Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Baum umgekippt

KIRCHLOTHEIM. Ein Triebwagen der Kurhessenbahn ist am frühen Mittwochmorgen mit einem Baum kollidiert, der auf die Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg gestürzt war. Verletzt wurde niemand, nennenswerter Schaden entstand nicht. Feuerwehrleute räumten die Gleise. Die Strecke blieb zeitweise gesperrt, ist inzwischen aber wieder freigegeben.

Der Zug war gegen halb sechs von Korbach kommend in Richtung Frankenberg unterwegs, als es zwischen Herzhausen und Schmittlotheim, etwa in Höhe des Campingplatzes, mit einer umgestürzten Kiefer kollidierte. Dabei brach Stamm mit einem Durchmesser von etwa 25 Zentimetern durch, einige Stücke und Zweige des Baumes verteilten sich auf den Schienen. Weder der Triebwagenführer noch die wenigen Fahrgäste wurden bei dem Vorfall verletzt.

"Laut unserer Alarmierung sollte der Baum unter dem Zug verkeilt gewesen sein, das war aber nicht der Fall", sagte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk vor Ort gegenüber 112-magazin.de. Die per Sirene und Funkmeldeempfänger gerufenen Einsatzkräfte aus Herzhausen und Schmittlotheim rückten mit mehreren Fahrzeugen und 18 Freiwilligen aus. Die Einsatzstelle lag am Waldrand unweit der Eder, der Zug war nach der Kollision noch etwa 150 Meter weitergefahren und stand an einem Bahnübergang. Dorthin waren neben der Feuerwehr auch der Notfallmanager der Kurhessenbahn und Beamte der Frankenberger Polizeistation geeilt.

Der Notfallmanager gab den Zug nach einer Begutachtung vor Ort wieder frei - mit etwa 20 Minuten Verspätung fuhr die Regionalbahn dann in Richtung Frankenberg weiter. Mit Muskelkraft und Motorsäge beseitigten die Feuerwehrleute die Hindernisse, ehe die ehrenamtlichen Helfer gegen 6.10 Uhr die Einsatzstelle verließen. "Die meisten von uns müssen jetzt direkt zur Arbeit", sagte einer der Feuerwehrleute beim Abrücken.

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Zwei Angler sind am Edersee vom Unwetter überrascht worden: In letzter Sekunde erreichten die Männer aus Borken unverletzt einen Steg, Augenblicke später lief ihr Elektroboot komplett voll Wasser. Der Motor riss ab und versank im See. Das schwere Gewitter sorgte im Landkreis außerdem für drei Feuerwehreinsätze.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) hatte bereits am Sonntagmittag eine Warnmeldung für Waldeck-Frankenberg veröffentlicht (112-magazin.de berichtete), und am späten Abend gegen 23 Uhr traf die Vorhersage zu: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zogen über Teile des Landkreises her. Die Feuerwehr Rosenthal musste auf die Strecke in Richtung Roda ausrücken, weil das Unwetter laut Polizei mehrere Äste und Zweige auf die Landesstraße 3087 geworfen hatte.

Wenig später, gegen 23.20 Uhr, zog das Unwetter über den Kellerwald und den Edersee hinweg - auf dem See im Waldecker Becken überraschte das Gewitter zwei 24 und 28 Jahre alte Männer aus Borken im Schwalm-Eder-Kreis, die mit ihrem Elektroboot zum Angeln hinausgefahren waren. Laut Polizei füllte der Regen das Kunststoffboot. Die beiden Männer fuhren per Elektromotor zum Ufer in Waldeck-West, wo sie in allerletzter Sekunde den Steg der DLRG erreichten, von Bord gingen und das Elektroboot mit einer Leine festmachten.

Wasserschutzpolizei: Wetterberichte verfolgen, Warnungen beachten
Das Boot mit zwei Autobatterien für den Elektromotor lief nun vollständig voll Wasser. Untergehen konnte es laut Wasserschutzpolizei wegen der eingebauten Schwimmkörper zwar nicht, doch im Sturm schlug das Anglerboot gegen den Steg, wobei der Elektromotor abriss und im See versank. Der Motor solle am kommenden Wochenende von DLRG-Tauchern geborgen werden, hieß es. Mit einer Pumpe sollte das Boot bereits am Montagvormittag vom Wasser befreit und an Land geholt werden. Die beiden Borkener waren bei dem Vorfall zwar klitschnass geworden, aber unverletzt geblieben. Bevor man mit einem Boot auf den See hinausfahre, solle man den Wetterbericht verfolgen und Warnungen beachten, sagte ein Beamter der Wasserschutzpolizei am Montag im Gespräch mit 112-magazin.de.

Für weitere Feuerwehreinsätze sorgte das Unwetter dann gegen Mitternacht im Waldecker Stadtgebiet: Äste und Zweige lagen auf der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Freienhagen, außerdem blockierte ein umgestürzter Baum die Landesstraße 3118 zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern, etwa in Höhe der Unfallstelle von Sonntagnachmittag unweit der Rikusmühle (112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall, zum Artikel hier klicken). Die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen rückten aus, beseitigten die Hindernisse und sorgten so rasch wieder für freie Fahrt.


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Rosenthal

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Ein heftiges Gewitter mit Starkregen hat in der Nacht zu Freitag - pünktlich zum Sommeranfang - für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Größere Schäden blieben aber nach Angaben der Polizei aus, verletzt wurde niemand.

Nachdem am Nachmittag bereits Starkregen über den Landkreis hinweggezogen war, zog in der Nacht zu Freitag ein heftiges Gewitter auf. Ab etwa 1 Uhr kam es dabei zu Blitzeinschlägen, die teilweise auch Alarmanlagen auslösten. In einem Wohnhaus in Osterfeld ließ ein Blitzeinschlag laut Polizei die Sicherung herausfliegen, außerdem lösten in mehreren Orten vor allem im Frankenberger Land Brandmeldeanlagen aus, woraufhin die Feuerwehren ausrückten.

Zwei Bäume kippten durch das Unwetter auf Straßen: Kurz vor Rosenthal, von Bracht kommend, entdeckte ein Autofahrer gegen 1.10 Uhr einen umgestürzten Baum. Nachdem eigene Versuche, den Baum zur Seite zu ziehen, gescheitert waren, verständigte der Autofahrer die Feuerwehr. Die Rosenthaler Kameraden rückten aus und setzten die Kettensäge ein, um das Hindernis zu entfernen. Auf der Strecke zwischen Frankenberg und Schreufa, kurz vor der Stoelckerkurve, reichte die Kraft zweier Polizisten aus: Eine Streifenwagenbesatzung zog hier einen kleineren Baum zur Seite, der auf die L 3076 gekippt war.

"Wasser im Keller" - so hieß es gegen 1.40 Uhr in der Alarmierung der Feuerwehr Wellen, die zur Hilfeleistung in die Geismarer Straße ausrückte. Wenig später waren auch die Kameraden in Anraff gefordert, als im dortigen Rundweg ebenfalls Wasser in einen Keller zu fließen drohte.

Zu einem gemeldeten Wohnhausbrand in Massenhausen alarmierte die Leitstelle gegen 1.50 Uhr die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Mengeringhausen und Massenhausen. Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer war der Blitz in den Dachstuhl eines Hauses in der Straße Am Tannengarten eingeschlagen, das Gebäude war anschließend stromlos und Bewohner hatte in Dach offenbar ein Feuer entdeckt. Als die alarmierten Feuerwehren mit insgesamt etwa 50 Mann eintrafen, brannte es dort aber nicht mehr. Die Brandschützer kontrollierten das Gebäude mit der Wärmebildkamera und rückten wenig später wieder ab.

In der Kreisstadt schlug der Blitz unter anderem in einem Haus Am Waldecker Berg ein, der getroffene Schornstein und - durch herabfallende Betonteile - auch ein Auto wurden beschädigt (Bilder und weitere Informationen auf hansestadt-korbach.de) Ebenfalls in Folge des nächtlichen Unwetters wurde am Freitagmorgen die Feuerwehr in Schiffelbach alarmiert, um auf die Heimbacher Straße geflossenen Schlamm zu beseitigen. Die Kameraden blieben bis in den frühen Nachmittag hinein im Einsatz, weil auch aus mehreren vollgelaufenen Kellern Wasser herausgepumpt werden musste und es noch an anderen Stellen verschmutzte Straßen gab.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 05 Januar 2012 05:36

Sturm: Baum stürzt auf Fahrbahn

HOLZHAUSEN/LAISA. Die Vorboten des für Donnerstag angekündigten Orkantiefs "Andrea" haben den Landkreis Waldeck-Frankenberg verschont. Lediglich zwischen Laisa und Holzhausen kippte in der Nacht ein Baum auf die Landesstraße 3090.

Nachdem sich gegen 1.30 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Frankenberger Polizei gemeldet hatten, alarmierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte zersägten das Hindernis und sorgten so wieder für freie Fahrt. Unfälle seien durch den Baum nicht passiert, hieß es am Morgen bei der Polizei in Frankenberg. Bei den Polizeidienststellen in Bad Arolsen, Korbach und Bad Wildungen gingen in der Nacht keine Meldungen über umgestürzte Bäume ein.

Warnung vor orkanartigen Böen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hatte am Mittwoch auch für den Landkreis Waldeck-Frankenberg vor orkanartigen und vor Orkanböen gewarnt. Dabei wird ein erster Höhepunkt mit dem Durchgang einer Kaltfront erwartet, die zum Teil von Gewittern durchsetzt ist. Der Durchzug wird von Nord nach Süd etwa zwischen 8 und 11 Uhr am Donnerstag erwartet. Dann sind bis ins Flachland orkanartige Böen mit mehr als 100 Stundenkilometern möglich. Der Wind dreht dabei von Südwest auf West bis Nordwest.

Auch hinter der Kaltfront bleibt es sehr stürmisch. So muss am Nachmittag mit dem Durchzug von teils kräftigen Schauern und auch Gewittern erneut mit einzelnen orkanartigen Böen gerechnet werden. Der Wind weht aus West bis Nordwest. Erst in der Nacht soll der Wind den Vorhersagen zufolge etwas nachlassen.

Der DWD warnt davor, dass Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden können. "Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", heißt es in einer Warnmeldung.

 

Publiziert in Feuerwehr

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