Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Blaulichtnachrichen

BAD WILDUNGEN. Mit dem Interieur seines Pkws war ein bislang unbekannter Fahrzeugführer so eingehend beschäftigt, dass er die eigene Fahrspur verließ und auf die Gegenfahrbahn gelangte - dort wäre er fast mit einem Lkw kollidiert.

Derzeit fahndet die Polizei nach dem Fahrzeugführer eines roten Pkws, der am Dienstagabend (25. Mai) die Bundesstraße 485 aus Richtung Giflitz kommend in Fahrtrichtung Frankenberg befuhr. Dem Fahrer wird vorgeworfen die eigene Fahrspur verlassen zu haben und dabei den aus Richtung Frankenberg kommenden Fahrer eines in Mühlheim an der Mosel (MÜ) zugelassenen Sattelzuges zum Ausweichen gezwungen zu haben. 

Nach Informationen des 33-jährigen Mannes aus Siegen hat sich der Vorfall in Höhe der Abfahrt zum Industriegebiet auf der B 253 ereignet. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der Fahrer seinen Sattelzug um 19.40 Uhr so weit nach rechts steuern, dass er mit dem Führerhaus die Leitplanke streifte - allein dem fahrerischen können des 33-Jährigen ist es zu verdanken, dass er seinen Sattelzug nach 50 Metern Leitplankenberührung auf der Straße zum Stehen bringen konnte. An der Fahrerkabine und der Leitplanke entstanden Sachschäden von insgesamt 11.000 Euro.

Der Fahrer im roten Pkw setzte seine Fahrt unbeirrt in Richtung Frankenberg fort. Im Nachgang musste Hessen-Mobil die Straße reinigen und die beschädigte Leitplanke markieren. Verletz wurde niemand. Unter der Rufnummer 05621/70900 nimmt die Polizei Zeugenhinweise entgegen.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

ALLENDORF/EDER. Vermutlich führte Unaufmerksamkeit zu einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 253 zwischen den Allendorfer Ortsteilen Haine und Rennertehausen. Der 55-jährige Fahrer des Lkws  wurde nur leicht verletzt, konnte sich aber wegen der Schräglage aus eigener Kraft nicht aus dem Führerhaus befreien.

Gegen 9.30 Uhr befuhr der 55-Jährige mit seinem Mercedes von Frankenberg kommend die B 253 in Richtung Battenberg. Auf der "Rennertehäuser Geraden" geriet der unbeladene Lkw nach rechts auf die Bankette und stürzte in einen Flutgraben. Glücklicherweise war ein Ersthelfer vor Ort, der in der Allendorfer Feuerwehr aktiv ist, der Helfer erkannte die Lage und setzte den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Umgehend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Allendorf und Rennertehausen alarmiert, dazu ein RTW angefordert, sowie eine Polizeistreife in Kenntnis gesetzt. Teile der 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren sicherten nach Absprache mit der Polizei die Unfallstele ab. Ein Trupp konnte mit einer Steckleiter den verletzten Fahrer aus dem Führerhaus retten und dem Rettungsdienst übergeben. Darüber hinaus wurde auslaufendes Hydrauliköl abgestreut. In Absprache mit der Polizei konnten die Feuerwehren nach etwa einer Stunde in ihre Stützpunkte zurückkehren. Der 55-jährige Lkw-Fahrer kam zur ambulanten Behandlung ins Frankenberger Krankenhaus.

Nach Koppelung mit der Firma AVAS musste für die Bergung schweres Gerät herangezogen werden. Mit einem Kranwagen konnte der umgestürzte Lkw aufgerichtet und auf die Fahrbahn gezogen werden. Danach kam der Lkw ins Schlepptau und in eine Werkstatt. Etwa 15. 000 Euro wird die Reparatur des Lkws kosten. Ermahnungen musste die Polizei aussprechen, weil dutzende Autos, Busse und Lkws die Feld- und Radwege entlang der Bundesstraße 253 benutzen. Gegen 15.45 Uhr waren die Bergungsarbeiten beendet - im Nachgang wurden zwei Mitarbeiter von Hessen-Mobil mit dem Abstreuen von erneut ausgelaufenen Betriebsstoffen beauftragt.  (112-magazin.de)

Publiziert in Polizei

KORBACH. In der Entstehungsphase konnte der Brand eines Gartenhauses am Sonntagnachmittag gelöscht werden - dabei hat sich der Eigentümer eine Rauchgasvergiftung zugezogen.

Informiert wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg am Sonntag gegen 15.45 Uhr über einen Carportbrand in der Straße Auf Lülingskreuz. Mit dem Alarmkürzel "F2, brennt Garage" eilten 18 Freiwillige unter der Leitung von Carsten Vahland zu besagtem Einsatzort. Dort stellte sich schnell heraus, dass der 43-jährige Besitzer mit dem Wasser aus einem Gartenschlauch das Feuer bereits im Keim ersticken konnte. Hierbei zog sich der Mann eine Rauchgasvergiftung zu, die im Korbacher Krankenhaus behandelt werden musste.

Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf Nachlöscharbeiten und Kontrollmessungen mit der Wärmebildkamera. Über die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei keine Angaben machen. Anhand der Spurenlage geht die Polizei von einem technischen Defekt in einem Kühlschrank aus.

 

 

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Mit einer miesen Masche haben Betrüger am Mittwoch (23. September) versuchten überwiegend ältere Menschen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Betrugsmasche war den Angerufenen größtenteils bekannt: Alle erkannten schnell, dass der Anrufer kein richtiger Polizist war und beendeten das Telefonat. Keiner der angerufenen Menschen fiel auf die Betrüger rein.

Gestern Morgen ab 9.30 Uhr gingen bei der Polizei in Frankenberg über 20 Meldungen ein. Überwiegend ältere Menschen berichteten von Betrugsversuchen durch Anrufe eines falschen Polizeibeamten. Nachdem die Welle der Anrufe in Frankenberg abebbte, ging sie gegen Mittag in Korbach weiter. Hier registrierte die Polizei etwa zehn ähnliche Anrufe. In den Abendstunden versuchten es die Betrüger in Bad Arolsen, wo sie bei den bekannt gewordenen Anrufen ebenfalls erfolglos blieben.

Die Anrufer stellten sich immer als Polizeibeamte vor, mal kamen sie angeblich von der Polizei aus Korbach oder Frankenberg, in einigen Fällen nannten sie ihre Namen mit "Jürgen Dietz" oder "Kriminalkommissar Weber".

Danach erzählten die Betrüger die schon länger bekannte Geschichte, dass ein Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen worden sei. Bei diesem Einbrecher habe man einen Zettel gefunden, auf dem der Name und die Anschrift des Angerufenen stehen soll. Der angebliche Polizist erklärte, dass man befürchte, dass auch bei dem Angerufenem eingebrochen werden soll. Er fragte nach Wertsachen, Tresoren und Sparbüchern, die in Sicherheit gebracht werden müssten. In einigen Fällen wurden die Menschen aufgefordert, nach einen Piepton die 110 zu wählen.

Die informierten Bürger handelten richtig: Spätesten bei der Frage nach Wertsachen oder der Aufforderung die 110 anzurufen, erkannten sie den Betrugsversuch, beendeten das Telefonat und erstatteten Anzeige bei der Polizei. Der Anrufer sprach in allen Fällen akzentfrei Deutsch, seine Stimme wurde überwiegend als angenehm und sympathisch beschrieben. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

Tipps der Polizei zu "Falscher Polizeibeamter" Die Betrüger scheitern, wie gestern in Korbach, Frankenberg und Bad Arolsen, in den meisten Fällen. Da es aber in einigen Fällen leider tatsächlich zu einer Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger kam, und davon auszugehen ist, dass sie es weiterhin versuchen werden, warnt die Polizei erneut gibt folgende Tipps:

Die "echte" Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. Die Polizei fordert Sie niemals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durchzuführen.

Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis, warnt die Polizei. Seien Sie misstrauisch: Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen, Vertrauenspersonen und der örtlichen Polizei.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. WICHTIG: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst nach einigen Minuten die 110.

Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche. (ots/r)

-Anzeige-


Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige