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FRANKENBERG/GEMÜNDEN. Zwei Fälle von Unfallflucht beschäftigen derzeit die Frankenberger Polizei: Mit Hilfe von möglichen Zeugen wollen die Beamten herausfinden, welchen unbekannten Verkehrsteilnehmer einen in Frankenberg geparkten Mercedes und einen in Gemünden abgestellten Toyota angefahren und aus dem Staub gemacht haben. Beide Schäden summieren sich auf 4500 Euro.

Beide Fälle liegen bereits einige Tage zurück, bislang konnte die Polizei keinen Verursacher ausfindig machen. Zu der ersten Unfallflucht war es am vergangenen Freitag, 4. November, in der Zeit von 19 bis 22 Uhr in Gemünden gekommen. Dort war in der Straße Zum Oberhain 1 ein Toyota Avensis geparkt. Bei der Rückkehr zum Wagen entdeckte der Besitzer einen frischen Schaden von 3000 Euro an der Beifahrerseite: Sowohl die vordere als auch die hintere Tür eingedrückt. Der bislang unbekannte Verursacher war vermutlich beim Ausparken gegen den Toyota gefahren. Von ihm fehlt jede Spur.

Immerhin rote Farbspuren fand die Polizei an dem zweiten beschädigten Auto: Seinen schwarzen Mercedes CLK hatte ein Autofahrer aus Bad Wildungen am Samstagabend um 19.45 Uhr auf dem Parkplatz der Ederberglandhalle im Teichweg in Frankenberg in einer Parkbox abgestellt. Als der Mann um 0.45 Uhr am frühen Sonntagmorgen wieder zu seinem Daimler kam, waren Kotflügel und Stoßstange in der hinteren Fahrerseite beschädigt. Vermutlich hatte auch in diesem Fall ein anderer Verkehrsteilnehmer beim Ausparken den stehenden Wagen gerammt und war dann davon gefahren. Der Schaden beträgt 1500 Euro.

Hinweise auf die flüchtigen Verursacher nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Umgestürzte Bäume, Bauzäune und Dixi-Klos, vom Sturm weggewehtes Dämmmaterial und ein Zelt, das dem Sturm nachzugeben drohte: Der Herbst hat in der Nacht seine Kräfte spielen lassen. Feuerwehren, THW, Straßenmeisterei und Polizei waren im Einsatz. Es kam auch zu Behinderungen im Bahnverkehr.

Ein Autofahrer prallte am frühen Mittwochmorgen auf der Kreisstraße 68 zwischen Schweinsbühl und Rhena gegen einen umgestürzten Baum. Bei dem Verkehrsunfall um 5.45 Uhr blieb der Autofahrer unverletzt, der Wagen musste abgeschleppt werden, Straßenwärter rückten aus und beseitigten den Baum.

Den ersten Einsatz in der stürmischen Nacht hatte die Korbacher Feuerwehr, die gegen 2.30 Uhr auf das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in der Kasseler Straße gerufen wurde. Hier drohte das Zelt der Essensausgabe weggeweht zu werden, die Brandschützer sicherten es. Laut Polizei stürzten auf dem Gelände auch Bauzäune und Dixi-Toiletten um. Ein Bauzaun wurde in der Hagenstraße gegen ein geparktes Auto geschleudert, außerdem wehte der Sturm das an der Baustelle der ehemaligen AOK gelagerte Dämmmaterial auf die Fahrbahn. Polizisten sammelten es wieder ein.

Auch im Südkreis ließ der Sturm die Muskeln spielen: So wurden der Polizei und der Leitstelle ab etwa 3 Uhr umgestürzte Bäume auf der Strecke zwischen Rosenthal und Roda (L 3087), auf der Landesstraße 3296 zwischen Haddenberg und Dodenhausen sowie auf der Bundesstraße 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen gemeldet. Straßenwärter und Feuerwehrleute rückten aus und beseitigten die Bäume. Bis gegen 5.30 Uhr waren die genannten Strecken wieder frei. In Gemünden wurde die Feuerwehr in die Straße Zum Oberhain alarmiert, weil auch dort Bauzäune umgestürzt waren.

Keinerlei Auswirkungen des Sturms waren am Morgen der Wildunger Polizei in ihrem Dienstbezirk bekannt geworden. Bei den Kollegen der Arolser Polizeidienststelle ging lediglich eine Meldung ein: Über der Landesstraße 3198 zwischen Bühle und Freienhagen hing ein umgestürzter Baum - weil die Krone sich beim Umstürzen in einem anderen Baum verfing, war die Durchfahrt zwar noch möglich, Straßenwärter rückten aber zum Beseitigen der Gefahr aus.

THW kümmert sich um Bahnstrecken
Auch das Korbacher THW rückte am Morgen aus: Weil auf der reaktivierten Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg umgestürzte Bäume und ins Gleis ragende Äste den Bahnverkehr behinderten, forderte der Notfallmanager der Kurhessenbahn die Helfer in Blau an: Mit einem Zug fuhren die THW-Freiwilligen am Morgen in Richtung Süden. Mit Motorkettensägen beseitigten sie kurz hinter Korbach-Süd einen auf den Gleisen liegenden Baum, der laut THW-Zugführer Dirk Gernand einen Durchmesser von 30 Zentimetern hatte. Nach diesem Einsatz sollten die Technischen Helfer in Richtung Brilon-Wald fahren: Die Strecke nach dort war zwar befahrbar, aber dennoch gesperrt: Bäume drohten auf die Gleise zu stürzen und sollten beseitigt werden. Ein Schienenersatzverkehr wurde laut Gernand eingerichtet.

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Publiziert in Feuerwehr

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