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EDERTAL-BUHLEN. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld sorgte am Samstagnachmittag für reges Einsatzaufkommen in Buhlen - ein Übergreifen der Flammen auf ein Weizenfeld und eine jagdliche Ansitzeinrichtung konnte verhindert werden.

Während der Feldarbeiten bemerkte der Landwirt von seinem Mähdrescher aus, dass aus seiner Arbeitsmaschine Rauch aufstieg und das Stoppelfeld in Brand geraten war. Unverzüglich setzte er den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 14 Uhr rückten die ersten Wehren unter dem Alarmkürzel „FWALD1, brennt Stoppelfeld" in die Gemarkung Buhlen aus. Noch während der Alarmfahrt veranlasste Einsatzleiter und Wehrführer der Feuerwehr Bergheim-Giflitz Mathias Ladwig einen zweiten Alarm, um weitere Einsatzkräfte zu ordern; somit wurden die Wehren Buhlen, Hemfurt-Edersee, Bergheim-Giflitz und Böhme auf den Plan gerufen.

Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Polizei. Etwa 2000 Quadratmeter Stoppelfeld brannten beim Eintreffen der Freiwilligen. Die Brandbekämpfung erfolgte über die Wassertanks der wasserführenden Einsatzfahrzeuge. Um diese wieder befüllen zu können, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet; hierfür wurde innerorts ein Standrohr gesetzt. Zum Einsatz kamen knapp 8000 Liter Löschwasser.

Um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern, galt der erste Löschangriff dem Stoppelfeld. Der Besitzer des Feldes pflügte während der Einsatzarbeiten das Feld zudem vorsorglich mit einem Schlepper um. Anschließend wurde der etwa 500 Meter weiter abgestellte Mähdrescher bewässert, um die leichte Rauchentwicklung zu stoppen. Knapp 90 Minuten später war der Einsatz beendet und die 50 am Einsatz beteiligte Kräfte konnten wieder abrücken. Die genaue Ursache des Feuers und die Schadenshöhe sind nicht bekannt. (112-magazin)

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DIEMELSEE. Schwere Verletzungen hat ein Jagdpächter am Samstag in einem Adorfer Revier davongetragen - ein Hochsitz sollte umgesägt werden, leider fiel die Ansitzeinrichtung in Richtung des 61-Jährigen und traf den Mann an Kopf und Nacken.

Obwohl alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, um einen instabilen Hochsitz sicher auf die Erde zu bekommen, hatte das hölzerne Monstrum einen eigenen Weg eingeschlagen. Nach Angaben von drei Mitjägern, hatte man sich mit dem Jagdpächter in einem Wiesental nördlich der Kappensteiner Mühle getroffen, um eine Jagdeinrichtung umzulegen. Mit einer Motorsäge sägte einer der Arbeiter die Ständer ab, leider verfing sich die Kanzel in der Fichtenkrone und war entgegen der geplanten Fallrichtung zu Boden gestürzt. Dabei schlug des Fenster der Ansitzeinrichtung auf Kopf und Nacken des 61-Jährigen nieder. Eine stark blutende Wunde am Kopf musste umgehend behandelt werden.

Während einer der Helfer den Verletzten erstversorgte, informierte ein weiterer Jäger über sein Handy die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, der Dritte im Bunde lief zur Aartalstraße und wies die ankommenden Retter, die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee sowie Beamte der Polizeistation Korbach, ein. In Absprache mit der Polizei wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr auf der Aartalstraße positioniert, die den Verkehr wechselseitig regelten. Einsatzleiter Torsten Behle nahm sofort Verbindung zur Leitstelle auf, die um 13.52 Uhr den Rettungshubschrauber Christoph 7 zur Landesstraße 3076 beorderte. Der eintreffende Notarzt versorgte den Verletzten, Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen den Rettungsdienst und halfen, den Jagdpächter mit einer Schleifkorbtrage zum RTW zu bringen.

Im Nachgang begleitete der Notarzt den Verletzen im RTW von der Einsatzstelle nach Korbach ins Krankenhaus. Dort wurde der Notarzt vom Rettungshubschrauber wieder aufgenommen und nach Kassel geflogen. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der 61-jährige Revierinhaber zwar schwere, nicht aber lebensgefährliche Verletzungen. Um 14.42 Uhr hob Christoph 7 in Richtung Korbach ab, die Straße zwischen Adorf und Flechtdorf konnte um 14.50 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. 

Insgesamt waren mehr als 23 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Adorf am Einsatzgeschehen beteiligt. Auch Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Freiwillige Feuerwehr Adorf am 22.06.2019

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Dienstag, 14 November 2017 09:56

Hochsitz in Brand gesetzt - Täter flüchtig

OTTRAU. Vermutlich setzten Jagdgegner am Montagabend einen Hochsitz in der Feldgemarkung bei Ottrau in Brand - von den Tätern fehlt jede Spur.

Die Brandstifter entzündeten am Montagabend die Kanzel eines Hochsitzes in der Feldgemarkung "Brauerswiesen" zwischen Ottrau und Immichenhain. Anschließend flüchteten die Täter vom Tatort. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr rückten an, um das Feuer zu löschen. Da sich die Ansitzeinrichtung bei Eintreffen der Wehr bereits in Vollbrand befand, konnte die Jagdkanzel nicht mehr gerettet werden. 

Polizeibeamte leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein.

Der Brandschaden wird auf 200 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Schwalmstadt unter der Telefonnummer 06691/943-0 entgegen.

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DIEMELSEE. Ein prägendes Erlebnis hatte gestern ein Jäger am Diemelsee. Der 52-jährige Jagdausübungberechtigte bestieg am Abend gegen 21 Uhr eine Ansitzkanzel an einer Wildschweinsuhle um auf Sauen zu jagen. Beim Öffnen der Kanzeltür muss der 52-Jährige unbewusst ein am Deckenboden befindliches Wespennest abgerissen haben, so dass die Wespen einen Angriff auf den Eindringling unternahmen.

In Panik und mit etlichen Stichen versehen verließ der Jäger die Ansitzeinrichtung und flüchtete zu seinem in der Nähe abgestellten Geländewagen. Dort musste er feststellen, dass er seinen  Rucksack und seine Waffe an der Eingangstür der Kanzel zurückgelassen hatte.

Bei dem Versuch sich der Kanzel  erneut zu nähern, ereilte den Jäger ein weiterer Angriff der Wespen, seine Waffe konnte der 52-Jährige allerdings sichern, den Rucksack musste er zurücklassen. Dieser wurde in der Nacht von einem Jagdfreund abgeholt. Exakt 43 Wespenstiche konnte ein Arzt bei der Behandlung feststellen. Obwohl der Kopf des Jägers stark angeschwollen war, bestand für den 52-jährigen Mann keine Lebensgefahr.

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