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VÖHL/KORBACH. Ein Ostfriese (57) hat am Samstag unfreiwillig in der Kreisstadt Korbach einen Zwischenstopp einlegen müssen, weil er in einer Linkskurve zwischen den Vöhler Ortsteilen Obernburg und Dorfitter mit seiner Kawasaki unter eine Leitplanke gerutscht war - dort hatte sich die Maschine verkeilt. 

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, kam es am 11. Juli zu dem Unfall, als eine Gruppe Motorradfahrer um 14.30 Uhr, von Obernburg in Richtung Dorfitter unterwegs war. Unglücklicherweise geriet der 57-Jährige mit seiner ZX10R auf einen in der Fahrbahn uneben eingelassenen Kanaldeckel, er kam zu fall und war unter die Leitplanke gerutscht. Mit vereinten Kräften zogen die übrigen neun Kradfahrer aus der Gruppe das Motorrad unter der Schutzplanke heraus, sicherten die Unfallstelle ab und riefen über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg an. Da der Man aus Leer (Ostfriesland) über Schmerzen im Rücken klagte, veranlasste der Notarzt den Transport ins Korbacher Krankenhaus. Das Unfallprotokoll  wurde von Beamten der Polizeidienststelle Korbach geführt. Die Sachschadenshöhe beträgt 2000 Euro.  (112-magazin.de)




Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Kaum sind die Bilder von leeren Regalen in Einkaufsläden in Italien im Landkreis Waldeck-Frankenberg angekommen, geht die Furcht um, es könnte auch unsere Region treffen. Während einige Menschen entspannt abwinken und das Coronavirus als lästiges Übel empfinden, "hamstern" andere in den Supermärkten, was in den Einkaufswagen passt. Die Apotheke in Adorf hat mittlerweile eine Warteliste für ihre Kunden angelegt, weil Desinfektionssprays und Einweghandschuhe ausverkauft sind.

In einem Adorfer Supermarkt hat ein 58-Jähriger aus der Gemeinde Diemlsee in der vergangenen Woche Lebensmittel für 850 Euro eingekauft und zuhause gebunkert. Auf seinem Vorratskalkulator standen Nudeln, Mehl, Zucker, Konserven aller Art, Toilettenpapier und Einmalhandschuhe, sowie Desinfektionsspray und Schokolade. Nach Angaben des 58-Jährigen hat er sogar eine zweite Tiefkühltruhe bestellt, um auf alles vorbereitet zu sein. Bevorratungskäufe werden aber auch aus Bad Arolsen, Frankenberg, Bad Wildungen und Korbach gemeldet.

Ganz von der Hand zu weisen ist das Bunkern von Nahrungsmitteln für den Katastrophenfall allerdings nicht. Die Bundesregierung empfiehlt grundsätzlich Lebensmittelvorräte für 14 Tage anzulegen - unabhängig vom Coronavirus. Dazu zählen aber keine Tiefkühlpizzas, Bratwürstchen oder Eier, sondern Nudeln, Mehl, Wurst- und Fischkonserven, Gemüse- und Obstkonserven mit langer Haltbarkeitsdauer und Hygieneartikel. Wer Platz hat, der sollte sich mit Kanistern für Frischwasser ausrüsten, ebenso gehört in das Notfallset eine Apotheke mit Schmerzmitteln und etwas gegen Durchfallerkrankungen. Immer in Reserve sollten Batterien, Taschenlampen, Kerzen, Feueranzünder und Feuerzeuge sein. (112-magazin)





 



 


   

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