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BROMSKIRCHEN. Mit dem Einsatzkürzel "F1, Spänebunker glimmt" wurden 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bromskirchen alarmiert - die Einsatzleitung hatte Wehrführer Axel Klingauf.

Die Alarmierung erreichte die Brandschützer am Donnerstagnachmittag um 13.31 Uhr, nach einem Defekt an der Heizungsanlage in einer Schreinerei. Eine leichte Verpuffung hatte anschließend zur Folge, dass sich einige Glutnester im Spänebunker festgesetzt hatten. Unter Atemschutz wurden zwei Trupps in das Gebäude in der Erbsgasse geschickt, die mit einem Sprühstrahl die Glutnester ablöschen konnten. 

Durch die Abgabe einer geringen Menge Löschwasser, konnte ein Großteil des mit Spänen gefüllten Bunkers verschont bleiben. Die Schreinerei wurde wegen der Rauchentwicklung quer gelüftet um keine Späne aufzuwirbeln. Die Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Hinweise auf Glutnester. (112-magazin)


Erst im November war eine Schreinerei in Diemelsee-Flechtdorf, dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, einer Katastrophe entgangen. 

Link: Schreinerei in Flammen - Wehren im Einsatz  (19.11.2017, mit Video und Fotostrecke)

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Publiziert in Feuerwehr

BROMSKIRCHEN. Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei sind am Abend nach Bromskirchen in die Erbsgasse ausgerückt: Von dort wurde ein Küchenbrand gemeldet, eine pflegebedürftige Person sollte sich noch im Haus aufhalten.

Der Alarm ging nach Angaben von Stadtbrandinspektor Andreas Kautz am Donnerstag gegen 18 Uhr ein: Kurz nach der Alarmierung rückten die Wehren aus Bromskirchen mit 16 Kräften sowie zwölf Kameraden aus Somplar aus. Ein Rettungswagen aus Frankenberg, sowie der Notarzt aus Bad Berleburg sowie eine Polizeistreife waren ebenfalls alarmiert worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr kokelte laut Kautz ein älterer holzbefeuerter Ofen in der Küche. Zwischenzeitlich waren einem Bewohner zufolge dichter Qualm und Feuer aus dem Ofen gedrungen. Der Bewohner und seine pflegebedürftige Mutter im Nebenraum waren aber wohlauf, woraufhin der Einsatzleiter den auf der Anfahrt befindlichen Notarzt abdrehen ließ.

Die Brandschützer überprüften die betroffene Wohnung auf Kohlenmonoxid, konnten dabei aber schnell Entwarnung geben. Ein Trupp unter Atemschutz barg das glühende Gut aus dem Ofen und brachte es zum Ablöschen ins Freie. Danach wurde der defekte Ofen ebenfalls nach draußen gebracht. Die RTW-Besatzung aus Frankenberg untersuchte die pflegebedürftige Dame, sie bedarf aber keiner weiteren medizinischen Behandlung.

Die Feuerwehr belüftete die Wohnung mit einem Überdrucklüfter, um den Rauch aus den Räumen zu pressen. Da an demselben Kaminzug noch ein Pelletofen angeschlossen war, untersagten die Einsatzkräfte den Betrieb, bis ein Schornsteinfeger die Feuerstätte überprüft hat.

Die Einsatzkräfte rückten gegen 19 Uhr wieder ab. Ein nennenswerter Schaden war nicht entstanden, sagte Kautz gegenüber 112-magazin.de. So habe es in der Küche lediglich einige Rußflecken gegeben. Die Bewohner hätten jedoch Glück gehabt, dass die Fehlfunktion des Ofens rechtzeitig aufgefallen sei. Mit Blick auf das Atemgift Kohlenmonoxid hätte der Defekt gravierende Folgen für die Hausbewohner haben können.


Link:
Feuerwehr Bromskirchen

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