteiligter Lkw mit Anhänger setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die nun mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten der Verkehrsunfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei bitten Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den möglicherweise beteiligten Lkw und dessen Fahrer geben können, sich zu melden.

Frontalzusammenstoß beim Überholen

Der Unfall auf der Bundestraße ereignete sich gegen 15.50 Uhr, wie die aufnehmenden Polizeibeamten des Vellmarer Reviers Nord berichten. Ein 54-Jähriger aus Hann. Münden war mit seinem Mercedes auf der Bundestraße in Richtung Fuldatal-Wahnhausen unterwegs.

In Höhe der Bushaltestelle "Dicker Kopf" soll der Mercedesfahrer bisherigen Ermittlungen zufolge einen Lkw mit Anhänger überholt haben. Dabei stieß er aus noch unbekannten Gründen frontal mit einem entgegenkommenden VW zusammen, den eine 34-Jährige aus dem Landkreis Rostock lenkte. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren.

Ein Rettungswagen brachte die 34-Jährige zur Behandlung der Verletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind, in ein Kasseler Krankenhaus. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 3 zwischen Wilhelmshausen und Wahnhausen etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Möglicher Zusammenstoß zwischen Mercedes und Lkw 

Der ebenfalls in Richtung Fuldatal-Wahnhausen fahrende Lkw soll seine Fahrt nach dem Unfall fortgesetzt haben. Nach bisherigen Ermittlungen kam es offenbar beim Überholen des Mercedes zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem Lkw oder dessen Anhänger. Ein Kennzeichen ist bislang nicht bekannt.

Die Polizisten gehen davon aus, dass der Fahrer zumindest den Frontalzusammenstoß der beiden Pkw wahrgenommen hat. Die Ermittler der Verkehrsunfallfluchtgruppe bitten Zeugen, sich unter der  Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 11 Februar 2019 15:17

Erneut Lkw-Kontrollen: 26 Fahrer alkoholisiert

KASSEL. Bereits an den vergangenen Wochenenden führte die Polizei in Hessen Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs zur Erkennung fahruntauglicher Lkw-Fahrer vor dem Fahrtantritt durch. Aufgrund der Ergebnisse dieser Kontrollen setzte die Polizei in Nordhessen diesen Einsatz gegen Alkohol im Straßenverkehr am gestrigen Sonntagabend in der Region fort und überprüfte insgesamt 172 Fahrzeugführer.

Vier von ihnen musste aufgrund hoher Promillewerte von über 1,4 Promille der Fahrtantritt untersagt werden. Zudem zogen Beamte im Schwalm-Eder-Kreis bei den Kontrollen einen drogenberauschten Autofahrer aus dem Verkehr.

Bei insgesamt 26 der 172 Fahrer stellten die eingesetzten Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen mit Unterstützung von Polizisten der Bereitschaftspolizei eine Alkoholisierung fest. In vier Fällen führte dies zur Untersagung der Fahrt. Beamte des Polizeireviers Ost hatten gegen 21 Uhr auf dem Rasthof "Lohfeldener Rüssel" einen 56-jährigen bulgarischen Lkw-Fahrer angetroffen und bei ihm 1,7 Promille in der Atemluft festgestellt. Da der Mann angab, am Montagmorgen, gegen 6 Uhr, seine Fahrt fortsetzen zu wollen, untersagten ihm die Polizisten den Fahrtantritt und stellten seine Fahrzeugpapiere sicher.

Das gleiche Schicksal ereilte am Lohfeldener Rüssel auch einen 36-Jährigen aus der Ukraine. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest 1,77 Promille. In der Max-Planck-Straße in Lohfelden im Landkreis Kassel trafen Beamte des Reviers Ost später am Abend, gegen 22 Uhr, auf einen 48-jährigen Rumänen während der Pause im Führerhaus seines Lkw an. Auch bei ihm wurde eine Alkoholisierung von 1,51 Promille festgestellt, was ebenfalls zu einer Untersagung des Fahrtantritts führte.

Auf dem Rasthof Elsinger Höhe an der A 44 bei Wolfhagen trafen Beamte der Polizeistation Wolfhagen auf einen 31-jährigen bulgarischen Fahrer. Sein Promillewert fiel mit 1,45 ebenfalls deutlich zu hoch für eine bevorstehende Fahrt aus, weshalb die Polizisten auch in diesem Fall gefahrenabwehrend zur Tat schritten und Schlüssel sowie Fahrzeugpapiere sicherstellten. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

NIEDERWETTER/GÖTTINGEN. Bei einem gefährlichen Überholmanöver am Donnerstagmorgen verursachte der unbekannte Fahrer eines Audi A4 einen Schaden von 25.000 Euro. Die betroffenen Autofahrer kamen mit dem Schrecken davon, die Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Unfallverursacher und weiteren Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen Niederwetter und Göttingen. Ein Sattelzug, ein Opel Vivaro und der dunkle Audi mit Korbacher Zulassung waren in dieser Reihenfolge in Fahrtrichtung Göttingen unterwegs. Trotz des absoluten Überholverbotes überholte der Audi-Fahrer als letzter in der Gruppe die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge.

Zeitgleich näherte sich aus entgegengesetzter Richtung ein Pkw. Bis auf den Audi leiteten alle beteiligten Fahrzeuge eine Vollbremsung ein, um eine Kollision zu verhindern. Letztendlich fuhr der 27 Jahre alte Opel-Fahrer auf den Sattelzug auf. Bei der Kollision wurde auch ein auf dem Hänger des Sattelzuges transportierter Neuwagen beschädigt.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen und dem dunklen Audi. Eventuell ist der Wagen bereits anderen Verkehrsteilnehmern vor dem Unfall durch seine Fahrweise aufgefallen. Hinweise bitte an die Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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PADERBORN. Nachdem er sich betrunken hatte, suchte am Samstag ein britischer LKW-Fahrer seinen LKW, um sich schlafen zu legen. Als er sich dabei verirrte, kontrollierte die Polizei seine Personalien. Und siehe da: Der Mann war ein gesuchter Verbrecher.

Seinen LKW hatte der betrunkene Brite zuvor auf der Rastätte Mönkeloh abgestellt. Bei der Suche nach seinem Gefährt verirrte er sich und torkelte orientierungslos entlang der Autobahn 33. Die durch eine Autofahrerin alarmierte Polizei überprüfte die Person aus England

Dabei stellte sich heraus, dass der Brite per Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde festgenommen und zur Polizeiwache Paderborn gebracht. Dort konnte er sich dann ausschlafen.

 

Publiziert in KS Polizei

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