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DIEMELSEE. Am Samstag gegen 9 Uhr stellte ein Mann aus der Gemeinde Diemelsee seinen Dacia Duster auf dem Waldparkplatz am Dommel zwischen Ottlar und Rattlar ab - die Abwesenheit nutzte ein Dieb und schlug zu.

Als er nur etwa eine Stunde später zu seinem Auto zurückkehrte, musste er feststellen, dass eine Seitenscheibe eingeschlagen worden war. Ein unbekannter Täter hatte ein Navigationsgerät und eine Handtasche aus dem Auto gestohlen - vom Dieb fehlt jede Spur.

Die Polizeistation Korbach bittet unter der Rufnummer 05631/9710 um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können.

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Aufsteigender Qualm in einem Waldgebiet zwischen Ottlar und Stormbruch sorgte am Sonntagmorgen für Alarmstimmung in Diemelsee. Mehrere Feuerwehren aus der Großgemeinde Diemelsee rückten aus, um in der Gemarkung Dommel, oberhalb von Stormbruch ein Feuer zu löschen.

Ein Anrufer meldete die Rauchentwicklung der Leitstelle um 7.17 Uhr, im Bereich einer Jagdhütte unterhalb des Dommelturms. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass ein Jagdgast nach einem recht frischen Morgenansitz auf Bock und Schwarzwild den Ofen in der Hütte angezündet hatte. Dies bestätigte auch der für die Regiejagd zuständige Förster auf Anfrage von 112-magazin.de. Um den Einsatzaufbau besser zu koordinieren, wurden nachrückenden Kräfte in einem Bereitstellungsraum am Parkplatz „Dommelturm" positioniert, mussten aber nicht mehr eingreifen.

Wahrscheinlich durch die vielen Martinshörner und Blaulicht angelockt, erschien der Jagdgast an der Hütte und klärte den Sachverhalt auf. Da kein Schadfeuer festgestellt werden konnte, rückten die Einsatzkräfte nach rund 30 Minuten wieder in die Feuerwehrhäuser ein. Insgesamt waren 55 Feuerwehrkameraden im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Karl-Wilhelm Römer (GBI) übernommen. 

Link: Einsatz der Diemelseer Wehren am 19. August unterhalb des Dommelturms

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 20 Januar 2013 15:01

Der letzte Auerhahn vom Dommel

DIEMELSEE-STORMBRUCH. In den Hochlagen der Gemeinde Diemelsee gab es vor einigen Jahrzehnten noch unberührte Hochheideflächen die aus der letzten Eiszeit entstanden und anders als in den Tälern, die mit Buchen, Eschen und Eichen bewaldet waren, herrschte in der Tundra am Dommelkopf und im Dommeltal bei Stormbruch emsiges Treiben zur Balz der Auerhähne.  Damals waren die Hänge am Dommel noch nicht mit Fichten-Monokulturen bepflanzt und boten dem Auerwild lichte Misch -und Nadelwälder mit dem nötigen Altholzbeständen und eine reiche Kraut -und Strauchschicht. Die unzähligen Quellen und Feuchtwiesen waren damals mit den für das Auerwild so wichtigen Magensteinen versehen. Der Fürst zu Waldeck und Pyrmont streckte noch im Jahr 1902 einen kapitalen Auerhahn. Zu Ehren des Fürsten von Waldeck und Pyrmont versammelte sich der Männergesangverein Stormbruch und brachte um Mitternacht dem Fürsten ein Ständchen. Der letzte seiner Art soll 1921 in der Gemarkung Stormbruch am Dommelturm erlegt worden sein. Wer der Erleger des letzten Auerhahns war, ist  hingegen nicht bekannt.

Quelle: Ulla Brocke

Publiziert in Archiv - Sammlung

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