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FRANKENBERG. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte wurden am Sonntagvormittag zu einem Brand in der modernsten Magnesiumgießerei Deutschlands gerufen.

Um 10.45 Uhr wurden die Wehren aus Frankenberg, Schreufa, Röddenau und Rodenbach in die Siegener Straße nach Frankenberg alarmiert. In der Castwerk-Produktionshalle war flüssiges Magnesium aus einer Gießereimaschine ausgelaufen - dadurch entzündete sich zunächst eine Kabelbrücke in einer Länge von etwa 20 Metern und anschließend zwei Lüftungsanlagen auf dem Dach.

Resultat war eine starke Rauchentwicklung, daher führten die Kameradinnen und Kameraden unverzüglich Lüftungsarbeiten durch. Unter schwerem Atemschutz und mithilfe der Drehleiter gingen die Wehren zeitgleich gegen den Brand vor. Für die Löscharbeiten wurden über 200 Kilogramm Löschpulver verwendet. Die in Brand geratenen Hallenlüfter wurden abmontiert.

Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Martin Trost, insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird von der Frankenberger Polizei auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

Gegen 13.35 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet. Verletzt wurde niemand. Für die Dauer des Einsatzes war die Siegener Straße für den Verkehr gesperrt.

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FRANKENBERG. In der modernsten Magnesiumgießerei Deutschlands kam es am Donnerstagabend zu einem Feueralarm der Kategorie F3 - heute konnte Hettich Geschäftsführer Michael Schran einige Fragen zum Brand in der Produktionshalle an der Siegener Straße beantworten.

Eines vorweg: Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden an der Maschine beträgt etwa 6000 Euro. Um 21.46 Uhr wurde von der Leitstelle die Alarmierung an die Frankenberger Wehr mit dem Alarmkürzel "F3" herausgegeben. Diese Stufe steht für Großbrände in Industrieanlagen, sodass Stadtbrandinspektor Martin Trost mit 60 Feuerwehrleuten aus Frankenberg, Rodenbach, Röddenau und Schreufa zur Einsatzstelle ausrückte - im Schlepptau die Drehleiter.

Dort angekommen, fanden die Brandschützer eine völlig verrauchte Halle vor. Unter Atemschutz drang ein Trupp in die Halle vor und erkundete die Lage. Schnell war klar, dass es sich nicht um einen Aluminiumbrand handelt, sondern um eine Überspritzung an einer Maschine  - dadurch wurde ein Kabelstrang an der Decke entzündet, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die erst im Jahr 2015 eingeweihte Produktionshalle (Castwerk) verfügt über exzellente Brandschutzmaßnahmen, daher wird bei Auslösen eines Alarms automatisch die komplette Produktion heruntergefahren. 

Wie Michael Schran mitteilte, konnte die Firma auch von den eigenen Mitarbeitern profitieren: "Einige sind ebenfalls bei der Feuerwehr und unterstützten die Einsatzkräfte tatkräftig. Unter anderem wurde ein Staplerfahrer mit Atemschutz ausgerüstet, der die Kameraden mit der Teleskopgabel zur Decke beförderte, damit genügend Löschpulver zum Brandherd gelangen konnte", so der Geschäftsführer.  

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde mit der Drehleiter das Dach kontrolliert, weitere Glutnester oder Hitzeentwicklungen konnten nicht lokalisiert werden. Eingesetzte Hochdrucklüfter sorgten für frische Luft und gute Sicht. Gegen 23.45 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Fertigungsleiter übergeben werden. Nach Angaben von Michael Schran wird die Produktion heute (1. März 2019) um 14 Uhr wieder hochgefahren. (112-magazin)

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