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Montag, 15 Februar 2021 14:42

Diensthund "Juri" schnappt Einbrecher

KASSEL. In der Nacht von Freitag auf Samstag brach ein 37-jähriger Mann in eine Berufsschule in der Kasseler Sickingenstraße ein. Nachdem der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Polizei alarmiert hatte, stellten die hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Mitte den Einbrecher noch im Gebäude und nahmen ihn mithilfe des Diensthundes Juri fest. Der Tatverdächtige aus Hann. Münden muss sich nun wegen Einbruchdiebstahls verantworten.

Der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatte gegen 1.45 Uhr in der Nacht die Polizei alarmiert, nachdem er eine eingeschlagene Scheibe entdeckt und Geräusche aus dem Schulgebäude gehört hatte. Auch bei Eintreffen der sofort hinzugeeilten Streifen war der Täter, den der Taschenlampenschein in dem dunklen Gebäude verriet, noch auf seinem Beutezug in den Räumen unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatte er sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft, wo er dann Wertfächer der Schüler aufbrach und mit einem Hebelwerkzeug einen Getränkeautomaten anging.

Offenbar hatte es der Einbrecher auf mehreren Tablets und Ladegeräte abgesehen, die er bereits zum Abtransport zurechtgelegt hatte. Bevor er damit flüchten konnte, stellten die Polizisten den 37-Jährigen auf frischer Tat in einem Unterrichtsraum. Bei der Festnahme des renitenten Einbrechers, bei dem unklar war, ob er möglicherweise bewaffnet ist, kam der 18 Monate alte Diensthund Juri zum Einsatz und schnappte den Einbrecher in den Oberarm. Dieser erlitt eine Bisswunde, die später auf dem Revier von einem Arzt versorgt wurde.

Nach den polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten den 37-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen werden von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt. (ots/r)

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PADERBORN. Am Drei-Seen-Weg ist am Neujahrstag (01.01.2021) ein Jogger (28) mehrfach von einem Hund gebissen und verletzt worden. Der Hundehalter gab falsche Personalien an - jetzt ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung und setzt auf Zeugen, um die Tat zu klären.

Der 28-jährige Sportler joggte gegen 16 Uhr gemeinsam mit einer Frau auf dem Waldweg zwischen der Husarenstraße und dem Thuner Weg in Richtung Habichtsee. Am Drei-Seen-Weg kam den Joggern ein Hundehalter mit zwei Hunden, die er an Langlaufleinen führte, entgegen. Einen Hund hielt der Mann kurz, der andere biss dem Jogger in beide Beine. Der Hundebesitzer versuchte das Tier zwar zurückzuhalten, dennoch biss der Hund nochmals zu.

Dem Jogger gegenüber gab der Mann einen Namen und eine Adresse an. Die blutenden Bisswunden wurden in der Notfallambulanz behandelt. Als der 28-Jährige anschließend den Hundehalter aufsuchen wollte, um den Impfstatus des Hundes zu erfragen, stellte er fest, dass die angegebene Adresse nicht existiert. Über die Internetwache erstattete der Jogger online eine Anzeige bei der Polizei. Der Hundebesitzer soll etwa 55 Jahre alt, circa 180 cm groß und um 90 Kilogramm schwer sein. Er hatte kurze dunkelblonde Haare und trug eine dunkle Jacke sowie eine Jeanshose. Bei den Hunden soll es sich vermutlich um einen Zwergpinscher und einen Pinscher-Mischling handeln.

Die Polizei fragt: Wer kann weitere Angaben zu dem gesuchten Hundebesitzer machen? Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer 05251/306-0 angenommen.

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MENGERINGHAUSEN. Am Dienstagmittag, gegen 12 Uhr, kam es an der Teichanlage "Am Weißen Stein" im Bad Arolser Stadtteil Mengeringhausen zu einem Angriff eines Hundes auf eine Frau. Der Hund verletzte die Frau mehrfach durch Bisse.

Bei Müllentsorgungsarbeiten an der Teichanlage in Mengeringhausen ereignete sich ein Vorgang, den eine 44-jährige Frau so schnell nicht vergessen wird. Laut Polizeisprecher Dirk Richter wollte die Frau gerade Müll aufsammeln, als ihr unverhofft ein schwarzer Hund auf den Rücken sprang und sie umriss.

Schützend die Hand über sich haltend, biss der Vierbeiner der Frau in den Ellenbogen. Beim Versuch aufzustehen, wurde sie ein zweites Mal gebissen, diesmal im Bereich der Schulter. Durch ihr lautes Schreien alarmiert, kam ihr ein in der Nähe befindlicher Mann zur Hilfe, der Hund suchte danach sein Heil in der Flucht.

Die Frau ließ ihre Bissverletzungen im Krankenhaus behandeln und erstattete am Mittwoch Anzeige bei der Polizei Bad Arolsen. Die ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den noch unbekannten Hundebesitzer.

Bei dem Hund handelt es sich um einen kräftigen, schwarzen Riesenschnauzer-Mix, etwas größer als ein Schäferhund, mit Stehohren und einer Rute, also nicht kupiert.

Hinweise zum Hund oder dem Hundebesitzer nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen. (ots/r)

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DIEMELSEE/KASSEL. Nicht gezahlt, dafür hat er zugebissen: So benahm sich am Montag ein 25-jähriger Iraner im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Der Mann, ein Asylbewerber aus Diemelsee (Landkreis Waldeck-Frankenberg) fuhr ohne Fahrkarte in der Regionalbahn von Korbach Richtung Kassel. Bei der Kontrolle flog er auf. Weil er sich nicht ausweisen wollte, sollte bei der Ankunft in Kassel-Wilhelmshöhe seine Identität von der Bundespolizei festgestellt werden.

Als der Zug in Kassel hielt, versuchte der 25-Jährige zu flüchten. Zwei Bundespolizisten, die den Mann aufhalten wollten, attackierte er mit Schlägen und Tritten. Einem Beamten zeigte er die Zähne. Mit dem Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt konnten die Bundespolizisten den rabiaten Schwarzfahrer bändigen.

Ein Beamter wurde dabei am Rücken und der 25-Jährige am Kopf verletzt. Beide kamen zur ambulanten Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet. (ots/r)

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